Über sich:Tut mir den Gefallen und schaut euch auch die meinungen auf den nächsten Seiten an. Manchmal lohnt e...
Mitglied seit:19.02.2000
Erfahrungsberichte:83
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Wild at Heart, ein Film - ein Roadmovie der besonderen Art. Wir schreiben das Jahr 1990. David Lynch provoziert und schockiert mit diesem und dieser Art Film. Schon die Anfangsszene hat es in sich. Ein Streichholz setzt die Leinwand in Flammen, der Soundtrack kreischt und hämmert, ein Messer blitzt auf, ein Zweikampf beginnt. Halbnah, beobachtet die Kamera, wie ein Mann einem anderen mit bloßen Händen den Kopf zertrümmert. Das war noch nie da. Solch eine schockierende Eröffnungssequenz hatte das Publikum noch nicht gesehen. Ich erinnere mich noch an die Zeit im Kino. Raunen und erste Missgunst machten sich breit. Entgegen jeder Konvention bei Filmmachern hatte es David Lynch geschafft, die Menschen trotzdem zu fesseln. Aber was bekam man dann zu sehen ? Es ist eine einfache Geschichte. Eine Geschichte, wie sie vielleicht ab und wann das Leben schreibt. Fast wie eine Soap. Sie erzählt von der Liebe zwischen Sailor und Lula, von ihren Gefahren und Gefährdungen, ihrer Trennung und davon, wie sie sich wiederfinden. Wie hat Lynch es geschafft, die Menschheit so in 2 Parteien zu spalten. Die einen lieben ihn, den anderen ist er zu suptil. Er nutzte; ich möchte beinahe spielerisch sagen; die Möglichkeit, Phantasie und Wirklichkeit in sich zu vereinen. Das besondere: Der böse - the manslaughter <-- diesen Ausdruck gibt es nur in Amerika für einen, der mehr ist, als nur ein Mörder - wird im Film zum guten. Und dieser Film machte Nicolas Cage Weltberühmt.
20.09.2000 14:10
Ich sehe mir heute noch immer wieder die Twin-Peaks-Staffeln von Lynch an - KULT! CU Watch.U
20.09.2000 14:09
Die Geschichten, die das Leben schreibt, sind ´doch die besten, oder? Gruß, Rainer_