Vodafone K5005: Jetzt wird mit LTE gesurft!
12.03.2012
Pro:
gut verarbeitet, schnelle Verbindung
Kontra:
kein Support für Fremdnetze und FRITZ ! Box
Empfehlenswert:
Ja
 drasaco
Über sich:
Mitglied seit:20.12.2001
Erfahrungsberichte:61
Vertrauende:1
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 31 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Nachdem ich bereits dem Speedstick LTE einen Bericht spendierte, ist heute das Vodafone Pendant K5005 dran. Ich habe ihn für rund 68 Euro gekauft, heute ist er im freien Handel wieder etwas teurer. Der K5005 kommt in kleinerer Verpackung als der Speedstick, ca. noch mal halbiert. Der Inhalt unterscheidet sich „fast“ nicht: Stick + USB-Kabel, Kurzanleitung und Sicherheitsbroschüre liegen bei. K5005 wird nach dem Auspacken einfach an USB-Notebookanschluss gestöpselt. Ich nutze den Stick mit der neuen Windows 8 Beta (Consumer Preview). Nach dem Einstecken startet Installationsprogramm Vodafone Mobile Broadband Lite. Ich finde, eine ganz schreckliche Software, die offiziell nur Vodafone und dazugehörige Netze im Ausland unterstützt. Legt man eine Verbindung manuell extern an, wird die Verbindung zwar erkannt, aber es kann keine Verbindung direkt über VMBL erfolgen. Auch wenn sie für Laien leicht verständlich sein soll, ich hatte damit Probleme. Außerdem war sie für meine Telekom SIM nicht zu gebrauchen. Ich habe sie trotzdem installiert gelassen, nur falls darüber mal Firmware-Updates auf den K5005 müssen. Schnell startete ich den bekannten „Internet Manager“. Darin wurden mir alle verfügbaren Netze (anbieterunabhängig) 2G für GPRS, 2G+ für EDGE, 3G für UMTS/HSDPA/HSUPA, 3G+ für HSPA+/DC-HSPA+ oder 4G für LTE angezeigt. Zu beachten ist, dass der K5005 nur auf den 4G Frequenzen auf 800/2100/2600MHz, der Speedstick LTE dagegen auf 800/1800/2600MHz funkt. Das ist wichtig, weil die Telekom neben 800 auf 1800MHz in der City setzt. Mir ist es gleich, denn etwas „abseits“ wird sowieso auf 800MHz gefunkt.
Wer mit dem K5005 surfen will, braucht einen mobilen Datentarif (kein C&S Funk). Long Term Evolution (LTE) gibt es nur als Postpaid. So einen Vertrag habe ich mir nun „zähneknirschend“ mit 24 Monate Laufzeit geholt. In meinem Tarif sind bis zu 7,2MBit/s drin. In echt kommt man bei leerer Funkzelle mal eben auf so Speed. LTE ist wirklich gut und schnell. Das wird aber sicher nicht so bleiben, denn bald kommen LTE Smartphones, die stopfen die Funkzelle dann schön zu. Was mir Wichtiger als Speed ist: LTE ist stabiler als UMTS. Würde ich das Portemonnaie weiter aufmachen, sollen sogar bis zu 100MBit/s drin sein. Die werden vom K5005 auch unterstützt. Nebenbei: Kohle für so einen „70 Euro aufwärts“-Tarif kann man sich meiner Meinung getrost sparen. Die 100MBit/s sind nie drin, da müsste man ja schon alleine in der Funkzelle surfen. Bei Bedarf lieber „Speed“ Volumen nachkaufen, denn die meisten mobilen Breitbandtarife sind bei 3 bzw. 5GB Volumen monatlich gedeckelt. Danach geht’s mit GPRS Power weiter.
Fazit: Der K5005 gehört mit Abstand zu den besten Sticks, die ich je hatte. Das Preis/Leistungsverhältnis ist einfach unschlagbar. Ich habe meinen Speedstick LTE da gleich mal vertickt. Wer Telekom LTE an seinem Standort nutzt, sollte den K5005 besser erst testen, sonst spricht aber nichts gegen den Stick. Denn auch im UMTS Netz, wenn ich mal wieder auf ALDI TALK zurückgreife, holt und saugt er alles aus dem Netz. Und sonst weiß ich schon, warum ich eigentlich bei Vodafone zu Hause bin, nur am Netzausbau tun die bei mir seit Ewigkeiten nichts. Ich gebe jedenfalls volle fünf Ciao Sterne, denn dafür kann der K5005 ja nichts ;). Ach so: Und das "blöde" Vodafone Mobile Broadband Lite lass ich nicht in die Wertung einfließen.
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12.03.2012 10:15
bh
12.03.2012 05:33
Dein Bericht setzt schon eine gewisse Kenntniss der Materie voraus. Sh & Gruß
12.03.2012 00:46
Müsste ich mir auch mal zulegen