Eine Narbe, die nie ganz verheilt ...

1  24.01.2002

Pro:
XXXXXXXX

Kontra:
Es tut verdammt weh, bis an das Lebensende

Empfehlenswert: Nein 

Jakini

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sondern eine, die immer wieder aufreißt, tragen Eltern in sich, die ein Kind verloren haben, denn Kinder bedeutetn unsere Zukunft.

Doch erste einmal möchte ich mich bei ciao bedanken, daß diese Kategorie aufgenommen wurde, denn oftmals wird gerade dieses Thema totgeschwiegen, so etwas passiert doch heute nicht mehr. Leider passiert es immer noch. Ich habe es vor kanpp vier Jahren am eigenen Laib erfahren, als mein damals vier Monate alter Sohn in meinen Armen starb. Aber ich will mit meiner Geschichte von vorne anfangen.

Meine Geschichte:
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Im April 1997 wurde ich zum zweiten Mal schwanger, die Freude war groß, denn eigentlich hatten mein Mann und ich uns gewünscht, zu dem Zeitpunkt unsere zweites Kind schon im Arm halten können. Aber meine Freunde wurde durch einen düsteren Gedanken, der mit durch den Kopf schoß betrübt: Freu Dich nicht, das Kind hast Du nicht lange.
Ich dachte viel über den Gedanken nach, bekam Panik, als ich mit dem Verdacht auf Fruchtwasserverlust in der 16 Woche in die Klinik mußte. Damals sagte man mir ganz klar, daß ich das Kind nicht behalten könnte, wenn es wirklich Fruchtwasser. Zum Glück waren es aber nur Streptokoggen, die mit Antibiotika beseitigt werden konnten.
Frohen Mutes brachte ich die Schwangerschaft zu Ende und am 29.11 1997 wurde mein Sohn geboren. Witziger Weise hatte ich eine Wocher vorher im Scherz den Ablauf erzählt, ich wollte nämlich an diesem Abend noch gerne auf eine Weihnachtsfeier, auf dem Weg heim setzten die Wehen ein, wir brachten unsere große Tochter zu meiner Schwiegermutter und fuhren weiter in die Klinik. Nur in der Geburtszeit hatte ich mich leicht verschätzt, denn mein Sohn wurde um 23.59 Uhr geboren, ich hatte gescherzt, er käme einige Minuten nach Mitternacht, er war also schneller.

Schon am nächsten Mittag gingen wir heim, es war ja schließlich mein zweites Kind, und da man mich in der Geburtsklinik nach der Geburt meiner Tochter mit dem Stillen verrückt gemacht hatte, so daß es leider nicht geklappt hat, hatte ich diesen Wunsch.
Doch am übernächsten Tag waren wir schon in der Kinderklinik, den mein Sohn hatte beim Schreien einfach aufeghört, zu atmen, zwar nicht schlimm, mit anpusten fing er sofort wieder an, doch es sollte besser kontrolliert werden. Hinzu kam eine leichte Gelbsucht. In der Klinik galt mein Sohn als unauffällig, man konnte nichts feststellen, außer daß er den Status eines Frühchens hatte, obwohl er drei Tage vor dem Termin entbunden wurde. So gingen wir nach 24 Stunden wieder heim, ich war beruhigt, wenn auch immer noch ängstlich. Besonders schlimm war, als ich die Geburtstanzeigen abschickte, sie erhilten einen kleinen Hinweis, daß es ja ein Stammhalter ist, den wir da bekommen haben. Ich hatte auch hier wieder einen blöden Gedanken, daß das Kind sterben würde, dachte, ich werde verrückt.

So vergingen die ersten sechs Wochen ohne große Probleme, ich habe meinen Sohn gut vier Wochen gestillt, dann wurde ich krank und so war es auch wieder mit dem Stillen vorbei, mein Sohn bekam die Flasche und war ein sehr guter Trinker.
Am Abend vor der U 3 fing mein Sohn auf einmal schwer an zu atmen, mein Mann beruhigte mich, daß er ja gerade geschrien hätte, doch ich hatte Angst. Am nächsten Tag kam ich gar nicht dazu, bei der Kinderärztin davon zu berichten, wir sollten sofort ins Krankenhaus, mein Sohn hatte eine schwere Bronchitit.
Im Krankenhaus wollte man uns am liebsten wieder heim schicken, so schlimm wäre es nicht. Von dem Tag an, hatte ich auf einmal ein fremdes Kind, mein Sohn schrie wie am Spieß, trank sehr schlecht und war überhaupt nicht wieder zu erkennen. Freitags wurden wir eingeliefert, erst am Montag kümmerte man sich richtig um ihn, obwohl er zwei Mal blau angelaufen war, die Schwestern taten sein Schreien als Blähungen von der Bronchitis ab, holten keinen Arzt.
Bei der Visite drei Tage nach der Einlieferung hörte man auf einmal Herznebengeräusche, zwei Tage später ergab ein Ultraschall, daß mein Sohn einen Herzfehler hat. Angeblich könnte er damit leben, doch ich wußte innerlich, daß dem nicht so ist. Im Krankenhaus und in der Familie meines Mannes galt ich als hysterisch, ein Herzfehler wäre heute nicht mehr so schlimm, ich wünschte, sie hätten alle Recht gehabt.... .
Leider wurden aber meine innersten Ängste und Gedanken, von denen ich bis heute nicht weiß, wo sie herkamen, war. Denn auch wenige Tage vor dem Tod meines Sohnes kam wieder so ein Gedanke. Ich überlegt, wie wir es mit den zwei Kindern in der kleinen Wohnung einrichten könnten, doch mir schoß durch den Kopf, daß ich mir da keine Gedanken machen muß, ich habe ja bald nur noch ein Kind. Leider konnte ich mit niemanden über diese Gedanken reden, die Kinderärztin war zwar immer für mich da, sie war die einzige, die mich verstand, aber eine wahre Hilfe war sie nicht. Meine Mutter, die nicht in der Nähe wohnt und damals noch Berufstätig war, kam so oft sie konnte vorbei, um mir zu helfen, denn es war sehr anstrengend mit den Kleinen, doch auch meine Große brauchte mich. Meine Mutter konnte mich vestehen, hörte zu, auch wenn sei meine Sorgen ebenfalls nicht ersnt nahm, sie versuchte immerhin, mir zu helfen. Alle anderen, denen ich von diesen Gedanken erzählt habe, taten sie ab und schimpften mit mir, ich würde damit den Tod meines Sohnes herbei holen.

Nachdem wir noch einen sehr schönen Urlaub mit unseren Sohn verbringen durften, starb mein Sohn. Doch es kommt mir vor, als hätte er sich von mir verabschiedet, denn er schrie und als ich ihm dann seine Flasche geben wollte, verlor er das Bewußtsein, für immer. Erst habe ich ihn reaniemiert, dann der Notarzt. So lag er im Krankenhaus noch drei Stunden im Koma, ehe er in meinen Armen endgültig starb.

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Die Zeit danach:
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In der Zeit nach dem Tod meines Sohnes fühlte ich mich total leer, den ganzen Tag hatte ich mit dem schreienden Kind zu tun, war angespannt in meiner Angst um ihn, doch da war niemand mehr.
Hilfe kam erstmal keine, meine Schwiegermutter besorgte schnell die Adresse von den Verwaisten Eltern, doch durch Ostern war dort kein Treffen. Immerhn bekam ich Postadressen von anderen betroffenen Eltern, mit denen ich mich austauschen konnte, das war mir eine sehr große Hilfe.
Besonders schlimm war für mich mein Geburstag, vier Tage nach dem Tod meines Sohnes. An dem Tag sind wir in die Patologie gefahren, ich wollte meinen Sohn noch einmal sehen. Es war ein schwerer Gang, doch es war sehr gut und wichtig, daß ich diesen gemacht habe, so wurde es mir bewußter, daß mein Sohn wirklich tot war, aber ich war mir sicher, dort lag nur seine Hülle, er selber war wo anders. Und dieses Gefühl hat mir sehr geholfen.

Wir spürten zwar viel Anteilnahme, doch die wenigsten konnten mit dieser Situation umgehen. Jeder sagt, es ist sicher schlimm, ein Kind zu verlieren, doch es kamen blöde Zustätze wie:

"Du hast ja noch ein Kind, dann ist es ja nicht so schlimm.",

"Du bist ja noch jung, Du kannst ja noch viele Kinder bekommen",

"Er war ja noch ein Baby, dann ist es nicht so schlimm.",

"Sei froh, daß es der Kleine war, bei der Großen wäre es viel schlimmer gewesen." usw.

Reden, das wollten die wenigsten mit uns, dabei plagten mich arge Schuldgefühle, die auch heute nicht ganz ausgestanden sind. Habe ich vielleicht mit meinen Gedanken wirklich den Tod meines Sohnes hervorgerufen, oder sollte es einfach so sein, wußte ich einfach, was passiert? Ich hoffe, letztes stimmt zu, daran halte ich mich nun einfach.

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Was mir geholfen hat:
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Wie schon erwähnt hat meine Schwiegermutter uns sofort den Kontakt zu den verwaisten Eltern hergestellt. Dort finden Gruppentreffen statt und es werden Seminare veranstaltet. Nach den ersten beiden Gruppentreffen wäre ich am liebsten nicht wieder hingegangen, denn es ging mir noch schlechter, als vorher. Doch dann platzte der Knoten und ich merkte, daß es gut war, wenn es mir schlecht ging. Mit jedem Mal, wo es mir schlechter ging, kam ich eine Stufe zurück ins Leben, hatte meine Trauer ein Stück verarbeitet.

Außerdem fand ich in der Gruppe Menschen, die mich verstanden habe, ich konnte reden, so lebte mein Sohn wieder, der in unserem Umfeld toter als tot war!

Wir pflanzten durch die Gruppe einen Baum für unseren Sohn, den ich nun jeden Tag von der Terrasse aus sehen kann. Er steht direkt am Spielplatz und jedes Jahr im Frühling, kurz nach seinem Todestag steht er in voller Blüte, denn es ist eine japanische Zierkirsche. Wenn es wirklich mit dem Umzug klappen sollte, werde ich diesen Baum sehr vermissen, aber auch in unserem Garten wird es etwas für unseren Sohn, ich weiß nur noch nicht was.


Aber auch der Geburtstag unseres Sohnes wurde mit der Gruppe gefeiert, so wie wir auch die Geburtstage der anderen toten Kinder feierten, denn es tut einfach gut, wenn man spürt, sein Kind wird nicht vergessen.
Meine Eltern waren mir hier auch eine große Hilfe, für sie existiert unser Sohn auch weiterhin, sie fahren regelmäßig zum Grab, obwohl sie nicht gerade in der Nähe wohnen. Sie haben kein Auto, doch sie kommen auch bei schlechtem Wetter, das im November nun mal üblich ist, zu seinem Grab, weil sie auch weiterhin an seinen Geburtstag denken, das tut mir verdammt gut.
Die Großmutter meines Mannes denkt auch immer an den Geburtstag, auch sie hat ihren Sohn verloren, von daher kennt sie den Schmerz. Sie schafft es zwar nicht mehr zum Friedhof, doch sie hängt jedes Jahr zum Geburtstag Blumen in seinen Baum, auch das tut mir sehr gut, das zeigt, daß wir nicht alleine sind.

Tja, der Rest der Familie denkt nicht an unseren Sohn, mit dem Rest meine ich meine Schwiegereltern. Meine Schwiegermutter hat es sogar gebracht, vorletztes Jahr nachzufragen: Ach war das heute.
Im letzten Jahr mußte mein Mann bei ihr eine Dunstabzugshaube anbauen, für sie war es ein ganz normaler Tag, und daß mein Mann so schlecht aussah, kam ihrer Meinung nach davon, daß er von der Arbeit kaputt ist. Als die Großmutter meines Mannes, die an dem Tag ebenfalls dort war, mich auf meinen Sohn ansprach, wurde das Thema sofort abgeblockt, dabei hätte es uns gerade an dem Tag so gut getan.... .

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Warum schreibe ich diesen Bericht?
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Da gibt es viele Gründe, zum einen natürlich tut es mir immer noch gut, mir meine Gefühle von der Seele zu schreiben. Doch es gibt noch mehr.

Viele Eltern sind betroffen, erst kürzlich habe ich wieder davon gehört, daß ein Kind in unserer Siedlung einfach tot umgefallen ist. Wir kannten dieses Kind nicht, kennen auch die Eltern nicht, sonst hätte ich vielleicht inzwischen mit ihnen gesprochen, doch ich weiß, wie sie sich fühlen. Vielleicht hilft mein Bericht, anderen betroffenen Eltern, auch über ihre Erfahrungen zu schreiben, die vielleicht nicht verarbeitet sind.
Mir geht es inzwischen wieder gut, ich leben wieder einigermaßen normal, doch ich vermisse meinen Sohn weiterhin. Sein Tod hat in meinem Herzen eine Narbe hinterlassen, die immer wieder aufgerissen wir, immer zu seinem Geburtstag, immer zu Weihnachten, immer zu seinem Todestag und meinem Geburtstag, immer zum Muttertag und bei allen großen Familienfesten, wo die Lücke so offensichtlich wird. Dafür haben die wenigstens Menschen verständnis und ganau an dieses Verständnis möchte ich mit meinem Bericht appelieren.

Es gibt viele Eltern die betroffen sind ein Kind zu verlieren, sei es schon vor der Geburt, kurz danach oder erst später. Auch heute noch gibt es Krankheiten, die nicht heilbar sind, doch noch mehr sterben Kinder inzwischen durch Unfälle, werde unerwartet aus dem Leben gerissen. Da ich dies einmal am eigenen Leib erfahren habe, habe ich natürlich um meine drei Töchter pansiche Angst. Höre ich dann von einer Familie, die ein Baby verloren hat und dann noch später bei einem Unfall ein weiteres Kind, so könnte ich vor Angst durchdrehen, ich könnte auch noch eine meine Töchter verlieren.
Besonders durch den Fieberkrampf meiner mittleren Tochter habe ich wieder verstärkt diese Ängste. Glücklicher Weise habe ich durch die Verwaisten Eltern Freunde, mit denen ich darüber reden kann, doch von anderen kommt die Antwort: So etwas passiert nicht zwei Mal.
Zum Glück passiert es nur selten zwei Mal, aber es kann ebenso passieren, und das macht mir Angst und es macht mich wütend, solche Sprüche zu hören. Scheuklappen auf und dumm kucken, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist.

Somit ist dieser Bericht nicht nur an betroffene Eltern gerichtet, sondern auch an Menschen, die betroffene kennen. Redet mit den Eltern, sprecht sie auf das Kind an, auch wenn erst einmal Tränen fließen werden, Tränen haben heilende Kräfte, und noch heute tut es mir gut, wenn ich um meinen Sohn weine. Diese Tränen werden nie versiegt sein!!!

Unterlaßt tröstende Sprüche, ohne vorher darüber nachzudenken. Die Sprüche, die ich oben aufgezählt habe, die haben wir sehr, sehr weh getan, denn kein Kind kann ein anderes ersetzen. Ich liebe meine vier Kinder alle gleich, auch wenn mein zweites tot ist.

Hört einfach zu, wenn sich betroffene Eltern ihr Herz ausschütten wollen, Reden tut gut und damit wird Trauer verarbeitet. Nichts ist schlimmer, als wenn man über sein Kind nicht reden darf. Über andere Verstorbene wird doch auch geredet, an sie erinnert man sich doch auch, wie z.B. die Großeltern.

Wenn man sich näher kennt, z.B. innerhalb der Familie, versucht an den Geburtstag zu denken, ruft die Eltern an und fragt, wie es ihnen denn geht. Gerade an diesem Tag leidet man besondes, da man sich überlegt, wie das Kind nun wäre, das an dem Tag ein Jahr älter geworden wäre. Von einfachen Freunden erwarte ich dies nicht, aber immerhin in der Familie könnte man Rücksicht auf solche Tage nehmen und angefangene Gespräche nicht einfach unterbinden, wie meine Schwiegermutter es am Geburtstag unseres Sohnes gemacht, weil ihre Dunstabzugshaube ihr wichtiger war. Damit hat sie meinen Mann und mich tief verletzt.

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Was habe ich aus dem Erlebnis gelernt?
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Dank meines Sohnes habe ich zu dem Glauben gefunden, daß es ein Leben nach dem Tod gibt. Die vielen Gedanken, die mir sagten, daß mein Sohn offensichtlich sterben würde, die haben mir gezeigt, daß es zwischen Himmel und Erde mehr gibt, als wir erahnen können.
Nach seinem Tod hatte ich noch 36 Tage da Gefühl, mein Sohn ist um mich herum, dann war er auf einmal verschwunden, ich konnte ihn nicht mehr spüren.

Mir ist klar, daß mein Sohn, der offensichlich das Williams-Beurem-Syndrom hatte, wie wir aber erst gut ein Jahr nach seinem Tod erfahren haben, kein schönes Leben vor sich gehabt hätte. Für ihn war es sicher besser, zu sterben, und ich glaube, daß er nun ein bessers Leben führt. Doch ich vermisse ihn einfach weiterhin, habe aber inzwischen gelernt, mit dieser Trauer zu leben.

Der Tod meines Sohnes hat mich auf der einen Seite schwächer gemacht, ich bin leichter verletzbar, besonders, wenn es um meinen Sohn geht, oder aber auch wenn ich Kinder sehen, die so alt sind, wie er nun wäre. Außerdem habe ich verstärkt um meine Töchter angst, weil es mir einfach bewußter ist, daß Kinder auch heute, wo die Medizin schon so weit ist, sterben. Ich glaube daran, daß vieles im Leben vorbestimmt ist, so war es auch vorbestimmt, daß unser Sohn stirbt.
Auf der anderen Seite hat der Tod meines Sohnes mich auch stärker gemacht, alleine durch meinen Glauben, den ich gefunden habe. Aber auch wenn es um meine Gefühle geht, denen ich offensichtlich vertrauen sollte, so setze ich mich heute doch mehr durch, wenn meine Schwiegereltern bei uns rein fuschen wollen, das hätte ich vor dem Tod meines Sohnes nicht gekonnt. Vielleicht ist er dafür gestorben, denn es heißt ja, jeder Mensch bekommt eine Aufgabe, und ist diese erfüllt, dann geht er.... .


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helenasusan

helenasusan

09.04.2007 22:03

Du bist eine sehr Starke und Bewundernswerte Frau. Du läßt Dich nicht unterkriegen und kämpfst weiter um Deinen Sohn, auch wenn er nicht mehr lebt. Das ist ware Mutterliebe. Denn die vergeht nie. Auch nicht wenn ein Kind stirbt. Ich habe Dir mein Vertrauen geschenkt. Denn das verdienst Du, auch wenn wir uns nicht kennen. Durch Deinen Bericht habe ich aber das Gefühl Dich zu kennen und werde bestimmt oft an Deine schlimme Zeit denken. Du hast mein tiefes Mitgefühl. LG Susan

Madeline_Elise

Madeline_Elise

24.06.2005 11:14

Ich finde es sehr mutig von dir das du diesen Bericht geschrieben hast. Du hast Recht, die tröstenden Worte von denen du schreibst sind wirklich dämlich. Du brauchst kein Verständnis von anderen, wenn du zu jedem Zeitpunkt deines Lebens um deinen Sohn trauerst. Ich denke, das du vorher gespürt hast, das etwas passiert war wohl mehr Mutterinstinkt. Ende 2004 wußte ich, das dieses Jahr 2005 nichts gutes bringt. Und es ist alles schief gelaufen. Sowas gibt es. Ich wünsche dir weiterhin viel Kraft und alles Gute. Denk mit einem lächeln an ihn. LG Kristin

luccielein

luccielein

19.06.2005 22:04

Also ich muß sagen ich bin deinen Bericht nicht trocken durchgekommen. Da ich gerade selber in der 34 Woche Schwanger bin kann ich mir den verlust vorstellen. Lg luccielein

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