Es ist vollkommen egal welche Absicht Ralph Nelson mit diesem Film verfolgt hat, denn ob es ihm nun einfach nur um das Schockieren des Zuschauers ging oder um ernstgemeinte Geschichtskritik, so kann man ihm nicht absprechen, daß er sich als einer der ersten mit dem Thema der Besiedlung der ... Bericht lesen
SpanischRegie: Ralph Nelson; Mit Candice Bergen, Donald Pleasence, Peter Strauss u. a.Nach einem Überfall der Cheyenne-Indianer auf einen Geldtransport trifft der junge Rekrut Honus auf die weiße Ex-Squaw Cresta. Honus' tiefer Glaube an die Rechtmäßigkeit der Weißen und die Bösartigkeit der Indianer gerät durch Crestas Erzählungen während des langen Marsches zu seinem Fort ins Wanken. Honus wird für den bevorstehenden Vergeltungsschlag gegen die Indianer eingesetzt und Zeuge eines unvergleichlichen Blutbads. Obwohl Häuptling Gefleckter Wolf den Soldaten mit einer weißen Fahne entgegen reitet, wird sein Stamm auf grausame Weise niedergemetzelt.
sind die einzigen Überlebenden eines Überfalls der Cheyenne-Indianer auf einen Geldtransporter. Honus hasst die Indianer und hat für Cresta, die einst mit dem Häuptling der Cheyenne verheiratet war, nur Verachtung übrig. Cresta sieht das kriegstreiberische Verhalten der US-Kavallerie sehr kritisch und bringt dies offen zum Ausdruck. Als Honus verletzt wird, lässt Cresta ihn zurück, um Hilfe zu holen. Honus schlägt sich allein bis zum Fort durch und wird zum Feldzug gegen die Cheyenne eingesetzt. Er muss miterleben, wie seine geliebte Kavallerie sich des Völkermordes schuldig macht. Obwohl Häuptling Gefleckter Wolf den Soldaten mit einer weißen Fahne entgegenreitet, wird sein Stamm brutal niedergemetzelt. Das schonungslose Massaker basiert auf einer wahren Begebenheit 1864 metzelte die US-Kavallerie in Sand Creek ein Indianerdorf nieder. 500 Indianer, davon die Hälfte Frauen und Kinder, fanden den Tod.
sind die einzigen Überlebenden eines Überfalls der Cheyenne-Indianer auf einen Geldtransporter. Honus hasst die Indianer und hat für Cresta, die einst mit dem Häuptling der Cheyenne verheiratet war, nur Verachtung übrig. Cresta sieht das kriegstreiberische Verhalten der US-Kavallerie sehr kritisch und bringt dies offen zum Ausdruck. Als Honus verletzt wird, lässt Cresta ihn zurück, um Hilfe zu holen. Honus schlägt sich allein bis zum Fort durch und wird zum Feldzug gegen die Cheyenne eingesetzt. Er muss miterleben, wie seine geliebte Kavallerie sich des Völkermordes schuldig macht. Obwohl Häuptling Gefleckter Wolf den Soldaten mit einer weißen Fahne entgegenreitet, wird sein Stamm brutal niedergemetzelt. Das schonungslose Massaker basiert auf einer wahren Begebenheit 1864 metzelte die US-Kavallerie in Sand Creek ein Indianerdorf nieder. 500 Indianer, davon die Hälfte Frauen und Kinder, fanden den Tod.
Bergen) sind die einzigen Überlebenden eines Überfalls der Cheyenne-Indianer auf einen Geldtransporter. Honus hasst die Indianer und hat für Cresta, die einst mit dem Häuptling der Cheyenne verheiratet war, nur Verachtung übrig. Cresta sieht das kriegstreiberische Verhalten der US-Kavallerie sehr kritisch und bringt dies offen zum Ausdruck. Als Honus verletzt wird, lässt Cresta ihn zurück, um Hilfe zu holen. Honus schlägt sich allein bis zum Fort durch und wird zum Feldzug gegen die Cheyenne eingesetzt. Er muss miterleben, wie seine geliebte Kavallerie sich des Völkermordes schuldig macht. Obwohl Häuptling Gefleckter Wolf den Soldaten mit einer weissen Fahne entgegenreitet, wird sein Stamm brutal niedergemetzelt. Das schonungslose Massaker basiert auf einer wahren Begebenheit: 1864 metzelte die US-Kavallerie in Sand Creek ein Indianerdorf nieder. 500 Indianer, davon die Hälfte Frauen und Kinder, fanden den Tod.
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Erfahrungsbericht von DerAußenseiter über Wiegenlied vom Totschlag, Das 18.11.2000
Produktbewertung des Autors:
Humor
wenig humorvoll
Spannung
ziemlich spannend
Anspruch
anspruchsvoll
Action:
geht so
Romantik:
geht so
Pro:
knallharter Geschichtsunterricht
Kontra:
schwaches Drehbuch
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Es ist vollkommen egal welche Absicht Ralph Nelson mit diesem Film verfolgt hat, denn ob es ihm nun einfach nur um das Schockieren des Zuschauers ging oder um ernstgemeinte Geschichtskritik, so kann man ihm nicht absprechen, daß er sich als einer der ersten mit dem Thema der Besiedlung der Vereinigten Staaten und der darin enthaltenen Vertreibung der Ureinwohner beschäftigt hat.
Ein Transport der Kavallerie der Vereinigten Staaten muß sich nicht nur um eine Kiste voll Gold kümmern, sondern auch um eine weiße Frau, die längere Zeit bei den Indianern gelebt hat, aber "befreit" werden konnte. Beides soll nun zu einem Fort transportiert werden, doch die Soldaten werden von den Indianern überfallen und alle bis auf die Frau und einem jungen noch unerfahrenen Soldaten finden den Tod. Die beiden Überlebenden müssen sich jetzt quer durch unwegsames Gelände schlagen und der von der Überlegenheit des weißen Mannes überzeugte Soldat stellt während ihrer langen Odysee fest, daß seine Vorstellungen von soldatischer Pflichterfüllung auf dem Blut Unschuldiger aufbauen.Als sie im Fort ankommen, hat man bereits den Angriff auf ein Indianerdorf befohlen, doch dort leben zumeist Frauen und Kinder.
Nach dem entscheidenden Filmjahr 1968 (2001-ODYSEE IM WELTRAUM, THE WILD BUNCH-SIE KANNTEN KEIN GESETZ,DIE NACHT DER LEBENDEN TOTEN, ROSEMARIES BABY,BONNIE& CLYDE) sowie der Auflösung des Hayes-Codes(einer Richtlinie über die erlaubten Arten von Gewaltdarstellungen) präsentierte Ralph Nelson hier dem Zuschauer ein "Schlachtfest" noch nie dagewesenen Ausmaßes. Der Angriff auf das Indianerdorf gehört zum Härtesten, was die Filmgeschichte je gesehen hat und läßt immer noch viele Vertreter aus heutiger Zeit aussehen wie ein Märchen mit Micky Maus und Pinnochio im Klimper-Klunkerland. Der Showdown läßt den Zuschauer schockiert und verstört zurück und auch ich als alter Gore-Hound, kann mir diese Greueltaten, aufgrund ihres realen Charakters nur schwerlich ansehen. Dafür gehen die Szenen einfach zu sehr unter die Haut, da sie nicht von Zombies oder 5-armigen Tentakelmonstern begangen werden, sondern von Menschen. Menschen die an ihren Schreckenstaten so viel Freude haben, daß man sich angewidert abwenden möchte oder nur fasziniert diesem Irsinn zusieht. Der Gesamteindruck wird jedoch durch das schwache Drehbuch getrübt, das in seinem Handlungsverlauf zu konzentriert einzig und allein auf das Finale zusteuert und im restlichen Film nicht allzuviel zu bieten hat. Zu desinteressiert erscheint der Blick den Nelson auf die Läuterung des Soldaten wirft. Der Preis der katholischen Kirche, den Nelson 1962 für DIE LILIEN AUF DEM FELDE erhielt, wurde ihm postwendend wieder aberkannt. Wer ein Stück trauriger aber wahrer amerikanischer Geschichte sehen will sollte sich diesen Film jedoch nicht entgehen lassen. Die Kritik am Militarismus und dem Hurra-Patriotismus der Amerikaner ist klar zu erkennen(sehr gut in einer Szene, in der die Armee ihren finalen Schlag gegen die Indianer ausführt und dabei die amerikanische Flagge in den Dreck reitet ohne sich darum zu kümmern).Überdies basiert dieses Massaker auf einer wahren Begebenheit.
In den deutschen Kinos lief der Film seinerzeit ungeschnitten. Die Videofassung von Thorn EMI ist um ca. 20 sec gekürzt.Astro hat zwar ein ungeschnittenes Tape herausgebracht, aber die Bildqualität, insbesondere in den in der Videofassung gekürzten Szenen, ist äußerst dürftig. Ich weiß nicht wie es im Augenblick aussieht, aber 1993 hat PRO 7 den Film in erstklassiger Bildqualität, widescreen und komplett ungeschnitten ausgestrahlt.
DVT:DAS WIEGENLIED VOM TOTSCHLAG OT:SOLDIER BLUE USA 1969 DARSTELLER:CANDICE BERGEN,PETER STRAUSS,DONALD PLEASENCE KAMERA:ROBERT HAUSER BUCH:THEODORE V. OLSEN DREHBUCH:JOHN GAY MUSIK:ROY BUDD REGIE:RALPH NELSON
Pro: Kompromissloser, ehrlicher Film, der zum Nachdenken angregt und die Wahrheit zeigt! Kontra: Man muss schon mit der Gewalt im Film klar kommen!
Das Wiegenlied vom Totschlag
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Auf diesen Film bin ich wieder einmal aufgrund eines sehr positiven Berichtes von Horrorautor kluk gestoßen. Eigentlich mache ich mir nicht viel aus Western Filmen, aber dieser hier hat ...
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Humor
Spannung
Anspruch
Action:
Romantik:
sehr hilfreich
14.04.2004
God Bless America Bewertung für Wiegenlied vom Totschlag, Dasvon
kluk
Pro: Die amerikanische Geschichte wird schonungslos aufgearbeitet Kontra: Sehr hart
Dieser Bericht bezieht sich auf die VHS Version des Astro Label
Story :
Ein Transporttrupp der Kavallerie hat Gold sowie eine junge, weisse Frau geladen und zieht durch die Weiten der Südstaaten von Amerika. Eigentlich ist dieser Transport kein ...
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Pro: Sehr kritischer, wichtiger Western Kontra: Zeitweise zu brutal
Der Film „Das Wiegenlied vom Todschlag“ ist unter Filmkennern sehr umstritten. Es handelt von einem anfangs treuen, gehorsamen und an die „Gute Sache“ glaubenden jungen Soldaten der US-Kavallerie, der - erstmals mit den Brutalitäten der Indianerkriege ...
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Pro: Kritsch mit der amerikanischen vergangenheit umgehender, schön anzusehender Film Kontra: Kritik geht nicht weit genug; ziemlich klischeebeladen
.... So schön und romantisch war das Indianerleben - auch vor Erscheinen des weißen Mannes - allerdings nun auch wieder nicht.
Dennoch - ein genußvollen Filmerlebnis ist dieser Streifen Zweifels ohne. Der Film ist richtungsweisend in der Filmgeschichte, er hat das Interesse an der indianischen Kultur wieder geweckt
Härter und ehrlicher rechnet allerdings der zwanzig Jahre ältere Film ?Das Wiegenlied vom Totschlag? mit der amerikanischen Vergangenheit ab. Auch zu diesem Film habe ich eine Meinung geschrieben....
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Pro: Ben Kingsley, Cast, Inszenierung, lehrreich, Kontra: nichts,
...sage, das man als Zuschauer das Gefühl bekommt, den leibhaftigen Gandhi zu sehen, doch genau so ist es. So gut Kingsleys Spiels auch ist, er lässt seinen Kollegen immer genug Platz und versucht nicht zwanghaft sie an die Wand zu spielen, was dem Film sehr zu gute kommt, da er so nicht nur von einem Darsteller alleine bestimmt wird (auch wenn Kingsley zweifelsohne den Film auf seinen Schultern trägt). So darf der geneigte Zuschauer des weiteren noch Akteuren der Klasse eines John Gielgud (?Elizabeth?, ?Der Elefantenmensch?), John Mills (?In 80 Tagen um die Welt?, ?Bean ? Der ultimative Katastrophenfilm?), Martin Sheen (?Apocalypse Now?, ?Wall Street?) und Candice Bergen (?Sweet Home Alabama?, ?Das Wiegenlied vom Totschlag?) bei ihrem exzellenten Darstellungen bestaunen.
?An eye for an eye only ends up making the whole world blind...
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...aus Oberflächlichkeiten und keifenden Zickchen, in der sich eitle Schwachköpfe wie der Moderator Stan Fields (William "James T. Kirk" Shatner) oder die hochnäsige Managerin Kathy Morningside (Candice Bergen, "Das Wiegenlied vom Totschlag") tummeln. Nicht nur die obligatorischen hochhackigen Schuhe erweisen sich bald als hinderlich...
Das größte Manko des Films wird schon in der ersten Sequenz erkennbar: Die verkrampfte Inszenierung der Verhaftungsszene zeigt deutlich, daß Regisseur Donald Petrie sein Handwerk beim Fernsehen gelernt hat - er ist also ein solider Handwerker. Das ist nicht unbedingt böse gemeint: Petrie hat für erstklassige Fernsehkost wie "L.A.Law" oder "Chicago Hope" auf dem Regiestuhl gesessen. Auf die große Leinwand ist sein biederer Stil aber nicht so ohne Weiteres zu übertragen - seine Ausflüge in die Kinosäle...
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