Wiege des Bösen, Die

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Dieser Bericht bezieht sich auf die VHS Version des Warner Home Video Label Warum dieser Film : „Die Wiege des Bösen“ ist einer dieser Filme die ich seit Urzeiten besitze und mir jetzt nach und nach zur Brust nehme. Wenn ich ganz ehrlich bin habe ich mich beim vorgestrigen Betrachten ... Bericht lesen





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Das Killerbaby
Erfahrungsbericht von kluk über Wiege des Bösen, Die
19.11.2002


Produktbewertung des Autors:   


Pro: Eine ungewöhnliche Story
Kontra: Leider ist der Streifen wenig spannend

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Dieser Bericht bezieht sich auf die VHS Version des Warner Home Video Label

Warum dieser Film :

„Die Wiege des Bösen“ ist einer dieser Filme die ich seit Urzeiten besitze und mir jetzt nach und nach zur Brust nehme. Wenn ich ganz ehrlich bin habe ich mich beim vorgestrigen Betrachten kaum noch an etwas erinnern können, was in dem Film vorkam. Diese Tatsache lässt mich hoffen das ich noch viel Neues aus meiner recht großen Filmsammlung zu Gesicht bekomme, denn einige alte Schätzchen habe ich hier noch rumstehen. Kommen wir nun aber zum Review von dem recht unbekannten Film: „Die Wiege des Bösen“.

Story :

Leonore Davis ist zusammen mit ihrem Ehemann Frank überglücklich. Einige Jahre nach der Geburt ihres Sohnes, steht der nächste Nachwuchs ins Haus. Es deutet alles auf eine schwere Entbindung hin, da das Baby wohl ungewöhnlich groß ist, dies macht den beiden zunächst aber wenig Sorgen. Als es dann in den Entbindungsraum geht, soll etwas passieren, was zuvor noch nie gesehen wurde ...

Frank wartet während der Geburt artig, mit einigen Männern die ebenfalls auf ihren Nachwuchs warten, draußen, als er aber ungewöhnliche Schreie aus dem Entbindungssaal hört. Nun hält es ihn nicht mehr, denn er will seiner Frau helfen. Als er den Raum betritt, sieht er etwas Schreckliches. Alle an der Geburt beteiligten, ausser Leonore, sind auf grausame Art und Weise niedergemetzelt worden. Überall klebt Blut, doch von dem Baby gibt es keine Spur. Ein heraneilender Arzt meint das der Nachwuchs wohl dieses Blutbad angerichtet hat und geflohen sei...

Nach einigen Tagen sind Leonore und Frank wieder gemeinsam zu hause, doch sie sind sehr enttäuscht und voller Trauer um die fehlgeschlagene Fortpflanzung. Die entlaufene Missgeburt, tötet indes weiter und zwar jeden, der ihr über den Weg läuft. Die Polizei befindet sich bereits in einem Großeinsatz, um das kleine Monster zu töten, allerdings ohne viel Erfolg. Leonore macht sich insgeheim noch Hoffungen, dass ihrem Baby nichts passiert und es irgendwann und irgendwie zurückkommt. Frank dagegen ist voller Hass und legt alles daran, die Polizei tatkräftig zu unterstützen um so dem kleinen Monster den Gar auszumachen. Ob dies allerdings gelingt, ist fraglich ...

Technische Daten zum Film :

Originaltitel : It´s alive

Darsteller : John Ryan, Sharon Farrell, Andrew Duggan

Regie : Larry Cohen

FSK : 18

Drehland und Jahr : USA 1974

Filmlänge : ca. 88 Minuten

Meine Meinung :

Das erste was einem beim Betrachten dieses Steifens auffällt ist sicherlich das hohe Alter und die recht bescheidenen Mittel, die beim Dreh wohl zur Verfügung standen. Alles wirkt irgendwie recht billig, wenn dem Film auch anzusehen ist, dass sehr viel Liebe in ihn gesteckt wurde.

Die Story ist recht ungewöhnlich, denn wann trifft man schon mal an mordende Babys? Filme über Mörder, die sehr jung bis sehr alt sind, hat das Horrorgenre zwar schon herausgebracht aber einen blutrünstigen Killer, der direkt nach dem er das Licht der Erde erblickt hat zum Killer wird, ist bis dato noch nicht über meinen Fernseher geflitzt. Allerdings ist die Geschichte weniger spannend als ungewöhnlich und so gerät das ungewöhnliche Thema leider recht schnell in den Hintergrund.

Atmosphärisch erinnert er, wie bereits erwähnt, an die Zeit der frühen siebziger oder zumindest das, was man aus den Medien kennt. Kulissen, Kleider und die direkte Umgebung lassen ein besonderes Feeling aufkommen. Schauspielerisch bekommt man leider nur Durchschnittskost geboten, die ungewöhnlichen Rollen hätten meiner Meinung nach aber mehr Potential gehabt.

Splattertechnisch gibt es leider, trotz der FSK 18 Einstufung, reichlich wenig zu sehen. Richtige Szenen gibt es nicht, nur solche in denen viel Blut zu sehen ist, das bei einer nicht gezeigten Szene vergossen wurde. Trotzdem glaube ich das diese Fassung uncut ist, da mir keine Schnitte aufgefallen sind.

Alles in allem ist es ein ganz guter Film, der allerdings nicht über das Mittelmass heraus kommt. Für Sammler und Freunde alter Filme ist er sicherlich empfehlenswert, dann hört es aber auch schon auf.

Alle Leute, die wie ich im Jahr des Drehs zur Welt gekommen sind, sollten sich mal fragen ob ihre Eltern ihnen auch die ganze Wahrheit über ihre ersten Lebenstage erzählt haben ...

Gruss Kluk   
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