Erfahrungsbericht über "Weber Q 100"

veröffentlicht 18.02.2017 | Scha-Tzi
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Über sich :
Früher bei dooyoo als "tästpersohn". Sorry, ich kann nur eine begrenzte Anzahl "BH" vergeben. Ich merke sie mir nicht für den nächsten Tag, denn das würde einen Rattenschwanz hinter sich her ziehen..
Ausgezeichnet
Pro unkaputtbar
Kontra Zu klein für indirektes Grillen und für Pizza
besonders hilfreich
Montage:
Verarbeitung
Bedienung
Reinigung
Sicherheitsgewährleistung:

"Baby-Q"

Weber Q 100

Weber Q 100

Mein heutiger Bericht dreht sich um den


Weber Q 100 Gasgrill
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auch Baby-Q genannt, da es sich um die kleinste Version der Q-Serie von Weber handelt. Kommen wir zunächst zum

Preis:
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um die 200 Euro. Die Modelle mit silbergrauem Deckel kosten zur Zeit 199 Euro, die mit rotem, gelben, grünen oder blauem Deckel 229 Euro. In der Funktion unterscheiden sich die Modelle nicht. Ich habe den Q 100 mit silbergrauem Deckel gekauft. Nicht weil ich zu geizig war, für ein bisschen Farbe mehr zu bezahlen, sondern weil zum Zeitpunkt des Kaufes nur die silbergraue Version verfügbar war.

Allein unter Männern
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Im Herbst 2010 veranstaltete der Hagebaumarkt im Heimatort meines Verlobten einen Weber-Nachmittag. Da wurden diverse Weber-Grill-Geräte in Betrieb genommen, bestückt mit kleinen Leckereien und auch großen Braten. Ich bin eigentlich nur meinem Verlobten zuliebe mit dahin gegangen und war in der Tat die einzige ernsthaft interessierte weibliche Person dort. Sobald ich nur ein kleines bisschen Interesse an einem Grill zeigte (ich sah mir einen Holzkohle-Kugelgrill One Touch Gold an, mit dem hatte ich als Geschenk zum 50. Geburtstag für meinen Schatzi geliebäugelt) kamen mir bislang wildfremde Menschen an und erklärten mir die Funktionen, ohne dass ich danach gefragt hätte.

Im Laufe der Gespräche kristallisierte sich heraus, dass die meisten Anwesenden bereits mehr als einen Weber-Grill besaßen. Das fand ich damals (jetzt nicht mehr) etwas merkwürdig - wieso gleich mehrere von den teuren Dingern? Meine Frage wurde so etwa in der Art beantwortet: wenn man erst einen hat, möchte man für verschiedene Gelegenheiten mindestens noch einen. Es sei ein wenig so wie eine Sucht.

Der der Eventveranstalter, bezog mich ein, erklärte die Unterschiede zwischen direktem und indirektem Grillen, optimale Belüftung, Berechnung der Garzeiten etc., ich durfte sogar den riesigen 800-Euro Gasgrill bedienen und wurde in die Funktionen des kabellosen Fleischthermometers eingewiesen. Ich avancierte zur Assistentin und war auf einmal Teil der Weber-Gemeinschaft, obwohl ich als einzige(r) noch keinen Weber-Grill hatte.

Grillen mit Gasflaschen? Ist das nicht gefährlicher als mit Holzkohle? Mir wurde gezeigt und erklärt, worauf man achten sollte. Resultat: nein, es ist nicht gefährlicher.

Was machte mein Schatzi in der Zeit? Er probierte die dargereichten Gerichte. Irgendwann war er satt und tat den Wunsch nach der Heimfahrt kund. Zu viel Gequassel über Technik. Das war das erste mal in unserer langjährigen Beziehung, dass er darauf drängte, einen Baumarkt zu verlassen und ich noch gerne länger verweilen wollte.


Warum Q 100 Gasgrill?
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Mein Schatzi ist ein leidenschaftlicher Griller. Praktischerweise wohnt er nah am Fußballstadion seines Ortes und nachdem er und seine Freunde ein Spiel angesehen haben, wird bei uns im Garten gegrillt. Jedenfalls dann, wenn die klimatischen Bedingungen diese Art der Nahrungszubereitung und -aufnahme zulassen. 3 Grills in der Preisklasse 7 bis 39 Euro stehen bei ihm rum. Auch wenn ich an den Wochenenden aufschlage, grillen wir gerne.

Er war nicht davon abzubringen, dass nur ein Holzkohlegrill den perfekten Geschmack garantiert. Gasgrill? Bäh, das kann ja gar nicht schmecken. Dank der Weber-Veranstaltung wurde er eines Besseren belehrt.

Ich hatte aufgrund der Vorliebe meines Verlobten für Holzkohle den kauf eines Holzkohle-Kugelgrills zu seinem Geburtstag in Betracht gezogen. Da nun davon geschwärmt wurde, dass auch Grillgut von einem Gasgrill gut schmeckt und man auch einen Braten statt in den Backofen ab auf den Grill schicken kann, entschied ich mir für den Erwerb des relativ kompakten Q 100. Die größeren Geschwister sind zwar vielseitiger einsetzbar, da man hier Zubehör wie Grillspieß oder Geflügelhalter einsetzen kann. Auch ein eingebautes Thermometer fehlt hier, bei den größeren Produkten aus der Q-Serie ist es Standard. Der "Baby-Q" erschien mir ausreichend, da wir oft nur zu zweit sind und einfach nur "normal" grillen und ursprünglich nicht vorhatten, einen Braten darauf zuzubereiten.

Vor dem Kauf holte ich mir Rat bei einem Bekannten meines Verlobten, der 3 Weber-Grills besitzt. Und zwar ging es um das Thema Reinigung. Ich wollte nicht für 200 Euro einen Grill anschaffen, der irgendwann verreckt, weil er nicht sauber gehalten wird. Mein Schatzi hat es nicht so mit der Reinigung der Grillroste und dem Entsorgen der Asche. Er reinigt den Rost zuweilen nicht gleich nach Gebrauch, sondern erst, wenn der nächste Einsatz ansteht. Die Holzkohlegrills stehen draussen, sind Wind und Wetter ausgesetzt und sehen auch so aus. Mir wurde gesagt, dass einen Weber-Grill so schnell nichts umbringt und ich wurde zu meiner Wahl beglückwünscht mit den Worten: "schönes Einsteigermodell". Hä? Einsteigermodell? Mehr Grill brauchen wir doch gar nicht!


Endlich: der Praxistest.
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11 kg wiegt Baby-Q. Da ich ihn zum Geburtstag verschenkt hatte, musste ich mich nur um den Transport kümmern. Deckel anbringen, die Griffe, den seitlichen Halter für die Gaskartusche und den Bedienknopf anschrauben war nicht mein Job. Das ist aber so einfach, das hätte ich glatt selber hinbekommen.

Der unbestreitbare Vorteil eines Gasgrills liegt darin, dass man nicht darauf warten muss, dass die Holzkohle die richtige Temperatur annimmt.

Mit einer Grillfläche von 43 x 32 cm wird der Ernährungsbedarf von 2 - 4 Personen abgedeckt. Zur Not können auch 6 Leute satt werden, je nach dem, was so auf den Grill wandert. Der Grillrost ist aus Gusseisen und richtig schwer. Unterhalb des Grills hat die sogenannte Fettauffangschale ihren Platz.

Nachdem das Gerät mit wenigen Handgriffen an die Gaskartusche angeschlossen wurde, kann das Feuer mittels elektronischem Zündsystem entfacht werden. Der Bedienknopf soll laut Anleitung zwecks Vorheizen auf "volle Pulle" gedreht werden. Nach der Vorheizphase soll die Temperatur reduziert werden. Im Inneren des Grills treten aus einem gebogenen Stahlrohr Flämmchen hervor. Deren Größe und somit die Hitze kann man am Bedienknopf regeln.

Mir gefällt der Rost sehr, denn die Streben sind breiter als bei einem Holzkohlegrill, die Zwischenräume sind so klein, dass ich getrost ein paar Oliven, Peperonis und Speckböhnchen draufwerfen kann, ohne dass sie durch den Rost flutschen. Die gelingen perfekt, keine Gefahr, dass sie durch die Zwischenräume darniederfallen, sie bleiben brav auf dem Rost, der Speck wird richtig schön kross.

So gut wie immer machen wir den Deckel beim Grillen zu. Dann kann die Hitze nicht nutzlos nach oben entweichen sondern gart das Grillgut auch von oben, wo es keinen direkten Kontakt mit dem Rost hat. So können auch dickere Steaks gegart werden, ohne dass die Ober- und Unterseite fast verbrannt ist, die Mitte aber noch roh. Auch für die Zubereitung von Sparerips zu empfehlen.

Ich persönlich drapiere gerne Knobi-, Kräuter- oder Tomatenbutter auf eine Baguettescheibe und lege das Brot auf den Grill, bis die Butter schmilzt. Bei den Holzkohlegrills ohne Deckel, die wir vorher in Betrieb hatten, war das Brot auf der Unterseite oft verbrannt, bevor die Butter schmolz. Aber jetzt: Deckel zu, eine knappe Minute abwarten und die sanft auch von oben erhitzte Butter durchzieht den Brotteig, die Brotscheibe ist schön kross..

Um ein Festpappen am Grillrost zu vermeiden, wird empfohlen, Steaks und Co. mit Öl einzupinseln und nicht den Rost an sich. Ich mariniere die Fleischstücke eh aufgrund Geschmacksoptimierung. Daher ist das Zeug schon mit Öl benetzt. Der optimale Zeitpunkt, das Fleisch zu wenden ist dann gekommen, wenn es sich leicht vom Rost ablösen lässt. Überschüssige Marinade und austretendes Fett tropft abwärts in die sogenannte Fettfangschale.
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Möchte man einen Braten zubereiten und dazu eine Sauce servieren - es liegen Alu-Tropfschalen (nachkaufbar) bei, die den Fleischsaft auffangen. Man bekommt nicht so viel Flüssigkeit als Soßenbasis wie bei der klassischen Zubereitung im Backofen. Dafür ist das Fleisch oft zarter.

Es ist nicht zu vermeiden, dass ein Teil der Gewürze am Rost kleben bleibt. Oder eine Kruste vom Halumi-Grillkäse. In Alu-Folie packe ich nur größere Sachen wie ein ganzes Schweinefilet oder einen Braten, dann passiert so was nicht.

Ach ja, einwickeln in Alu-Folie. Ich mag in Alu-Folie gegrillten Schafkäse. Auf dem Holzkohlegrill ohne Deckel muss der Käse so 5 bis 8 Minuten der Hitze ausgesetzt sein. Der Gasgrill bei niedrigster Stufe benötigt nur 2 - 3 Minuten, bis der Käse die richtige Konsistenz hat. Nach 5 Minuten findet man Angebranntes auf der Alu-Folie.

Für kleine Grillstücke wie Hähncheninnenbrustfilets und sehr dünne Schnitzel/Minutensteaks ist der Grillrost selbst bei niedrigster Temperatureinstellung fast zu heiß. Mehr als einmal wies so ein Mini-Häppchen schon nach einer Minute Verweildauer auf dem Rost schwarze verbrannte Stellen auf. Da heisst es wortwörtlich: stand-by-Betrieb, nach einer halben Minute wenden. Bei Brotscheiben passierte mir das komischerweise noch nie.

Generell stelle ich den Grill auf die geringste Garstufe, das reicht auch für dickere Steaks locker aus. Bei geschlossenem Deckel jedenfalls.


Eine original Weber-Gaskartusche beinhaltet 450 g Butan/Propan-Gas. Das reicht für etwa 4 - 5 Stunden Grillzeit. Für Gelegenheitsgriller durchaus ausreichend, für Vielgriller nicht. Wer sich einen Weber-Grill zulegt, benutzt ihn meiner Erfahrung nach nicht nur gelegentlich. Daher sollte man in ein Umrüstungs-Set auf große Gasflaschen investieren, kostet etwa 15 Euro. Im Gegensatz zu der Mini-Kartusche mit 450 g beinhaltet so eine Gasflasche 11 kg. (Wir haben neuerdings sogar zwei, damit man nicht bangen muss, ob der Inhalt für einen weiteren geselligen Grillabend reicht... wäre extrem peinlich, wenn mitten beim Grillen die Puste ausgeht. So muss man die Flasche nicht nachfüllen lassen, wenn sie sich fast leer anfühlt, aber noch 1 kg drin ist.)

Natürlich kommen so


Folgekosten
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auf einen zu. Vergleichen wir mal:

Eine Gaskartusche von Weber mit 450 g Inhalt kostet 7 - 8 Euro. Alternativ kann man no-name Gaskartuschen in dieser Größe für etwa die Hälfte kaufen.

Oder eben das Umrüstset erwerben. Einmalige Kosten: etwa 15 Euro
Pfand für eine 11 kg Gasflasche (einmalige Kosten): zwischen 33 und 39 Euro
Füllung: 15 - 19 Euro, je nach Einkaufsort.

Man muss kein Mathematikgenie sein, um auszurechnen, dass sich diese Anschaffung rasch amortisiert. Damit kommt man eeewig aus.


Hinsichtlich des Standortes haben wir uns an die Empfehlung des Vorberichterstatters Südbadener gehalten und den Küchenwagen BEKVA von Ikea für etwa 40 Euro käuflich erworben. Da ist Platz genug für den Grill selber und für die Teller mit Grillgut, Weber Grillpfeffer sowie Grillzange. Ich gebe zu, ästhetischer sieht der Original Weber Grillwagen aus. Aber BEKVA bietet mehr Ablagefläche.

Auch nützlich: die optimal auf diesen Grill angepasste Abdeckhaube für unter 20 Euro. Im Freien schützt sie vor Laub, Staub und auch Insekten, die sich laut Anleitung gerne im Bereich des Brennerrohrs einnisten. Auch bei längerem Nichtgebrauch und Lagerung im Gartenhaus ziehe ich die Haube über. Nicht mir, dem Grill. Wenn ich so sehen, wieviel durch den Kaminofen verursachten Staub auf dem TV ablagert - nö, so soll der Grill nicht aussehen.


Da haben wir nun den perfekten Übergang zum Thema


Reinigung:
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Den Rost soll man mit einer Messingbürste oder Edelstahl-Drahtbürste reinigen. Die Innenseite des Deckels mit einem Papiertuch, möglichst, wenn das Metall noch warm ist. Dem Schmutz an der Innenseite der Grillkammer kann mit einem feuchten Tuch und Seifenwasser zu Leibe gerückt werden. Vorher sollte man natürlich Ablagerungen auf den Brennerleitungen sanft abbürsten. Backofenreiniger, Scheuermittel, Reiniger mit Zitrusbestandteilen und Scheuerschwämme sind für die Innenwände tabu.

Nahezu zeitgleich habe ich den Baby-Q Grill und die Weber Grill-Bibel gekauft. Mal wird gesagt, dass man den Grill NACH dem Grillen voll aufdrehen soll, damit die Rückstände wegbrennen, mal fangen die Rezepte in der Grill-Bibel an mit den Worten: drehen Sie das Gas voll auf, damit die Rückstände vom letzten Grilleinsatz weggebrannt werden, da soll die Reinigung also VOR dem Grillvorgang erfolgen. Beides funktioniert. Egal welche Vorgehensweise: wenn man den Grill zu Reinigungszwecken voll aufdreht, wabern dichte Rauchschwaden heraus. Das ist laut Weber normal. Nach einigen Minuten kann die Messingbürste zum Einsatz kommen.

Im Vorfeld erwähnte ich bereits meine Bedenken, dass dieser Grill im Haushalt meines Verlobten sagen wir mal: unter nicht sachgerechter Reinigung leiden könnte. So ganz falsch lag ich nicht, denn eines Tages hörte ich im Garten die unverkennbaren Geräusche einer Bohrmaschine. Leicht entsetzt beobachtete ich, wie der Rost mittels Bohrmaschine mit Stahlbürstenaufsatz bearbeitet wurde. (Kommentar: geht doch viel schneller und qualmfreier als das Einbrennen!) Glücklicherweise ist der Rost so robust, dass er auch diese rüde Behandlung ohne Schäden übersteht.

Wenn ich an den Wochenenden da bin, übernehme ich die Reinigung und auch alle paar Monate die Wartungsarbeiten (muss auch mal sein, Sicherheit ist mir wichtig). Leider kann ich das Gefühl nicht loswerden, dass unter der Woche öfter man die Bohrmaschine zum Einsatz kommt.

Wenn ich mich nicht um die Fettauffangschale kümmern würde, würde sie überlaufen. Dabei ist es wichtig, diese zu reinigen. Denn bekannterweise entsteht beim Grillen große Hitze. Die Gefahr, dass das Fett Feuer fängt, ist zwar sehr gering, aber nicht vollständig auszuschließen.

Was man nicht machen sollte:
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Im Gartenhaus grillen. In der Anleitung wird ausdrücklich und in Fettdruck darauf hingewiesen, dass dieser Grill nur im Freien betrieben werden darf, und auch da nur an einem gut belüfteten Platz. Grillen mit Gas? Zuerst war mir trotz der Einweisung vor dem Hagebaumarkt irgendwie mulmig. Explodiert wirklich nichts? Für mich beinhaltete ein Gasgrill ein erhöhtes Gefahrenpotential. Zumal mir beim Lesen der Anleitung die Worte Stichflamme, Gasleck, entflammbar, Feuerwehr, tödliche Unfälle und so weiter ins Auge sprangen. Daher war ich ziemlich entsetzt, als mein Schatzi erstmals im Gartenhaus grillen wollte. Das Gartenhaus ist mittels Kaminofen in der kalten Jahreszeit mollig warm beheizbar und nach langem Sträuben willigte ich ein. Unter der Bedingung, dass der Grill weit weg vom Ofen vor einem geöffneten Fenster platziert wird und wir die Tür offen lassen (Lüftung und potenzieller Fluchtweg). Die Qualmbelästigung hält sich unter diesen Maßnahmen in Grenzen.

Ich habe lange überlegt, ob ich diesen Absatz ins Netz stelle. Ich möchte nicht, dass andere unserem Beispiel folgen und dabei Unfälle passieren. Momentan ist halt Winter und auf diese Weise nutzen wir den Grill zuweilen, auch wenn es strengstens verboten ist. Vor jedem Einsatz im Gartenhaus prüfe ich gewissenhaft, dass nirgendwo Gas austritt, wo es nicht austreten soll und mit dem Anschluss alles stimmt. Mittlerweile fühle ich mich mit dem Grill auch im Gartenhaus sicher, trotzdem nochmal der Hinweis: bitte nicht nachmachen.

Garantie/Registrierung:
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unter www.weber.com kann man sich als Käufer/Besitzer registrieren lassen, dazu muss man die Seriennummer des Gerätes zur Hand haben. Auf dieser Seite finden sich zahlreiche Tipps und Rezeptideen. Die gedruckte beiliegende Anleitung ist mit ihren nur 15 Seiten ziemlich dünn, das meiste davon sind Sicherheitshinweise. Die Antworten auf offene Fragen findet man auf der Internetseite.

Wir mussten nach über einem Jahr bisher noch keine Garantieansprüche anmelden. Auch im Bekanntenkreis findet sich niemand. Wie auch? Das Ding ist sehr massiv und nicht kaputt zu kriegen. Auf die meisten Teile wird 5 Jahre Garantie gewährt, auf andere wie zum Beispiel die Farbe "nur" 2 Jahre.

Der Weber-Stammsitz befindet sich in Amiland. Kontaktadresse für Deutschland:
Weber-Stephen Deutschland GmbH
Rheinstr. 194
55218 Ingelheim


Vorsicht! Suchtpotential!
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Anfangs war ich etwas irritiert, als mir gesagt wurde, der Baby-Q wäre ein gutes Einsteigermodell und ich hatte mich gewundert, warum Menschen mehrere Grills von Weber besitzen. Es ist vielleicht schwer nachzuvollziehen, aber es ist tatsächlich so: wenn man erstmal einen hat, möchte man mehr, so genial sind die Dinger. Für alle Gelegenheiten: zum Grillen zu zweit, mit vielen Gästen oder für die Zubereitung eines großen Bratens bzw. eines ganzen Grillhähnchens.

Inzwischen haben wir uns zusätzlich einen Weber Holzkohle-Kugelgrill zugelegt. Ich weiss, dass wir so etwas nicht wirklich brauchen, aber ich liebäugele mit einem größeren Gasgrill aus der Q 200 Serie. Ersetzt fast einen Backofen. Tja, das Weber-Virus hat uns voll erwischt.

Fazit:
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Unkaputtbar, Solide. Sicher. Mit seinen 11 kg noch gut transportierbar, kann mit zu Freunden genommen werden. Die Rauchentwicklung ist geringer als bei einem Holzkohlegrill und kann in Mehrfamilienhäusern auf einem Balkon eingesetzt werden, ohne dass die übrigen Parteien einen Grund zur Beschwerde hinsichtlich Grillqualm haben.

Eine etwas umfangreichere auf Papier gedruckte Gebrauchsanweisung wäre für Nicht-Internetnutzer nett.

Obwohl wir inzwischen auch einen Weber-Holzkohlegrill besitzen, nutzen wir den den Q 100 mindestens genau so oft wie den Holzkohle-Kugelgrill.

Die massive und solide Bauweise sowie die hochwertigen Materialien rechtfertigen meiner Meinung nach den Preis. Qualität kostet eben, und hier hat man Qualität. Wer meinen Lobgesang nicht nachvollziehen kann: fragt im Bekanntenkreis nach. Ich kenne niemanden, der einen Weber-Grill besitzt und ihn negativ beurteilt.

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht

  • Ben.N veröffentlicht 03.05.2017
    sh
  • bobibu123 veröffentlicht 13.04.2017
    bh
  • Gundo57 veröffentlicht 27.03.2017
    Cooles Teil, toller Bericht und ein verdienter Brilli - auch meine Höchstwertung dafür! BG Gundo
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Produktdaten : Weber Q 100

Produktbeschreibung des Herstellers

Haupteigenschaften

Gerätetyp: Gasgrill

Grillrost / Grillplatte: Rost

Hersteller: Weber

EAN: 77924061288

Gerätetyp: Tischgrill

Form: Rechteckig

Ciao

Auf Ciao gelistet seit: 22/04/2009