Erfahrungsbericht über

Windows Live Movie Maker

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---> Filmmacher...

5  10.04.2010

Pro:
Kostenlos, vielfältig, einfachste Bedienung, klasse Ergebnis

Kontra:
-  -  -

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Benutzerfreundlichkeit

Stabilität:

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Miamibeach-Mike

Über sich: Strahlende Kinderaugen schenken Dir Glücksmomente – mit Geld nicht zu bezahlen und mit Gold nicht a...

Mitglied seit:04.07.2000

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Vertrauende:704

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 224 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Viele werde mit einem grinsen im Gesicht mal so eben 20 Jahre zurück denken wenn sie an Bilder und Videos im Jahre 2010 und 1990 denken. Videokameras waren damals noch verdammt teuer, meine erste hat 1991 noch fette 2500 DM gekostet, sie waren schwer und klobig und hatten noch Kassetten. Digitalkameras gab es nicht, Bilder für gleich und jetzt konnte man sich maximal mit einer Polaroid besorgen wo der „Film“ ein Vermögen gekostet hat, das Wort „Qualität“ beim Ergebnis eigentlich nicht benutzt werden dürfte.
Heute ist alles besser und schicker, jeder filmt und knipst mittlerweile mit Handy und Cam rum, wo man steht und geht gibt es Bilder oder Videos sofort zum anschauen. Im ersten Lebensjahr von unserer Tochter war es nicht schwer eine 4stellige Zahl an Bildern zu machen und wenn man Verwandtschaft und sich selber ein wenig schicker und besser mit den Bildchen beglücken will, dann macht sich eine DVD nicht nur mit den blanken Bildern immer wesentlich besser. Musik, Effekte, ein 'automatischer' Film, ohne Probleme kann man aus relativ toten Bildchen was ganz geniales zaubern und wir zaubern hier regelmäßig mit dem Windows Live Movie Maker und um den soll es heute auch kurz und schmerzlos gehen.
Und ab geht’s...

Fakten
==============
So verdammt viele Fakten zu dem kleinen aber feinen Programm gibt es gar nicht, aber ganz weglassen will ich sie dennoch nicht.
Der Moviemaker ist bei den aktuellen Versionen von Windows wie z.B. bei Windows 7 bereits mit drauf, man braucht sich nicht im Netz danach umschauen. Wer ihn nicht hat kann sich den Moviemaker auf vielen Seiten kostenlos herunter laden, zum Beispiel auf www.chip.de, einer der wenigen Seite der ich in der Hinsicht vertraue. 2,4 Millionen User haben sich auf chip.de die schnuffige 1,1 MB große Datei bereits herunter geladen, mit DSL eine Sache von Sekunden, Installation selbstredend einfach und schnell und muss auch nicht breitgekaut werden :-)
XP User haben einen großen Nachteil, die neuere Moviemakerversion lässt sich auf dem Betriebssystem nicht installieren, was ich ein bissel arg blöde finde – nicht jeder rennt gleich zu Windows 7 oder hat Vista, das Ausschließen von XP User bei vielen Programmen halte ich nicht gerade für sehr sinnig.

… Maker im Test
==============
Ich kenne es von mir selber, von „früher“ wo ich mich an komplizierte Programme a la Moviemaker nicht rangetraut habe, ich kenne den alten von XP der ständig abgestürzt ist und so bin ich mit ein wenig Skepsis an das ganze ran gegangen. Microsoft hat sich aber hier mal richtig Mühe gegeben, man hat mal richtig aus der unschönen Bedienoberfläche der Vorgänger gelernt und man hat sich der Zeit angepasst.
Fast schon selbstredend ist das Menü aufgebaut, ohne großes studieren der 'Hilfe' sind Bilder von Festplatte oder was auch immer in den Moviemaker gezogen, auch fertige Videos können direkt eingebunden werden. Auch die Schnelligkeit hat sich extrem verbessert. Der alte Moviemaker unter XP hat immer Schwierigkeiten gemacht, ist oftmals alleine schon beim einfügen der Bilder eingeschlafen, 139 Bilder mit 124 MB sind nun in Sekundenschnell auf der Benutzeroberfläche und es kann losgehen.

Alle nun vorhandenen Bilder (ich gehe jetzt immer von dem 'Test' mit den 139 Bildern mit 124 MB Größe aus) sind da, sofort bekommt man die bisherige Videodauer von ca. 11 Minuten präsentiert. Durch ein einfaches Menü bzw. selbsterklärende Beschriftung ist es ohne weiteres Möglich mp3 Dateien als musikalischen Hintergrund einzufügen und dem ganzen auch ein bissel Unterhaltung für die Ohren zu verpassen.
Und blanke Bilder mit Ton sind zwar schon was netteres als eine olle Diashow, aber ein Movie wäre kein Movie hätte man nicht ein paar schicke Effekte, gerade bei den Übergängen. Die Auswahl von Übergängen von Bild zu Bild ist enorm, reinschweben, rausschweben, verpixeln, verschwimmen und und und – für jeden Geschmack ist ein wirklich teilweise richtig genialer Übergang vorhanden und die Übergänge lassen sich für alle Bilder gleichzeit festlegen oder man wählt bei jedem Bild bzw. zwischen jedem Bild einen ganz eigenen Übergang. Dauer der Übergänge sind genauso mit wenigen Klicks erledigt wie ein anständiger Abspann, wie ein anständiger Titel etc.
Bilddrehungen, Effekte in den Bildern (schick wenn man kein anständiges Fotoprogramm hat), Lautstärkeregelung bei der Musik sind genauso extrem einfach und schnell möglich wie die Beschriftung der einzelnen Bilder. Der Fantasie sind fast keine Grenzen gesetzt.

Interessant für viele auch was nach der Bearbeitung und was eigentlich für ein Video rauskommt, welche Größe und Auflösung das ganze hat. Auch hier hat Microsoft nicht gegeizt und einige Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung gestellt.
Meine mit Musik nun ca. 130 MB große Bilderdatei ist bei einer Auflösung von 1280x720 fette 474 MB groß. Wer diese hohe Auflösung nicht mag kann sich für viele weitere bis hin zur kleinen 320x240 Auflösung entscheiden und dann ist das Video auch nur noch 23 MB groß – natürlich gibt es da extreme Abstriche bei der Qualität und ich wähle generell nur die höchste Auflösung. Welche Größe die Datei bzw. pro Minute Videodauer das ganze hat wird einem sofort angezeigt

Was den ein oder anderen stören könnte ist dann die Zeit die der Moviemaker braucht um den Film fertigzustellen und am gewünschten Ort auf dem PC zu speichern. In höchster Auflösung dauert die eigentliche 130 MB Datei die zu einer 474 MB Datei wird doch eine sehr gute halbe Stunde. Eine halbe Stunde die sich aber lohnt, wo man als Ergebnis ein wirklich geniales, astreines und qualitativ hochwertiges (immer wieder Stichwort Qualität der benutzen Bilder) wmv Video bekommt.

Persönliches Fazit
==============
Endlich mal ein Programm was keine Probleme macht, wo man kein studierter sonst was sein muss und wo man die Hilfedatei fast schon getrost weglassen kann. Ich nutze den Live Moviemaker nun schon viele Monde und ich sehe nicht den geringsten Grund nur einen Cent in ein Kaufprogramm zu investieren, denn die Funktionen die der Moviemaker hat sind für den ganz normalen User mehr wie ausreichend. Bilder und Videos miteinander verknüpfen, 'aha' Effekte einbauen, mit Musik untermalen und aus doch irgendwie trockenen Fotos einen richtig schnuffigen Film machen – genau das kann der Windows Live Moviemaker und weil ich so hin und auch her gerissen bin komplette 5 Sterne und eine dicke Empfehlung!

Lieben Dank für die Lesung und Bewertung

© Miamibeach-Mike einzig und allein für www.ciao.de

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Windows Live Movie Maker Windows Live Movie Maker
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
knopfi.de

knopfi.de

19.04.2010 20:33

Tja, unsere Hochzeitsvideos habe ich nun endlich fertig bekommen. Dank Movie Maker unter XP hats echt lange gedauert. Ich hätte es eigentlich wissen müssen, habe aber weiter damit gearbeitet und es nun endlich nach zuig Abstürzen und Umwandlungsversuchen geschafft. Da kann man wirklich nur hoffen, dass Microsoft auch auf Dauer seinen MM in der neusten Version verbessert hat! merci@knopfi

Diehexe007

Diehexe007

19.04.2010 19:04

BH nachgereicht ;-)

Diehexe007

Diehexe007

18.04.2010 12:55

Oh nein, kein BH mehr.. versuch ich nachzureichen ;-)

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