Walter Gold-Schmierseife

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Walter Gold-Schmierseife

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Oma Theolindes Geheimwaffe

5  11.04.2012

Pro:
praktisch, vielseitig, natürlich

Kontra:
-

Empfehlenswert: Ja 

Sylviane

Über sich: ***beLIEve *** "When ever I accept my own doubt & insecurity, I´m more open to other people. Th...

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Ich habe vieles von meiner geliebten und bewunderten Großmutter Theolinde übernommen und gelernt. Dazu gehört auch die Verwendung von „Grüner Seife“. Ganz ehrlich, warum sie das Putzmittel, um das es hier gehen soll, nun grüne Seife genannt hat, weiß ich nicht. Das wusste ich schon als Kind nicht. Und Oma Theolinde konnte es mir auch nicht erklären. Doch in unserer Familie ist auch heute noch die GOLD-SCHMIERSEIFE gemeint, wenn wir grüne Seife sagen. Auch wenn sie optisch weit davon entfernt ist, grün zu sein.

Das Produkt:


Verkauft wird die Gold-Schmierseife der Firma Walter scheinbar in unterschiedlichen Behältern, wie das Ciaobild zeigt. Diese Art der dort abgebildeten Verpackung ist mir neu. Ich kaufe sie immer in einem kleinen viereckigen Plastikkästchen. Hier kann man den Deckel komplett entfernen und blickt dann auf die eher orange/goldene Seife.

Menge:


In einem Kästchen sind 500g enthalten. Das ist eine ganz gute Menge, denn man kann die Schmierseife sparsam anwenden.

Konsistenz:


Die Schmierseife ist gelig. Schon fast ein gutes Stück darüber hinaus, wie Wackelpudding könnte man fast sagen, allerdings besser auseinander zu bekommen als dieser. Paste trifft die Konsistenz auch nicht richtig. Es ist schon sehr speziell, wie die Seife beschaffen ist. Nimmt man eine Menge aus dem Kästchen, kann man sie in der Hand im Wassereimer/schüssel auflösen. Da spürt man dann direkt unter den Fingern wie sich die eher feste Konsistenz auflöst und zu einem nichts im Wasser wird.

Anwendung:


Wenn ich die Seife im warmen Wasser auflöse, wird das Wasser milchigtrüb. Die Seife hat sich dann komplett aufgelöst. Die Wirkstoffe ans Wasser abgegeben und den Duft entfaltet.

Duft:


Der Duft ist so typisch. Man kann ihn schwer beschreiben. Doch wer einmal diese Art Seife erkannt hat, erkennt den Duft immer wieder. Er ist frisch, aber keinesfalls in Richtung Zitrus gehend. Er hat selbst vom Geruch her etwas Seifiges. Auf jeden Fall ist er unheimlich angenehm.

Verwendung:


Die Gold-Schmierseife verwende ich im Haus für beinahe alles. Ich gebe sie ins Putzwasser, wenn ich die Böden wische. Ich reinige damit Arbeitsflächen, das Badezimmer und was sonst noch alles abgewischt werden kann. Der Nachteil ist dabei, dass man das Putzwasser immer erst regelrecht anrühren muss. Eine Sprayflasche mit einem Putzmittel ist da definitiv schneller und für bestimmte Ecken auch besser geeignet. Doch generell kann man mit dem Mittel fast alles sauber bekommen.

Doch nicht nur zum Putzen habe ich die „grüne Seife“ im Hause. Ich nehme sie auch als Medizinprodukt wie ich es von Oma Theolinde gelernt habe. Und zwar hat jemand in der Familie eine Schramme, kann man diese darin baden, um dieselbe zu desinfizieren. Ich habe das als Kind mit sämtlichen Schrammen an Händen und Füßen machen müssen, mit eingerissenen Nägeln, Nagelbettentzündungen und und und... Und es hat tatsächlich geholfen. Nie hat sich eine Entzündung gezeigt. Als ich nun selbst Mutter wurde, habe ich meine Hausärztin darauf angesprochen, was denn nun dran sei am Baden der Schürfwunden und dergleichen in „grüner Seife“ und sie bestätigte mir das Hausmittel prompt. Somit praktiziere ich es weiter und bin damit immer gut gefahren. Meine Tochter hat sich zum Beispiel gerade am Ostermontag im Schwimmbad einen Schnitt am Fuß zugefügt. Keiner weiß, wie es passierte, aber es blutete sehr stark. Diese Stelle wird auch in warmen Wasser mit grüner Seife gespült. Das tut nicht weh und es hilft. Die Stelle wird schnell wieder abheilen. Insofern ist dieses Produkt ein universelles Produkt, das man oft einsetzen kann. Es muss aber unbedingt diese feste Seife sein, die in dem kleinen Kasten verkauft wird, alle anderen Produkte sind nicht die richtigen. So hat es mich Großmutter Theoline gelehrt und meine Ärztin bestätigt.

Inhaltsstoffe:


Nun möchten sicherlich alle wissen, was denn in dieser Wunderseife vorhanden ist. Nun laut Hersteller besteht sie aus über 40 % Seife und den Duftstoffen Geraniol und Cirtonellol. Als weiteres sollen Stellmittel enthalten sein.
Was es nun genau ist, was da die heilende Wirkung herbeiführen soll, kann ich leider nicht sagen, sondern nur, dass es wirkt.

Kaufort:


Die Seife findet man heutzutage immer seltener. Ich kann leider nicht mehr genau sagen, wo ich sie zuletzt bekommen habe. Es lohnt sich aber generell, die Putzmittelabteilungen der Supermärkte danach zu durchsuchen. Wenn ich sie irgendwo finde, nehme ich mir immer gleich eine Reservepackung mit. Meinen Haushalt wird man nie ohne Gold-Schmierseife finden.

Preis:


Der Preis pro Packung liegt zwischen 1 und 2 Euro. Das meiner Ansicht nach moderat.

Fazit:


Ich kann die Seife mit allen Sternen empfehlen. Sie ist ein ganz ganz tolles Produkt. Mich begleitet die „grüne Seife“ mein Leben lang und ich kann auf ihre Anwendung schwören. Ein Produkt, das mich nie enttäuscht und das mehr kann als man glauben mag. Gern eine dicke Empfehlung.
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Miraculix1967

Miraculix1967

12.04.2012 21:22

Das erinnert mich an meine Bundeswehrzeit: Immer wenn wir "Technischen Dienst", das heißt Waffenreinigen an unserem Panzer hatten, dann sahen wir hinterher in unseren Blaumännern ganz ölverschmiert aus. Was ganz besonders für die Fingernägel galt: Mit normaler Seife kriegte man den Dreck nicht weg - mit der Gold Schmierseife schon...:-)!!! Schönen Abend und LG aus dem gallischen Dorf Miraculix1967:-)

wechmida

wechmida

12.04.2012 09:56

prima Produkt!

Sydneysider47

Sydneysider47

12.04.2012 00:10

Ein Bericht, in dem Theolinde vorkommt - klar, den musste ich lesen. Wobei ich diese grüne Schmierseife noch nirgendwo bei uns gesehen habe. Die gibt es wohl nur in Norddeutschland.

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