... Nach vorne hin ist der Volvo XC 90 sehr übersichtlich. Das Fahrverhalten ist gutmütig, das Fahren macht Spaß. Auch Wind lässt den gut 2.5 Tonnen schweren Wagen nicht so leicht aus der Ruhe bringen.
Die äußerst exakte 6-Gang Schaltung kommt schaltfaulen Fahrern sehr entgegen, meist reicht ... Bericht lesen
Änderung vorbehalten. - Aus erster Hand. - Technisch und Zustand sehr Gut.Vollausstattung. - Automatik.Leder.Navi.ALu.Airbags.Zahnriemen wurde bei 165Tkm erneuert...
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Erfahrungsbericht von Theodore über Volvo XC90 2.4 D5 Kinetic 7. Februar 2007
Fahrzeugbewertung des Autors:
Zuverlässigkeit:
gut
Fahreigenschaften:
ausgezeichnet
Bedienung:
gut
Platzangebot:
großzügig
Pro:
VIEL PLATZ - BEQUEM - GÜNSTIG
Kontra:
UNÜBERSICHTLICH - REIFENFRESSER - STADTUNTAUGLICH
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Fahrbericht
Mein Erfahrungsbericht basiert auf einem im August 2005 erworbenen XC 90 2.4 D5 (185 PS-Version). Das Fahrzeug hat nun 55.000 km hinter sich. Es handelt sich um einen Schaltwagen, d.h. 6 Gänge plus Rückwärtsgang. Kurz zur Ausstattungsextras: Leder, 7-Sitze (jetzt serienmäßig), Navi, Sitzheizung, Xenon, Telefon, Schiebedach, Standheizung, getönte Scheiben, Park Distance Control, Regensensor.
In dieser Ausstattung würde ich das Fahrzeug erneut wählen, allerdings auf das Navi verzichten - dazu später mehr. Das Schiebedach ist Geschmackssache - eigentlich benötigt man es nie. Ein "muss" ist das PDC (Park Distance), gibt es leider nur für hinten. Getönte Scheiben stehen dem Auto deutlich besser, vor allem bei der Wahl einer dunklen Farbe - normal schwarz (nicht metallic reicht voll aus.
Verbrauch: Das Fahrzeug verbraucht bei normaler Fahrt ca. 9 bis 9.5 Liter. Bei sehr vorsichtiger Fahrweise kann man auch unter 9 Liter kommen. Ab Tempo 140 km/h sollte man sich an 2-stellige Verbrauchsangaben gewöhnen.
Fahrverhalten, Bedienung und Komfort: Man sitzt ,wie nicht anders zu erwarten, hoch über der Straße. Nach vorne hin ist der Volvo XC 90 sehr übersichtlich. Das Fahrverhalten ist gutmütig, das Fahren macht Spaß. Auch Wind lässt den gut 2.5 Tonnen schweren Wagen nicht so leicht aus der Ruhe bringen.
Die äußerst exakte 6-Gang Schaltung kommt schaltfaulen Fahrern sehr entgegen, meist reicht es aus, sich zwischen dem 4. bis 6. Gang zu befinden - auch bei geringeren Geschwindigkeiten. Daher ist eine Automatik für diese Motorisierung eigentlich überflüssig. Problematischer ist das abrupte Beschleunigen oder ein schnelles Anfahren: Unterhalb 1.000 - 1.200 Umdrehungen wirkt der Motor schlapp, der Turbolader zeigt erst ab 1.000 RPM, wie viel Kraft im 2.4 Liter Motor tatsächlich steckt - und kann ab dann auch überzeugen.
Der XC 90 lässt sich durchaus bei 200 km/h Höchstgeschwindigkeit bewegen, allerdings mit der Folge, dass der Tankwart um die Ecke breit lächeln wird.
Die Bremsen wirken im normalen Verkehr gut, das starke Abbremsen aus hohen Geschwindigkeiten vermittelte jedoch zumindest bei mir immer eine gewisse Unsicherheit - da hatte ich den Eindruck die Bremsleistung könnte auch besser sein.
Die Handbremse ist à là Mercedes - also eine Fußbremse. Kann man sich auch daran gewöhnen - für die Anfahrt an einem Berg wäre mir persönlich die herkömmliche Handbremse dennoch lieber.
Auf die Xenonscheinwerfer würde ich nicht verzichten wollen. Es ist immer gut, über eine optimale "Weitsicht" zu verfügen. Der Volvo verfügt nicht über einen Lichtsensor, wie ich ihn aus meinem BMW gewohnt war. (mit Hilfe des Lichtsensors geht das Licht ab einer bestimmeten Dunkelheit selbsttätig an). Der Verkäufer fand dies im Gegensatz zu mir weniger tragisch und empfahl, auch tagsüber mit Licht zu fahren (wie in Schweden) - das sei ohnehin sicherer. Man könne auch problemlos den Lichtschalter in der "On"-Stellung belassen, da beim Abstellen der Zündung das Licht vollständig erlischt. Seit diesem Tag fahre ich auch tagsüber mit Licht, scheinbar auch mit immer mehr Akzeptanz des Gegenverkehrs, zumindest hat die Menge an Fahrzeugen abgenommen, die mir, die Lichthupe betätigend, entgegen kommen ( zu Anfang war ich überzeugt es hätte was mit Radarfallen zu tun, aber die wären dann doch recht häufig aufgetreten)
Sitze und Sitzkomfort Die Sitze sind hervorragend verarbeitet, man fährt auch längere Strecken bequem und schmerzfrei. Der hintere Teil der zwischen den beiden Vordersitzen angebrachten Armauflagefläche mit Klappfach lässt sich einfach entfernen (ausbauen). Dadurch soll man besser nach hinten in die 2. Reihe greifen können, sofern dort ein Kleinkind auf dem mittleren Platz sitzt. Dieser mittlere Sitz kann als Kindersitz benutzt werden, d.h. er lässt sich problemlos "aufbocken". Alle Sitze der 2. Reihe sind längs verschiebbar.
Die Sitze der 3. Reihe sind voll versenkbar, und dies innerhalb weniger Sekunden. Die Sitze müssen nicht umständlich ausgebaut werden. Der Platz der 3. Reihe reicht aus, um Kinder bis 12 Jahre (kommt auf die Größe an) auch längere Strecken zu transportieren. Erwachsene sollte man aber nicht all zu lange in der 3.Reihe transportieren - oder man läuft Gefahr gegen die Menschenrechte zu verstoßen. Lediglich abgehärteten Erwachsenen, die "Vielflieger" in der Economy Class bestimmter Luftfahrtgesellschaften sind, ist die 3. Sitzreihe auch auf längeren Distanzen zumutbar - man muss nur hin und wieder einen Kaffee servieren..
Der Stauraum bei versenkter 3. Reihe ist groß genug, und wem es dennoch an Platz mangelt, der kann die Dachreeling verwenden, vorausgesetzt er verfügt über eine entsprechende Box. Nervig ist die ständige Warnpiepserei bei nicht angelegtem Gurt: sicher eine nette Erinnerung, wenn man als Fahrer dies vergessen hat, problematisch aber, wenn irgendetwas auf dem Beifahrersitz liegt - auch das löst diesen Kontrollmechanismus "Piep, Piep, Piep" aus, der ab 40 km/h in ein noch nervigeres "TuT-TuT-TuT" übergeht. Die USA läßt grüßen. Hier wäre es nett, wenn man die Gurt-Kontrolle zumindest für den Beifahrersitz abstellen könnte.
Die Instrumente sind (aus meiner Sicht) im Großen und Ganzen durchdacht angebracht und leicht zu bedienen. Nur die Multifunktionstasten am Lenkrad wären verbesserungswürdig - siehe weiter unten:
Der Bordcomputer: gibt Meldung über Defekte, ob versehentlich eine Tür oder die Heckklappe auf ist, und informiert über die Durschnittsgeschwindigkeit, den momentanen Verbrauch und den Durchschnittsverbrauch. Leider gibt es nur eine Durschnittsverbrauchsermittlung - ich hätte gerne zwei: Einmal für den Verbrauch seit letzter Tankfüllung, einmal seit der Erstverwendung - weil damit besser ein Gesamtdurchschnittsverbrauch des Fahrzeuges zu ermitteln ist.
Ausserdem lassen sich mit dem Bordcomputer 2 Zeiten für die (optionale) Standheizung einstellen und aktivieren - eine Fernbedienung liefern die Schweden nämlich für die Standheizung nicht mit aus. Für den nachträglichen Einbau der Fernbedienung für die Standheizung verlangen die Volvo Werkstätten um die 600 bis 1.000 € - je nachdem, wo man landet.
Der Regensensor: Eine nette technische Erfindung, die in meinem Fahrzeug aber nicht ganz so optimal funktioniert. Manchmal wischt es, wo es nichts zu wischen gibt, und machmal nicht, wo es wischen sollte. Da war mein alter BMW (530d) besser.
Telefon: Die eingebaute Telefonanlage (optional) hat einen guten Klang und arbeitet relativ störungslos, jedoch sind die Bedienelemente am Multifunktionslenkrad schlecht placiert - es passiert immer wieder, dass man versehentlich einen Knopf am Lenkrad drückt und damit das Telefon anschaltet und dann zum Anruf der letzten Rufnummer aktiviert - ungewollt, versteht sich. Leider kann man das Telefon nicht empfangsbereit lassen, zeitgleich aber das Wählen deaktivieren. Hier würde ich doch den Volvoleuten den Einbau einer Extrataste empfehlen. Für die Telefonanlage benötigt man eine SIM-Karte, die, in einen kleinen Schlitten eingesetzt, neben dem Radio eingeschoben wird. Es empfiehlt sich daher der Erwerb einer Zweitkarte (unter gleicher Rufnummer der Originalkarte). Die Anlage hat im Lieferumfang neben der Freisprecheinrichtung auch noch einen Telefonhörer in der Mittelkonsole integriert - zum Führen von Gesprächen, die Begleiter nicht mithören sollen. Die Schnur dieses Telefonhörers ist sehr kurz und reicht für die 2. Reihe nicht mal richtig - aber man benötigt den Hörer eigentlich nicht.
Das Radio: Die Radioausstattung in der Version "Momentum" ist mehr als zufriedenstellend, der Sound (für mich) gut genug. Auf einen CD-Wechsler habe ich verzichtet, weil ich bei meinem Vorgängerfahrzeug die Erfahrung gemacht habe, wochenlang mit den gleichen 6 CD durch die Lande zu fahren - da war der CD-Wechsler im Kofferraum. Jetzt habe ich eine Tasche mit CD`s dabei (unter der Armauflage ist zudem auch noch ein Fach für CD`s) und wechsle selbst per Hand.
Leider ist der CD-Player ohne MP3 Funktion, man kann sich bei Volvo für viel Geld aber einen Zusatzkit kaufen. Wenn ich bedenke, wie teuer die Audioanlagen der Automobilhersteller sind und wie günstig im Gegensatz dazu heute ein Autoradio mit MP3 -Funktion auf dem freiem Markt zu erwerben ist, so ist die Nichtverfügbarkeit MP3 fähiger Audiosysteme bei Volvo ziemlich unverschämt. Das betrifft übrigens aber fast alle "Nobelmarken". Links und rechts oben an den B-Säulen befinden sich für die 2. Sitzreihe Kopfhöreranschlüsse mit kleiner Tastatur (Serie ab Momentum). Mit diesen Anschlüssen können Personen in der 2.Reihe mit Kopfhörer Radio hören, während die "Fahrer- Beifahrerreihe sich mit CD.Musik vergnügt - - - oder umgekehrt. Einen negativen Aspekt hat das Radio, es läßt sich bei ausgeschalteter Zündung nicht anschalten.
Insgesamt scheint mir die Anlegung der Lenkrad-Multifunktionstasten nicht optimal gelöst (siehe auch Punkt "Telefonanlage"). Einige andere Fahrer meines XC 90 bemängelten die Tasten für das Navigationssystem, die auf der Rückseite des Lenkrads angebracht sind und damit systematisch schlecht zu bedienen seien. Ich selbst habe mich daran gewöhnt. Mehr Probleme bereiten mir die Tasten für Telefon oder Tempomat. Drückt man versehentlich etwas fester auf diese Tasten, wird die Hupe ausgelöst. (wird von meinem Volvo-Händler bestritten, ist aber trotzdem leider so) Schlecht gelöst ist das Klappfach in der Mittelkonsole, in dem sich Aschenbecher und Getränkehalter befinden. Die Klappe des Faches ist leider nicht versenkbar und klappt zur Schaltung hin - dies ist sehr störend. Zudem öffnet sie bei leichtester Berührung (die gibt es öfter beim schalten). Die Lösung wäre eine voll versenkbare Klappe. Der Aschenbecher wird von mir als Kleingeld Behälter verwendet. Er hat einen eigenständigen Deckel, dessen Feder (zum Öffnen) sehr scharfkantig ist - d.h. bei jeder Geldentnahme muss ich "bluten" - im wahrsten Sinne des Wortes. Praktisch ist die im Kofferraum angebrachte Steckdose.
Ein nettes Detail ist der links unten an der Windschutzscheibe angebrachte Plastikclip, der als Halterung für Parkscheiben dient. Ich war schon bei der Fahrzeugübernahme dabei, diesen aus Unkenntnis über die Verwendung abzureissen (ich dachte, es handele sich um einen Prospekthalter) - glücklicherweise konnte mich der Verkäufer mit einem beherzten Sprung über den Fahrersitz in letzter Sekunde davon abhalten - war das ein Einsatz!!!
Abraten würde ich vor allem von dem Navigationssystem bzw, der Software - hier Beispiele: 1. Falsche Führung: die Landkarte zeigt nach rechts, die Stimme sagt: "links abbiegen". Grund, die Straße macht einige Meter vor der tatsächlichen Abbiegung einen leichten Linksknick. Die tatsächlich folgende Rechtsabbiegung wird aber nicht angesagt. Fälle wie diesen treffen mindestens 1 x die Woche auf.
2. Deutsche Stimme (männlich): es wurden unterschiedlich qualitative Aufnahmen gemacht (wahrscheinlich wurde ein Teil nachgearbeitet). Innerhalb einer Ansage wechselt der Ton von klar und deutlich zu dumpf. Dies ändert nichts an der Ansage, wirkt aber schon sehr amateurhaft.
3. Die Wiederholungsfrequenz von Ansagen ist überzogen, so wird z.B. vor jeder Autobahnausfahrt alle hundert Meter eine Ansage gemacht. Das ist schon sehr nervend - und wird von jedem anderen System besser gemacht. Kommentar von Mitfahrern: Stopft dem Kerl doch endlich mal das Maul.
4. Die verwendeten deutschen Stimmen der Ansagen: einfach schrecklich..... o.k. - das ist Geschmackssache. Aber weder ich noch einer meiner Mitfahrer war von den Stimmen begeistert - jeder fühlte sich am Ende doch ziemlich genervt. Die männliche Stimme wirkt ständig besser wissend (und weckt damit Aggressionen), bei der weiblichen könnte ich am liebsten einschlafen - vielleicht sollte man eine Mischversion aus beiden konstruieren :)
Ich hatte bei Volvo nach einem Software Update gefragt, weil diese im Fahrzeug katastrophal ist. Durch die bugs halte ich diese Version schon für einen Garantiefall - Volvo anscheinend aber nicht. Gerne würde man mir eine neue Software zur Verfügung stellen, so die Volvo Werkstatt - aber nur, wenn ich im Gegenzug ca. 250 € zur Verügung stellen würde.....ein nicht überzeugender Service, oder? Zur Not greife ich dann auf meinen PDA-Navigator zurück.
Für die Großstatt ist der Wagen nur bedingt zu empfehlen. Das hat nichts mit der Qualität des Autos zu tun, sondern liegt allein an der Größe des Fahrzeuges, denn damit ist er natürlich nicht besonders handlich. Der XC 90 hat einen relativ großen Wendekreis und benötigt zum Parken viel Platz. Das Parken wird durch die Unübersichtlichkeit nach hinten (die Problematik hat jeder SUV) zusätzlich erschwert - Park Distance Control ist daher ein Muss!!! Es wäre übrigens gut, wenn es PDC auch für vorne gäbe. Man hat selbst als guter Einparker Mühe, den Wagen gerade abzustellen - irgendwie steht das Fahrzeug am Ende doch immer schräg.
Meine Probleme mit dem Volvo XC 90: Einen Teil habe ich oben schon geschildert. Dazu kommt: 6 x außerplanmäßiger Werkstattaufenthalt plus eine Rückrufaktion: 1. 1 Tag nach Auslieferung: Lenkrad nicht in 0° Position beim Geradeauslauf. Kartenhalter für Telefonkarte defekt.
2. nach ca. 4 Wochen: abgeplatzter Schlauch am Turbolader - war eine nicht funktionierende Neukonzeption von Volvo. Schlauch wurde neu verankert.
3. Nach ca. 2.5 Monaten: abgeplatzter Schlauch am Turbolader - diesmal wird eine nochmals verbesserte Konstruktion verbaut
4. nach ca. 4 Monaten: abgeplatzter Schlauch am Turbolader, provisorisch repariert...außerdem defekt des Turboladers und Ersatz
5. nach ca. 5 Monaten: erneuter Einbau einer Neukonstruktion des Schlauches. Diesmal ist es kein Schlauch mehr, sondern ein festes Teil. Seit dieser Maßnahme fährt der Wagen problemlos. Dieses Problem sollte bei den Volvo XC 90, die jetzt ausgeliefert werden, nicht mehr auftreten, da dieses feste Teil nun serienmässig eingebaut wird. Ich hatte eben doppelt "Pech" , da ich einer der ersten in D war, der den neuen 185 PS Motor bekam und dann noch ziemlich viel mit dem Wagen unterwegs war.
Rückrufaktion: Irgendwas stimmte mit den Spurstangen nicht (oder kann ggf. nicht stimmen) - angeblich bestand die Gefahr, daß die Stangen aus Ihren Gelenkbuchsen springen können (ich bin hier Laie...). Während dieser Aktion wurde auch eine Achsvermessung durchgeführt.
6. gut 3 Monaten nach der Rückrufaktion macht der Wagen merkwürdige Fahrgeräusche, hervorgerufen durch die Reifen. Nachdem ich eine falsche Achseinstellung als Ursache identifiziere (Reifenverschleiß einseitig etc.) und von Volvo "kann nicht sein" als Antwort erhalte, lasse ich woanders vermessen. Am Ende muss mir Volvo aufgrund fehlerhafter Vermessung 2 neue Reifen spendieren.
Grundsätzlich habe ich den Eindruck, dass der Volvo XC 90 leicht aus der Achseinstellung läuft. Dazu passt auch die Rückrufaktion. Nach der Neueinstellung der Achse lief der Wagen nun gut 10.000 km, nun tritt immer verstärkter das Phänomen auf, dass das Lenkrad (wie ganz zu Anfang auch) aus der 0° Position läuft bei Gerade aus Fahrten. Mtlw. dürfte das Lenkrad eine Linkslastige 5 ° Stellung eingenommen haben. (Ich fahre (semmel) übrigens nicht über Bordsteine etc.). Insofern gesehen wundert es nicht, dass der Reifenverbrauch des Volvo XC 90 etwas über dem Durchschnitt liegt, zumal das Fahrzeug einiges wiegt und ständigen 4-Rad Antrieb hat.
FAZIT: Den Volvo XC 90 empfehle ich allen weiter, die einen SUV fahren möchten - trotz den hier geschilderten Problemen. Ich würde den Volvo XC 90 immer einen Mercedes M, BMW X5, Audi Q7 vorziehen (auch den neusten Versionen von Mercedes und BMW) Die Diesel Maschine des XC 90 reicht leistungsmäßig nicht an die diese Wettbewerber heran - aber das halte ich auch nicht für notwendig - zumal der ökologische Aspekt auch nicht unberücksichtigt bleiben sollte. Ich würde dieses Fahrzeug auch am heutigen Tag den anderen vorziehen.
Da der Wagen so meine Erwartungen mehr als erfüllt hat, bekommt er von mir 5 Sterne. Die aufgetretenen Probleme halte ich im Rahmen der Beanspruchungen des Fahrzeuges für tolerierbar - ich habe im Laufe meines Lebens schlimmeres erlebt. Wichtig ist, daß bei Problemen Lösungen aktiv erarbeitet werden - und da spielt auch der Service eine große Rolle. Der würde bei mir nicht unbedingt 5 Sterne bekommen - aber hier habe ich noch nie eine Werkstatt oder auch keinen Autoproduzenten gefunden, dem ich 5 Sterne hätte geben können.
Viele hier gemachte Angaben sind natürlich subjektiver Natur. Im Zweifelsfall empfehle ich immer, bei Interesse an einem Fahrzeug, egal welche Marke und welches Model, dies zur Probe zu fahren. Dabei kann man dann besonders auf die in Berichten wie diesen hier angesprochenen Punkte achten.
Pro: Super Auto! Kontra: braucht man ein solch großes Auto wirklich??
Probefahrt mit dem neuen VOLVO XC 90
Als erstes muss ich vorausschicken, dass dies kein technischer Bericht mit allen Daten und Werten wird. Technische Details erfahrt Ihr besser in jeder Autozeitung oder direkt beim Volvo-Händler. Der Bericht wird meine persönliche Meinung über die Probefahrt mit dem Volvo XC 90 aufzeigen. Wer mehr erfahren will, sollte die Website von Volvo (volvocars.de) besuchen.
Wir gehören seit drei Jahren zur ,Familie der ... ...Mein erster Eindruck: Der Volvo XC 90 ist ein wunderschönes, sehr großes, sportliches und trotzdem elegantes Auto. Auf den ersten Blick kam er mir in echt größer als auf den Fotos und Filmen, die ich gesehen hatte, vor. Er wirkt sehr imposant. Mein erster Eindruck war, dass er groß - für mich mit nur 158 cm Körpergröße fast zu groß - aber ein gelungenes Fahrzeug ist. Mein Mann hatte mich mit seiner Begeisterung angesteckt.
Der Volvo XC 90 ist ein ...
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Pro: Riesig, hübsch, ausgereift, super--sicher und alltagstauglich Kontra: Schwächelt manchmal im Detail, ist relativ laut und etwas zu ruppig
...Marken umgesehen, und bin bei VOLVO fündig geworden.
Seit ca. 2 Monaten und 8.000 gefahrenen Kilometern nenne ich einen XC90 D5 mein Eigen, und bereue bis jetzt wirklich rein gar nichts.
Zugegebenermaßen hat der Wagen die optische Leichtfüssigkeit eines mittelschweren Bergungspanzers, und die reellen Ausmaße der Queen Elizabeth I, aber irgendwie will man das ja auch.
... und ich denke, bei knapp 2.000 ltr. Fassungsvermögen (bei umgeklappter Rücksitzbank) ... ...nicht mit einem als großem Volvo verkleideten lkw-ähnlichen, wahrgewordenen Landmaschinenmechanikertraum gemacht.
Daher evtl. auch der extrem zahme Durchschnittsverbrauch von 10,1-10,3 ltr. /100 km. Das kann man heute wirklich noch fahren, ohne im Angesicht seiner Kinder, oder beim Blick in die Natur, dauerhaft schamesrot werden zu müssen.
Liest man sich Dinger wie "Diesel-Vor-KAT", "Partikelfilter" gefolgt vom "Diesel-Haupt-KAT" durch, dann bekommt ...
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Pro: Schön und (relativ) preiswert Kontra: Ewige Lieferzeiten
...Japanern und Koreanern nun auch Volvo in dieses Segment drückt. Und wie!
Vorbemerkung
Ich gebe zu, mir gefällt diese Auto einfach. Es ist von den Abmessungen deutlich größer als Mercedes und BMW, aber aus meiner Sicht wesentlich eleganter. Und wie sagt Volvo in der Werbung vollmundig: „Explore your life: Sie haben einen Traum. Über den Horizont hinaus. Ganz ohne Grenzen“
Nüchtern betrachtet
Kommt der Volvo sehr spät auf den Markt. Die Markteinführung ... ...und zum Thema Sicherheit ist Volvo ohnehin führend. Neben der üblichen Zahl an Airbags kommt ein elektronischer Überrollsensor dazu (roll stability control), der in dieser Klasse bisher einzigartig ist.
Ein Auto, wie eine Burg. Dazu preiswerter als die Konkurrenz und eleganter (wenigstens für uns)
Fazit
Wir hätten ihn am liebsten gleich mitgenommen. Dazu hat der XC 90 auch diverse Vergleichstests in dieser Klasse gewonnen. Aber entscheidend: Das ...
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...einiger Zeit fahren wir einen Volvo XC90 D5 Comfort mit 163 PS und Automatikgetriebe. Wir haben den Wagen gebraucht erworben. Er ist BJ 2003 und hatte beim Kauf 50000 km hinter sich gebracht. 23.000,00 € haben wir bezahlt. Gern schildere ich hier die Eindrücke die wir auf unseren Fahrten gesammelt haben.
Außen:
Der Wagen hat ein sehr voluminöses Auftreten, obwohl er von den Abmessungen her gar nicht so groß ist. Mein Passat (der als Zweitwagen ... ...das Möbelhaus aus Schweden gerüstet. Volvo weiß eben wo man Möbel kauft. Leider ist der Kofferraum schwer zugänglich. Klappt man das untere Teil der Heckklappe nach unten – kommt man nicht bis ans Ende des Kofferraumes (ich bin 1,83m), lässt man es oben wird die Ladekante extrem hoch. Und kratzempfindlich ist das Kunststoff am Klappeninneren auch noch. Gewöhnungsbedürftig ist auch die Batterie im Kofferraum. Dadurch geht Stauraum verloren, den man ...
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...möchte ich Euch zu dem Volvo XC 90 D 5 berichten. Da ich keine Automechaniker bin und von dieser Technik nicht allzu viel verstehe, beschränke ich mit weitestgehend auf meine Eindrücke, die ich auf der gestrigen Testfahrt gewonnen habe. Die technischen Daten, kann man sich ja ohnehin woanders besser besorgen. Ich hoffe, die Ciao`ler sind nicht so streng mit Ihrem Urteil.
Also, eigentlich war meine Frau Schuld, dass wir auf den XC 90 aufmerksam wurden. ... ...Eindrücken, die ich auf der Volvo HP gesammelt habe war ich auch ganz angetan und wir sind dann zum nächsten Volvo Händler gegangen.
Dort stand er im Showroom, zweifelsfrei als Mitglied der Volvo Familie zu erkennen, schwarz und mit der sog. „Comfort“ Ausstattung. Die hat es wirklich in sich, bei dieser mit einem verhältnismäßig geringen Aufpreis (2.200 Euro) verursachenden Variante hat man eigentlich alles drin, was das Herz begehrt. Lederausstattung, ...
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