England, 1912: Sir Arthur Winslow (Nigel Hawthorne) ist ein angesehener Bankier-Privatier. Als sein jüngster Sohn Ronnie (Guy Edwards) wegen des angeblichen Diebstahls von fünf Schilling von der Militär-Akademie verwiesen wird, ist der Papa nicht nur empört, sondern will mit Hilfe des Staranwalts ... Bericht lesen
The Winslow Boy (DVD)
Viele dachten, The Winslow Boy wäre ein sonderbarer Filmstoff für jemanden wie David ... mehr
Mamet. Im Original handelt es sich um ein 1946 erschienenes Bühnenstück von Terence Rattigan, das von einem wahren Vorfall, der sich 1908 in England ereignete, inspiriert wurde. Es geht um einen 13-jährigen Jungen, der aus dem Royal Naval College entlassen wird, weil er angeblich eine Fünf-Schilling-Postanweisung gestohlen und zu Geld gemacht haben soll. Der Vater des Jungen, Arthur Winslow (Nigel Hawthorne), lanciert eine langwierige und kostspielige Kampagne, um seinen Sohn und nebenbei den eigenen Namen mit dem Aufruf "Laßt Recht geschehen!" rein zu waschen. Die daraus resultierende traurige Berühmtheit und das schwindende Vermögen der Winslows sowie die Bestrafung, die dieser Druck für sie bedeutet, bilden die oberflächliche Handlung der Geschichte. Doch hinter den seriös anmutenden Dialogen verbergen sich das emotionale Leben und die wahre Natur der Menschen, die sich am Gesichtsausdruck der Schauspieler ablesen lassen. Der berühmte Anwalt Sir Robert Morton (Jeremy Northam), der als Verteidiger des Jungen engagiert wurde, eignet sich hervorragend als Sparringpartner für die Tochter der Winslows, Catherine (Rebecca Pidgeon), eine Feministin, deren Verehrer vom Rechtsstreit der Familie abgeschreckt werden. Die Romanze zwischen den beiden ist wichtiger als die Frage ob die Gerechtigkeit siegt oder nicht. Pidgeon zeigt hier dieselbe unergründliche Mimik, die schon ihre Rolle im vorherigen Mamet Film The Spanish Prisoner komplizierte. The Winslow Boy ist meisterhaft in seinem behutsamen Umgang mit menschlichen Mysterien. --Jim Gay
Mamet. Im Original handelt es sich um ein 1946 erschienenes Bühnenstück von Terence Rattigan, das von einem wahren Vorfall, der sich 1908 in England ereignete, inspiriert wurde. Es geht um einen 13-jährigen Jungen, der aus dem Royal Naval College entlassen wird, weil er angeblich eine Fünf-Schilling-Postanweisung gestohlen und zu Geld gemacht haben soll. Der Vater des Jungen, Arthur Winslow (Nigel Hawthorne), lanciert eine langwierige und kostspielige Kampagne, um seinen Sohn und nebenbei den eigenen Namen mit dem Aufruf "Laßt Recht geschehen!" rein zu waschen. Die daraus resultierende traurige Berühmtheit und das schwindende Vermögen der Winslows sowie die Bestrafung, die dieser Druck für sie bedeutet, bilden die oberflächliche Handlung der Geschichte. Doch hinter den seriös anmutenden Dialogen verbergen sich das emotionale Leben und die wahre Natur der Menschen, die sich am Gesichtsausdruck der Schauspieler ablesen lassen. Der berühmte Anwalt Sir Robert Morton (Jeremy Northam), der als Verteidiger des Jungen engagiert wurde, eignet sich hervorragend als Sparringpartner für die Tochter der Winslows, Catherine (Rebecca Pidgeon), eine Feministin, deren Verehrer vom Rechtsstreit der Familie abgeschreckt werden. Die Romanze zwischen den beiden ist wichtiger als die Frage ob die Gerechtigkeit siegt oder nicht. Pidgeon zeigt hier dieselbe unergründliche Mimik, die schon ihre Rolle im vorherigen Mamet Film The Spanish Prisoner komplizierte. The Winslow Boy ist meisterhaft in seinem behutsamen Umgang mit menschlichen Mysterien. --Jim Gay
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Erfahrungsbericht von erazor00 über Winslow Boy 17.10.2000
Produktbewertung des Autors:
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ziemlich spannend
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anspruchsvoll
Action:
Romantik:
geht so
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-
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-
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ja
Kompletter Erfahrungsbericht
England, 1912: Sir Arthur Winslow (Nigel Hawthorne) ist ein angesehener Bankier-Privatier. Als sein jüngster Sohn Ronnie (Guy Edwards) wegen des angeblichen Diebstahls von fünf Schilling von der Militär-Akademie verwiesen wird, ist der Papa nicht nur empört, sondern will mit Hilfe des Staranwalts Sir Robert Morton (Jeremy Northam) auch um jeden Preis Gerechtigkeit für seinen Sohnemann erkämpfen. Der Vorfall weitet sich zu einer Staatsaffäre aus, die ganz Großbritannien im Atem hält …
Schon viermal wurde Terence Rattigans Theaterstück „The Winslow Boy“ verfilmt. Die fünfte Fassung, vom deutschen Verleih mehrmals verschoben, stammt von Multitalent David Mamet, dessen hoch intelligente Drehbücher ("Die Unbestechlichen") längst Legende sind. Britisch unterkühlt, scharfsinnig und beinahe emotionslos entfaltet sich Mamets Version der wahren Geschichte des 14-jährigen Ronnie Winslow.
Dem hervorragend gespielten Drama sieht man die Bühnenherkunft deutlich an: Fast ausschließlicher Handlungsort ist das Anwesen der Familie Winslow. Mamets Film läuft vielmehr im Kopf des Zuschauers ab - ein Justizfilm ohne eine einzige Szene vor Gericht.
Nigel Hawthorne und Jeremy Northam treiben den Diskurs über Recht und Gerechtigkeit scharfzüngig und mit Wortwitz auf die Spitze: ein reflektiernd-analytisches Kinovergnügen, das man, wie beim Verleih Columbia-Tristar inzwischen leider üblich, nur im englischen Original empfehlen kann.
Fazit:
David Mament erweist sich einmal mehr als Meister des geschliffenen Dialogs: brillant inszeniertes Justizdrama, das ohne eine einzige Gerichtsszene auskommt.
...Wie macht man aus einer Mücke einen Elefanten? Ein gelungenes Beispiel hierfür lieferte die Familie Winslow im England des Jahre 1912, als der 14-jährige Spross Ronnie (Guy Edwards) kurz vor Weihnachten aus dem Internat der Navy fliegt: Unehrenhaft entlas ...
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Pro: Anthony Hopkins spielt wieder einmal genial!! Kontra: Kommt nicht über die Mittelklasse hinaus...
...Lambs" zu begeben. Ersetzt wurde er durch Ridley Scott. Einzig Anthony Hopkins war neugierig auf ein weiteres Abenteuer des gefrässigen Psychopathen. Nun musste nur noch der von Thomas Harris gelieferte Roman abgeändert werden, damit er den Wünschen aller Beteiligten entsprach. Dafür liessen sich keine Geringeren als David Mamet, vielgeachteter Bühnenautor und Regisseur ("The Winslow Boy", "State and Main"), und Drehbuchautor Steve Zaillian ("Schindler's List") verpflichten. Selbst ohne Jodie Foster fand sich also eine vielversprechende Mischung.
Die Story
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Hannibal "The Cannibal" Lecter ist wieder heiss begehrt. Mason Verger (Gary Oldman), das einzige überlebende Opfer von Lecter, ist stinkreich und möchte nichts lieber, als den Übeltäter an Wildschweine zu verfüttern. Verger benutzt seinen Einfluss in Washington, um...
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Pro: Top-Besetzung, klasse Dialoge, starker Anfang Kontra: laues zweite Drittel, alles schon mal gesehen, wenig echte Überraschungen
...begeisterte.
Nach der gediegenen Literaturverfilmung ?The Winslow Boy? (1999) und der Hollywood-Face ?State and Main? (2000) kehrt der nunmehr anerkannte Filmacher und Drehbuchautor mit der der eleganten, staubtrockenen, selbstgefälligen Räuberpistole ?Heist? (2001) wieder zu seinen Anfängen zurück und präsentiert das, wofür er bislang bekannt war und gefeiert wurde: clevere Figuren mit smarten Weisheiten über Gott und die Welt, eine komplexe, mit allerlei Wendungen gepflasterte Handlung und sein nunmehr legendäres ?Mametspeak?, was für seine eigenwillige Sprache steht, die vor zitierfreudigen Sätzen, geschliffenen Konversationen und trockenem Witz wuchert. Doch leider bleibt ?Heist? mit seiner lähmenden Überlänge, den klischeehaften Typen und der halbwegs vorhersehbaren Handlung hinter den Erwartungen eines Mamet-Fans zurück.
>>>>>The...
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...ie ist nicht mehr Angela Bennett, sondern die vorbestrafte Ruth Marx. Ein Alptraum beginnt, aus dem sie sich nur ganz allein befreien kann. Jemand versucht die Herrschaft im Internet an sich zu ziehen.
- - - D a r s t e l l e r - - -
Sandra Bullock (geb. 26.07.1964 in Arlington, Virginia, USA) spielt Angela Bennett. Sie ist bekannt aus Filmen wie Miss Undercover und Auf die stürmische Art.
Jeremy Northam (geb. 01.12.1961 in Cambridge, Cambridgeshire, England) spielt Jack Devlin. Er ist bekannt aus Filmen wie Ein perfekter Ehemann und Winslow Boy.
Dennis Miller spielt Dr. Alan Champion. Er ist bekannt aus Filmen wie Mord im Weißen Haus und Never Talk To Strangers - Spiel mit dem Feuer
Diane Baker (geb. 25.02.1938 in Hollywood, California, USA) spielt Mrs. Bennett. Sie ist bekannt aus Filmen wie Cable Guy - die Nervensäge un...
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