... Aber keine Angst, "Widow for one year/Witwe fuer ein Jahr" faellt nicht in diese Kategorie, es ist ein spannendes, lesenswertes Buch, um das hier gleich im ersten Absatz vorwegzunehmen!
Wie immer hab' ich dieses Buch im Originial (new-england english) gelesen, um die Barriere zu vermeiden, ... Bericht lesen
Mischung aus Farce und Tragödie ist, in der es nur so wimmelt von Schriftstellern. Gleich zu Beginn ertappt die 4jährige Ruth Cole ihre melancholische Mutter Marion in flagranti mit dem 16jährigen Eddie, nachdem dieser Ted -- Ruths liebestollen Vater, dessen Ehe mit Marion nur noch auf dem Papier existiert -- nach einer von Teds Sauftouren wieder einmal nach Hause gefahren hat. Eddie schreibt den Rest seines Lebens Romane wie "Sechzig Mal", seinen Schlüsselroman über die 60 Mal, die er Marion verführt hat. Ted ist ein gescheiterter Romanschriftsteller, dem die auf Ruths Gute-Nacht-Geschichten basierenden Kindermärchen, wie z.B. "Die Maus, die zwischen den Wänden krabbelt", zu Reichtum und Ruhm verholfen haben. Marion verläßt Ruth, Ted und Eddie und entpuppt sich schließlich als erfolgreiche, unter einem Pseudonym schreibende Schriftstellerin. Von all den vorkommenden Schriftstellern ist Ruth am Ende jedoch die erfolgreichste, dank Ted, der sie frühzeitig in die Kunst des Schreibens eingeweiht hat. Er erzählt ihr nicht nur Märchen, sondern hilft ihr auch dabei, ihre eigenen Geschichten zu erfinden, die die vielen Photos in ihrem Haus erklären, auf denen ihre Brüder zu sehen sind, die in einem Autounfall ein Jahr vor ihrer Geburt ums Leben gekommen sind. Der Schmerz über den Verlust ihrer Söhne ist der Grund für Marions Unfähigkeit, Ruth zu lieben. Äußerst gelungen ist die Figur der Ruth, Irvings erste weibliche Hauptfigur. In beiden Rollen -- der des phantasievollen Kindes, das in dem Versuch, mit seiner Familie ins reine zu kommen, stark an die Werke Salingers erinnert, und der der Erwachsenen, die die Beweggründe ihrer Mutter zu verstehen oder diese zumindest zu ergründen sucht -- ist sie eine wahre Glanzleistung. Ted ist eine beißend-lustige Karikatur, dessen finstere Art und selbstgerechtes Verhalten in den unmöglichsten Situationen mysteriös und verständlich zugleich wirken. Eddie ist ein liebenswerter Schelm, doch ohne Weichzeichner gezeichnet. Was für gewaltige Szenen Irving immer wieder zu schaffen vermag! Die Geschichte vom Tod der Jungs ist nicht nur grauenerregend, sie stellt auch auf wirkungsvolle Weise den Charakter Teds dar, der sie erzählt. Der Mordversuch einer abgewiesenen Liebhaberin an Ted ist ebenso rasend komisch wie die VW-die-Marmortreppe-runter-Szene in Owen Meany (die von den Disney-Studios verfilmt wurde), allerdings nicht ganz auf einer Stufe mit der berühmten Episode von "Pension Grillparzer" in Garp und wie er die Welt sah (neu erschienen in einer Jubiläumsausgabe anläßlich des zwanzigjährigen Bestehens des Modern Library Verlags). Mit seiner Dreistigkeit kommt Irving mit praktisch jeder Szene, die ihm in den Sinn kommt, beim Leser durch: Ruth wird in Amsterdam zufällig Zeugin des Mordes an einer Prostituierten, ein holländischer Detektiv stellt ihr nach (natürlich gerade zu dem Zeitpunkt, als Ruth Marion auf den Fersen ist), und schließlich münden die verschiedenen Handlungsstränge alle in einer Schlußszene, die beinahe mit der Anfangsszene des Buches identisch ist. Erzählt wird die Geschichte im maßlos zufälligen und dennoch absolut realistischen Stil eines Charles Dickens, begleitet von einer reflektierten Scherzhaftigkeit, die an Irvings Mentor, Kurt Vonnegut, erinnert. --Tim Appelo
Mischung aus Farce und Tragödie ist, in der es nur so wimmelt von Schriftstellern. Gleich zu Beginn ertappt die 4jährige Ruth Cole ihre melancholische Mutter Marion in flagranti mit dem 16jährigen Eddie, nachdem dieser Ted -- Ruths liebestollen Vater, dessen Ehe mit Marion nur noch auf dem Papier existiert -- nach einer von Teds Sauftouren wieder einmal nach Hause gefahren hat. Eddie schreibt den Rest seines Lebens Romane wie "Sechzig Mal", seinen Schlüsselroman über die 60 Mal, die er Marion verführt hat. Ted ist ein gescheiterter Romanschriftsteller, dem die auf Ruths Gute-Nacht-Geschichten basierenden Kindermärchen, wie z.B. "Die Maus, die zwischen den Wänden krabbelt", zu Reichtum und Ruhm verholfen haben. Marion verläßt Ruth, Ted und Eddie und entpuppt sich schließlich als erfolgreiche, unter einem Pseudonym schreibende Schriftstellerin. Von all den vorkommenden Schriftstellern ist Ruth am Ende jedoch die erfolgreichste, dank Ted, der sie frühzeitig in die Kunst des Schreibens eingeweiht hat. Er erzählt ihr nicht nur Märchen, sondern hilft ihr auch dabei, ihre eigenen Geschichten zu erfinden, die die vielen Photos in ihrem Haus erklären, auf denen ihre Brüder zu sehen sind, die in einem Autounfall ein Jahr vor ihrer Geburt ums Leben gekommen sind. Der Schmerz über den Verlust ihrer Söhne ist der Grund für Marions Unfähigkeit, Ruth zu lieben. Äußerst gelungen ist die Figur der Ruth, Irvings erste weibliche Hauptfigur. In beiden Rollen -- der des phantasievollen Kindes, das in dem Versuch, mit seiner Familie ins reine zu kommen, stark an die Werke Salingers erinnert, und der der Erwachsenen, die die Beweggründe ihrer Mutter zu verstehen oder diese zumindest zu ergründen sucht -- ist sie eine wahre Glanzleistung. Ted ist eine beißend-lustige Karikatur, dessen finstere Art und selbstgerechtes Verhalten in den unmöglichsten Situationen mysteriös und verständlich zugleich wirken. Eddie ist ein liebenswerter Schelm, doch ohne Weichzeichner gezeichnet. Was für gewaltige Szenen Irving immer wieder zu schaffen vermag! Die Geschichte vom Tod der Jungs ist nicht nur grauenerregend, sie stellt auch auf wirkungsvolle Weise den Charakter Teds dar, der sie erzählt. Der Mordversuch einer abgewiesenen Liebhaberin an Ted ist ebenso rasend komisch wie die VW-die-Marmortreppe-runter-Szene in Owen Meany (die von den Disney-Studios verfilmt wurde), allerdings nicht ganz auf einer Stufe mit der berühmten Episode von "Pension Grillparzer" in Garp und wie er die Welt sah (neu erschienen in einer Jubiläumsausgabe anläßlich des zwanzigjährigen Bestehens des Modern Library Verlags). Mit seiner Dreistigkeit kommt Irving mit praktisch jeder Szene, die ihm in den Sinn kommt, beim Leser durch: Ruth wird in Amsterdam zufällig Zeugin des Mordes an einer Prostituierten, ein holländischer Detektiv stellt ihr nach (natürlich gerade zu dem Zeitpunkt, als Ruth Marion auf den Fersen ist), und schließlich münden die verschiedenen Handlungsstränge alle in einer Schlußszene, die beinahe mit der Anfangsszene des Buches identisch ist. Erzählt wird die Geschichte im maßlos zufälligen und dennoch absolut realistischen Stil eines Charles Dickens, begleitet von einer reflektierten Scherzhaftigkeit, die an Irvings Mentor, Kurt Vonnegut, erinnert. --Tim Appelo
Mischung aus Farce und Tragödie ist, in der es nur so wimmelt von Schriftstellern. Gleich zu Beginn ertappt die 4jährige Ruth Cole ihre melancholische Mutter Marion in flagranti mit dem 16jährigen Eddie, nachdem dieser Ted -- Ruths liebestollen Vater, dessen Ehe mit Marion nur noch auf dem Papier existiert -- nach einer von Teds Sauftouren wieder einmal nach Hause gefahren hat. Eddie schreibt den Rest seines Lebens Romane wie "Sechzig Mal", seinen Schlüsselroman über die 60 Mal, die er Marion verführt hat. Ted ist ein gescheiterter Romanschriftsteller, dem die auf Ruths Gute-Nacht-Geschichten basierenden Kindermärchen, wie z.B. "Die Maus, die zwischen den Wänden krabbelt", zu Reichtum und Ruhm verholfen haben. Marion verläßt Ruth, Ted und Eddie und entpuppt sich schließlich als erfolgreiche, unter einem Pseudonym schreibende Schriftstellerin. Von all den vorkommenden Schriftstellern ist Ruth am Ende jedoch die erfolgreichste, dank Ted, der sie frühzeitig in die Kunst des Schreibens eingeweiht hat. Er erzählt ihr nicht nur Märchen, sondern hilft ihr auch dabei, ihre eigenen Geschichten zu erfinden, die die vielen Photos in ihrem Haus erklären, auf denen ihre Brüder zu sehen sind, die in einem Autounfall ein Jahr vor ihrer Geburt ums Leben gekommen sind. Der Schmerz über den Verlust ihrer Söhne ist der Grund für Marions Unfähigkeit, Ruth zu lieben. Äußerst gelungen ist die Figur der Ruth, Irvings erste weibliche Hauptfigur. In beiden Rollen -- der des phantasievollen Kindes, das in dem Versuch, mit seiner Familie ins reine zu kommen, stark an die Werke Salingers erinnert, und der der Erwachsenen, die die Beweggründe ihrer Mutter zu verstehen oder diese zumindest zu ergründen sucht -- ist sie eine wahre Glanzleistung. Ted ist eine beißend-lustige Karikatur, dessen finstere Art und selbstgerechtes Verhalten in den unmöglichsten Situationen mysteriös und verständlich zugleich wirken. Eddie ist ein liebenswerter Schelm, doch ohne Weichzeichner gezeichnet. Was für gewaltige Szenen Irving immer wieder zu schaffen vermag! Die Geschichte vom Tod der Jungs ist nicht nur grauenerregend, sie stellt auch auf wirkungsvolle Weise den Charakter Teds dar, der sie erzählt. Der Mordversuch einer abgewiesenen Liebhaberin an Ted ist ebenso rasend komisch wie die VW-die-Marmortreppe-runter-Szene in Owen Meany (die von den Disney-Studios verfilmt wurde), allerdings nicht ganz auf einer Stufe mit der berühmten Episode von "Pension Grillparzer" in Garp und wie er die Welt sah (neu erschienen in einer Jubiläumsausgabe anläßlich des zwanzigjährigen Bestehens des Modern Library Verlags). Mit seiner Dreistigkeit kommt Irving mit praktisch jeder Szene, die ihm in den Sinn kommt, beim Leser durch: Ruth wird in Amsterdam zufällig Zeugin des Mordes an einer Prostituierten, ein holländischer Detektiv stellt ihr nach (natürlich gerade zu dem Zeitpunkt, als Ruth Marion auf den Fersen ist), und schließlich münden die verschiedenen Handlungsstränge alle in einer Schlußszene, die beinahe mit der Anfangsszene des Buches identisch ist. Erzählt wird die Geschichte im maßlos zufälligen und dennoch absolut realistischen Stil eines Charles Dickens, begleitet von einer reflektierten Scherzhaftigkeit, die an Irvings Mentor, Kurt Vonnegut, erinnert. --Tim Appelo
Mischung aus Farce und Tragödie ist, in der es nur so wimmelt von Schriftstellern. Gleich zu Beginn ertappt die 4jährige Ruth Cole ihre melancholische Mutter Marion in flagranti mit dem 16jährigen Eddie, nachdem dieser Ted -- Ruths liebestollen Vater, dessen Ehe mit Marion nur noch auf dem Papier existiert -- nach einer von Teds Sauftouren wieder einmal nach Hause gefahren hat. Eddie schreibt den Rest seines Lebens Romane wie "Sechzig Mal", seinen Schlüsselroman über die 60 Mal, die er Marion verführt hat. Ted ist ein gescheiterter Romanschriftsteller, dem die auf Ruths Gute-Nacht-Geschichten basierenden Kindermärchen, wie z.B. "Die Maus, die zwischen den Wänden krabbelt", zu Reichtum und Ruhm verholfen haben. Marion verläßt Ruth, Ted und Eddie und entpuppt sich schließlich als erfolgreiche, unter einem Pseudonym schreibende Schriftstellerin. Von all den vorkommenden Schriftstellern ist Ruth am Ende jedoch die erfolgreichste, dank Ted, der sie frühzeitig in die Kunst des Schreibens eingeweiht hat. Er erzählt ihr nicht nur Märchen, sondern hilft ihr auch dabei, ihre eigenen Geschichten zu erfinden, die die vielen Photos in ihrem Haus erklären, auf denen ihre Brüder zu sehen sind, die in einem Autounfall ein Jahr vor ihrer Geburt ums Leben gekommen sind. Der Schmerz über den Verlust ihrer Söhne ist der Grund für Marions Unfähigkeit, Ruth zu lieben. Äußerst gelungen ist die Figur der Ruth, Irvings erste weibliche Hauptfigur. In beiden Rollen -- der des phantasievollen Kindes, das in dem Versuch, mit seiner Familie ins reine zu kommen, stark an die Werke Salingers erinnert, und der der Erwachsenen, die die Beweggründe ihrer Mutter zu verstehen oder diese zumindest zu ergründen sucht -- ist sie eine wahre Glanzleistung. Ted ist eine beißend-lustige Karikatur, dessen finstere Art und selbstgerechtes Verhalten in den unmöglichsten Situationen mysteriös und verständlich zugleich wirken. Eddie ist ein liebenswerter Schelm, doch ohne Weichzeichner gezeichnet. Was für gewaltige Szenen Irving immer wieder zu schaffen vermag! Die Geschichte vom Tod der Jungs ist nicht nur grauenerregend, sie stellt auch auf wirkungsvolle Weise den Charakter Teds dar, der sie erzählt. Der Mordversuch einer abgewiesenen Liebhaberin an Ted ist ebenso rasend komisch wie die VW-die-Marmortreppe-runter-Szene in Owen Meany (die von den Disney-Studios verfilmt wurde), allerdings nicht ganz auf einer Stufe mit der berühmten Episode von "Pension Grillparzer" in Garp und wie er die Welt sah (neu erschienen in einer Jubiläumsausgabe anläßlich des zwanzigjährigen Bestehens des Modern Library Verlags). Mit seiner Dreistigkeit kommt Irving mit praktisch jeder Szene, die ihm in den Sinn kommt, beim Leser durch: Ruth wird in Amsterdam zufällig Zeugin des Mordes an einer Prostituierten, ein holländischer Detektiv stellt ihr nach (natürlich gerade zu dem Zeitpunkt, als Ruth Marion auf den Fersen ist), und schließlich münden die verschiedenen Handlungsstränge alle in einer Schlußszene, die beinahe mit der Anfangsszene des Buches identisch ist. Erzählt wird die Geschichte im maßlos zufälligen und dennoch absolut realistischen Stil eines Charles Dickens, begleitet von einer reflektierten Scherzhaftigkeit, die an Irvings Mentor, Kurt Vonnegut, erinnert. --Tim Appelo
Mischung aus Farce und Tragödie ist, in der es nur so wimmelt von Schriftstellern. Gleich zu Beginn ertappt die 4jährige Ruth Cole ihre melancholische Mutter Marion in flagranti mit dem 16jährigen Eddie, nachdem dieser Ted -- Ruths liebestollen Vater, dessen Ehe mit Marion nur noch auf dem Papier existiert -- nach einer von Teds Sauftouren wieder einmal nach Hause gefahren hat. Eddie schreibt den Rest seines Lebens Romane wie "Sechzig Mal", seinen Schlüsselroman über die 60 Mal, die er Marion verführt hat. Ted ist ein gescheiterter Romanschriftsteller, dem die auf Ruths Gute-Nacht-Geschichten basierenden Kindermärchen, wie z.B. "Die Maus, die zwischen den Wänden krabbelt", zu Reichtum und Ruhm verholfen haben. Marion verläßt Ruth, Ted und Eddie und entpuppt sich schließlich als erfolgreiche, unter einem Pseudonym schreibende Schriftstellerin. Von all den vorkommenden Schriftstellern ist Ruth am Ende jedoch die erfolgreichste, dank Ted, der sie frühzeitig in die Kunst des Schreibens eingeweiht hat. Er erzählt ihr nicht nur Märchen, sondern hilft ihr auch dabei, ihre eigenen Geschichten zu erfinden, die die vielen Photos in ihrem Haus erklären, auf denen ihre Brüder zu sehen sind, die in einem Autounfall ein Jahr vor ihrer Geburt ums Leben gekommen sind. Der Schmerz über den Verlust ihrer Söhne ist der Grund für Marions Unfähigkeit, Ruth zu lieben. Äußerst gelungen ist die Figur der Ruth, Irvings erste weibliche Hauptfigur. In beiden Rollen -- der des phantasievollen Kindes, das in dem Versuch, mit seiner Familie ins reine zu kommen, stark an die Werke Salingers erinnert, und der der Erwachsenen, die die Beweggründe ihrer Mutter zu verstehen oder diese zumindest zu ergründen sucht -- ist sie eine wahre Glanzleistung. Ted ist eine beißend-lustige Karikatur, dessen finstere Art und selbstgerechtes Verhalten in den unmöglichsten Situationen mysteriös und verständlich zugleich wirken. Eddie ist ein liebenswerter Schelm, doch ohne Weichzeichner gezeichnet. Was für gewaltige Szenen Irving immer wieder zu schaffen vermag! Die Geschichte vom Tod der Jungs ist nicht nur grauenerregend, sie stellt auch auf wirkungsvolle Weise den Charakter Teds dar, der sie erzählt. Der Mordversuch einer abgewiesenen Liebhaberin an Ted ist ebenso rasend komisch wie die VW-die-Marmortreppe-runter-Szene in Owen Meany (die von den Disney-Studios verfilmt wurde), allerdings nicht ganz auf einer Stufe mit der berühmten Episode von "Pension Grillparzer" in Garp und wie er die Welt sah (neu erschienen in einer Jubiläumsausgabe anläßlich des zwanzigjährigen Bestehens des Modern Library Verlags). Mit seiner Dreistigkeit kommt Irving mit praktisch jeder Szene, die ihm in den Sinn kommt, beim Leser durch: Ruth wird in Amsterdam zufällig Zeugin des Mordes an einer Prostituierten, ein holländischer Detektiv stellt ihr nach (natürlich gerade zu dem Zeitpunkt, als Ruth Marion auf den Fersen ist), und schließlich münden die verschiedenen Handlungsstränge alle in einer Schlußszene, die beinahe mit der Anfangsszene des Buches identisch ist. Erzählt wird die Geschichte im maßlos zufälligen und dennoch absolut realistischen Stil eines Charles Dickens, begleitet von einer reflektierten Scherzhaftigkeit, die an Irvings Mentor, Kurt Vonnegut, erinnert. --Tim Appelo
Erfahrungsbericht von gorbag über Witwe für ein Jahr / Irving, John 5. Juli 2006
Produktbewertung des Autors:
Niveau:
anspruchsvoll
Unterhaltungswert:
hoch
Spannung:
durchschnittlich spannend
Pro:
Gute Geschichte
Kontra:
Nichts wirklich Neues
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
John Irving, Bestsellerauthor aus dem Land der unbegrenzten Peinlichkeiten, schreibt seine Buecher mitunter auch zur Selbsttherapie, zumindest unterstell ich ihm das gern. Das ist durchaus nicht negativ gemeint doch mitunter greift er damit ziemlich ins Klo (siehe meine Meinung zu "Until I find you/Bis ich Dich finde"). Aber keine Angst, "Widow for one year/Witwe fuer ein Jahr" faellt nicht in diese Kategorie, es ist ein spannendes, lesenswertes Buch, um das hier gleich im ersten Absatz vorwegzunehmen!
Wie immer hab' ich dieses Buch im Originial (new-england english) gelesen, um die Barriere zu vermeiden, die ein Uebersetzer zweifellos zwischen mich und einen Author schiebt, ganz gleich, wie gut das Werk ins Deutsche versetz wurde. Die englische Fassung hat im Vergleich zur deutschen etwa 100 Seiten weniger, so an die 600. Der Zeitaufwand ist dagegen etwas groesser, weil Irving gern lange, verschachtelte Saetze schreibt und sich mitunter in ausschmueckenden Beschreibungen verliert. Ein besonderer Augenmerk sei bei diesem Buch mal wieder auf Irvings Lieblingsschreibutensil, den Strichpunkt, gelegt. Wie schon in "The World according to Garp" webt der Author das Thema Strichpunkt sogar in die Handlung ein, wenn auch nur gaaaanz am Rande. Ich hab' mir bei Irvingwerken angewohnt, auf die Strichpunktsetzung zu achten, weil er selber mit Sicherheit Minuten, wenn nicht Stunden ueber der Setzung dieses Zeichens gebruetet hat, bevor es in der endgueltigen Fassung gelandet ist. Bei deutschen Uebersetzungen weiss ich nicht, wie weit das rueberkommt.
Wie eingangs erwaehnt ist Irving extrem autobiografisch, was schon ziemlich ironisch ist, wo er doch selbst in Interviews immer wieder die Kraft der Imagination in den Vordergrund hebt. Seine Romane sind immer voller Ideen und Imagination, das bitte nicht falsch zu verstehen, aber im Laufe der Zeit, beim Lesen des vierten Irving, fallen einem Parallelen auf, die einfach zu stark auf Irving selbst hindeuten um noch gross seiner Vorstellungskraft zugeschrieben werden zu koennen. So muss man auch dieses Buch aus zwei Sichtwinkeln betrachten, neben seinem Unterhaltungswert und der meiner Meinung nach sehr gekonnten Darstellung der "Marion" ist doch auch die Seite interessant, die Irving selber aus einer sehr intimen und persoenlichen Sicht portraetiert. Ich persoenlich finde, diesmal hat er versucht, aufzuarbeiten, warum jemand seine Familie verlassen sollte, wie ihm das ja selbst mit seinem Vater passiert ist. Dabei damonisiert er in keinster Weise die Person, die abhaut, ihr Kind und ihren Mann im Stich laesst, nein, er versucht, sie zu verstehen und die Gruende nachzuvollziehen. Wie meist ist da auch noch die "aeltere Frauen"-Facette Irvings vertreten, aber diesen Aspekt arbeitet er in "Until I find you/Bis ich Dich finde" viel gruendlicher (und erschreckender) heraus, hier ist Eddie nur ein Nebendarsteller, zwar wichtig, aber doch nicht handlungsentscheidend.
Gut, nach dem ganzen Vorgeplaenkel nun also zum Stoff des Buches, einem Stoff, der mittlerweile schon zum Teil verfilmt wurde, unter dem Titel "The door in the floor", weil nicht das gesamte Buch sondern nur der erste von drei Teilen zu einem Drehbuch umgearbeitet wurde. Die Entscheidung, den Stoff derart zu kuerzen kann ich nicht nachvollziehen, das sieht so aus, als waeren die 2 anderen Teile nicht spannend genug, doch ich finde, die beiden nachfolgenden Episoden geben dem Stoff erst die Wuerze und, nicht zu vergessen, das Ende. Aber der Film steht ja hier nicht auf der Pruefbank, also moechte ich auch nicht viel naeher drauf eingehen.
Witwe fuer ein Jahr ist die Geschichte von 2 Jungen, die im ganzen Buch nicht aktiv vorkommen. Das Einzige, was die Beiden aussergewoehnlich macht, ist die Tatsache, dass wir sie niemals lebend kennenlernen, sie sind gestorben, einige Zeit vor dem ersten Kapitel des Buches. Der Tod der Beiden setzt Dinge in Bewegung, die wohl bei einem "normalen" Verlauf ihrer Leben niemals so passiert waeren, oder in voellig anderer Form aus den Protagonisten rausgebrochen waeren. Die Eltern der Jungen, Ted und Marian Cole, veraendern sich nach dem Unfall ihrere Soehne, Ted will lieber vergessen und die Gefuehle mit einem weiteren Kind einfach zudecken, doch Marion trauert endlos. Die Ehe ist zum Scheitern verurteilt, schon zu dem Zeitpunkt, als der aeltere Sohn beim Linksabbiegen von einem nachkommenden Auto auf die Gegenfahrbahn geschoben wird. Dass die Eltern mitfuhren, beide etwas angetrunken und deshalb nicht in der Lage waren ,selbst zu fahren und ihrem unerfahrenen Sohn das Steuer ueberliessen, spielt in der Geschichte seltsamerweise keine grosse Rolle. Diese erste Phase der Trauer, in der sich die Beiden zweifellos gegenseitig die Schuld zugeschoben haben, ist naemlich nicht Teil der Handlung, diese beginnt erst Jahre spaeter, als das dritte Kind schon vier ist.
Ruth befindet sich ohne es zu wissen mitten in der Scheidung ihrer Eltern, die etwas seltsam friedliches an sich hat, so teilen sich die zwei Nochverheirateten das Haus und ein etwas abgelegenes kleines Haeuschen, einen Tag ist Ted bei Ruth im grossen Haus, am Anderen ist es Marion. Trotzdem, die 2 haben grosse Probleme mit ihrer Ehe und man muss kein drittes Auge besitzen um zu sehen, dass das nicht mehr lange gut geht. Ruth ist es, die ihre Mutter in der Huendchenstellung mit dem Assistenen ihrers Vaters, dem 18-jaehrigen Eddie sieht, eine aeusserst peinlich Situation; die Reaktion Marions auf diese Entdeckung zeigt schon ihre kalte Teilnahmslosigkeit, sie sagt nur "Geh wieder ins Bett, ruht, das ist nur Eddie" oder sowas, keine Spur von Mutterliebe ist im ganzen Buch zu erkennen. Da war vielleicht mal etwas, frueher, fuer die beiden Brueder Cole, aber fuer Ruth hat Marion einfach keine Liebe uebrig. So ist es auch nicht verwunderlich, dass Marion einfach abhaut, auszieht, ihr Leben zu ordnen, wie sich rausstellt verlaesst sie sogar ihr Land, um sich selbst zu suchen.
Witwe fuer ein Jahr ist aber weit mehr als die beschriebene Handlung, waehrend der erste Teil die beschriebene Flucht Marions thematisiert, und auch Ted's Persoenlichkeit naeher beleuchtet, ist Ruth hier noch nicht viel mehr als eine Statistin, zu jung, um klare Erinnerungen zu haben (Until I find you wird dann einen Vierjaehrigen zum Hauptdarsteller machen). Der zweite und dritte Teil aber sind Ruths Geschichte, und, in geringerem Masse, auch die von Eddie; dieser naemlich hat, im Gegensatz zum Author, niemals seine Liebe zu aelteren Frauen im Allgemeinen und Marion Cole im Speziellen ueberwunden, unsterbliche Liebe, dauerhaft in Agonie eingefroren, weil die Angebetete (fuer immer?) verschwunden ist. Waehrend Ruth nie bewusst das Fehlen ihrer Mutter beklagt oder als Grund fuer etwas benutzt, faellt dem Leser mit der Zeit auf, wie sehr die Abwesenheit Marions Ruth gepraegt hat. So ist das Verhaeltnis zu ihrem Vater sehr gestoert, obwohl der mit Sicherheit immer ein liebender, fuersorglicher Erzieher war. Sie sieht seine schlechten Seiten, die er ja wirklich hat, ueberdeutlich waehrend seine Qualitaeten nicht mal erwaehnt werden, Irving tut hier sein Bestes, Ted runterzustufen, vielleicht, um die Entscheidung Marions plausibler erscheinen zu lassen.
Wie die Geschichte ausgeht, sei hier nicht verraten, stattdessen hier noch die Beschreibung einer "Geschichte in der Geschichte", Irving laesst Ted naemlich Schriftsteller sein, Kinderbuchauthor ist er geworden, nachdem seine Romane nicht gut genug wurden. Die Kindergeschichte, die mir am Besten gefallen hat, ist die "A sound like someone trying not to make a sound / Ein Geschraeusch wie jemand, der versucht, kein Geraeusch zu machen". Das ist nun wirklich gelungen, wer kann sich nicht an Zeiten erinnern, die guten Jahre, als wir noch Kinder waren, und wir einen Albtraum hatten, aufwachten, und kurz in der seltsamen Grauzone zwischen Wachen und Schlafen gefangen waren? Oft haette ich schwoeren koennen, ein Monster zu hoeren, das im Eck steht und versucht, kein Geraeusch zu machen, damit ich wieder einschlafe und es mich fressen kann. Bei Irving ist dieses Monster ein Riesenmaulwurf, das passt.
Zur Bewertung: Eine glatte 8/10, nicht der beste Irving (das bleibt Garp), aber eine lautstarke Empfehlung!
Pro: 750 Seiten Spannung und intelligente Unterhaltung Kontra: hätten ruhig noch mehr sein dürfen
Mein Urlaub beginnt eigentlich erst nach diesem Wochenende, aber ich konnte leider (leider?) nicht die Finger lassen von der als Urlaubslektüre gedachten 750- Seiten-Schwarte von John Irving. Nun scheiden sich ja an dem amerikanischen Kultschriftsteller die Geister. Die einen stürzen sich bereits kurz nach dem Erscheinen eines neuen Irving-Romans auf die „Droge“, die anderen, gemäßigteren Fans warten vielleicht noch auf die deutsche Übersetzung oder ... ...glaub ich - auch bei seinen Gegnern nicht der Streitpunkt, viel mehr ist dieser typische, ausufernd fabulierende Stil mit tausend Nebenhandlungen nicht jedermanns Sache. Bisher gehörte ich eher zur zweiten Kategorie, während meine Freundin zu Kategorie Eins gehört und fast jedes Irving-Buch in der englischen Originalfassung besitzt. Erst hatte ich Vorurteile, weil ich eigentlich - ja, das sollte man bei einer Leseratte wie mir kaum glauben - dicke ...
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Pro: Technisch wie immer gut gemacht; detailreich Kontra: Langweilig
...Einstellung zu Realität und Fiktion hat, blah-blah-blah...
Technisch und handwerklich ist der Roman gut angelegt – Irving ist schließlich Profi, sogar einer der besten. Aber das Buch gehört meiner Meinung nach sicher nicht zu seinen besten.
John Irving, Witwe für ein Jahr
Erschienen 1998 bei Diogenes
ISBN 3-257-06200-1 ...
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Unterhaltungswert:
Spannung:
sehr hilfreich
25.07.2002
Irvings Love Story Bewertung fürWitwe für ein Jahr / Irving, Johnvon
Kimba73
Pro: s.o. Kontra: nichts aus meiner Sicht
...Mann, der sie tatsächlich zur Witwe macht - Ruths beste Freundin Hannah, Ruth Sohn Graham und schließlich der hölländische Polizist Harry wichtige Rollen. Welche - darüber möchte ich weiter nichts verraten nur so viel - zwischendurch wird die Story sogar kurzzeitiug zu einem Krimi.
Irving selbst sieht sein Buch als "Love Story" und tatsächlich geht es in seiner Roman hauptsächlich um die Liebe in allen Facetten: Um die Liebe einer Frau zu ihren ... ...älteren Frau, um die Liebe eines Mädchens zu ihrer Mutter, die sie als Kleinkind verlässt, um käufliche Liebe,um die einzig wahre Liebe im Leben usw.
Trotzdem ist Irvings Roman alles andere als eine Liebesschnulze. Irving schafft es mal wieder, scheinbar unwichtige Details und Begebenheiten, die den Roman von Anfang bis Ende durchziehen, miteinander zu verknüpfen, so dass sie nach und nach einen Sinn bekommen.
Dies bedeutet Spannung und den Drang ...
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Unterhaltungswert:
Spannung:
sehr hilfreich
31.10.2000
eine kranke Welt Bewertung fürWitwe für ein Jahr / Irving, Johnvon
cosmya
Pro: tolle Personenbeschreibung Kontra: unrealistisch
Das schlimmste für einen Autor muss es sein, wenn man keinen guten Anfang findet. Er muss passend sein und den Leser sofort fesseln. Dieses Problem hat John Irving wohl nicht.
In seinen Buch "Witwe für ein Jahr" geht es um viele, viele Autoren. Im Mittelpunkt steht die berühmte Ruth Cole, eine Bestseller-Autorin mit einen großen Fankreis. Gezeigt werden in dem Buch Abschnitte ihres Lebens. Zu Beginn befinden wir uns im Jahre 1958. Ruth ist 4 Jahre ... ...Marion und Ted Cole leben getrennt. Sie "teilen" sich das gemeinsame, große Haus und eine kleine, vergammelte Wohnung über einer Garage. Die beiden haben einen genauen Plan, wann wer, wo schläft und arbeitet. Um Ruth kümmern sich 3 Kindermädchen. Doch in diesen Sommer kommt Eddie O`Hare durch Zufall zu den Coles, da er bei Ted, einem berühmten, reichen Kinderbuchautor den Sommer über arbeiten will, sozusagen als Praktikant. Eddie willl nämlich selbst ...
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Pro: die Art wie es geschrieben ist und die Story Kontra: dass es so schnell zu Ende ist
...aber wieso heißt das Buch Witwe für ein Jahr? Ruth schreibt einmal ein Buch über das Leben als Witwe und darauf bekommt sie einen ziemlich heftigen Brief von einer Witwe. Sie meint, dass Ruth nie nachfühlen kann wie schlimm es ist eine Witwe zu sein. Sie bezeichnet Ruth als eine Witwe für ein Jahr und sich selbst als eine Witwe für Lebenszeit. Außerdem ist Ruth in dem Sinne ja auch nur knapp ein Jahr Witwe.
Zur Form des Buches: Am Anfang ist alles ... ...komplex. Man kann mit den Figuren unheimlich gut mitfühlen. Ich denke jeder der das Buch nicht gelesen hat, hat was verpasst. Es ist einfach überwältigend und ich kann eigentlich nicht annährend in Worte fassen wie schön es ist. Mal rührend, mal witzig, mal einfach nur spannend. Ein Buch für kalte Wintertage oder auch eine Strandlektüre. Und vor allem ist es auch sehr gut als Geschenk geeignet. Ich wünsche frohes Lesen!!! Und viel Spaß!!! P.s.: Es ...
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Pro: Dafür schreibe ich gerne meine erste Filmkritik Kontra: Dafür würde ich gerne bessere Filmkritiken schreiben können
...?Overacting? für Jeff Bridges geboten ? es passiert nicht. Alle anderen Charaktere bleiben - wie gesagt - eindimensional und auch das ist gut so. Wie bei einem Bild von Modigliani, in dem nur die wichtigen Stellen akribisch gemalt sind und alles andere zurücktritt.
Der Film wird als Verfilmung des Romans ?Witwe für ein Jahr? von JohnIrving verkauft. Das ist ein bisschen (allerdings von Irving geduldeter) Etikettenschwindel, denn er behandelt nur einen Ausschnitt aus diesem Buch und auch diesen offensichtlich sehr frei. Nicht schlimm, so kann ich das Buch auch noch lesen.
Den Film habe ich in der Originalfassung mit Untertiteln gesehen. Wer die Gelegenheit dazu hat, sollte das auch tun, allein schon für die Szene, in der Ted Cole aus seinem Buch ?Door in the Floor? liest. Das dürfte bei der Übersetzung schwer verlieren, wie man ja schon am...
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Pro: Bridges und Basinger / Storyauswahl Kontra: -
...und Eddie. Dabei lernt er zum ersten Mal die Freuden und die Leiden der Liebe kennen. Ted ist davon alles andere als begeistert und lässt dies auch Eddie spüren. Die Ereignisse spitzen sich immer mehr zu…
***Darsteller****
Jeff Bridges - Ted Cole
Kim Basinger - Marion Cole
Elle Fanning - Ruth Cole
Jon Foster - Eddie O’Hare
Bijou Phillips – Alice
Mimi Rogers - Evelyn Vaughn
***Filmstab***
Regie: Tod Williams
Produktion: Ted Hope, Anne Carey, Michael Corrente
Drehbuch: Tod Williams
Vorlage: JohnIrving
Filmmusik: Marcelo Zarvos
***weitere Infos***
US-Titel: The Door in the Floor
Genre: Drama
Land: USA
Jahr: 2004
Länge: 111 Minuten
FSK: ab 12 Jahren
Studios: Universum Film / Tobis
***Meine Meinung***
Wer den Roman von JohnIrvings (Witwe für ein Jahr) gelesen hat und sich nun die Verfilmung...
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Pro: Drama und Komödie vereint Kontra: schwer zu sagen
...Metaphorik erläutert wurde- verbildlicht ist und man mit einem Abspann ohne Ton hinterlassen wird, der unweigerlich zum reflektieren über den Film einlädt.
Im Kino war ich mit Leuten, die zuvor JohnIrvings Roman "Witwe für ein Jahr" gelesen hatten. Sofort wurde kritisiert, dass in dieser Adaption nur ein kleiner Teil des Buches verarbeitet wurde. Die Tochter - die hier allenfalls als Ideengeberin fungiert, stellt im Buch als erwachsene Frau eine Hauptfigur dar.
Für jemanden, der wie ich unbedarft in den Film ging war es jedoch durchaus unterhaltsam. Tragik, Komik, Bilderreichtum, Querverweise, und ganz besonders die Schauspielerische Leistung von Bridges und Basinger. Bridges, der trotz seines leichten Egozentrismus sympathisch wirkt. Basinger, die die mitgenommene, verlorene und dann zwischendurch aufblühende im Grunde aber doch immer...
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hilfreich 18.11.2004
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