Beratung kann man sich sparen

2  01.12.2001

Pro:
baut Nervosität ab

Kontra:
hilft ansonsten nicht wirklich weiter

Primaverano

Über sich: Bitte verschont mich mit euren Standardkommentaren. Das Weihnachten ist, gehört nicht unter Berichte...

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Auch bei mir wird es nächstes Jahr Ernst mit dem „Ernst des Lebens“. Die Bewerbungen waren schnell geschrieben und dann hieß es für mich erst einmal zurücklehnen und mal sehen was wird.
Da es in Sachsen kaum Stellen für meinen Traumberuf gibt, habe ich mich bundesweit beworben und so mußte ich auf die ersten Absagen, aufgrund meines Wohnortes, nicht lange warten.

Als es dann doch endlich zu meinen erstem Vorstellungsgespräch kam, war ich so nervös daß ich die gesamten gut gemeinten Ratschläge meiner besten Freundin nicht mehr befolgen konnte. :-(

Genau eine Woche später hatten wir dann in Gemeinschaftskunde zwei Stunden Bewerbungstraining – (na toll, etwas spät!!! ). Erst habe ich mir gedacht, daß es vielleicht eine Hilfe für zukünftige Gespräche sein könnte, nur leider habe ich mich da getäuscht.
Ich persönlich konnte fast keine Übereinstimmung mit meinen persönlichen Erfahrungen, mögen sie auch noch zu klein sein, feststellen. Wahrscheinlich liegt es auch daran, daß diese zwei Stunden von einem Versicherungskaufmann gehalten wurde und er deshalb auf andere Dinge achtete.
Das fing schon bei der Kleidung an: „Männliche Bewerber sollten generell in Anzug kommen, egal für welchen Beruf“. Nun, da habe ich natürlich nicht soviel Ahnung aber ich kann mir nun wirklich nicht vorstellen, dass bei Berufen bei denen es hauptsächlich auf körperlichen Arbeit ankommt ein Anzug gut aussieht. Überhaupt hat er in seinen Ausführungen die Kleidung sehr stark , meiner Meinung nach zu stark betont. Dies ist der erste Eindruck, klar – aber auch eine gute Verpackung täuscht nicht über alles hinweg.

Danach hat er sich dann endlich dem eigentlichen Gespräch gewidmet. Aber nicht so wie ich es mir vorgestellt habe, sondern vor allem mit Hinweisen wie man es nicht macht. Dabei hat er manchmal auch von eigenen Erfahrungen gesprochen und die waren dann richtig gemein. Wie man es nun richtig macht, wußte nach dem Unterricht keiner von uns.
Zu guter letzt kamen dann einige Fragen, die gestellt werden könnten und auch hier kamen wieder keine wirkliche Hinweise und Tips, sondern nur mögliche Standardantworten wie sie jeder x-beliebige Bewerber sagen könnte.

Diese Art von Training hilft vielleicht dabei die Angst vor so einem Gespräch abzubauen. Doch man sollte nicht vergessen, das man als Persönlichkeit dahin geht, deshalb kann ich diesen Standartantworten nichts abgewinnen. Spätestens wenn man dann die Ausbildung angefangen hat, fallen die größeren Schwindel dann doch auf, oder?

Also ich werde mich bei weiteren Fragen dann doch wieder an meine Freundin halten, daß hilft mir viel mehr und ich bekomme auch eine wirkliche Auskunft. Wenn ihr nicht gerade an eurer Schule auch so etwas angeboten bekommt, würde ich euch auch empfehlen lieber Bekannte und Freunde zu fragen, die kennen euch am besten und können euch wirklich nützliche Hinweise geben, die euch wirklich weiter bringen.
Ein solches "Beratungsgespräch kann man sich sparen!!

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
MedienPanther

MedienPanther

03.12.2001 15:55

Von mir nur ein hilfreich. Mein Tip: Du hättest von den Ratschlagen deiner Freundin schreiben sollen. Von Tips sind in deinem Bericht kaum welche zu finden. Eigentlich schade. Gruß Markus

Tinka1986

Tinka1986

01.12.2001 17:56

hi ich hab deine Bericht jetzt nicht bewertet. Das liegt daran, dass im Prinzip keine Tipps & Tricks zu vorstellungsgesprächen enthalten sind. Da ich aber Erfahrungsbericht - und das ist dein Bericht eindeutig! - nicht schlecht bewerten will, hab ich das gleich ganz gelassen! ... mfg, TInka

RickBoehm

RickBoehm

01.12.2001 17:24

Hey, ich bin auch aus Sachsen. Was hast Du denn für einen exotischen Traumjob den es hier nicht gibt? Rick

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