Auf der Suche nach leichter Unterhaltungs-Lektüre für das Sommerbad stolperte ich im Bücherregal meiner Freundin über 'Was machen wir jetzt?' von Doris Dörrie. Mit nur 304 Seiten ist die Taschenbuchausgabe dafür ideal. Meine Freundin meinte, es sei ein witziges Buch, es könnte mir gefallen. ... Bericht lesen
praktisch denkenden Ehefrau hat er eine (gehobene) Imbißkette aufgebaut, viel Geld verdient und eine intelligente Tochter in die Welt gesetzt; schicke Wohnung und Münchner Lifestyle inklusive. Trotzdem nagt Unzufriedenheit an ihm: Hat er nicht früher als Filmhochschüler davon geträumt, sich kreativ zu verwirklichen? Wo sind die Zeiten geblieben, in denen er und seine Frau in kicherndem Einverständnis mit der kleinen Tochter Verkleiden spielten? Die große Sinnkrise macht sich breit -- im übrigen auch bei seiner Frau, die vor der partnerschaftlichen Entfremdung in gewöhnungsbedürftige buddhistische Rituale flieht. Als sich Tochter Franka in einen tibetanischen Lama verliebt, sind sich die Eltern jedoch nach langer Zeit mal wieder einig: Unter Freds Aufsicht sollen die beiden in einem Meditationscamp ihre große Liebe dem Alltagstest unterziehen. Nach zwei Wochen bei Stechmücken und ungesalzener Reissuppe, da ist sich Fred sicher, ist seine pubertierende Tochter von jeglichen esoterischen Träumen geheilt. Der Aufenthalt in Südfrankreich soll sich jedoch auch für Fred als denkwürdig herausstellen... --Kathrin Rüstig
praktisch denkenden Ehefrau hat er eine (gehobene) Imbißkette aufgebaut, viel Geld verdient und eine intelligente Tochter in die Welt gesetzt; schicke Wohnung und Münchner Lifestyle inklusive. Trotzdem nagt Unzufriedenheit an ihm: Hat er nicht früher als Filmhochschüler davon geträumt, sich kreativ zu verwirklichen? Wo sind die Zeiten geblieben, in denen er und seine Frau in kicherndem Einverständnis mit der kleinen Tochter Verkleiden spielten? Die große Sinnkrise macht sich breit -- im übrigen auch bei seiner Frau, die vor der partnerschaftlichen Entfremdung in gewöhnungsbedürftige buddhistische Rituale flieht. Als sich Tochter Franka in einen tibetanischen Lama verliebt, sind sich die Eltern jedoch nach langer Zeit mal wieder einig: Unter Freds Aufsicht sollen die beiden in einem Meditationscamp ihre große Liebe dem Alltagstest unterziehen. Nach zwei Wochen bei Stechmücken und ungesalzener Reissuppe, da ist sich Fred sicher, ist seine pubertierende Tochter von jeglichen esoterischen Träumen geheilt. Der Aufenthalt in Südfrankreich soll sich jedoch auch für Fred als denkwürdig herausstellen... --Kathrin Rüstig
praktisch denkenden Ehefrau hat er eine (gehobene) Imbißkette aufgebaut, viel Geld verdient und eine intelligente Tochter in die Welt gesetzt; schicke Wohnung und Münchner Lifestyle inklusive. Trotzdem nagt Unzufriedenheit an ihm: Hat er nicht früher als Filmhochschüler davon geträumt, sich kreativ zu verwirklichen? Wo sind die Zeiten geblieben, in denen er und seine Frau in kicherndem Einverständnis mit der kleinen Tochter Verkleiden spielten? Die große Sinnkrise macht sich breit -- im übrigen auch bei seiner Frau, die vor der partnerschaftlichen Entfremdung in gewöhnungsbedürftige buddhistische Rituale flieht. Als sich Tochter Franka in einen tibetanischen Lama verliebt, sind sich die Eltern jedoch nach langer Zeit mal wieder einig: Unter Freds Aufsicht sollen die beiden in einem Meditationscamp ihre große Liebe dem Alltagstest unterziehen. Nach zwei Wochen bei Stechmücken und ungesalzener Reissuppe, da ist sich Fred sicher, ist seine pubertierende Tochter von jeglichen esoterischen Träumen geheilt. Der Aufenthalt in Südfrankreich soll sich jedoch auch für Fred als denkwürdig herausstellen... --Kathrin Rüstig
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Erfahrungsbericht von mo2k über Was machen wir jetzt? / Dörrie, Doris 20. August 2002
Produktbewertung des Autors:
Niveau:
leichte Kost
Unterhaltungswert:
hoch
Spannung:
durchschnittlich spannend
Humor:
ziemlich humorvoll
Aufmachung:
ok
Pro:
leichter, heiterer und dennoch tiefgründiger Roman
Kontra:
relativ offenes Ende
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Auf der Suche nach leichter Unterhaltungs-Lektüre für das Sommerbad stolperte ich im Bücherregal meiner Freundin über 'Was machen wir jetzt?' von Doris Dörrie. Mit nur 304 Seiten ist die Taschenbuchausgabe dafür ideal. Meine Freundin meinte, es sei ein witziges Buch, es könnte mir gefallen. Sie lieh es mir. So kam ich dazu, diesen Roman zu lesen. Es war das erste Werk, das ich von dieser Autorin in die Hände bekommen habe, doch es wird wohl nicht das letzte sein...
--- In 'Was machen wir jetzt?' geht es um Fred, Claudia und Franka Kaufmann, eine Familie aus München, die mit mehr oder weniger üblichen Problemen zu kämpfen haben. Fred und Claudia stecken offenbar in einer Midlife-Crisis, ihre Ehe scheint nicht mehr zu funktionieren, der Geist und Esprit der 60er-Jahre, als sie einander, jung und dynamisch, kennen- und liebengelernt hatten, endgültig weg. Und die 16jährige Tochter Franka, aufmüpfiger Teenager mit starkem eigenem Willen, verliebt sich obendrein in einen Lama. Nein, nicht in EIN Lama, das wäre Fred ja viel lieber gewesen... ein tibetischer Gelehrter ist es, der Frankas Herz erobert hat und mit dem sie um alles in der Welt zusammen sein möchte. Fred und Claudia haben Angst, dass ihnen ihre Tochter eines Tages davonläuft und sie irgendwann eine Postkarte aus dem Himalaja bekommen.
So begibt es sich, dass Fred und Claudia beschließen, ihre Tochter zu ihrem Lama in ein buddhistisches Kloster in Südfrankreich zu bringen, in der Hoffnung, dass das Leben und der Alltag dort im Lauf der Zeit diese Liebe zum Versiegen bringen wird und Franka wieder heim nach Deutschland kehrt. Fred ist derjenige, der Franka in das Kloster begleitet und dort ein paar Monate mit ihr verbringen soll, während Claudia sich zuhause weiter um das Geschäft, eine Bagels-Lokalkette, kümmert. Fred ist nicht begeistert, er hält nichts vom Buddhismus und seinen Lehren, aber es scheint die einzig vernünftige Lösung zu sein, und länger als ein paar Monate würde es sicher nicht dauern...
Dabei war es Claudia, die, auf der Suche nach dem Glück, mit dem Buddhismus angefangen hatte. Sie hatte vor einiger Zeit begonnen, sich mit Buddhismus zu beschäftigen, sie macht tägliche Meditations-Übungen und besucht Meditations-Seminare. Sie war es, die Franka zum buddhistischen Retreat in dieses Kloster in Südfrankreich mitgenommen hatte, wo sie sich in diesen Lama verliebte. Claudia ist schuld daran. Fred steckt eindeutig in einer Krise.
Schon die Fahrt mit dem Auto nach Frankreich gestaltet sich als sehr ereignisreich. In einer Autobahnraststätte begegnet Fred Norbert, der soeben, während er auf der Toilette war, von seiner Frau samt Kindern und Auto verlassen worden war. Norbert geht kurzentschlossen mit auf die Reise. Während der Übernachtung auf einem Campingplatz verschwindet Franka heimlich und reist allein voraus. Sie ist ungeduldig, kann es nicht erwarten, zu ihrem Lama zu kommen. Als Fred und Norbert tags darauf in dem Kloster ankommen, ist Franka schon in das Klosterleben integriert und voll bei der Arbeit.
Viele Menschen aus aller Herren Länder suchen Ruhe und Zuflucht in diesem Buddha-Camp, Fred ist entsetzt, als er bei der Ankunft die bunte Hippiegemeinschaft mit ihren Schlabberhosen und Birkenstock-Sandalen sieht:
<Zitat> Ich bin der einsamste Mensch unter der Sonne. Noch einmal links abbiegen, noch einmal rechts, und dann weiß ich, dass wir hier richtig sind, denn sie kommen uns bereits entgegen. Schlimmer als in meinen kühnsten Träumen. Männer mit schütteren Haaren in hellgrünen Jogginghosen, Frauen mit ausladenden Hintern in lila Pumphosen und bebenden Hängetitten ohne BH unter verfärbten rosa T-Shirts, Kinder mit Vokuhila-Frisur: vorne kurz, hinten lang. Das sind sie also, die Erleuchteten. Oder die zu Erleuchtenden. [...] Ich zünde mir im Auto eine letzte Zigarette an. Norbert deutet strahlend auf ein Schild, auf dem in mehreren Sprachen steht: DU BIST ANGEKOMMEN. FREU DICH AN DEINEM ATEM. SCHWEIGE. Ich inhaliere tief. Man muß das Ganze sportlich sehen. Wer das hier übersteht, kommt aufs Siegertreppchen. Ich mache die Zigarette aus und steige aus. Fühle mich wie der Fremde, der ins Dorf kommt, vom Pferd steigt, auf alles gefasst, die Hand am Colt. <Zitat Ende>
Norbert ist begeistert und glaubt, hier endlich den wahren Sinn seines Lebens gefunden zu haben. Er ist kaum mehr zu halten, während Fred am liebsten wieder umkehren würde. Das Leben hier ist nichts für ihn. Monate in Askese, ohne richtige Mahlzeiten, kein Kaffee, Alkohol oder Zigaretten, kein Sex... allmorgendliches und -abendliches Meditieren, stundenlanges 'Edles Schweigen' - die Aussicht darauf lässt ihn erschaudern.
Fred fühlt sich entsetzlich einsam und fehl am Platz, doch es bleibt ihm wohl nichts anderes übrig, als sich für ein paar Monate in das Klosterleben einzufügen - nach außen hin jedenfalls. Seiner Tochter zuliebe. Und es gelingt ihm einigermaßen.
Als er eines Tages er der hübschen Antje aus Holland begegnet, fühlt Fred sich sofort stark von ihr angezogen, nicht ahnend, dass Antje die Frau seines Zimmerkollegen Theo ist. Theo hatte sich bei seinem letzten Aufenthalt im Kloster in eine andere Frau verliebt, und Antje war nun mit ihm gemeinsam in's Kloster gegangen, in der Hoffnung, so ihre Ehe retten zu können.
Fred kennt Theo schon von einem kurzen zufälligen Zusammentreffen am Flughafen, wo dieser Fred's Frau Claudia von jenem Kloster erzählt und sie somit animiert hatte, einmal eine Zeit dort zu verbringen.
Langsam schwant Fred, dass Claudia jene Frau war, in die Theo sich so unsterblich verliebt hatte! Seine Frau! Und er wiederum fühlt sich zu Theos Frau hingezogen. Was soll er nun tun? Wie soll er reagieren? Soll er so tun, als wüsste er von nichts? Am liebsten würde er Theo eine reinhauen. Oder abreisen. Doch er tut keines von beiden. Bis Theo plötzlich stirbt. Da nimmt die Geschichte eine unerwartete Wendung, die hier allerdings nicht verraten wird.
---
'Was machen wir jetzt?' ist witzig, ironisch, leicht und flüssig geschrieben. Es fällt leicht, sich in Freds Situation hineinzuversetzen und mitzuerleben, wie es ihm in den paar Monaten im Kloster ergeht, wie er sich fühlt, was er denkt...
Sehr amüsant sind die Zeitsprünge, die Fred während des gesamten Zeitraums, vom Start in das Kloster, bis zum Ende, immer wieder in Gedanken vollzieht. Er erzählt, wie Claudia und er einander in den 60ern kennen- und liebengelernt hatten, wie Franka zur Welt kam und wie sie nachts partout nicht schlafen wollte, es sei denn, ihre Eltern kutschierten sie mit dem Auto stundenlang durch die Stadt... Fred erzählt von der vegetarischen Imbißkette, die sie besessen hatten, und wie und warum sie diese später gegen Bagel-Restaurants einer amerikanischen Großfirma eingetauscht haben. Als Franka 14 Jahre alt war, wurde sie ungewollt schwanger, zum Schwangerschafts-Abbruch war die Familie nach Amsterdam gefahren, wo Fred einer Wahrsagerin begegnete... eine äußerst emotionale, eindrucksvolle Begegnung, die im späteren Verlauf des Romans noch einmal eine Rolle spielen sollte. Als Versuch, ihre Ehe zu kitten, hatten Fred und Claudia einen Wochenend-Trip nach London unternommen, dies war jener schicksalhafter Zeitpunkt, an dem sie Theo trafen...
All dies, und noch viel mehr, erzählt Fred in seinen Erinnerungen, versehen mit persönlichen, oftmals äußerst witzigen, ironischen Kommentaren, die seine - natürlich meist negative - Meinung dazu widerspiegeln. Dennoch ist Fred ein sympathischer Mittvierziger, der eben mit Buddhismus nichts anzufangen weiß und einfach seine Familie behalten bzw. retten will. Doch nach einiger Zeit im Camp beginnt er, zu verstehen... und am Ende ist Fred ein Held!
--- Die Autorin
Doris Dörrie wurde 1955 in Hannover geboren. Sie studierte Theaterwissenschaften und Schauspiel, arbeitete als Filmvorführerin und schloß schließlich ihr Studium an der Münchner Hochschule für Film und Fernsehen mit dem Film 'Der erste Walzer' ab. Nach ein paar Dokumentar- und zwei Kinofilmen machte sie durch ihren Film 'Männer', einem der erfolgreichsten deutschen Filme aller Zeiten, endgültig in der breiten Masse einen Namen. Neben ihrer Kinoarbeit schreibt Doris Dörrie Kurzgeschichten, sie gilt als 'eine der besten Erzählerinnen der deutschen Gegenwartsliteratur' (Zitat 'Die Zeit') Quelle: www.diogenes.ch
--- In 'Was machen wir jetzt?' gelingt Doris Dörrie, eine männliche Seele in der Midlife-Crisis zu beschreiben, ohne sie dabei lächerlich zu machen. Es ist ein humorvoller, und dennoch tiefgründiger Roman, der - so man(n) es möchte, zum denken anregen kann. Doch auch als leichte Unterhaltungs-Lektüre am Pool oder auch im Winter am Kamin unter der Kuscheldecke ist er durchaus zu empfehlen. Ich hatte ihn in zwei Tagen ausgelesen.
Lediglich das Ende hat mich nicht wirklich zufriedengestellt. Es lässt mir zu viele Fragen offen, die nur ansatzweise beantwortet werden. Ich bevorzuge einen klar definierten Schluss, will wissen, wie ein(e) Autor(in) sich das so vorgestellt hat. Doch hier bleibt es dem Leser überlassen, sein persönliches Fazit zu ziehen und ein daraus resultierendes Resümee zu schließen. Als ich das Buch zugeschlagen hatte, waren meine ersten Gedanken: 'Aha. Und was machen wir jetzt?'
--- Erschienen im Diogenes-Verlag (Erstausgabe 1999) ISBN 3-257-23270-5 www.diogenes.ch Preis ab 1.1.2002: € 9,90
--- Danke für's Lesen! @ mo2k für Ciao! und nur für Ciao!
Pro: unterhaltend, Stil Kontra: manchmal zu sehr übertrieben
...Doris Dörrie wurde 1955 in Hannover geboren, lebt heute in München. Nach einem abgebrochenen Studium und diversen Jobs drehte sie den Filme. "Männer" machte sie international bekannt. Daneben veröffentlichte sie eine Reihe von Erzählungen.
Doris Dörrie
Was machen wir jetzt?
Diogenes Verlag
ISBN 3-257-06227-3
304 Seiten, 19 EUR ...
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Pro: vor allem am Anfang spritzig, mit spitzen Andeutungen auf das "Alltagsleben" Kontra: später zu belehrend und trocken
Was machen wir jetzt? Der über 40jährige Fred Kaufmann hat einige Probleme: seine Frau Claudia pflegt seltsame Rituale, seit sie das Buch "Wie du glücklich sein kannst, wenn du es nicht bist" entdeckt hat - und seine Tochter Franka will mit einem Lama nach Indien abhauen, obwohl sie erst 16 ist.
Doch hier sind sich die Eltern einig - und das kommt sonst selten vor: das darf nicht sein. Deshalb begleitet Fred seine Tochter also nach Frankreich in ... ...das führt zu dem Hauptproblem: Was machen wir jetzt?
Die ersten 70 Seiten dieses Buches habe ich mit permanentem Schmunzeln, ja-genau-Effekten und generell großem Vergnügen genossen. Das ist wohl die größte Stärke von Doris Dörrie, die Eigenarten und typischen Verhaltensmuster der Deutschen auf eine spitze Art zu beschreiben, man erkennt sich schnell wieder.
Aber dann läßt die Spritzigkeit, mit der der Roman beginnt, nach. Denn nun werden die Fragen ...
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Doris Dörrie hat hiermit einen Midlifecrisisroman geschrieben, der zu einfach gestrickt ist. Die Eheleute sind nicht mehr idealistisch, sondern materialistisch, haben sich auseinandergelebt. Die Frau flüchtet in den Buddhismus und will ihren Mann dazu auch bekehren. Und genau da liegt auch das Problem: Diese Bekehrungsmasche ist einfach unglaubwürdig, genauso wie die Verwandlung, die der Mann mitmacht, die er im Camp erlebt. Es ist nicht klar, wie ...
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Erstaunlich, daß eine Frau die Seelenqualen eines Mittvierzigers so wunderbar beschreiben kann. In meinen Augen hat Frau Dörrie genau die Problematik der Beziehung zwischen Mann und Frau erkannt. Der Mann als armer Trottel, der nicht ohne die Hilfe der Frau lebensfähig ist und sich dennoch als der Retter der Armen und Schwachen sieht.Viele interessante Denkansätze, die die Beziehung zwischen Mann und Frau in einem neuen Licht erscheinen lassen. Ein ...
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...er sie auf ihrer Reise. Was soll er auch bei seiner Frau daheim? Ihrer Ehe fehlt der Drive, seine Geliebte Marisol stellt immer mehr lästige Forderungen an ihn, und sein Job - Langeweile pur. Da kommt die Reise nach Südfrankreich zur rechten Zeit. Allerdings hat er mit dem ganzen esoterischen, buddhistischen Kram noch nie etwas anfangen können. Fred steht seinem Aufenthalt im Kloster mehr als skeptisch gegenüber. Das Gebot der Stille nervt ihn, denn ... ...Ganz sicher ist Doris Dörrie eine Meisterin der kurzen Form, doch was noch wichtiger ist: Sie schreibt so unangestrengt wie keiner sonst - zumindest im deutschsprachigen Raum.
Doris Dörrie: Was machen wir jetzt?
2000, Zürich, Diogenes Verlag, 302 S., 39.90 DM
ISBN 3257062273 www.bookinist.de ...
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Pro: Eine Geschichte, um die Seele mal baumeln zu lassen... Kontra: Live-Hörspiel...etwas gewöhnungsbedürftig
.........mit Getränken und Knabberzeug eindecken und zuhören!
Wasmachenwirjetzt? -DorisDörrie
"Ich bin im Begriff, meine Familie zu verlieren. Meine Ehe ist auf dem Hund und meine Tochter Franka hat sich in einen Kerl verknallt, der sie nach Indien entführen will".
Ein etwas anderes Hörbuch, da es nicht in einem Studio aufgenommen wurde, sondern Live- vorgelesen wird.
Erst einmal zur Story:
Fred Kaufmann ist beruflich erfolgreich, hat Familie und besitzt endlich genügend Geld. Eigentlich wirklich genug, um glücklich zu sein. Aber genau dies ist Fred nicht - glücklich-!
Mitte vierzig, befindet er sich in einer Ehekrise, die er durch einen Seitensprung, mit einer jüngeren Spanierin zu überwinden versucht, seine siebzehnjährige Tochter Franka kommt schwanger von einer Klassenfahrt zurück und seine Frau Claudia wird...
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Pro: Schreibstil, Situationskomik, Story, Figuren Kontra: Nach 112 Seiten is schon Schluss : (
...Geschichten. ? 1987
Was wollen Sie von mir?. Und 15 andere Geschichten - 1989
Für immer und ewig. Eine Art Reigen. ? 1991
Der Mann meiner Träume. Erzählung. ? 1991
Love in Germany. Deutsche Paare im Gespräch mit DorisDörrie. ? 1992
Bin ich schön? Erzählung. ? 1994
Samsara. Erzählungen. ? Oktober 1998
Wasmachenwirjetzt? ? Dezember 1999
Happy ? 2001
Das blaue Kleid ? August 2002
Mitten ins Herz und andere Geschichten ? September 2004
♥Die Story
Ausgangssituation: drei befreundete Paare wollen sich an einem Samstagabend treffen. Alles scheint wie immer? es scheint ? vieles hat sich verändert.
Emilia und Felix
Die beiden sind seit kurzem getrennt. Beide leiden unter der Situation ? sowohl psychisch als auch finanziell. Emilia wohnt in einer kleinen dunklen Wohnung und ist unzufrieden mit sich und der Welt. Auch Felix hat...
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hilfreich 15.11.2004
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