Welche Bedeutung hat denn Weihnachten
06.01.2010
Pro:
schöner Feiertag, oft Rückbesinnung, "ruhigste" Zeit im Jahr
Kontra:
Stress und Kommerz, Bedeutung von Weihnachten geht verloren
Empfehlenswert:
Ja
 ellementz
Über sich:
Hallo, mein Name ist David. So lautet mein richtiger Name. Natürlich NICHT "ellementz".
I...
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Okay, der 6.01. ist übrigens der letzte Tag der Weihnachtszeit und in Deutschland bzw. in den anderen deutschsprachigen Ländern Schweiz und Österreich der Beginn der Fastnachtssaison, die bis zum Aschermtitwoch geht. Aber gleichzeitig ist es auch der Höhepunkt in der orthodoxen Weihnacht, weswegen ich an diesem Tag einen Bericht über Weihnachten schreibe. Dabei wird die Geburt Christi gefeiert. Und weil ja Silvester dazwischen war und ich Silvester einfach nicht leiden kann, stelle ich mal was klar, was "Party-Besessene" an Weihnachten nicht mögen und deswegen sinnlos Geld für Böller ausgeben. 1. Weihnachten ist nur Stress und KommerzDas ist wohl das wahrste. Weihnachten ist die Zeit, wo es die meisten Geschenke gibt. Entsprechend gestresst ist man bzw. frau, wenn neben der langen Arbeit noch das passende Geschenk für die Familie, für entfernte Verwandte oder gute Freunde gesucht werden muss. Die Ansprüche sind nach wie vor sehr hoch. Also wird um das beste Geschenk gerungen. Aber dennoch haben viele Leute noch im Hinterkopf, dass man die Geburt des Gründers des Christentums feiert. Gut, ob der nun WIRKLICH am 24. bzw. am 25.12. oder am 06.01. zur Welt kam, das ist offen. Aber Silvester ist doch genau so Kommerz oder etwa nicht. Und am Weihnachtsabend selbst bzw. an den Feiertagen ruht man sich zur Belohnung aus.
2. Weihnachten ist HeucheleiGut, das mag stimmen, wenn es um das Thema "unbeliebte Geschenke" geht. Die machen ca. 10% der Weihnachtsgeschenke aus. Sprich, man tauscht sie wieder um. Auch, wenn es so Kleinigkeiten wie die falsche Farbe bei der Playstation DS oder eine braune anstatt eine rote Nike-Adidas-Hose ist. Und wie gesagt: Die Heuchelei fängt schon bei den Geschenken an. Obwohl ich es eher vom Schenker heuchlerisch finde, wenn er zum x-ten Male Krawatten und ein 3-er-Paar Socken verschenkt und der Beschenkte aufgrund des "Geistes der Weihnacht" für diesen einen Tag Freude über das flotte Design der Socken bzw. der Krawatte äußert.3. An Weihnachten kann man sich nicht vollaufen lassenDas muss nicht unbedingt stimmen, denn es gibt viele junge Leute, die nicht bei ihrer Familie, sondern bei ihren Freunden feiern. Und wenn sie entsprechend trinkfest bzw. stark dem Alkohol zugetan sind, werden Bier, Wein und Schnaps auch zu Weihnachten ausgeschenkt und damit ausgiebig gefeiert. Also nicht nur zu Silvester. Allerdings muss man auch bedenken, dass bei den meisten Familien an Weihnachten der Alkohol eher "Nebensache" ist. Aber mir wäre lieber eine "besinnliche", als eine "besinnungslose" Weihnacht.4. Ist Weihnachten nicht die Zeit, wo man sich prügelt?Dass an den Weihnachtsfeiertagen allzu hohe Erwartungen an die Familienharmonie gestellt werden, versetzt so manches Familienmitglied in Zorn. Kein Wunder, dass viele tödliche Familiendramen an Weihnachten statt finden. Man hat das ganze Jahr über nur Niederlagen und Misserfolge erlebt und jetzt muss man sich "verstellen". Kein Wunder, dass es in sehr seltenen Fällen nicht gut ausgeht. Aber auch sonst ist die Weihnachtszeit, weil man da oft einen negativen Jahresrückblick hat, die "Hochzeit" für Scheidungsanwälte. Daher meine Bitte: Auch, wenn Pflichtbesuche bei der verhassten Schwiegermutter angehen, es ist einfach nur ein ganz normaler Feiertag. Geschenke sind da eher zweitrangig. Wichtiger ist das Beisammensein. Dann gibt es auch keine Familiendramen bzw. Rosenkriege.
5. An Weihnachten feiert man die Geburt des Gründers einer mächtigen TerrororganisationSo denken viele Atheisten über das Christentum. Ausgelöst über angebliche "Missionarsbewegungen" von George W. Bush im Irak oder in Afghanistan, den Kreuzzügen und der heiligen Inquisition. Doch das ist nur die halbe Miete. Denn man hat ja gesehen, sowohl im Christentum, als auch im Islam und sogar im Hinduismus gibt es radikale Kräfte, die das Ansehen der Religion beschmutzen. Am Anfang war das Christentum sogar noch illegal und wer ein Christ war, kam im radikal-polytheistischen Roman praktisch als "Opfer" zur Welt. Ich selbst gehe nicht mehr in die Kirche, denoch bete ich ab und zu das "Vater Unser" oder schicke ein paar Stoßgebete gen himmel, um das Gefühl zu haben, mein Leben wird leichter. Nein, ich will NIEMANDEN dazu zwingen, dass er an Weihnachten zu einem gläubigen Christ wird. Ich will nur sagen, dass Jesus Christus KEIN Terrorist gewesen ist. 6. Mann, ich muss so lange warten, bis ich Böller schmeißen kann!"Das stimmt. Es sei denn, man lebt in Portugal. Dort feiert man besonders intensiv das Fest des Heiligen Stefan, also den 2 Weihnachtsfeiertag. Und um den Winter möglichst kurz halten zu wollen, vertreibt man die Wintergeister mit Böllern. Natürlich kann man sich darüber streiten, ob das nicht ein "sinnloses Anhängsel" ist, welches zwischen Gesetzgeber und der Kirche beschlossen wurde bzw. über den Termin an sich, der ja praktisch am Ende des Jahres liegt. 7. Na super.HIlfe! Ich werde angebetteltJeder kennt diese Briefe von Hilfsorganisationen in der Adventszeit, die einem halb verhungerte bzw. schwer behinderte Kinder bzw. ältere Menschen zeigen, selbst wenn man bei der Sparkasse in der Kreide steht. Klar, sind solche Leute zu recht verärgert. Sie schwanken zwischen "Ich-brauche-selbst-das-Geld" und einem schlechten Gewissen, dass es vielen Leuten CHRONISCH schlecht geht. Und dann kommen noch die - auch ich finde es - heuchlerischen Promi-Specials zu Wer wird Millionär oder Frank Plasberg´s "Das Quiz" - zu Weihnachten, wo gut verdienende A-C-Prominente den Gewinn zu wohltätigen Zwecken spenden, sodas sie bei den Zuschauern als "normaler Mensch" und NICHT "abgehoben" ankommen. Aber kaum ist Weihnachten vorbei, gehen sie wieder ihrem "alten Geschäft" nach. 8. Was ist mein persönliches FazitAlso Weihnachten ist, wenn es nicht unbedingt Eis wegen Schnee gibt, der schönste Feiertag im Jahr. Man besinnt sich auf das alte Jahr zurück und das kann man auch mit den "positiven Ereignissen im persönlichen Geschichtsbuch." Außerdem ist diese Zeit neben Ostern und Pfingsten die ruhigste Zeit im Jahr. Es gibt weder das Abfeuern von Feuerwerkskörpern vom 29.12. bis 04.01. noch Faschingspistolen, Konfettikanonen, dröhnende Büttenreden bzw. hämmernde Guggenmusik vom 06.01. bis Aschermittwoch und in der Schweiz darüber hinaus. Aber eines ist WIRKLICH wahr: Weihnachten wird immer mehr zum Kommerz-Fest. Schon im Sommer werden die ersten Schoko-Nikoläuse produziert und in die Supermarktregale gestellt. Es geht fast nur noch um das Schenken und Beschenktwerden und nicht mehr darum, dass man an Weihnachten bei teils Schnee, teils Regen, teils bewölktem Himmel mit der Familie -auch mit denen, die man nicht so kennt - zusammen ist.
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27.02.2010 17:42
meinetwegen kann Weihnachten ausfallen!!!
16.01.2010 17:11
Wir haben Weihnachten besinnlich ruhig angehen lassen, da mein Mann Jude ist feiert er es ja auch nicht.
07.01.2010 17:31
Deine Ansichten teile ich!!