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Vorbemerkung: *************
Heute, Kinder, wird’s was geben – heute ist es wieder mal soweit.
Die Diskussionen verstummen, die letzten Geschenke sind – allen Unkenrufen zum Trotz – doch noch kurz vor Ladenschluss besorgt, Torschlusspanik herrscht nunmehr nicht mehr bei jenen, die noch verzweifelt überlegen (überlegt haben), was sie denn der Mitzitant’, der alten, verstaubten Schrecksschraube denn diesmal an Überflüssig-sinnlosem schenken könnten, sondern – wie auch sonst und ganz normal – bei jenen, die da meinen diverse Notstände und Single-bell- panikattacken nicht überstehen zu können.
Und auch die Frage, ob es denn nun der – vom alterwürdigen Nikolaus herrührende, über den niederländischen Santa Claas zum von Coca Cola neu erfundenen und design - ten Rauschbart mutierte – Weihnachtsmann sei, der für die termingerechte Ablieferung der Weihnachtsgeschenke zuständig sein soll, oder doch die wittenberg’sche Erfindung (für die, die es noch immer nicht wissen sollten: das Christkind wurde von Martin Luther erfunden, aus der Verlegenheit heraus, dass, wenn man – wie er in seinen reformatorischen Bestrebungen – die ganzen Heiligen abschafft, niemand mehr übrig bleibt, der den Kinderlein, die doch alle zur Krippe her kommen sollen, wenn es „glei dumpa“ wird, um sich in der stillen Nacht, der heiligen um den oh Tannenbaum zu versammeln, der also diesen Kinderlein die Geschenke bringen kann), stellt sich nur mehr beiläufig und tangiert bestenfalls noch peripher.
So möchte denn auch ER – dies obendrein noch als kleines Jubiläum (es handelt sich um die dreihundertste überflüssige Textspende an das Ciaoversum) – seinen Beitrag leisten, auf dass die Feststagstimmung in lichte Höhen steige.
Ich erlaube mir, ein kleines Gedichtlein, dessen Autor mir unbekannt geblieben ist, das mir von einem freundlichen Menschen der Jahreszeit entsprechend feierlich vorgetragen ward, hier zur allgemeinen Erbauung wiederzugeben.
Möge es Weihnachten in Eure Herzen bringen
Die gar traurige Geschichte vom Weihnachtsmann ***************************************************
Zu braven Leuten dann und wann Kommt eines Tag’s der Weihnachtsmann Dann sitzen in der festlich’ Stube Vater, Mutter, Tochter, Bube. Im Kamin ein Feuer glimmt, das Licht gedämpft es stinkt nach Zimt, nach Mandeln und Vanille sonst ist es ganz stille.
Plötzlich durchbricht ein Laut die Nacht, Hufe scharren, er klirrt und kracht. Ein Schlitten landet auf dem Dach; Dieses ist klüger und gibt nach! Begleitet von lautem Ho….Ho….Ho … Geschrei fallen Dachziegel am Fenster vorbei. Dann dröhnt es in des Schornsteins Schacht bis Santa hart ins Feuer kracht.
Das Holzfanggitter steckt im Nacken Ein Birkenschiefer ziert die Backen Die Knochen geprellt oder verstaucht, der Bart versengt die Mütze raucht, die Augen geschwollen, verbogen sein Zinken, den Stumpf des Bäumchens in der Linken, nichts als Scherben in Sack und Tasche wälzt er sich jammernd aus der Asche. Leicht geknickt, schwarz wie ein Mohre schleppt Santa Claus sich zu dem Tore und verschwindet in der Nacht.
Vorbei ist all die Weihnachtspracht!
Durch den Aufprall von dem Falle war das Feuer leider „allez“ Vater, Mutter, Tochter, Bube sitzen frierend in der schmutz’gen Stube Nur am Dach da stehen dumm ein paar Rentiere herum – sind auf dem Giebel festgefroren und haben ihren Herrn verloren
Die Nacht ist stille! Nur von ferne hört man leise eine tiefe Stimme „Scheiße!“
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Fröhliche Weihnachten 2004 und bleibt mir auch 2005 gewogen ER
26.12.2004 21:13
:-)
24.12.2004 14:24
Wunderbares Kontrastprogramm ;-)) - Meinen Glückwunsch zur 300. Textspende - Gruß Martin
24.12.2004 14:22
Lol :-D Wünsche dir einen schönen Heilig Abend, LG sCoot-TuneR