Erfahrungsbericht über "Wala Euphrasia Augentropfen"

veröffentlicht 09.06.2009 | WeAreBigFamily
Mitglied seit : 14.10.2008
Erfahrungsberichte : 54
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Über sich :
nicht alles muss einen sinn ergeben - hauptsache man versteht es (-:
Ausgezeichnet
Pro aus der Natur
Kontra keines
sehr hilfreich
Kaufanreiz
Wirkung
Geruch
Verträglichkeit
Ergiebigkeit

"Natürliche Hilfe"

Neugeborene leiden manchmal an einer Bindehautentzündung. Natürlich sind nicht nur Säuglinge davon betroffen, aber meine Erfahrung beruht bisher nur auf dem Gebiet. Das von mir beurteilte Produkt wird aber von Hebammen und Kinderärzten sehr gerne bei Säuglingen verwendet.

Es handelt sich um


Wala Euphrasia Augentropfen


Erhalten habe ich die Tropfen von unserer Hebamme am 5. Lebenstag unserer Tochter. Warum und wieso haben eigentlich einige Babys eine Bindehautentzündung?


Eine Erklärung:

„Vor allem Neugeborene erkranken sehr häufig an einer infektiösen Bindehautentzündung. Jedes zehnte Baby ist betroffen. Dann schwellen spätestens am 14. Lebenstag die Bindehäute der Säuglinge an und verkleben die Augen mit Eiter oder zähem Schleim. Chlamydien, Gonokokken und andere Bakterien (z.B. Pseudomonas, Staphylokokken, Streptokokken, Hämophilus), außerdem Herpesviren nutzen die geringe Gegenwehr des Neugeborenen gerne aus. Zum Schutz gegen die bakterielle Invasion träufeln Hebammen oder Kinderärzte dem Neugeborenen eine Silbernitratlösung in die Augen (Credé-Augenprophylaxe). Doch auch die kann vorübergehend leichte Entzündungen hervorrufen.“

Die dort angesprochene Silbernitratlösung wurde unserer Kleinen auch gegeben, nach der Geburt im Krankenhaus. Allerdings hat das nichts gebracht. Ein Auge war ab dem 3. Tag oft verklebt und sonderte klebrige Flüssigkeit ab. Natürlich kann man versuchen durch leichtes Massieren dem entgegen zu wirken, aber das bringt leider nicht immer etwas und kommt auch ganz darauf an, wie der Körper darauf anspringt. In unserem Fall ging es ohne zusätzliche Hilfe eben nicht mehr.


Die Tropfen von Wala sind in kleinen Ampullen untergebracht. In der kleinsten Abpackung sind es 5 Stück. Pro Ampulle hat man 0,5 ml Lösung. Da die 5 Ampullen alle miteinander verbunden sind muss man diese also voneinander trennen. Das lief reibungslos. Ebenso ist ein flacher „Deckel“ angebracht. Diesen kann man umknicken und hat somit direkt an der Ampulle eine kleine Öffnung. Durch leichten Druck auf die Ampulle kann man dann durch diese Öffnung Tropfen herauslassen.


Das Auge aufzuhalten, gerade bei einem Säugling, ist sicher nicht die schönste Aufgabe, aber wenn man weiß, dass es hilft, so kann das jede Mutter (und natürlich auch die Papas) ertragen und träufeln dann ganz vorsichtig am besten 2 Tropfen hintereinander in das betroffene Auge. Danach sollte man mit einem sauberen Tuch (ich habe immer die sterilen Kompressen genommen) von außen nach innen über das Auge gehen und kann dann auch direkt damit die verklebten Reste wegwischen. Die so im Auge verteilten Tropfen können nun auf ganz natürliche Art ihre Wirkung entfalten.


Und was für eine Wirkung!


Ganz schnell kann man bereits die ersten Besserungen wahrnehmen, sollte aber nicht den Fehler machen und zu schnell mit der Behandlung aufhören. Spätestens nach drei Tagen aber hat man ein freies Auge und kann sich darüber freuen, dass die kleinen Würmchen nicht mehr unter klebrigen Augen leiden müssen.


Sollte man die Tropfen nicht von der Hebamme oder dem Kinderarzt bekommen kann man diese selbstverständlich auch in jeder Apotheke kaufen. Für 5 kleine Ampullen (die ausreichend sind, solange man schnell mit einer Behandlung beginnt) zahlt man aber auch schon stolze Preise von 5 Euro aufwärts. Allerdings ist Geld im Gegenzug zur wohltuenden Wirkung wohl kaum der Rede wert.

Und ich gebe diese Information vor allem oder auch erst Recht deswegen, weil diese Augentropfen natürlich sind und ohne Bedenken eingesetzt werden können. Ansonsten gilt natürlich, wie für jedes Arzneimittel, dass man das mit einem Arzt bespricht. Meine Erfahrung, die ich aber besonders gerne weitergebe, da ich natürliche Mittel bevorzuge.


Zusätzliche Informationen zu den Augentropfen:

- Euphrasia ist eine Pflanze (heißt übersetzt übrigens Augentrost)
- Kann auch bei Allergien benutzt werden oder bei genereller Überanstrengung der Augen
- Keine Gegenanzeigen bekannt


Wirkstoffe:
0,5 ml enthalten:
Euphrasia ferm 33c Dil. D2 0,05g; Rosae aetheroleum Dil. D7 (HAB, Vs. 5a; Lsg. D1 mit Ethanol (94% m/m)) 0,05g – Sonstige Bestandteile: Natriumchlorid, Natriumhydrogencarbonat und Wasser für Injektionszwecke

Empfehlung. Punkt.

…von FrauMama

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht

  • lemmy47 veröffentlicht 01.07.2009
    Interessanter Bericht und eine Hilfe für die kleinen Würmchen. LG K.-H.
  • mellepeggy veröffentlicht 22.06.2009
    prima Tipp, Danke!!! Liebe Grüße :o)
  • Dharkelf veröffentlicht 19.06.2009
    Haben wir auch gehabt. Haben auch geholfen. lG, Dharkelf
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Produktdaten : Wala Euphrasia Augentropfen

Produktbeschreibung des Herstellers

Haupteigenschaften

Produkttyp: Augencremes

Hersteller: Wala

Ciao

Auf Ciao gelistet seit: 22/09/2007