Dieser Erfahrungsbericht wurde von 7 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
WIRTSCHAFTSWISSENSCHAFTLICHER ZUSATZSTUDIENGANG FÜR INGENIEURE: Diesen Studiengang studiere ich seit März 1999 an der Fernuniversität Hagen. Voraussetzung für diesen Studiengang ist ein abgeschlossenes Ingenieur- oder Naturwissenschaftliche- Studium an einer Hochschule. Das Grundstudium besteht aus folgenden 6 Vorlesungen: - BWL I (Buchhaltung, Rechnungswesen) - BWL II (Investitionstheorie, Entscheidungstheorie, ...) - BWL III (Kosten- und Leistungsrechnung, Gestaltung realer Güterprozesse) - Mikroökonomie - Makroökonomie - RechtI Pro Semester habe ich 2 Vorlesungen belegt. Für diese investiere ich so ca. 12 Stunden pro Woche und hatte damit bisher "guten" Erfolg.
Im Hauptstudium belege ich folgende Vorlesungen: Allgemeine BWL und zwei Wahlpflichtfächer (Wirtschaftsinformatik und Psychologie), zum Schluss werde ich noch ein Seminar besuchen und eine Diplomarbeit (6-9 Wochen) schreiben. Wenn das alles klappt habe ich hoffentlich Ende 2002 den Titel Dipl. Wirtschaftsinformatiker
FAZIT: Ich bereue den Schritt nicht, manchmal macht es sogar richtig Spass. Grundvoraussetzung ist allerdings eiserne Disziplin! Von Vorteil ist es sicherlich, wenn man schon mal studiert hat, denn dann fällt das selbstständige arbeiten, dass beim Fernstudium besonders gefordert ist, nicht so schwer, weil man das schon mal eingeübt. Über Internet ist auch die Einsamkeit kein Problem, da man so leicht Kontakt zu anderen Komilitonen knüpfen kann. Teilweise ist die Kommunikation zu den Profs sogar besser als an einer Präsenzuni, denn wo kommt es schon vor, dass man sich in der Newsgroup mit dem Prof. austauschen kann?!