Erfahrungsbericht über

Warcraft - Krieg der Ahnen 2. Die Dämonenseele / Richard A. Knaak

Gesamtbewertung (1): Gesamtbewertung Warcraft - Krieg der Ahnen 2. Die Dämonenseele / Richard A. Knaak

 

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Von Verschlimmbesserungen und ausgeschalteten Köpfen

3  27.09.2009

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Kontra:
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ruts91

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 89 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Vor ein paar Wochen habe ich Euch ja schon mit meinem Bericht über das erste Krieg der Ahnen-Buch (mehr oder weniger) erfreut. Und genau deswegen widmen wir uns heute einfach mal Teil zwei – weil es so schön ist. ;)

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Inhalt:
1 Buchdaten
2 Inhalt
3 Die Umsetzung
4 Fazit

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1 Buchdaten
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Titel: Warcraft: Krieg der Ahnen – Band 2: Die Dämonenseele
Autor: Richard A. Knaak
Verlag: Dino
ISBN: 3833212055
Seitenzehl: 361

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2 Inhalt
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Nachdem sich das erste Buch mit den Anfängen des „Kriegs der Ahnen“ beschäftigt hat, ist die Schlacht im zweiten Buch schon in vollem Gange. Das sagt der Klappentext (zu dem ich heute einmal nichts hinzuzufügen brauche):
„Angeführt von dem mächtigen Archimonde, marschiert ein gewaltiges Heer von Dämonenkriegern durch die Lande Kalimdors und hinterlässt eine Spur der Verwüstung. Genährt wird diese infernalische Invasion durch die mystische Quelle der Ewigkeit – einst das Zentrum der arkanen Macht der Nachtelfen. Nun wurden die Kräfte der Quelle besudelt und beschmutzt, damit Königin Azshara ihrem neuen Gott den Weg ebnen kann: Sargeras, dem unbarmherzigen Lord der Brennenden Legion.
Die Verteidiger der Nachtelfen, angeführt von dem jungen Druiden Malfurion Stormrage und dem Zauberer Krasus, kämpfen eine hoffnungslose Schlacht gegen den wütenden Ansturm der Brennenden Legion. Kurz vor der totalen Vernichtung erhebt sich plötzlich eine uralte Macht, um der Welt in ihrer dunkelsten Stunde beizustehen: die Drachen! Angeführt von dem mächtigen Neltharion haben sie die ultimative Waffe erschaffen: die Drachenseele. Ein mächtiges Artefakt, das die Macht besitzt, die Brennende Legion für immer zu vernichten. Allerdings zu einem furchtbaren Preis...“

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3 Die Umsetzung
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...reiht sich nahtlos an den ersten Teil an. Das heißt, sie würde sich nahtlos anreihen, wenn im vorliegenden zweiten Teil nicht plötzlich andere Begriffe für ein und dasselbe verwendet würden. War im ersten Teil noch ganz einfach von „Hochgeborenen“ die Rede, sind es im zweiten plötzlich „Hochwohlgeborene“. Oder aus dem „Grünen Traum“ wird ein „smaragdfarbener“. Nicht, dass das den Kohl fett machen würde, aber es hat meinen Lesefluss und -spaß getrübt, vor allem, weil ich diese komische Eigenart nicht einmal unterschiedlichen Übersetzern zuschreiben kann. Ob die Schuld für diese Abwandlungen nun beim Autor oder bei der Übersetzerin liegen – ich habe keine Ahnung, aber es ist definitiv nervig. (Fragt mich nicht, weswegen ich mich darüber überhaupt so aufgeregt habe, ich fand es einfach so unpassend.)

Der Schreibstil hat sich dagegen nicht verändert – Mister Knaak schreibt wie im ersten Teil einfach und leicht verständlich. Dafür kommen im zweiten Buch nicht mehr so viele eklige Todesszenen vor, was ich persönlich stark begrüßte. ;) Die Vermittlung von „Hintergrundwissen“ zum namengebenden Fantasy-Szenario ist wieder anschaulich und fundiert gelungen; die Figuren handeln wie im ersten Teil so vor sich hin und der Leser darf zugucken. Zusammengefasst ist das Buch besonders zum Kopf-abschalten geeignet und passenderweise fliegen in „Die Dämonenseele“ ja auch nicht so viele Körperteile wie im ersten Band.

Jetzt bin ich an dem Punkt, an dem ich mich wundere, dass ich so wenig zu dem Buch zu sagen habe. Doch irgendwie sticht wieder nichts besonders heraus – alles ist solide verpackt, holt aber keine Katze hinter dem Ofen hervor. Der Autor hält es nicht für nötig, seine durchschnittliche Schreibarbeit zu verbessern und mir ist das inzwischen tatsächlich egal, denn er hält wenigstens das Niveau des ersten Buches.

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S. 50
Die Nachtelfen begannen spontan zu jubeln, so sehr vertrauten sie dem älteren Kommandanten in Kriegsdingen. Nur wenige Nachtelfen hatten einen Ruf, der sich mit dem von Lord Ravencrest messen konnte. Er scharte die Krieger mit fast ebenso großem Geschick unter seinem Banner wie die Königin.
„Die Krieger stehen bereit! Sie warten nur noch auf unsere Entscheidung. Nach dieser Versammlung werdet ihr alle zu euren Einheiten zurückkehren und sie vorbereiten. Morgen werden wir am Ende des Tages unseren Marsch auf die Hauptstadt beginnen!“ Ravencrest hob seine Faust. „Für Azshara! Für Azshara!“
„Für Azshara!“, wiederholten die anderen Nachtelfen, unter anderem auch Illidan. Malfurion wusste jedoch, dass sein Bruder den Ruf nur aufnahm, weil er zum Zauberer von Black Rook geworden war. Auch wenn Illidan vielleicht seine eigene Meinung über Königin Azshara hatte, seine neu gewonnene Position wollte er dafür nicht aufs Spiel setzen.
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4 Fazit
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Mensch, das ging ja fix heute. Genauso fix wie das Buch scheinbar verfasst wurde, bin ich mit meinem Bericht auch schon fertig. „Die Dämonenseele“ ist gewohnt solide Kost (das Wort passt wirklich zum Roman, ansonsten verwende ich das nicht so häufig! ;-) ) im gewohnten Stil mit einigen komischen Neu-Alten-Begriffen, die einfach keinen Spaß machen. Wenigstens kommen die nicht auf jeder zweiten Seite vor. Zum Hirn-ausschalten absolut geeignet und wahrscheinlich kommt man auch in die Geschichte rein, ohne das erste „Krieg der Ahnen“-Buch gelesen zu haben. Hat der erste Teil noch vier Sterne von mir bekommen, gibt es für den zweiten nur noch drei, weil mir die „Hochwohlgeborenen“ einfach auf den Keks gegangen sind.

© ruts91 – 27.09.09
Bilder
Warcraft - Krieg der Ahnen 2. Die Dämonenseele / Richard A. Knaak DSC00162 - Warcraft - Krieg der Ahnen 2. Die Dämon
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Teilsmit

Teilsmit

22.10.2010 17:29

Mir war bis zu diesem Moment nicht klar, dass es das auch tatsächlich als Buch gibt.

Isabel1989

Isabel1989

27.11.2009 17:50

Nichts für mich, aber trotzdem ein schöner Bericht :) LG Isabel

Annieswelt

Annieswelt

30.09.2009 15:46

Bitte? Auch Bücher gibts von WOW? Unglaublich :-)

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