Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
alles aus einer Hand, schnell, kompetent |
| Kontra: |
teurer als andere Fertighäuser |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Ich möchte Euch hier mal unseren Weg vom ersten Gedanken an ein eigenes Haus bis zum Einzug in unser WeberHaus schildern.
*Der erste Gedanke*
Angefangen hat alles, damit dass wir uns in unseren 4 Wänden nicht mehr wohlfühlten. Wir wohnten in einer Altbau-Doppelhaushälfte zur Miete. Das war zwar eine sehr günstige Miete, aber dementsprechend war an dem Haus eigentlich mal eine ordentliche Renovierung nötig, welche der Vermieter aber nicht durchführen wollte.
Da kam dann die Idee in die eigenen 4 Wände ziehen zu wollen. Doch die Frage war: „Kaufen oder Bauen?“
Da mein Partner und ich beide beruflich viel zu tun und wir eigentlich zum Bauen überhaupt keine Zeit haben, beschlossen wir uns mal nach zu verkaufenden Häusern umzusehen.
*Die Suche*
Zuerst gingen wir an die ganze Sache noch mit einer gewissen Euphorie ran.
Nach 2 Wochen und ca. 10 besichtigten Häusern, sah unsere Motivation allerdings schon wieder ganz anders aus. Es war nicht ein Haus dabei, bei dem wir ohne zu zögern sagen konnten: „Das gefällt uns“. Das Problem war ganz einfach: Bei einem Hauskauf muss man eigentlich immer ein paar Kompromisse machen. Bei dem einen ist vielleicht der Garten schön groß, aber die Zimmer dafür zu klein und nicht gut aufgeteilt. Beim anderen ist dafür fast gar kein Garten vorhanden.
*Die Idee*
Was nun? Wir überlegten uns, ob wir nicht doch ein Haus bauen sollten. Nur die große Frage war halt: „Mit wem bauen wir? Was gibt es für Möglichkeiten?“
Dann die Idee: „Was hälst Du von einem Fertighaus?“ „Oje, ein Fertighaus aus dem Katalog? Das ist ja gar nicht individuell.“ kam als Antwort.
Trotzdem entschlossen wir uns, uns wenigstens mal ein paar Fertighäuser und die dazu gehörigen Firmen anzuschauen. Wir fuhren also zum Fertighaus-Center nach Mannheim.*Das erste Gespräch (Oktober 1999)*
Wir landeten bei der Firma WeberHaus. Eigentlich in erster Linie, weil wir die aus dem Fernsehen/Radio kannten.
Wir fragten also mal ganz unverbindlich nach Infomaterial und Preisen und schauten uns die verschiedenen Haustypen an. Wir haben uns tatsächlich gleich in einen Haustyp verliebt.
Dann die Frage: „Kann man an dem Haus eigentlich auch noch ein paar Änderungen vornehmen?“ Antwort: „Natürlich, da kommt extra ein Architekt zu ihnen und plant das Haus ganz neu.“
Was wirklich toll war, war dass WeberHaus gleich einen Architekten und einen Finanzmenschen herbeigeholt und mit uns ausführlichst geprüft hat, was können wir uns leisten und was passt auf das Grundstück (was wir schon in Aussicht hatten). Der Architekt und der Finanzierungsmensch waren beide keine Angestellten von WeberHaus sondern Freiberufler, die so etwas wie eine Vereinbarung mit WeberHaus haben. Man hätte sich aber auch jederzeit eigene Firmen suchen können, die das übernehmen sollen. Der Vorteil war aber, das sich beide mit WeberHaus auskannten.
Das Gespräch verlief so nett und do angenehm, dass wir uns innerhalb einer Woche entschlossen mit WeberHaus zu bauen.
- Die Finanzierung*
Die übernahm komplett der Finanzierungsmensch. Er wählte aus den verschiedensten Angeboten von Banken und Versicherungen die beste Zusammenstellung von Krediten aus.
Darum brauchten wir uns also überhaupt nicht zu kümmern.
- Die Planung (Dezember 1999)*
Zwei Wochen nach der Unterschrift kam auch schon der Architekt bei uns zu Hause vorbei. Er zeichnete ein paar Entwürfe und bezog alle unsere Wünsche und Ideen sofort mit ein. Er war sogar schon auf unserem Grundstück und hat sich die Lage und die Höhenunterschiede angeschaut. Was natürlich auch in die Skizzen mit einging.
Alles weitere lief ohne Probleme. Ein Vermessungsbüro wurde vom Architekten beauftragt, die ersten Skizzen wurden noch mal sauber gezeichnet und uns zur Ansicht geschickt. Nach ein paar Änderungen und neuen Zeichnungen, war unser Haus fertig geplant und konnte als Bauantrag eingereicht werden, was auch der Architekt übernahm.
Dann hieß es warten, bis der Bauantrag genehmigt war.
*Die Ausstattungsberatung(Februar 2000)*
Nach dem der Bauantrag gestellt war, wurden wir von WeberHaus zu einer 2tägigen Ausstattungsberatung nach Rheinau-Linx (Firmensitz) eingeladen. Hier hatten wir die 2 Tage eine Beraterin an der Seite, die mit uns alles nach und nach durchging. So legten wir in den 2 Tagen Lage, Anzahl und Design der Steckdosen und sonstiger wichtiger Strom- und Lichtanschlüsse fest. Desweiteren wurden an den zwei Tagen Heizung (Fußbodenheizung oder Heizkörper), Rolläden (Manuell, Elektrisch), Art der Innentreppe, Art der Türen und Fenster usw. genaustens festgelegt. Den einzigen Fehler, den wir dabei gemacht haben war, dass wir uns über all die Dinge vorher nicht besonders viel Gedanken gemacht haben.
Ansonsten wurden wir wirklich gut beraten.
Das wir nicht sehr gut vorbereitet waren führte dazu, dass wir die nächsten 3 Monate ständig wieder unsere Planungen umgeschmissen haben, in der Angst auch nur irgendetwas falsch machen zu können.
Tipp: 3D-Planungssoftware kaufen, Haus damit zeichnen und die Inneneinrichtung planen. Dann quer durchs Haus laufen (natürlich virtuell). So bekommt man genau einen Eindruck, wo eventuell Licht, Steckdosen und Lichtschalter gebraucht werden könnten.
Das hat uns jedenfalls sehr geholfen. Somit haben wir bis jetzt nur ganz wenige Fehler im Haus entdeckt, die wir heute anders mache würden. (Die Planungsphase dauerte dann halt etwas länger, aber es hat sich gelohnt)*Kurz vorm Hausbau*
Vor dem ersten Spatenstich haben wir uns mit dem Architekten, dem Bauleiter von WeberHaus, der Firma für die Bodenplatte (auch von WeberHaus angeheuert) und sonstigen Beteiligten am Bauplatz getroffen. Hier wurde der Zeitplan aufgestellt und die Aufgaben, die bis zum Hausbau noch zu erledigen waren verteilt.
Wir mussten uns wie immer um fast nichts kümmern.
*Der Keller(August 2000)*
Der Keller wurde an einem Tag aufgebaut. Das Team bestand aus 3 Leuten und einem Kranführer. Wie die den Keller zusammen aufgebaut haben war schon faszinierend. Das War wirkliche „Teamwork“. Am zweiten Tag, wurden die Schalungen mit Beton ausgegossen.
Dann hieß es wieder warten. In den nächsten 4 Wochen wurden die Hausanschlüsse gelegt und die Baugrube wurde wieder zugeschüttet. Das wurde größtenteils wieder vom Architekten gemanaged. Hier war es vor allem wichtig, dass die Anschlüsse bereits im Haus liegen, wenn das Haus aufgebaut wird.
*Das Haus(29. September 2000)*
Auch das Haus wurde innerhalb von einem Tag aufgebaut. Die Fenster und Türen waren in den Wänden schon drin. Diesmal kam ein anderes Aufbauteam, bestehend aus 4 Leuten und einem Kranführer. Der ganze Aufbau lief wie am Schnürchen. Die LKW’s hatten ein wahnsinns Timing. Kaum war der eine entladen kam auch schon der nächste. Pünktlich auf die Minute. Am zweiten Tag wurde dann das Dach noch gedeckt und ein Gerüst ums Haus aufgebaut.
*Der Innenausbau*
In den nächsten 4 Wochen wurde das Haus geradezu belagert von Elektro- Wasser-, Heizungs- und sonstigen Installateuren. Nach 3 Wochen waren alle Installationen abgeschlossen und der Estrich wurde gelegt und das haus verputzt. Danach kamen noch Fein- und Abschlussarbeiten und das Haus konnte von uns abgenommen werden. Klar gab es auch zu diesem Zeitpunkt noch ein paar Kleinigkeiten, die noch zu erledigen waren von WeberHaus, aber das wurde alles anstandslos und ohne Probleme gemacht.
Nun konnten wir uns also noch an unsere Arbeiten machen (das haben wir uns beim Abschluss des Vertrages so aussuchen können à ist ein wenig billiger, wenn man ein paar Arbeiten selbst macht):
Fußbodenbeläge, Tapezieren, Bad, Keller (hier mussten wir einiges mehr selbst machen, aber auch das ging ohne Probleme)
*Der Einzug(6. Januar 2001)*
Endlich in den eigenen 4 Wänden
*Fazit*
Wir würden immer wieder mit WeberHaus bauen.
Vorteile:
alles aus einer Hand
man braucht sich kaum um etwas selbst zu kümmern
kompetente Beratung
anstandslose Mängelbehebung (wenn’s überhaupt welche gibt ;-) )
schnell
Nachteile:
teurer als andere Fertighäuser
*** Update ***
Wegen der vielen Fragen nach dem Preis hier mal ne Preisliste von unserem Haustyp (TwentyFive):
Ausbauhaus ohne Keller: 204.120,-
Schlüsselfertig ohne Keller: 281.720,-
Schlüsselfertig mit Keller: 366.250,-
Die Liste ist leider nicht mehr ganz aktuell (von 1999).
Der Preis kann allerdings nach der Ausstattungsberatung noch einmal ansteigen. Das kommt ganz darauf an, ob man das Haus umgeplant hat und was man als Ausstattung nehmen will.
Wir haben zum Beispiel das Haus ein wenig größer geplant und bei der Ausstattung z.B. Türen und Fenster haben wir auch nicht die schon im Preis enthaltenen Standard genommen.
Außerdem gibt es noch die Möglichkeit ein zwischending zwischen reinem Ausbauhaus und schlüsselfertig zu wählen. Was das Haus dann wieder günstiger macht.
Dazu kommen dann natürlich noch Kosten, wie Hausanschlüsse, Aushub, Abwasserleitungen außerhalb des Hauses, Außenanlagen sowie natürlich das Grundstück. Die Höhe hängt ganz von der Region ab.
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