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... Vom Waschen werden die Sachen nämlich nicht besser! HOSEN kann man so zwei bis vier Tage anziehen. Auch hier gilt: kann man auslüften! PULLOVER und SWEATSHIRTS: je nachdem. Ich denke, so nach drei Tagen Tragedauer sollte man auch die waschen, je nach Material (Wolle etwas länger). JACKEN ... Bericht lesen





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"Ich wasche gern" - hygienisch und sparsam
Erfahrungsbericht von hartec77 über Waschen
04.01.2005


Produktbewertung des Autors:   


Pro: alles wird sehr sparsam sauber
Kontra: es macht Arbeit

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Hallo liebe CIAOler, heute schreibe ich euch mal einen Bericht über's Wäschewaschen.
Irgendwann kamen mein Vater und ich auf die glarreiche Idee, mich von allen anderen Haushaltspflichten freizustellen, wenn ich mich um die Wäsche kümmere.
OK-sagte ich, weil ich das eigentlich recht gern mache. Und putzen oder so, das mache ich nicht so gern. Also lieber waschen.
Ich wasche also für sieben Leute: Meinen Vater, seine Freundin mit ihren drei Söhnen sowie für meinen Bruder und mich. Da kommt schon einiges zusammen, ich wasche ca. 1-2 Maschinen pro Tag. Und nun möchte ich euch erzählen, wie wir unsere Klamotten aussuchen, wie lange wir sie benuten, welches Waschmittel und welche Waschmaschine wir benutzen und wir wir sie waschen.

Gliederung des Artikels:
1. Richtiges Aussuchen von Kleidung
2. Trage-/Benutzungsdauer
3. Waschmaschinen und Waschmittel
4. Wie wäscht man was?
5. Bügeln

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1. Richtiges Aussuchen von Kleidung
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Man sollte Kleidung unter anderem danach aussuchen, wie sie waschbar ist. Billige Pullover beispielsweise sind manchmal nicht maschinenwaschbar. Und dann hat sich der billige Anschaffungspreis auch nicht gerechnet, weil man das Teil dauernd in die teure Reinigung schleppen muss.
Normalerweise sollte man Baumwolle tragen, denn die ist am hautfreundlichsten. Bei Unterwäsche ist das also die Nr.1. Aber wenn ich z.B. Hemden kaufe, dann dürden die auch mal einen Polyesteranteil haben. Dieser hat nämlich auch Vorteile: Zum einen halten diese Stoffe die Farbe besser, bleichen also nicht allzu schnell aus, und zum anderen lassen sie sich wesentlich leichter bügeln. Ausserdem werden sie schneller trocken.
Auch wenn man Anzüge kauft, kann man z.B. darauf achten, dass zumindest die Hose maschinenwaschbar ist. Das funktioniert gut und ist gar nicht mal selten! Nur: Bügelfalte muss hinterher natürlich wieder reingebügelt werden (was aber kein Problem darstellt).

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2. Trage-/ Benutzungsdauer
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UNTERWÄSCHE wechseln wit natürlich jeden Tag. Das ist sonst unhygienisch, ebenso bei den Socken.

HEMDEN, BLUSEN , T-SHIRTS tragen wir so ein bis zwei Tage, je nachdem wie viel wir uns bewegt oder herumgelaufen sind. Zum Beispiel kann man aber ein Hemd auch gut einen Tag tragen, dann zwei Tage auf den Bügel hängen und hinterher nochmal einen Tag tragen, danach in die Wäsche. Vom Waschen werden die Sachen nämlich nicht besser!

HOSEN kann man so zwei bis vier Tage anziehen. Auch hier gilt: kann man auslüften!

PULLOVER und SWEATSHIRTS: je nachdem. Ich denke, so nach drei Tagen Tragedauer sollte man auch die waschen, je nach Material (Wolle etwas länger).

JACKEN und MÄNTEL muss man nicht so oft waschen, es kann aber natürlich sein, dass sie Flecken bekommen oder stinken (wenn man oft in Kneipen ist). Das gleiche gilt für Schals und Handschuhe.

HANDTÜCHER: wir duschen alle jeden Tag, außer die beiden Kleinen (da reicht das noch alle zwei Tage). Und im feuchten Milleu der Handtücher fühlen sich Bakterien besonders wohl. Also: nach zwei- bis dreimaliger Benutzung in die Wäsche. Genauso halten wir es mit Putzlappen (jeden Tag waschen) und Küchenhandtüchern.

BETTWÄSCHE wird einmal in der Woche getauscht.

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3. Waschmaschinen und Waschmittel
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Die Werbung will uns klarmachen, dass man ständig das neueste, teuerste und modernste braucht. Das stimmt natürlich nicht ganz, und damit kann man viel sparen. Doch Vorsicht! Eine ca. 25 Jahre alte Waschmaschine schluckt bis zu 220 Liter Wasser pro Waschgang (heute sind 50 Liter üblich). Aber wir z.B. haben eine 14 Jahre alte Miele Novotronic W715, und die verbraucht ca. 60-70 Liter, also auch nicht so viel mehr. Wenn man einen trockner benutzt, sollte man aber aus Spargründen auf hohe Schleuderdrehzahlen bei der Waschmaschine achten. So 1400 Umdrehungen sollte man hier haben, sonst muss der Trockner länger arbeiten.
Beim Waschmittel gilt: Teurer ist ungleich besser. Denn laut der Stiftung Warentest ist das billige Aldi-Waschmittel kaum schlechter als Ariel, Persil & Co. Man sollte allerdings verschiedene Waschmittelsorten zur Hand haben: Vollwaschmittel, Colorwaschmittel und Feinwaschmittel (das braucht man aber nicht unbedingt). Auf große Jumbopackungen kann verzichtet werden. Sie enthalten Füllstoffe, die das Wasser unnötig belasten. Und: immer sparsam dosieren, aber nie zu wenig! Die Aufschrift auf der Packung sollte man beachten. Aber man muss auch nicht mehr benutzen, das bringt gar nichts.
Weichspüler kann man kaufen, er ist aber umweltschädlich. Genausogut tut es Essig. Aber aufgrund des Gestanks sollte man Apfelessig benutzen, der riecht nämlich besser. Essig ist ein natürlicher Weichmacher.

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4. Wie wäscht man was?
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Zunächst einmal muss man alles gut sortieren, und zwar nach Farbe und, wenn möglich, auch grob nach Material. Ausserdem muss man zusehen, dass man die Maschine immer voll bekommt (aber nie zu voll! die Hand sollte noch zwischen Wäsche und trommel passen!)

UNTERWÄSCHE: Hier verwende ich (je nach Farbe) Voll- oder Colorwaschmittel, Apfelessig als Weichspüler. Ich drehe die Waschmaschiene auf volle Schleuderdrehzahl (1400) und auf ein 80° C Buntwäsche-Programm. Dadurch werden genug Bakterien abgetötet. Kochwäösche muss nicht sein, und manchmal reichen auch 40-60°C.
Weil ich weder Zeit noch Lust habe, Unterwäsche einzeln aufzuhängen, kommt alles in den Trockner.

HEMDEN, BLUSEN , T-SHIRTS: Wieder Voll- bzw. meistens Colorwaschmittel. Je nach Material: Bei Polyesteranteil kann ein Pflegeleicht-Programm (oder Pflegeleicht-Fein) verwendet werden. 40°C reichen vollkommen und schonen die Farben. Ich schleudere auf 600 oder 800 Umdrehungen, weil die Wäsche dann weniger Knitter bekommt und man schneller bügeln kann.

HOSEN: Je nach Schildchen ("Waschhinweise") wasche ich diese im Woll- oder Normalprogramm bei 30 oder 40°C. Bei Stoffhosen oder empfindlichen Gewebe drücke ich auf "SCHONGANG". Ich verwende ein Feinwaschmittel, Color tut es aber meist auch.

PULLOVER und SWEATSHIRTS: Sweatshirts kommen meist mit zu den Jeans- oder Grobstoffhosen. Pullover aus Wolle werden natürlich auch im Wollprogramm gewaschen - wofür hat man es sonst? Hier sollte man nicht so hoch schleudern, weil es sonst fusselt. 800 Umdrehungen reichen aus. Man braucht nicht unbedingt ein Wollwaschmittel, ich nehme Feinwaschmittel. Um das Gewebe zu schonen, reichen 30°C.

JACKEN und MÄNTEL Sollten im Schongang, mit viel Wasser ("WASSER PLUS"), auf 30 oder 40°C und mit Feinwaschmittel gewaschen werden.

HANDTÜCHER: Im feuchten, warmen Milleu der Handtücher lassen Bakterien es sich gutgehen. Also wasche ich diese auf 80 oder 95°C im Buntprogramm. Je nach Farbe mit Voll- oder Colorwaschmittel. Aber: Schwammtücher aus der Küche können bei so hoher Temperatur Flecken bekommen! SAchleudern kann man hier mit 1400 Umdrehungen, und der Wäschetrockner verbraucht besonders für Handtücher viel Energie! Also besser Lufttrocknen.

BETTWÄSCHE kann man gut im Buntprogramm bei 60°C waschen. Das reicht für die Hygiene und schont die Umwelt (und den Geldbeutel).

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5. Bügeln
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Ich schreibe jetzt nicht wie man bügelt, dafür gibt's nämlich eine eigene Kategorie. Aber: Wenn man nicht so schnell schleudert, kann man viel leichter bügeln. Besonders bei Hemden hilft es, diese noch ganz leicht feucht von der Leine zu nehmen und dann ohne Dampf trockenzubügeln.

Danke fürs Lesen! Ich hoffe es hilft euch. Man kann so Energie sparen, und Geld natürlich auch. Und man beugt lästigen Verfärbungen vor.
   
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