... Und wie Polanski, aber auch Friedkin in "Der Exorzist" (1973) setzt Roeg mit "Wenn die Gondeln Trauer tragen" in einer Phase der "Restauration" einer vor allem technizistisch und rationalistisch verstandenen "Aufklärung" (d.h. der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg) ein Zeichen von Irrationalität ... Bericht lesen
Dort treffen sie eine blinde Wahrsagerin und werden in eine Reihe von Unglücken und makabren Ereignisse verwickelt. Mit Julie Christie und Donald Sutherland."Ein Meisterwerk des fesselnden Thrillers" TV Spielfilm
fröhlich umher. Doch dann liegt es plötzlich leblos am Rande des Teiches -- vom roten Mäntelchen zugedeckt. So findet John seine ertrunkene Tochter und so beginnt ein Alptraum aus dem die Protagonisten nie wieder aufwachen. Schon in der Anfangssequenz ist klar, dass nichts an der folgenden Geschichte eine Verkettung unglücklicher Umstände ist. Alles ist von magischer Hand vorherbestimmt und führt auf ein unausweichliches Ende hin. Gerade die Reise nach Venedig, die den Eltern John und Laura helfen soll, den Tod der Tochter zu vergessen, entwickelt sich zu einer intensiven Ausseinandersetzung mit dem Ende des Lebens: In Venedig trifft das Ehepaar auf zwei alternde Schwestern, die allein nur deshalb dort zu sein scheinen, um die Baxters mit ihren übersinnlichen Fähigkeiten zu konfrontieren. John (Donald Sutherland als sensibler Mann am Rande des Wahnsinns genauso überzeugend wie als dekadenter Casanova von Fellini) verweigert sich deren Botschaften aus dem Jenseits vehement, obwohl er sich längst nicht mehr sicher ist, ob das Jenseits in der realen Welt nicht doch existiert. Denn ihm erscheint als habe er seine tote Tochter in ihrem knallroten Lackmäntelchen in den dunklen Gassen von Venedig gesehen. Bis zum Schluss -- und auch dann noch -- lässt der Regisseur und ehemalige Kameramann Nicolas Roeg (Der Mann, der vom Himmel fiel) dem Zuschauer die Freiheit, den Alptraum ganz indivuell zu erleben. Eine Erklärung für die nicht gerade leicht zugängliche Geschichte, liefert er nicht. Zum Glück, denn sonst würde sich der Bann des perfekt inszenierten psychologischen Thrillers, in ein Logikwölkchen auflösen. --Annette Link
eines britischen Künstlerehepaars, das nach dem Unfalltod seiner Tochter in Venedig auf zwei ältliche Schwestern trifft, von denen die eine seherische Fähigkeiten hat, und nach allerlei rätselhaften Vorkommnissen in die Katastrophe schlittert.Wenn die Gondeln Trauer tragendiente 1973 als Vorlage für Nicolas Roegs gleichnamiges Meisterwerk mit Julie Christie und Donald Sutherland.
fröhlich umher. Doch dann liegt es plötzlich leblos am Rande des Teiches -- vom roten Mäntelchen zugedeckt. So findet John seine ertrunkene Tochter und so beginnt ein Alptraum aus dem die Protagonisten nie wieder aufwachen. Schon in der Anfangssequenz ist klar, dass nichts an der folgenden Geschichte eine Verkettung unglücklicher Umstände ist. Alles ist von magischer Hand vorherbestimmt und führt auf ein unausweichliches Ende hin. Gerade die Reise nach Venedig, die den Eltern John und Laura helfen soll, den Tod der Tochter zu vergessen, entwickelt sich zu einer intensiven Ausseinandersetzung mit dem Ende des Lebens: In Venedig trifft das Ehepaar auf zwei alternde Schwestern, die allein nur deshalb dort zu sein scheinen, um die Baxters mit ihren übersinnlichen Fähigkeiten zu konfrontieren. John (Donald Sutherland als sensibler Mann am Rande des Wahnsinns genauso überzeugend wie als dekadenter Casanova von Fellini) verweigert sich deren Botschaften aus dem Jenseits vehement, obwohl er sich längst nicht mehr sicher ist, ob das Jenseits in der realen Welt nicht doch existiert. Denn ihm erscheint als habe er seine tote Tochter in ihrem knallroten Lackmäntelchen in den dunklen Gassen von Venedig gesehen. Bis zum Schluss -- und auch dann noch -- lässt der Regisseur und ehemalige Kameramann Nicolas Roeg (Der Mann, der vom Himmel fiel) dem Zuschauer die Freiheit, den Alptraum ganz indivuell zu erleben. Eine Erklärung für die nicht gerade leicht zugängliche Geschichte, liefert er nicht. Zum Glück, denn sonst würde sich der Bann des perfekt inszenierten psychologischen Thrillers, in ein Logikwölkchen auflösen. --Annette Link
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Erfahrungsbericht von Posdole über Wenn die Gondeln Trauer tragen 10. August 2005
Produktbewertung des Autors:
Humor:
kein Humor
Spannung:
ziemlich spannend
Anspruch:
anspruchsvoll
Action:
wenig
Romantik:
geht so
Pro:
Sutherland, Christie, Atmosphäre, Horror . . .
Kontra:
Nichts
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Unbeschwertheit steht am Anfang. Johnny (Nicholas Salter) und seine Schwester Christine (Sharon Williams) spielen auf einer Wiese nahe des Anwesens ihrer Eltern Laura (Julie Christie) und John Baxter (Donald Sutherland). Der Junge fährt mit dem Fahrrad, das Mädchen in ihrem roten Cape spielt mit einem Ball. John schaut Dias von einer Kirche an, Laura studiert ein Buch. So unbekümmert geht es in Nicolas Roegs Film nach einer Kurzgeschichte von Daphne du Maurier - die u.a. auch den Stoff für Hitchcocks "Die Vögel", "Rebecca" und "Jamaica Inn" lieferte - nur noch einmal zu: in der berühmten Liebesszene zwischen John und Laura in einem Hotel in Venedig, die zu einer der berühmtesten Filmszenen dieser Art geworden ist.
Das Glück und die Zufriedenheit der vierköpfigen Familie wird jäh gestört, als John aufgrund einer Vorahnung plötzlich das Haus verlässt und in panischer Angst zu einem kleinen See rennt, als ob es um sein Leben gehe. Aber es geht um das Leben seiner Tochter, die er nicht mehr retten kann. Christine liegt im See, ertrunken. Schreiend, schluchzend, verzweifelt holt John das tote Mädchen aus dem See.
Bis hierhin scheint der Film nichts weiter als eine "normale" Familientragödie, und man könnte denken, es gehe jetzt um die Verarbeitung dieses schrecklichen Ereignisses. In gewisser Weise ist dies auch richtig. Denn John nimmt eine Stelle in Venedig an, dieser geheimnisvollen, einzigartigen, verwinkelten und von Wasser umspülten Stadt. Der Winter bricht an, und John hat die Verantwortung für die Renovierung einer kleinen Kirche in Venedig übernommen - auch um sich und Laura Abstand von dem furchtbaren Tod der kleinen Christine zu verschaffen, während Johnny für die Zeit der Arbeiten an der Kirche in einem Internat in England untergebracht wurde.
Laura und John lieben sich, und bis zum Schluss des Films spürt man die innige Zuneigung der beiden. Die erwähnte Liebesszene besteht aus einer einzigartigen Montage aus Vorspiel, Liebesakt und Ankleiden danach - und trotz der damaligen puritanischen Proteste gegen den Film v.a. aus den USA handelt es sich eben nicht um eine profane Sex-Szene, sondern wirklich um die Bebilderung der Liebe zwischen den beiden, deren Entwicklung sich wie ein roter Faden durch den Film zieht.
Der andere - im wahrsten Sinne, weil durch die Farbe Rot repräsentierte - Faden der Geschichte scheint dieser Liebe diametral entgegengesetzt. Er zieht sich vom Tod des Kindes im roten Regencape über den Rotwein, der sich kurz danach über einige Dias ergießt, den teilweise roten Ball des Mädchens bis hin nach Venedig, wo man u.a. eine rote Kerze im Zimmer von Bischof Barbarrigo (Massima Serrato) sieht, für den John an der Kirche arbeitet.
Dieser zweite Faden der Geschichte ist durch Mysteriöses, letztendlich Unerklärliches repräsentiert, durch Ereignisse und Personen, über deren Ursachen bzw. Motive man zwar Spekulationen anstellen kann, die aber letztendlich zu nichts führen. In Venedig treffen Laura und John auf zwei ältliche Schwestern, Wendy (Clelia Matania) und die blinde Heather (Hilary Mason). Heather erklärt Laura, Christine gehe es dort, wo sie jetzt sei, ausgezeichnet. Sie habe immer noch ihr rotes Cape an. Heather scheint hellseherische Fähigkeiten zu haben - das zweite Gesicht, wie Wendy sagt. Und Laura, die den Tod ihrer Tochter noch lange nicht verkraftet hat, fängt an zu glauben, was Heather behauptet: Sie könne Kontakt mit Christine aufnehmen. John hingegen hält dies alles für Hokuspokus und befürchtet, Laura könne sich in etwas Abstruses hineinsteigern.
Roeg visualisiert ein düsteres, kaltes Venedig, was wiederum mit den Erinnerungen der meisten Menschen an die Lagunenstadt kontrastieren muss, wenn es um den weiteren Gang der Geschichte geht. Wir treffen auf merkwürdige Menschen: einen Bischof, der an der Restaurierung "seiner" Kirche wenig Interesse zeigt, einen zwielichtigen Kommissar und einen Hotelmanager, der auch nicht unbedingt vertraueneinflößend wirkt. Doch nicht nur das. Unerklärliche Geräusche während der Nacht, als sich Laura und John im Dunkeln verlaufen haben, in die weitere Szenerie einmontierte, ganz kurze Szenen, in denen man die beiden ältlichen Schwestern hämisch lachen hört, eine Seance der beiden, an der Heather mitwirkt und nach der Heather Laura warnt, ihr Mann sei in Lebensgefahr, wenn er in Venedig bleibe, ein Unfall des Sohnes in England, der Laura veranlasst, Venedig zu verlassen, um dann feststellen zu müssen, dass Johnny außer ein paar Kratzern nichts abbekommen hat - all diese Kleinigkeiten verdichten sich in der Gesamtschau des Geschehens zu einem geheimnisvollen Background, als ob sich hinter den verschlossenen Häusern, den hohen Gemäuern, den dunklen und teils einsamen Winkeln der Stadt eine Verschwörung aus dem Jenseits abspielen würde.
Als dann John trotz der Abwesenheit Lauras in England sie und die beiden älteren Damen auf einem Boot sieht - zusammen mit einem Sarg -, kommt in John der Verdacht auf, die beiden Frauen seien möglicherweise in die Mordserie verstrickt, die in Venedig schon mehrere Opfer gefordert hat. Ein Sturz Johns von einem Baugerüst in der Kirche, bei dem er nur knapp dem Tod entkommen kann, untermauert die Prophezeiung von Heather.
Aber es kommt noch schlimmer.
In "Don't Look Now" verarbeitete Roeg die verwirrende Kurzgeschichte der Daphne du Maurier zu einem zumeist undurchschaubaren Spiel, in dem zwischen Phantasie, Realität, Sinnlichem und Übersinnlichem nicht zu unterscheiden ist. Dabei gelingt es Roeg, das Spiel mit menschlichen Ängsten, wie es du Maurier in vielen ihrer Geschichten betreibt, visuell beeindruckend umzusetzen. Die Angst in "Don't Look Now" korrespondiert dabei mit Bruchstücken von Erinnerung (etwa wenn John an die ertrinkende Tochter denkt oder Schritte über Scherben). Ganz ähnlich wie in "Die Vögel" ist es das Unerklärliche, ja Unwahrscheinliche und gleichzeitig doch nicht Beherrschbare, Un-Fassbare, was sich wie ein schicksalhafter, ja böswilliger Schleier über die Menschen legt - in "Die Vögel" eben eine kooperativ auftretende aggressive Schar von normalerweise harmlosen Singvögeln, in "Don't Look Now" sehr viel weniger handgreiflich merkwürdige Gestalten wie ein in rot gekleideter Zwerg bzw. vor allem das "zweite Gesicht", d.h. die vermeintliche Fähigkeit sowohl Heathers, als auch Johns, zukünftige Geschehnisse voraus zu ahnen, als real zu sehen.
Für den Betrachter entsteht daraus eine schier nicht auszuhaltende Spannung zwischen der Hoffnung, Laura und John könnten der Gefahr entrinnen, und dem zum bitteren Ende sich entwickelnden Geschehen.
In ähnlicher (wenn auch von der Geschichte her nicht in gleicher) Weise wie Polanski in "Rosemary's Baby" (1968) montiert Roeg eine scheinbar nach vernünftigen, verstandesmäßigen, logischen, aufgeklärten Regeln konstruierte Welt mit dem genauen Gegenteil: dem Mysterium des nicht greifbaren Bösen, das sich in Angst und Tod manifestiert und nicht kontrollierbar ist. Und wie Polanski, aber auch Friedkin in "Der Exorzist" (1973) setzt Roeg mit "Wenn die Gondeln Trauer tragen" in einer Phase der "Restauration" einer vor allem technizistisch und rationalistisch verstandenen "Aufklärung" (d.h. der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg) ein Zeichen von Irrationalität - so, als ob erneut wie im 19. Jahrhundert die Romantik ihre kritischen Fragen an den rationalistischen Diskurs der Aufklärung stellen würde. Gerade die überdehnte Betonung der Vernunft als Weg heraus aus Aberglauben, Irrtümern und Vorurteilen hin zu einem "golden age of peace, harmony and tolerance" gegenüber der Bedeutung von Phantasie und Emotion verursachte die Bewegung der Romantik als Gegenbewegung zur Aufklärung.
Besonders in der phantastischen, erschreckenden und visuell exzellenten Schlussszene des Films wird der Zweifel am "kritischem Rationalismus" jener Zeit (so der Name jener streng rationalistisch argumentierenden Philosophie u.a. eines Karl Popper in den 60er Jahren) und an den mathematisch operierenden (sozial-)wissenschaftlichen Methoden der "empirischen Sozialforschung" jener Epoche manifest, hinter denen nicht mehr und nicht weniger als ein kalter, emotionsloser Fortschrittsglaube stand. Wenn der rote Zwerg in "Don't Look Now" am Ende das Messer zieht, erscheint das vor diesem Hintergrund - trotz der Tragik des Geschehens - wie ein fast schon ironischer Kommentar zur Zeit.
Wertung: 10 von 10 Punkten.
Wenn die Gondeln Trauer tragen (Don't Look Now) Italien, Großbritannien 1973, 110 Minuten Regie: Nicolas Roeg
Drehbuch: Allan Scott, Chris Bryant, nach einer Kurzgeschichte von Daphne du Maurier Musik: Pino Donaggio Director of Photography: Anthony B. Richmond, Nicolas Roeg Montage: Graeme Clifford Produktionsdesign: Giovanni Soccol
Darsteller: Julie Christie (Laura Baxter), Donald Sutherland (John Baxter), Hilary Mason (Heather), Clelia Matania (Wendy), Massimo Serrato (Bischoff Barbarrigo), Renato Scarpa (Inspektor Longhi), Leopoldo Trieste (Hotelmanager), David Tree (Anthony Babbage), Ann Rye (Mandy Babbage), Nicholas Salter (Johnny Baxter), Sharon Williams (Christine Baxter), Adelina Poerio (Zwerg)
Internet Movie Database: http://german.imdb.com/title/tt0069995
Pro: Inszenierung, vor allem Kamera. Rot. Kontra: vielleicht etwas langatmig
„Wenn die Gondeln Trauer tragen“ wurde im Jahr 1973 vom Nicolas Roeg inszeniert und passte sehr gut zum ebenfalls 1973 inszenierten „Der Exorzist“. Man kann dies als erste Mystery Welle sehen, die uns Ende der 90er endgültig überflutet hat. Dabei setzt Roeg in „Wenn die Gondeln Trauer tragen“ nicht auf Schockeffekte, sondern auf sehr subtile Elemente, die den Film verwirrend, aber auch sehr spannend werden lassen.
In der ersten Szene sitzt das Ehepaar ... ...Gespräch. Draußen im Garten spielen ihre beiden Kinder in der Nähe eines Flusses. Dabei fällt die Tochter in den Fluss und ertrinkt. John sieht sich in der Wohnung Bilder an und sieht auf einem Bild einer Kirche Blut fließen. Wissend, dass etwas passiert ist, läuft er zum Fluss, kann seine Tochter jedoch nicht mehr retten.
In ihrer Trauer gehen die beiden Künstler nach Venedig, um zu vergessen. Ihr Sohn bleibt in England auf einem Internat.
In ...
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Pro: völlig wirre Story, spannend Kontra: Bildqualität - älterer Film
Autorin des Buches zum Film ist die Schriftstellerin Daphne du Maurier.
Biographie:
Die große Dame und Meisterin des psychologischen Schicksalsromanes wurde am 13. Mai 1907 in London geboren. Ihre künstlerische Begabung wurde ihr in die Wiege gelegt, schon ihr Großvater war ein berühmter Schriftsteller, ihr Vater ein großer Schauspieler. Sie wuchs in einer wohlhabenden Familie auf und verbrachte einige Zeit in St. Moritz und später in Paris. Mit ... ...damit wurde sie über Nacht berühmt. 1932 wurde sie Lady Browning.
Der breiten Masse wurde sie auch wegen der unzähligen Verfilmungen ihrer Bücher durch Alfred Hitchcock bekannt. Ihre Bücher sind bekannt für sehr viel Spannung und unerwartete Wendungen. 1989 starb die Schriftstellerin.
Andere Werke von Daphne du Maurier:
"Gasthaus Jamaica"
"Meine Cousine Rachel"
"Die Vögel"
"Das Geheimnis des Falken"
"Rebecca"
Hauptpersonen:
John Baxter(Vater, ...
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Pro: sehr gute Regie Kontra: schlechte Story, beschissene DVD
...DONT LOOK NOW (DVD)
Wenn die GondelnTrauertragen soll angeblich ein guter Film sein, habe ich mir sagen lassen, auch die reviews im Internet sprechen dafür. Nach dem ansehen jedoch, stellte sich heraus, dass es sich um einen ziemlich miserablen Film mit guter Regie handelte.
Die DVD ist ein Schandfleck und macht das ganze quasi noch schlechter als es ist.
=
DER FILM:
=
John und Laura Baxter wohnen zeitweise in Venedig. John (Donald Sutherland) restauriert von Beruf alte Gebäude und Kirchen. Ein Ereignis in der Vergangenheit beschäftig die beiden immer noch. Ihre kleine Tochter ertrank damals im Hausteich. Noch heute plagen John Albträume von seiner Tochter im roten Regenmantel. Bei einem Mittagessen in Venedig begegnen die beiden zwei mysteriösen alten Frauen aus Schottland...
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...der stürmischen Küste, dem sie 1938 als "Schloss Manderley" ihren von Hitchcock verfilmten Roman "Rebecca" ein Denkmal setzte. Von der Kritik eher geschmäht, lebte sie fern der Empfänge und Interviews mit ihrer Familie und ihren Hunden in Cornwall.
Neue Aufmerksamkeit erfuhr du Mauriers Schaffen seitens der Frauenbewegung, als nach ihrem Tod bekannt wurde, dass sie zeitlebens gegen ihre versteckten lesbischen Neigungen angekämpft hatte und sich selbst als "Junge in der Schachtel" bezeichnete. Sie veröffentlichte fünfzig Jahre lang: Romane, Theaterstücke, Erzählungen und Biographien.
Bekannt sind auch ihre Vorlagen zu Hitchcocks Filmen "Riffpiraten (Jamaica Inn, 1936) und "Die Vögel" (The Birds, 1952). "Wenn die GondelnTrauertragen" (Don't look now) wurde 1973 von Nicolas Roeg kongenial mit Donald Sutherland und Julie Christie...
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Pro: Wahnsinnig genialer Schreibstil, der ? in Verbindung mit der Geschichte ? zum Weiterlesen animiert! Kontra: Ob die Masse ihren Spaß an Thomas Mann haben wird?
...Mann weiß den Leser zu fesseln. Droht diesen mit nicht endendwollenden Sätzen zu ?erschlagen?. Immerzu reiht er Nebensatz an Nebensatz und dehnt so die Satzgebilde auf mehrere Zeilen aus. Aber entgegen der anfänglichen Schwierigkeiten, findet sich der Leser nach wenigen Zeilen in Manns Werk zurecht. Er kann sich an der ausschmückenden und bildhaften Sprache verlieren. Gerade wenn dieser den Jüngling Tadzio beschreibt, verfällt Mann immer wieder in bildliche Ausschweifungen, die das homoerotische Potential der Novelle nach oben schrauben.
Sicherlich droht das Backcover der Novelle ? meine Ausgabe wird mit einem wundervollen Gemälde (?Palazzo da Mula? von Claude Monet) auf der Vorderseite geschmückt ? den Leser zu erschlagen. Schon hier wird ein Satz der Novelle (?Glück des Schriftstellers ist der Gedanke, der ganz Gefühl, ist das Gefühl...
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-----Einleitung-----
Als ich seit langem wieder mal meine Mutter besuchte - immerhin liegen 600 km zwischen uns - lag ich abends im Bett und konnte nicht einschlafen. Bei mir zu Hause lese ich dann immer ein Buch. Leider hatte ich vergessen, ein Buch... mehr
Vorwort
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In der letzten TV Movie war der Film Faculty in der Zeitschrift und daher heute mein Bericht dazu, denn ich habe ihn mir vor allen anderen älteren Filmen die ich noch hier liegen habe angeschaut und das, obwohl ich ja seit... mehr
Okay, jeder fängt mal klein an, auch berühmte Autorinnen wie Nora Roberts, die mich seit Jahren mit ihren hervorragenden Unterhaltungsromanen aufs Allerbeste unterhalten hat. Das weiß ich, aber das ist keine Entschuldigung dafür, dass man jetzt auch die... mehr
Thriller & Krimi; Erotik - Kevin Spirtas, Nicole Gian, Ash Adams, Alan Toy, Nicole Gain, Kevin Spirtas, Ash Adams, Cece Tsou - Stereo: Deutsch - MCP Sound & Media AG
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