Volksfürsorge, LV

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40 jahre, jetzt ist Schluss mit lustig

3  19.01.2008

Pro:
Das Abbuchen ist die Wucht .

Kontra:
Das Auszahlen war schon etwas dösig gelaufen

Empfehlenswert: Ja 

Details:

Erreichbarkeit im Ernstfall:

Zahlungsbereitschaft im Ernstfall:

Beitragshöhe / Leistungsverhältnis:

Allgemeine Kundenfreundlichkeit:


jr4478

Über sich: >>>>Wer ohne Fehler ist, der werfe.......<<<<

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Vertrauende:170

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320


~~~~~~~~~~~~~~~~~~Alte Volksfürsorge~~~~~~~~
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

~~~~Gewe rkschaftliche-Genossenschaftliche~~~~
~~~~Lebensversicherungsaktiengesells chaft~~~~
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Eine Lebensversicherung ist eine kleine Absicherung, für die Zukunft. Hier möchte ich über meine Überschußberechtigte Versicherung auf den Todes -und Erlebensfall einschließlich Unfalltod Zusatzversicherunge berichten

Ich möchte nicht über die Vor -oder Nachteile berichten, es folgt einfach nur ein Erfahrungsbericht speziell über diese Versicherung für mich. Wobei es auch nicht um die richtige Berechnung der Auszahlungssumme geht. Einfach nur über eine Versicherung, der ich 40 Jahre mein Vertrauen versuchte zu geben.

Aber nun der Reihe nach:
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1. Ein Denkwürdiger Tag

2. So einiges zwischendurch

3. Eine Entscheidung

4. Und nun Zahlemann und Söhne.

5. Das Fazit.


...........1. Ein denkwürdiger Tag
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.
Es ist schon lange her, aber ich kann mich an diesen Tag 12.10.1968 sehr gut erinnern. Ich kam in mein Elternhaus. In der Küche saß der Herr Knolle. Herr Knolle war damals Vertrauensmann der Volksfürsorge und kam jeden Monat um die Prämien bei meinen Eltern zu kassieren. Ja, das war damals bei der Volksfürsorge ein ganz üblicher Vorgang.

Zu den Vertrauensleuten der Volksfürsorge bestand ein sehr persönliches Verhältnis. Sie standen immer mit Rat und Tat zur Seite.
Und nun wollte ich am 12.10.1968 auch eine Lebensversicherung abschließen. Herr Knolle schlug mir das Modell vor und ich unterschrieb den Vertrag. Ab nun wurde jeden Monat 14,90 DM von Herrn Knolle kassiert.

Und da ich damals nicht immer erreichbar war, überwies ich diesen Betrag sogar auf sein Privatkonto. So hoch war das Vertrauen. Meine Prämien wurden dann von Herrn Knolle selbstverständlich weitergegeben (heute ist so ein Vorgang undenkbar!).

Als ich dann in die Schweiz zog, wurde einem anderen Vertrauensmann aus Konstanz die Arbeit übertragen. Dieser kam extra für mich in die Schweiz um die DM 14,90 einzuziehen.

Leider ist mir der Namen entfallen. Sicher aber ist, der Herr Knolle war auch diesem Vertrauensmann bekannt.

Später dann wieder daheim war dann Herr Knolle wieder zuständig. Aber auch viele andere Vertrauensleute besuchten mich dann regelmäßig. Freundschaftliche Beziehungen entstanden.

Einen habe gerade am 12.0.2008 getroffen.


.....2. So einiges Zwischendurch:
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Dann kam eine ganz schlimme Zeit. Viele kennen noch das Debakel mit der "Neuen Heimat". Betrug auf schlimmster Art ließen einige Gewerkschafter steinreich werden, die gewerkschaftseigenen Betriebe aber gingen den Bach runter. Die Volksfürsorge gehörte mit dazu.

Verkauf war angesagt. Heute auch wieder ein Thema. Da ich bereits einige Jahre meine Beiträge eingezahlt hatte, blieb ich dabei. Allerdings verloren sich die guten Kontakte zu den Vertrauensleuten. Es gab sie nicht mehr. Jetzt sollten die Taschen anderer Besitzer gefüllt werden.


.........3. Eine Entscheidung:
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Ich konnte fast alle Volksfürsorge Verträge kündigen, es blieb nur noch die Lebensversicherung und die Hausrat übrig.


..........4. Zahlemann und Söhne:
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Nun habe ich 40 Jahre jeden Monat eingezahlt. Zuerst in DM, dann in Euro. Im Sommer 2007 bekam ich dann den heiß ersehnten Brief. Die Summe von XYZ ist zum 01.01.2008 fällig und wird ausgezahlt. Ich möge bitte alle Unterlagen zurückschicken.

Nun, ich ließ mir damit viel Zeit. Bis zum Letzten Monat wollte ich schön brav meine Beitrag einzahlen. In einem Brief vom 27.12.2007 wurde mir dann mitgeteilt, das am gleichen Tag auch ein Scheck für mich abgeschickt wird.

Auf meine telefonische Nachfrage wurde mir dann schnippisch erklärt, das wäre so und das Geld würde ja mich erreichen. Nur eben nicht zum 01.01. das stand fest. Ja, die Postwege der Post bla bla.

"Dann müssen sie eben rechtzeitig den Scheck los schicken. Oder die Summe überweisen!"

"Das geht nicht, das ist zu teuer! Außerdem gibt es ja Banken, die am Sylvester noch nachmittags arbeiten, da können sie den Scheck ja einreichen!"

"Wissen sie was, ich kann ihr blödes Gelaber nicht hören. Sie haben mir gegenüber die Verpflichtung, das ich mein Geld rechtzeitig bekommen und reden sich jetzt nur raus. Schönen Tag!"

Ich war stinksauer, da meine Pläne, das Geld jetzt neu anzulegen, völlig unmöglich wurden.

Nun kommt das neue Jahr. Der Scheck kam natürlich nicht. Ich wartete einen weiteren Tag ab und es geschah nichts.

Darauf rief ich wieder bei der Volksfürsorge an und fragte, was nun wäre. Klar, die Post hatte Schuld. Ich bat dann über eine Überweisung.

Das ginge nicht, erst müßte der Scheck gesperrt werden.

"Dann sperren sie ihn"

"Das kann ich erst morgen ab 13 Uhr. Dann erst kann ich den Betrag überweisen."

"Dann überweisen sie bitte den Betrag auf das Konto, von dem sie immer abbuchen durften"

Am 04.01.2008 trudelte der Scheck ein. Da er gesperrt war, konnte ich so nicht viel anfangen. Am gleichen Tag war die Summe auch auf meinem Konto. Mit einen zusätzlichen Betrag für die 4 verlorenen Zinsverlusttage.

Jetzt, ein paar Tage (Woche!) später habe ich dann eine Schriftstück bekommen, in dem sich die Herrschaften etwas entschuldigen. Jetzt ist es mir auch Wurscht.

Witzig an der ganzen Geschichte ist, gleich am nächsten Tag schrieb mir meine Sparkasse einen lieben Brief. Sie möchten mich gerne beraten. Tolle Wurst.

Leider hat nur am gleichen Tag eine andere Bank die Erlaubnis per Telefon von mir bekommen, diesen Betrag günstig anzulegen.

......5. Das Fazit:
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und was ist das Fazit?

Keine Sorge Volksfürsorge.

Früher war alles besser!

Ich bin mir wirklich nicht mehr sicher. Das Abbuchen ist die Wucht, davon versteht die Volksfürsorge etwas. Aber Geld zu bekommen ist schon etwas dösig gelaufen. Vermutlich sind auch die vielen Kündigungen Schuld an der schlechteren Zahlungsmoral der Volksfürsorge in meinem Fall.

Liebe Volksfürsorge, wie es richtig mit der Auszahlung gemacht wird, zeigt die "HUK". Hier gab es auch ein rechtzeitiges Anschreiben mit der Bitte der Bankdaten.
Einen Tag vor Fälligkeit war das Geld auf dem Konto. Und das ist schon das dritte Mal. Vorbildlich auch die Zinsberechnung und der sonstigen Anteile.

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Empoyerment

Empoyerment

28.01.2008 20:04

Dann bin ich mal gespannt wie das wird wenn mein Ablaufdatum kommt. Ich habe damals meine Aussteuerversicherung in eine Lv umgewandelt bei der Volksfürsorge

bijo5262

bijo5262

23.01.2008 15:07

schöner Bericht

steppes45

steppes45

22.01.2008 14:01

Sehr interessant zu lesen ! LG.Karin

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