Erfahrungsbericht über

Wiso Mein Geld 2012 Professional

Gesamtbewertung (1): Gesamtbewertung Wiso Mein Geld 2012 Professional

9 Angebote von EUR 34,99 bis EUR 79,99  

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Kleinvieh macht auch Mist oder: Zwegat? Wer ist Zwegat?

5  16.03.2012

Pro:
sicher, vielseitig, anwenderfreundlich, übersichtlich, gute Grafik

Kontra:
bisher nichts

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Benutzerfreundlichkeit

Stabilität:

mehr


Cerafina

Über sich: DANKE für die vielen tollen Bewertungen. Zur Zeit leider sehr viel Stress im Job und dadurch Rücksta...

Mitglied seit:07.05.2011

Erfahrungsberichte:51

Vertrauende:38

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 145 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als besonders hilfreich bewertet

Hallo liebe CIAO-User,

ein kleines Jubiläum kündigt sich an. Nach nun gut 11-monatiger Mitgliedschaft bei CIAO steht der 50. Bericht ins Haus.

Da drängt sich natürlich die Frage auf, wie verwaltet man die damit verdienten „Millionen“ am besten…;-) ?
Scherz beiseite, seit einigen Jahren nutze ich die Möglichkeit des online-banking und dabei steht mir seit nunmehr sieben Jahren die Finanzsoftware

WISO MEIN GELD 2012 PROFESSIONAL


mit Rat und Tat zur Seite, nachdem ich zuvor einige Jahre die Software meiner Hausbank genutzt habe, die aber bei weitem nicht so viele Möglichkeiten geboten hat wie das Produkt von WISO. Natürlich hieß das Produkt zu Beginn nicht WISO 2012, sondern WISO 2007. Die Bezeichnung ändert sich halt von Jahr zu Jahr, wobei Zug um Zug neue Features den aktuellen Gegebenheiten in Sachen Anwendung und Technik hinzugefügt werden.

WIESO WISO ?


Kaufgrund
Die Anschaffung einer so sensiblen Software wie gerade die Verwaltung der persönlichen Finanzen bzw. das online-banking setzt schon mal ein hohes Maß an Vertrauen voraus.

Da sollten einige Voraussetzungen gegeben sein in Sachen
• Sicherheit
• Anwenderfreundlichkeit
• Zuverlässigkeit
• Aktualität
• Nützlichkeit/Vielseitigkeit
• Kosten-Nutzen Effekt

Auf die einzelnen Punkte gehe ich später gesondert ein.

Wer suchet, der findet

Als häufiger Zuschauer bei der ZDF-Sendung WISO war ich da schon relativ vorbelastet.
Gute und nützliche Verbrauchertipps und ein hohes Maß an Fachkompetenz konnte ich dort immer wieder entdecken, was schon mal den Ausschlag gab, die entsprechende Software anzuschaffen.
Natürlich habe ich im Vorfeld jetzt nicht dutzende verschiedener Testversionen installiert und eingerichtet um danach meine Entscheidung zu treffen.

Verschiedene Portale im Internet und ein Vergleich der damals gängigsten Finanzsoftwares habe ich zu Rate gezogen. Für meine Zwecke erschien mir dieses Programm als das geeignetste.
Die Tatsache, dass ich ebenfalls sehr gute Erfahrungen mit der Steuersoftware gemacht hatte und dass diese mit der Finanzsoftware kompatibel ist, taten ihr Übriges die Kaufentscheidung zu fällen.

Kaufort/Preis
Erstmalig gekauft habe ich die Software vor einigen Jahren im Staples-Markt, einem Fachmarkt für Büroartikel zu einem Angebotspreis von € 29,95. Der UVP lag zu dem Zeitpunkt um die € 40,00.
Mittlerweile nutze ich die angebotene Aktualitätsgarantie mit automatischer Verlängerung, wodurch ich per se jährlich € 34,95 bezahle.
Darin enthalten ist der Support und eine Garantie, dass alle Anwendungen und Infos auf dem aktuellsten Stand sind. Das reicht von allgemeinen Informationen bis hin zur automatischen Anpassung, sollte eine Bank im Hinblick auf Sicherheitsstandards Änderungen einführen.
Das alles eben übergreifend über alle beteiligten Kreditinstitute.
Im Vergleich zu meiner früher genutzten Software meiner Hausbank (Starfinanz der Sparkasse) zahle ich jetzt ca. € 5,00 mehr, dafür kann das Programm aber fast alle Banken und nicht nur die Sparkasse.
Die Preise im Internet rangieren aktuell (14.03.2012) zwischen € 35,00 (Amazon, Jahresversion) und € 76,99 (bücher.de).

Unter

http://www.computerbild.de/download/WISO-Mein-Geld-2012-5636713.html

kann man sich Testversion kostenfrei downloaden.
Ob diese Version alle Features beinhaltet kann ich leider nicht sagen.

Kommen wir zum nächsten Punkt,

DIE TECHNIK


um die Software überhaupt nutzen zu können. Da sind natürlich als erster und wichtigster Punkt für die Installation die
SYSTEMVORAUSSETZUNGEN

zu nennen.

Minimum:

• Pentiumkompatibler PC ab 1 GHz
• Windows XP (ab SP3), Vista oder Windows 7
• 300 MB Festplattenspeicher, 256 MB RAM
• MS Internet Explorer ab Version 6.0, Microsoft .Net ab Version 2.0 (im Lieferumfang enthalten)
• Grafik 800x600, empfohlen 1024 x 768, Online-Verbindung für Software-Aktivierung und Online-Banking

Empfohlen:

• Pentiumkompatibler PC ab 1 GHz
• Windows XP (ab SP3), Vista oder Windows 7
• 300 MB Festplattenspeicher, 256 MB RAM
• MS Internet Explorer ab Version 6.0, Microsoft .Net ab Version 2.0 (im Lieferumfang enthalten)
Grafik 800x600, empfohlen 1024 x 768, Online-Verbindung für Software-Aktivierung und Online-Banking

INSTALLATION

Die Installation dauert ein paar Minuten und geschieht mittels Assistenten einfach und unproblematisch. Nach Einlegen der CD-Rom und entsprechendem Mausclick, startet das Setup und fragt nach den üblichen Bestätigungen bzgl. Lizenzbedingungen etc. Nach der Eingabe des 25-stelligen Produkt-Keys erfolgt direkt ein erstes automatisches Update, um auch die jüngsten Änderungen buchstäblich auf dem Schirm zu haben.

SICHERHEIT


Das Programm nutzt die Übertragungsprotokolle HBCI (ab Version 2.01 mit PIN und TAN oder mit Chipkarte) bzw. FinTS (ab Version 3.0). Diese Verfahren gelten zurzeit als die sichersten.
Sollte sich an den Übertragungsstandards in Punkto Sicherheit etwas ändern und bessere Entwicklungen auf den Markt kommen, hat man mit der Aktualitätsgarantie immer automatisch den höchsten Sicherheitsstandard.

Natürlich kann man das Programm an sich auf dem Rechner mit einem Passwort schützen.

Nach der erfolgten Installation kann man nun starten.

SICHERUNG & CO.

Im Menüpunkt „Einstellungen“ kann ich einen Pfad für automatische Backups definieren.
Allerdings sollte man unbedingt zusätzlich in regelmäßigen Abständen Datensicherungen auf eine externe Festplatte oder einen USB-Stick ziehen, um im Falle des Falles vor Datenverlust geschützt zu sein.

Für
Bilder von Wiso Mein Geld 2012 Professional
Wiso Mein Geld 2012 Professional Wiso Mein Geld Professional 2012 001 - Wiso Mein G
Wiso Mein Geld 2012 Professional
den Fall dass sich der PC verabschiedet kann ich so auf einem anderen Rechner das Programm neu installieren und die Daten bequem in die neue Datenbank einlesen.

ANWENDERFREUNDLICHKEIT


Öffnet man das Programm erstmalig, sollte man zuerst die Startseite einrichten. Einige Punkte sind vordefiniert, wie z. B. das Informationscenter mit aktuellen Informationen, die von den Banken die mich persönlich betreffen an das Programm übermittelt werden und dort angezeigt werden. Da wären zum Beispiel Wartungsarbeiten am System der Hausbank zu nennen.
STARTSEITE

Dann kann man sich verschiedene Auswertungen vordefiniert auf die Startseite legen wie beispielsweise
• Meine Barmittel (aufgelistet nach Konten mit Gesamtsaldo)
• Meine Verbindlichkeiten (aufgelistet nach Konten mit Gesamtsaldo)
• Einnahmen und Ausgaben im Monatsvergleich (Balkendiagramm)
• Was bleibt am Monatsende übrig (Balkendiagramm)
• Anstehende Zahlungen (aufgelistet nach Positionen)
• Meine Geldanlagen (aufgelistet nach Konten mit Gesamtsaldo)
• Kontosaldenverlauf (summiert als gefülltes Liniendiagramm)
• Gesamtvermögensverlauf (Gesamtsaldo pro Monat als Balkendiagramm)
• Ausgaben nach Kategorie (Gesamtsaldo pro Monat als Balkendiagramm)
Diese Ansicht habe ich für mich gewählt. Jede einzelne Auswertung lässt sich individuell anpassen und die einzelnen Blöcke nach eigenem Geschmack anordnen, ein- oder ausblenden.
Praktischerweise lassen sich die Auswertungen in zwei Spalten anordnen, so dass man alle Auswertungen bequem auf einer Bildschirmansicht sehen kann, außer natürlich man lässt sich beispielsweise alle anstehenden Zahlungen der nächsten Jahre anzeigen, was theoretisch möglich, aber unsinnig ist. Dann muss man natürlich scrollen bis der Arzt kommt.

Angewählt wird die Startseite über einen Icon in der Befehlszeile, die durch ein fröhliches, kleines Häuschen gekennzeichnet ist.

Möchte man eine zweite Datenbank einrichten, weil man vielleicht auch noch aus beruflichen/geschäftlichen Gründen diese Software mit nutzen möchte, passiert das über einen großen, runden, blauen Button, den ein großes, weißes € ziert.

So kann man geschäftliches und privates bequem trennen, ohne zusätzliche Software zu benötigen und trotzdem alle Vorzüge des Programms in den jeweiligen Bereichen nutzen.

MEINE KONTEN

Bevor man nun die ersten Daten einspielt bzw. einträgt, braucht man natürlich zuerst die Konten.
Ein Icon der eine Liste mit zwei Münzstapeln davor zeigt, führt zu diesem Menüpunkt.
Weiter Icons erläutern selbsterklärend was man nun vorhat. Ein neues Konto anlegen, bestehende Konten pflegen oder ausblenden, ein Online-Verwaltung anlegen, den Datentresor pflegen oder was auch immer. Die Möglichkeiten umfassen wirklich alles, was man sich so vorstellen kann.
Bei der Neuanlage hat man wiederum verschiedene Möglichkeiten die man anklickt und damit die spätere Anzeige des Kontos in den jeweiligen Auswertungen festlegt.
Zur Auswahl stehen
• Barmittel (Girokonto, Geldkarte, Haushaltsbuch, Bargeldkonto)
• Geldanlage (Sparbuch/Sparkonto, Tages-/Festgeldkonto, Bausparvertrag, Sparplan)
• Verbindlichkeiten (Kreditkarte, Kleinkredit, Kredit/Hypothek)
• Depots/Sachwerte (Wertpapierdepot, Versicherungsdepot, Sachwertdepot)
• Sonderkonto (Punktekonto wie z. B. payback oder webmiles, Zahlungsservice wie z. B. paypal
Man sieht schon, an alles ist gedacht.
Das Schöne daran ist, hat man beispielsweise ein Girokonto, ein Sparkonto und evtl. noch ein Tagesgeldkonto eingerichtet, sieht man in der Gesamtübersicht sofort die insgesamt vergebenen Freistellungsaufträge und kann u. U. frühzeitig noch Änderungen an die Banken übermitteln, um die Abgeltungssteuer mit dem Soli und evtl. Kirchensteuer noch optimieren zu können.
Wäre ja blöd, wenn man sich bei einer Bank um ein paar Euro bei den Freistellungen vertan hat und bei der Abrechnung erst einmal die Steuer abgeführt wird, obwohl man eigentlich insgesamt unter der Grenze läge. So muss man gar nicht erst bis zur Steuererklärung warten um sich das Geld zurück zu holen und man hat immer den Überblick.

Datentresor
Unterstützen die angelegten Banken die Übermittlungsverfahren bzw. arbeiten diese mit Buhl Data zusammen (was die Meisten tun), kann man bei der Anlage der jeweiligen Konten direkt die Online-Verbindungsdaten eingeben.
Diese werden innerhalb des Programms noch einmal besonders in einem Datentresor geschützt, der auch noch einmal über ein gesondertes Passwort auf dem Rechner geschützt werden kann.
Bei Kontenaktualisierungen greift das Programm auf den Datentresor zu und aktualisiert alle Kontenbewegungen, ohne dass man noch einmal separat die jeweiligen Zugangsdaten für das online-banking händisch eingeben müsste.

Kontoauszüge
Rechtlich sind die Banken verpflichtet darauf zu achten, dass auch bei der Nutzung von online-banking die „offiziellen“ Kontoauszüge regelmäßig downgeloaded werden. Versäumt man das, bekommt man die Auszüge in papierhafter Form automatisch und in der Regel kostenpflichtig zugeschickt.
Die Downloads der Auszüge lassen sich natürlich in dem Programm unter dem jeweiligen Konto speichern.
Dadurch vermeidet man auf dem Rechner zusätzliche Dateien oder PDF’s, die im Falle einer Reparatur oder anderweitigen Missgeschicken durch Dritte eingesehen und unter Umständen missbräuchlich genutzt werden könnten.

Kontendetails
Hier lege ich die Einzelheiten zu dem jeweiligen Konto fest. Evtl. Gebühren, Zinssätze, Limits und vergeben Freistellungsaufträge-

Pro Konto erhält man hier per Mausklick zusätzliche Informationen über den Kontenstand aktuell und durchschnittliche Kontenstände im letzten Monat, den letzten 12 Monaten und dem letzten Jahr.
Hier findet sich auch die bereits erwähnte Zusammenfassung aller vergebenen Freistellungsaufträge. Bei der Vielzahl von Angeboten bei Tages-/Festgeldkonten etc. die sich teilweise mit entsprechenden Verzinsungen und Boni bei Konteneröffnungen gegenseitig zu überbieten versuchen, kann es ja durchaus mal passieren, dass man da den Überblick verlieren könnte bzw. Änderungen vonnöten sind.

Sind die ersten Konten angelegt und liegen die ersten Buchungen vor, muss man diese natürlich zuordnen.
KATEGORIEN

Der dazugehörige Icon in der Befehlszeile zeigt ein Mini-Organigramm. Hier sind bereits viele Kategorien vordefiniert wie beispielsweise Ausgaben für Nahrungsmittel, Getränke, Kleidung, Miete, Strom, Benzin etc.

Den einzelnen Kategorien übergeordnet sind bereits verschiedene Lebensbereiche wie beispielsweise Auto, Wohnen, Haushalt, Freizeit etc.

Alle Lebensbereiche und Kategorien lassen sich natürlich individuell festlegen, nicht benötigtes löschen und zusätzlich benötigtes neu einrichten.
Vom Aufbau her ist das Ganze wie ein Menübaum im Explorer zu sehen.

Man lernt nie aus
Nach dieser Maxime arbeitet auch dieses Programm. Ist ein Zahlungsempfänger mit einem bestimmten Betrag erst einmal „aktenkundig“, fragt das Programm bei der 2. Buchung bereits nach einer Regelmäßigkeit. Dann kann man auswählen ob dieser Betrag monatlich, 2-monatlich, quartalsweise, halbjährlich oder jährlich in gleicher oder unterschiedlicher Höhe bezahlt werden muss und „merkt“ sich die Ausgaben vor.
Je disziplinierter man da zu Beginn vorgeht, umso komfortabler wird die Nutzung im Laufe der Zeit.
Der Effekt der „unangenehmen“ Überraschung in Form von roten Zahlen nach dem Motto „Stimmt ja, die ADAC-Jahresgebühr war ja fällig“ oder „Ach ja, wir haben ja ein neues Quartal und die Versicherung hat abgebucht“ bleiben aus, denn über die anstehenden Zahlungen ist man ja rechtzeitig informiert (abhängig vom Zeitraum des eingestellten Vorlaufs).

Steuerthemen
Bei Neuanlage einer bestimmten Kategorie, wie beispielsweise „private Krankenzusatzversicherung“ oder anderen Aufwendungen die steuerlich berücksichtigt werden können, kann man das bereits so voreinstellen, dass man zum Jahresende eine Auswertung in Bezug auf Sonderausgaben oder Vorsorgeaufwendungen erhält, ohne sich mühsam die Zahlen für die Steuererklärung zusammenrechnen zu müssen.

Umbuchungen
Eine Ausgangzahlung vom Girokonto beispielsweise, heißt ja nicht sofort eine Ausgabe im Sinne von Kosten.
Dafür bietet das Programm die Funktion Umbuchung an, um einfache Überträge von einem auf ein anderes Konto zu zeigen.
Habe ich beispielsweise einen Sparplan auf einem Tagesgeldkonto angelegt, klicke ich mit der rechten Maustaste im Girokonto auf die Ausgabe und wähle die Funktion umbuchen an. Danach öffnet sich eine Auswahlliste der von mir geführten Konten und ich weise das entsprechende Konto zu. Es folgt eine Abfrage, ob die erwartete Buchung auf dem Gegenkonto erscheinen soll und nach Bestätigung erscheint der Geldeingang auf dem Tagesgeldkonto.
Ein Abgleich mit dem entsprechenden Konto zeigt dann spätestens am nächsten Tag, ob denn die Banken sich auch an die seit 1. Januar geltenden Gesetzte halten, innereuropäische Online-Transaktionen wertmäßig am gleichen Tag gutzuschreiben.

In der Beziehung habe ich bereits ein schwarzes Schaf ausfindig gemacht und meine Konsequenzen daraus gezogen, indem ich diese Bank nicht mehr nutze. Doch dazu später einmal an anderer Stelle mehr, denn die Banken sind ja nicht das Thema.
ONLINE-BANKING

Nachdem die Konten und Kategorien einmal angelegt sind, muss man nur noch den kreisförmigen, grünen Pfeil in der Startseite neben dem entsprechenden Konto anklicken (bei den Konten die das online-banking mit dem Programm unterstützen) werden alle Kontenbewegungen aktualisiert und - soweit dem Programm bekannt - vorkontiert.
Ändert sich ein Zahlungsempfänger oder erfolgt eine Abbuchung erstmalig, ist die Buchung zunächst rot hinterlegt.
Damit soll vermieden werden, dass falsche Abbuchungen vorgekommen sind. Ein rechter Mausklick auf die Buchung öffnet ein Auswahlfenster und man kann das Empfängerkonto für spätere Buchungen legitimieren, die Zahlung als regelmäßig mit dem entsprechenden Zeitraum definieren und vieles mehr. Hat man damit quasi sein ok zu der Buchung gegeben, verschwindet der rote Warnhinweis.

Zahlungsverwaltung
Alle als regelmäßig definierten Zahlungen werden unter diesem Icon noch einmal gelistet. Egal ob Abbuchung oder Dauerauftrag.
Zeitlich begrenzte Buchungen können mit einem Enddatum versehen werden oder die Höhe, Zahlungsrythmus etc. angepasst werden.
Ist dazu noch eine Vorlauffrist hinterlegt, verschiebt das Programm kurz vor Fälligkeit den Posten in das jeweilige Konto als „erwartete Buchung“.
Sobald dieser Buchung eine reale Kontenbewegung gegenüber steht, nutzt man einfach den

Zuweisungsassistent
Die Funktion lässt sich am einfachsten anhand eines Beispiels erläutern. Lasse ich eine Versicherung monatlich am 1. des Monats von meinem Girokonto abbuchen, ist diese Buchung zunächst mal aktenkundig und erscheint in der Liste der anstehenden Zahlungen. Möchte ich aber die Buchung ein paar Tage vorher in der Hochrechnung des Girokontos sehen, gebe ich eine entsprechende Vorlauffrist ein, sagen wir mal 5 Tage. Am 25. des Vormonats verschiebt sich dann die Buchung automatisch in mein Girokonto und erscheint kursiv unterhalb der Kontenbewegungen mit der entsprechenden Kategorie etc.
Kommt dann die Buchung auf dem Konto vor und Empfänger und Kategorie sind identisch, erfolgt die Zuordnung automatisch, der kursive Hinweis verschwindet und der zukünftige Kontensaldo ändert sich entsprechend.
Neuerdings passiert es aber immer öfter, dass Versicherungen fusionieren und plötzlich ein anderer Zahlungsempfänger erscheint, weil die „neue“ Versicherung meine bestehenden Verträge mit übernommen hat.
Dann reicht ein rechter Mausklick auf die kursive Zeile und die Buchung ist vorgewählt, ein Klick auf die Zuweisung zeigt die jüngsten Kontenbewegungen, der entsprechende Betrag wird angewählt und die Buchung ist mit allem Drum und Dran zugewiesen. Dann fragt das Programm, ob der geplante Empfänger mit dem tatsächlichen zusammengeführt werden soll und die Änderung ist für die Zukunft gespeichert.
Gleiches gilt für Buchungen mit unterschiedlichen Beträgen wie z. B. bei Telefonrechnungen oder bei Umbuchungen zwischen zwei eigenen Konten (Girokonto/Kreditkarte o. ä.), nur dass das Programm dann nach dem Betrag fragt.

Vorlagen
Aus jeder Buchung, egal ob Abbuchung oder Überweisung, lässt sich manuell eine neue Buchung erstellen.
Nützlich bei wiederkehrenden Überweisungen beispielsweise, wenn man nicht an einem Lastschriftverfahren teilnehmen möchte, aber auch nicht jedesmal die Bankdaten in das Überweisungsformular eintippen möchte.
Die Daten aus der letzten Zahlung werden dabei komplett übernommen. Evtl. muss noch der Verwendungszweck oder der Betrag geändert werden und man kann die Überweisung wahlweise direkt an die Bank senden oder erst im online-Center abglegen wenn noch weitere Aktionen anstehen.

WERTPAPIERDEPOTS

Ist man Besitzer von Aktien oder Fondsanteilen, kann man unter dem Menüpunkt Ankäufe, Verkäufe, Dividenden und Kursveränderungen pflegen.
Dem jeweiligen Depot kann ein Verrechnungskonto zugewiesen werden. Änderungen durch An- bzw. Verkäufe werden dann einmal im Depot gepflegt und die erwartete Buchung im hinterlegten Konto wo das Geld fließen wird kursiv dargestellt. Erfolgt die tatsächliche Bankbuchung, geht man wieder mit dem Zuweisungsassistenten zu Werke.

Kursabfragen
Die Bewertung von einzelnen Fondsanteilen erfolgte bislang immer kostenlos und kann, abhängig von der Bereitstellung der hinterlegten Depotbank, mittels Mausklick wie bei der Kontenaktualisierung erfolgen.
Hat man ein größeres Depot und ein Portfolio mit mehreren Einzelaktien, wird eine Gebühr für die Bereitstellung der Abfrage fällig. Wie hoch diese ausfällt, kann ich nicht beurteilen. Einen Hinweis darauf erhält man bei der Anwendung.
Diese Funktion ist wohl in erster Linie für die sogenannten Daytrader gedacht, die in relativ kurzen Zeitabständen viele Aktienbewegungen haben und deshalb für Otto Normalverbraucher wohl zu vernachlässigen.

Übersichten
Natürlich kann man sich auch hier wahlweise gesamt oder pro Depot/Wertpapier verschiedene Informationen einholen.
Angefangen von der Kurshistorie bis hin zur Ermittlung des durchschnittlichen Kaufkurses erhält man alle Informationen auf einen Blick.
Buchmäßig angefallen Gewinne oder auch Verluste werden in Euro und Prozent errechnet.
Speziell bei längeren Haltefristen oder wenn man z. B. einen VL-Vertrag als Wertpapier-Sparvertrag abgeschlossen hat, ist das eine sehr nützliche Information ob es sich lohnt den Vertrag zu Geld zu machen oder lieber noch zu warten.

SACHWERTDEPOTS

Wie der Name schon sagt, werden hier Werte verwaltet und evtl. aktualisiert, bei denen nicht unbedingt direkte Kontenbewegungen vorausgegangen sind.

Beispiel betriebliche Altersvorsorge
Es gibt ja seit geraumer Zeit die Möglichkeit, vom Bruttogehalt einen bestimmten Betrag in eine Altersvorsorge umzuwandeln.
Der Vorteil dabei ist, dass darauf in der Gehaltsabrechnung keine Steuern und Sozialversicherungsabgaben anfallen und man den Anspareffekt nicht wirklich merkt.
Je nachdem wie hoch diese Abgaben sind, kann man unter Umständen einen durchaus ansehnlichen Betrag monatlich auf den Versorgungsvertrag durch den Arbeitgeber überweisen lassen, erhält aber durch Progressionszonen o. ä. möglicherweise den gleichen oder zumindest nur geringfügig geringeren Nettobetrag als zuvor.
Andere „riestern“ vielleicht und zahlen vom erhaltenen Nettoverdienst die Beiträge in den Vertrag ein und erhalten vom Staat, je nach Familienstand und Anzahl der Kinder, mehr oder weniger lohnenswerte Zuschüsse.
Allgemeine Lebensversicherungen etc. können hier ebenfalls verwaltet werden.
Man erhält ja jährlich die Aufstellung der Versicherungen, wo man dann lediglich zum Jahresende das Datum und den Betrag des garantierten Guthabens pro Versicherer eingibt.
Schon hat man den Gesamtüberblick, wie viel denn summa summarum die laufenden Verträge wert sind.

Natürlich können auch andere Vermögensgegenstände wie z. B. wertvolle Autos (Oldtimer), Kunstgegenstände, Immobilien etc. mit ihrem Wert hier verwaltet und von Zeit zu Zeit aktualisiert werden.

ALLGEMEINE AUSWERTUNGEN

Hier kann man sich alle möglichen und unmöglichen Auswertungen zusammenstellen, so man sie denn wünscht oder braucht.
Wie schon erwähnt nach steuerlichen Aspekten oder aber auch nach Lebensumständen.
Da ja Freibier das Einzige ist, was seit Jahren im Preis gleich geblieben ist, muss man schon manchmal genauer hinschauen wo sich eventuell Geld einsparen lässt, um die lethargischen Schockzustände an der Zapfsäule, bei der Abrechnung des Energieversorgers oder beim Öffnen eines aktuellen Gebührenbescheids aufzulösen.
Da kann so eine Auswertung zu bestimmten Auswertungen nach dem Motto „Muss das wirklich sein“ so manchen Euro einsparen helfen.
Egal, ob ich nun lediglich die Kosten für bestimmte Lebensbereiche oder bestimmte Ausgabekategorien auf den Prüfstand stellen möchte, kann ich dies in dieser Programmfunktion tun.
Die gängigsten Abfragen sind schon vordefiniert, man kann aber auch eigene Auswertungen erstellen.
Eine nützliche Hilfe wenn man einen Überblick braucht, wie hoch denn die Einsparungen in den aktuell laufenden Kosten wären, würde man sich beispielsweise ein Haus oder eine Wohnung kaufen wollen.
Das ist ja für eine Finanzierung ein nicht unerheblicher Faktor.
Natürlich kann man alle Daten in verschiedenen Formaten exportieren oder drucken.

Fahrzeugkosten
Eigentlich mehr oder weniger eine Spielerei, aber es soll ja Leute geben, die penibel über die Verbrauchskosten ihres(r) Fahrzeugs(e) Buch führen.

Hier pflegt man eigentlich nur die Tankbelege und gefahrene Kilometer ein. Wer mag, kann das bis zum Exzess pro gefahrener Strecke (Trip nennt das das Programm) eingeben.
Das Programm ermittelt dann automatisch den durchschnittlichen Benzinpreis, die Verbrauchskosten pro Trip, pro 100 km, insgesamt…so man es denn möchte.
Kann natürlich ein nützlicher Zusatz für Leute sein, die ihr Fahrzeug nicht nur privat nutzen, sondern einzelne Fahrten steuerlich absetzen können/wollen oder einfach nur um zu ermitteln, welche steuerlich anrechenbaren Fahrtkosten sind im Zusammenhang mit bestimmten Einkunftsarten oder Aufwendungen angefallen.

Bei den aktuellen Spritpreisen und den teilweise erheblichen Schwankungen an verschiedenen Tagen, könnte man anhand dieser Funktion auch einen Durchschnittswert ermitteln, wann es sich lohnt die Tanke anzufahren und den Wagen wieder voll zu tanken.
Ist ja mittlerweile wie an der Börse mit den Preisen.

Wohnnebenkosten
Ein ebenfalls nicht zu unterschätzender Posten im Budget eines Haushalts sind ja mittlerweile die Energiekosten geworden.
Strom, Gas, man weiß ja schon nicht mehr, wie man gegen die ganzen Erhöhungen anverdienen soll.
Bei den Abrechnungen blickt kaum jemand durch und wer, so wie ich, das Glück hat, noch eine Nachtspeicherheizung in seiner Wohnung zu haben, überlegt zweimal ob man die Wohnung muckelig haben möchte oder doch lieber die Wintergarderobe ganzjährig in griffweite belässt.

Um zumindest teilweise vor bösen Überraschungen zum Ende der Abrechnungsperiode des örtlichen Energieversorgers gefeit zu sein, kann man hier Verbrauchsstellen sprich Zähler, einrichten.
Durch Eingabe des Zählerstandes der letzten Abrechnung und Pflege der Daten wie Grundbetrag und Verbrauchspreis sowie der geleisteten Abschlagszahlungen, kann man, zumindest teilweise, durch Eingabe eines aktuellen Zählerstandes die nächste Abrechnung des Energieversorgers simulieren.
So ist man zumindest schon mal mental auf eventuelle Nachzahlungen oder vielleicht sogar Rückerstattungen eingestellt, ohne dass einen der Schlag trifft.
Zumindest bliebe dann noch Zeit (vorausgesetzt man macht das nicht last minute) um vielleicht noch am Verbrauch zu drehen um eine evtl. anstehende Nachzahlung noch abzuwenden oder zumindest abzumildern.
EXTERNE BELEGERFASSUNG

An dieser Stelle macht die externe Belegerfassung Sinn. Auf dem Desktop ist ein weiterer Icon installiert, über den man Belege erfassen kann, ohne gleich die ganze Datenbank öffnen zu müssen.
Gleiches gilt natürlich für alle Quittungen und Belege, wenn man ein genaues Haushaltsbuch führen möchte.
Beim nächsten Programmstart werden diese Belege dann entsprechend zugeordnet und sind im Programm „aktenkundig“.
BUDGET

Hier kann ich, wenn ich es denn möchte, alle anstehenden Einnahmen und Ausgaben planen und auf monatliche Kontenbewegungen herunterbrechen.
Die tatsächlichen Kontenbewegungen werden hier, je nach Einstellung, von allen Konten, Empfängern oder Kategorien gegenüber gestellt. Welche Bewegungen letztendlich über welche Zeiträume einfließen sollen, ist frei definierbar und kann individuell eingestellt werden.
Habe ich nur ein relativ begrenztes Budget zur Verfügung, so sehe ich hier frühzeitig wann ich in welchem Bereich die Notbremse ziehen muss, zumindest bei den Kosten die ich mit beeinflussen kann. Die monatliche Miete oder andere regelmäßige Zahlungen stehen ja fest.
Nutzt man das Programm über einen längeren Zeitraum, hat man natürlich eine größere Datenmenge zur Verfügung und kann im Laufe der Zeit diese Funktion über Vorjahreswerte ein wenig automatisieren.

Sparziele
Plant man eine größere Anschaffung, ist diese Funktion sehr hilfreich. Anhand der Soll- und Istzahlen ermittelt das Programm auf den Monat genau, wie viel freie Mittel zur Verfügung stehen.
Sobald man ein bestimmtes Sparziel über einen festgelegten Zeitraum definiert ist, wird die monatlich erforderliche Summe zum Erreichen des Sparziels errechnet.
Dann kann man in gewissen Abständen die aktuell erreichte Summe aktualisieren und der verbleibende, monatlich anzulegende Restbetrag wird aktualisiert.

MEINE ABSCHLIESSENDE MEINUNG / FAZIT


Für meine persönlichen Zwecke ist dieses Programm ideal. In punkto Sicherheit und Anwenderfreundlichkeit vergebe ich die vollen Punkte. Viele Zusatzmöglichkeiten runden für mich das Gesamtbild ab, unabhängig davon ob ich sie nun nutze oder nicht, zumindest ist aus meiner Sicht an alles gedacht worden, was einem so in Sachen Finanzen einfallen kann.

Das größte Plus liegt darin, von einem Programm aus alle Konten automatisch auf Knopfdruck verwalten zu können, so sie denn dieses Programm unterstützen.

Ein weiterer, großer Vorteil ist für mich persönlich, dass ich buchstäblich alle anstehenden Ausgaben auf dem Schirm habe. So vermeide ich, dass plötzlich Beträge abgebucht werden oder Rechnungen ins Haus flattern, an die ich vorher einfach nicht gedacht habe und plötzlich rote Zahlen auf dem Konto stehen.
Wer rechnet schon alle periodisch anfallenden Beträge von jährlich, quartalsweise oder alle zwei Monate auf den Monat herunter?
Da ist es doch einfacher so ein Programm zu fragen und entsprechende Rücklagen zu bilden, anstatt die schweineteuren Bankzinsen zu bezahlen.

Sicherlich finanziert man größere Anschaffungen und hat damit auch Verbindlichkeiten. Damit hat man ja auch ein Stück weit eine Verantwortung gegenüber seiner Lieben, sollte man gezwungen sein www.sie-sind-dran.de aufzurufen und sich von seinen irdischen Gütern zu trennen.
Was passiert denn, wenn mich von jetzt auf gleich der Schlag trifft? Zumindest hat meine Familie alle Zugangsdaten für mein Programm und die dazugehörigen Konten für den Fall des Falles.
So kann auf einen Blick entschieden werden, ob es Sinn machen würde mein Erbe anzutreten oder nicht, wo überall Gelder schlummern würden und welche Verträge zu kündigen wären. So muss sich zumindest niemand die Mühe machen, von jetzt auf gleich alle möglichen Unterlagen zu sichten und zusammen zu stellen.

Bis es soweit ist bin ich einfach nur froh, auf Knopfdruck alle aktuellen Kontensalden abrufbereit zu haben, zu wissen welche „Spontankäufe“ sich beispielsweise auf der Kreditkarte in der Pipeline befinden oder ob vielleicht beizeiten ein Übertrag vom Tagesgeldkonto auf das Girokonto erfolgen sollte, um teure Zinsen zu vermeiden.
Im Umkehrschluss heißt das natürlich auch, für einen Monat erwartete Überschüsse vom zinsfreien Girokonto auf zinsbringende Konten zu überweisen.
Sobald man dadurch vermieden hat, das Konto beispielsweise im Durchschnitt jährlich mit € 250,00 zu überziehen, hat sich das Programm schon selbst finanziert.

Mit diesem Programm bekommt man auf jeden Fall eine Anwendung die weit über das normale online-banking hinausgeht, das sicher ist, umfangreich und trotzdem anwenderfreundlich alle finanziellen Belange auf einen Blick anzeigt.

Deshalb gibt es von mir eine absolute Kaufempfehlung und die volle Punktzahl.

Vielen Dank an alle für Lesungen, Wertungen und evtl. Kommentare. Sollte ich etwas vergessen haben, Fragen, Anregungen oder Hinweise auf eingeschlichene Fehler, mein persönliches Gästebuch ist geöffnet.


© Cerafina, März 2012


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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Nahariel

Nahariel

21.10.2012 09:40

bei meinem chronischen Geldmangel lohnt sich des Teil wohl nicht, aber dein Bericht ist sowas von aufschlussreich und verständlich, dass mein BH dir hoffentlich einen Premien-Fond-Anteil sichert - auf dass du ihn mit verwalten kannst ;)) Grüzie

Mundi1

Mundi1

20.05.2012 14:11

Für diese Software würde mein Vermögen nicht ausreichen. lg mundi

LoewieLoew

LoewieLoew

10.05.2012 22:23

perfekt berichtet. Ich habe allerdings mein eigenes Zwegat Programm-selbstgestrickt in excel als Haushaltsbuch..weil mir die vorgegebenen Programme nie ausreichen...

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