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Habe das Buch "Wie ich meinen Eltern den letzten Nerv raubte - Enthüllungen eines Säuglings" von meiner Schwiegermama geschenkt bekommen. Das Buch ist im Taschenbuchformat und hat 218 Seiten mit 12 Kapiteln. Quasi 1. Monat, 1. KApitel usw. Kostet laut Rückseite 9,90 DM (ca. 5 €)
Inhalt: Viele Eltern haben schon darüber berichtet, wie es ihre Kinder geschafft haben ihnen den letzten Nerv zu rauben. Nun schildert ein Säugling (Name des Säuglings ist unbekannt. Wird im Buch nicht erwähnt, da der Säugling seinen Namen als eine Beleidung ansieht), wie er es innehalb seines 1. Lebensjahr geschafft hat, seinen Eltern den letzten Nerv zu rauben. Jeden Tag berichtet er über neue Erlebnisse, wie er seine Eltern gegeneinander ausspielt, sie mit Schreianfällen erpresst. Die Hauskatze wurde zum Erzfeind erklärt. Versuche des Abstillens lässt er ebenfalls nicht unbestraft. So verweigert er seine feste Nahrung (wird als aufgeweichte Pappe bezeichnet). Hat er sie dann doch mal gegessen, bricht er sie wieder heraus. Was seine Mutter als "eruptives Erbrechen" bezeichnet. Von einer Freundin bekommt seine Mutter ein Laufställchen geschenkt, welches er als Knast bezeichnet und so nach einer Möglichkeit sucht aus seinem Gefängnis unbemerkt zu entkommen. Während er seine Zähne bekommt raubte er seinen Eltern noch jeglichen Schlaf. Doch diese bestanden wenigstens auf ein bisschen Schlaf und beruhigten den Säugling mit Schlafmittel aus der Apotheke. Am Ende des Buches lobt er seine Eltern dann doch nochmal. Er hat schließlich eingesehen dass seine Eltern sich trotz allen Schikanen ganz gut geschlagen haben. Um sich manche Ereignisse vorstellen zu können, hat der Autor noch witzige Karikaturen des Säuglings, seinen Eltern und der Katze eingefügt.
Mehr vom Inhalt möchte ich jetzt nicht wiedergeben. Es lohnt sich auf jedenfall dieses Buch zu lesen. Wenn ich auf das 1. Jahr meines Sohnes zurückblicke, spiegeln sich so manche Sachen doch wieder. Aber das meiste scheint mir etwas übertrieben. Aber auf die humorvolle Art übertrieben. Muss ja zugeben, dass ich jetzt nicht so der Lesefreund bin und wenn ich mal ein Buch zur Hand nehme dann sind das meistens Comics. Aber mich hat es sehr begeistert. Es war nicht langweilig, teilweise auch sehr spannend. Man wollte ja dann doch wissen, wie er sich nun aus seinem Laufstall befreit. Ich habe während des gesamten Buches nur lachen müssen.
06.06.2008 06:54
Sers ElfeAlex, ganz klar hilfreich, Grüße Iotoh
13.12.2007 14:57
H was sonst!