Wie schwer ist der Mond ?
Ist C.F.Gauß der Erfinder des Zehnmarkscheins? Was ist ein Kugeldreieck? Wie lang ist eine preußische Elle? Ist das empirische Konfidenzintervall eine Pazifikinsel?
Antwort auf diese und eine Unmenge anderer Fragen gibt es ganz nebenbei in WinFunktion Mathematik ... Bericht lesen
(+) Es läuft stabil und belastet des System zumindest nicht mehr als die Vorgängerversion (-) Der Win-User ärgert sich über die Notwendigkeit solcher Programme
* Alle Preise inkl. gesetzlicher MwSt und ggf. zzgl. Versandkosten. Preise, Verfügbarkeit und Versandkosten können im jeweiligen Shop zwischenzeitlich geändert worden sein, da eine Echtzeit-Aktualisierung technisch nicht möglich ist. Maßgeblich sind immer die Preise und Angaben auf der Händlerseite. Alle Angaben ohne Gewähr.
Erfahrungsbericht von Planck über WinFunktion: Mathematik 9.0 09.02.2001
Produktbewertung des Autors:
Benutzerfreundlichkeit
Stabilität:
Pro:
riesiger Funktionsumfang, leicht zu bedienen, vielseitig einsetzbar, leicht zu installieren und zu bedienen, schnell, sehr stabil, fügt sich problemlos in Windows ein, leict zu entfernen
Kontra:
keins
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Wie schwer ist der Mond ?
Ist C.F.Gauß der Erfinder des Zehnmarkscheins? Was ist ein Kugeldreieck? Wie lang ist eine preußische Elle? Ist das empirische Konfidenzintervall eine Pazifikinsel?
Antwort auf diese und eine Unmenge anderer Fragen gibt es ganz nebenbei in WinFunktion Mathematik 9.0. Denn in erster Linie ist es ein riesiges Kompendium zu allen Bereichen der Mathematik und ein mächtiges Programmpaket zur Berechnung und grafischen Darstellung selbst sehr komplexer mathematischer Funktionen sowie zur Lösung vielfältiger Aufgabenstellungen.
Konzipiert für Schüler ab Klasse 5, eignet sich das Werk vor allem auch für Abiturienten, Studenten und Lehrer zum schnellen und bequemen Nachschlagen, zur Erstellung und Lösung von Aufgaben und zur anschaulichen Darstellung mathematischer Zusammenhänge. Ich bin sicher, selbst versierte Mathematiker können nicht immer aus dem Stegreif die Elektronenmasse angeben oder altägyptische und babylonische Längenmaße umrechnen. Das wird auch selten nötig sein - es soll nur den Umfang demonstrieren, mit dem dieses überaus praktische Tool das Riesengebiet der exaktesten Wissenschaft bearbeitet. Selbst der mäßig interessierte Normalanwender findet immer etwas Interessantes beim zufälligen Stöbern. Wer sich noch nicht mit Chaostheorie und Fraktalen befaßt hat, erfährt z.B., daß Feigenbaum, Mandelbrot und Kochkurven nichts mit Nahrungsmitteln zu tun haben. An der Materie Interessierte können mit einer schier unendlichen Vielfalt von Fraktalen, Attraktoren und Diagrammen experimentieren, die Parameter beliebig ändern und Entdeckungseisen in die unendlichen Strukturen der Mandelbrot- und Juliamengen unternehmen. Selbstverständlich können die z.T. sehr ästhetischen Bilder abgespeichert und ausgedruckt werden.
*** Umfang:
Das Paket enthält eine CD und ein ca. 750 Seiten starkes Handbuch mit zusätzlichen Erklärungen und Hinweisen zum den einzelnen Funktionen, das zum Glück aber selten benötigt wird.
*** Systemvoraussetzungen: (Angaben sind Minimalanforderungen)
++ CPU: 486 DX ++ Laufwerk: CD - ROM ++ Eingabe: Maus, Tastatur ++ RAM: 4 MB ++ Grafikkarte: VGA ++ Festplattenspeicher: 8 MB ++ Betriebssystem: Windows 3.1
*** Installation:
Nach Start der CD einfach install.exe ausführen und alle Voreinstellungen bestätigen. Es wird automatisch ein neuer Ordner "WinFunktion - Gruppe" in der Programmgruppe des Startmenüs erstellt. Angenehm: In die Windows - INI wird nur ein Eintrag geschrieben, der beim evtl. Löschen des Programms einfach entfernt werden kann. Nach der Installation braucht man die CD äußerst selten, nur für einige spezielle Abbildungen, ansonsten läuft das Programm von der Festplatte.
***Inhalt und Bedienung:
Im neuen Programmordner finden sich zwei Unterordner: WF Mathematik9.0 und WF Chaostheorie, wobei der letztere auch vom Hauptprogramm aus gestartet werden kann. Nach dem Start erscheint in Form eines aufgeschlagenen Ringbuches die "Formelsammlung". An den Seiten enthält diese eine Art Daumenregister mit den einzelnen Teilgebieten: ++ Algebra ++ Geometrie ++ Analysis ++ Stochastik ++ Anwendung ++ Biographien Das "Buch" ist mehrere hundert Seiten stark, die man einzeln umblättern kann. Per Mausklick auf das Register gelangt man zu den Teilgebieten. Dort ist alles, aber wirklich alles, erklärt, was irgendwie mit der Mathematik zu tun hat. Auf allen Seiten sind bestimmte Begriffe grau unterlegt. Diese sind mit den zahlreichen Unterprogrammen verlinkt, die die entsprechenden Berechnungen nach Eingabe beliebiger Parameter durchführen. Natürlich sind die Teilprogramme auch über die obere Menüleiste zu erreichen. Auf Wunsch wird die Lösung grafisch dargestellt. Allein diese Funktion verfügt über massenhafte Einstelloptionen. Ebenso die anderen Hauptmenüpunkte. Deshalb gibt es unter der Menüleiste noch eine Toolbar mit der einzelne Funktionen noch genauer aufgerufen werden können.
Dateien in -zig verschiedenen Formaten laden oder speichern, eigene Funktionsdefinitionen einfügen, implementierte Formeln ändern oder löschen und und und... - alles ist möglich, schnell und unkompliziert. Wie viele Tage hat der siderische Monat, wie viele kg eine BRT, wie groß ist die Elementarladung? Kein Problem - die Umrechnungstabellen mathematisch - physikalischer Einheiten geben umfassend Auskunft, vom subatomaren Bereich bis zu kosmischen Dimensionen, von altägyptischen Maßen bis zu den SI-Einheiten. Ein Artikel aus einer amerikanischen Fachzeitschrift? Dafür gibt es ein Tool, das mathematische Fachausdrücke beliebig von Englisch nach Deutsch oder umgekehrt übersetzt. 3-D-Funktionen zeichnen und verschieden färben oder als Gitter darstellen - blitzschnell geschehen. Die kann man übrigens sehr gut in eigene Publikationen zur Illustration einbauen - ebenso wie die regulären und anderen Polyeder, die wiederum frei im Raum drehbar sind.
Um alles aufzuzählen, was diese Anwendung kann, müßte ich ein Buch füllen. Nur noch kurz zum Teil Fraktale und Chaostheorie: Hier ist alles enthalten, was dieser Shooting Star der Mathematik bis heute an Zusammenhängen entdeckt hat, natürlich mit den äußerst populären Grafiken, aber auch mit den zugrunde liegenden Gesetzmäßigkeiten und Gleichungen. Den eigenen Gestaltungsmöglichkeiten sind hier nur durch die Phantasie Grenzen gesetzt - und durch die Geschwindigkeit. Um Millionen Iterationen auszuführen, braucht der Rechenknecht eben länger, als zur Berechnung eines Polynoms vierten Grades. Trotzdem geht es relativ flott vonstatten. Neben der Ikone der Fraktalgemeinde, der M-Menge, (Apfelmännchen), und ihren illustren Verwandten in allen Varianten, sind selbstverständlich die meisten strange attractors, IFS, "Feigenbäume" u.v.a. enthalten. Eindrucksvoll wird verständlich, wie hochkomplexe natürliche Formen und Prozesse aus einfachsten Algorithmen entstehen.
*** Hilfe:
Eine umfangreiche Hilfedatei steht durchgängig zur Verfügung, wenn etwas unklar ist. Dabei entfällt umständliches Blättern und Suchen: Es wird jeweils nur die zum Thema gehörige Unterstützung angezeigt. In der Toolbar stehen weiterhin eine Begriffs- und eine Schlagwortsuche zur Verfügung. Zusätzlich gibt es eine ganze Reihe von Verweisen zu URLs mit verwandten Themen.
***Fazit:
WinFunktion Mathematik ist viel mehr als ein Lernprogramm. Es ist ein umfassendes Nachschlagewerk und bietet auch ohne konkreten Anlaß interessante Lektüre und Unterhaltung. Für Schüler ab Klasse 5 dürfte es ein nützlicher Begleiter für viele Jahre sein, aber auch für alle anderen mathematisch Interessierten ist es ein sehr empfehlenswertes Programm, das bei entsprechender Interessenlage unbedingt zur Standardausstattung gehört. Wie der Name schon andeutet, ist es für Windows konzipiert und fügt sich nahtlos und ohne Probleme in die Oberfläche ein. Es werden implementierte Windows-Routinen und der mathematische Co-Prozessor der CPU genutzt und die Performance so optimiert. Für knapp 70 DM ist selten Software in solchem Umfang und solcher Qualität erhältlich.
Pro: die nächste Klausur ist gesichert Kontra: keine
...und an die, die es nicht werden wollen
Wie so manchen Schüler, hat mir Mathe leichte und manchmal schwerere „Unannehmlichkeiten“ bereitet. Und richtig Lust, mich hinter mein nichtssagendes Mathebuch zu klemmen, hatte ich auch nicht. Die Lösung: ...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Pro: bessere Schulnoten, schnelleres und leichteres Experimentieren, Hilfe bei Hausaufgaben Kontra: vielleicht liegt nicht jedem Physik
...Da ich vorhabe Physik mein zweites Leistungsfach werden zu lassen und ich mittlerweile elfte Klasse bin, habe ich mir in der 10. Klasse WinFunktion Physik 2000 zugelegt. Und weil ich damit wirklich zufrieden bin, habe ich beschlossen, hierüber zuschreiben.
Es ist ein Programm aus der bhv Verlags Gmbh und man kann es sich für 69,99 DM kaufen. Weitere Versionen gibt zum gleichen Preis in Mathematik, Biologie und Chemie. Es ist die Nachfolgeversion von WinFunktion 9.0.
Im Allgemeinen sind alle WinFunktionen 2000 für Schule (sowohl Schüler, als auch Lehrer), Studium und alle anderen, die sich für Physik und Astronomie interessieren, geeignet.
Im Programm Physik 2000 folgende Schwerpunkte gesetzt: eine optische Veranschaulichung der physikalischen Zusammenhänge, eine unkomplizierte Handhabung und natürlich auch eine fachliche Exaktheit...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als hilfreich