Ein lustiges Drunter und Drüber

5  08.07.2008

Pro:
sehr abwechslungsreich

Kontra:
ein bisschen Ruhe würde nicht schaden

Empfehlenswert: Ja 

tapio-maunzi

Über sich: Mir geht es gut. Ich hoffe euch auch!

Mitglied seit:18.11.2005

Erfahrungsberichte:242

Vertrauende:170

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Diesen Fragebogen habe ich bei Sesamkorn entdeckt!
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Ich erzähle euch einfach den Verlauf der letzten Woche. Es war eigentlich eine ganz normale Woche. Mit dem ganzen Drunter und Drüber, Freud und Leid. Also wie immer….


1. Ciao Name:

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Immer noch tapio-maunzi

2. Geburtsjahr: *****************************===========
1962, soll nicht nur ein gutes Weinjahr gewesen sein

3. Familienstand: *****************************===========
Mein erster Mann ist verstorben und von meinem zweitem bin ich seit 2005 geschieden

4. Kinder? *****************************===========
Aus der zweiten Ehe sind 1998 Sabrina und 2000 Florian. Die liebsten bravsten und tollsten Kinder, die mir der Himmel schenken konnte

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So jetzt kommen die eigentlichen Fragen
was machst du um welche Uhrzeit
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5. Montag, 30.6.08:

5:30 Uhr
Nachdem ich den Radau meines Radioweckers 10 Minuten zu ignorieren versucht habe, stehe ich auf und wecke meine Zwergerln und schicke sie ins Bad. Während ich Frühstück für uns zubereite, ermahne ich meine Süßen, im Bad nicht einzuschlafen und mir zu helfen, den Tisch zu decken. Nach der umständlichen Garderobenauswahl, besonders Florian ist da sehr eigen, frühstücken beide. Ich bereite in der Zwischenzeit die Brotzeit für uns. Natürlich gibt es leckere Sandwiches mit unserem Sandy (siehe einen meiner Berichte über den Clartronic Sandwichtoaster). Da kommt mein Sohn und wünscht eine extra Styling-Frisur und hat natürlich gleich Kamm und Styling-Gel dabei. Sabrina sollte sich auch frisieren, doch sie schmollt. Montags schmollt sie meist, denn das Wochenende war wieder mal viel zu kurz war.

7:10 Uhr
Die Zwergerln verlassen das Haus auf dem Weg in die Schule und ich fahre auch los. Oft habe ich am Montag bei sporadischen Kunden einen Auftrag. Ansonsten bleibe ich zuhause, schreibe Rechnungen, kaue auf meiner Steuer, buche Belege, räume die Wohnung auf, mache Erledigungen, gehe einkaufen oder faulenze und streune im Ciao bis ca.

16:00 Uhr
meine Kinder von Schule/Hort nach Hause kommen. Falls ich gearbeitet habe, überlegen wir, was es zum Essen gibt. Und während ich koche, werden die Hausaufgaben noch gemacht, welche sie im Hort nicht fertig bekommen haben, ansonsten gibt es jede Menge Blätter für mich zu unterschreiben.

17:00 Uhr
Ist meist Essenszeit. Ich nenne es Familienzeit. Weil wir uns da unterhalten. Was so am Tag los war, wie es dem einem oder dem anderen geht, einfach über Wichtiges und Unwichtiges. Aber es ist ein Stück Gemeinsamkeit. Viel Zeit dafür ist es nicht, denn mein Florian muss um

18:00 Uhr
im Bett liegen. Er braucht einfach sehr viel Schlaf. Meist ist er schon so müde, dass er fast beim Essen einschläft. Und wenn ich es schaffe, ihn um genau 18:00 Uhr in die Horizontale zu kriegen, ist er nach spätestens 10 Minuten eingeschlafen. Sabrina geht erst eine Stunde später ins Bett. Diese Stunde nutzen wir, etwas zu spielen oder zu basteln. Sie ist uns beiden sehr wichtig und heilig.

19:00 Uhr
Ich bin jetzt allein. Die Kinder sind im Bett. Und ich spüre die Stille, die so laut durch die Räume schallt. Meist räume ich lustlos noch ein bisschen was auf oder bügle. Und richte die Brotzeit für den nächsten Tag her. Aber man könnt ja noch etwas im Internet streunen… Ach ja heute ist der letzte Tag bei der Ciao-EM. Muss doch mal schauen, wie es aussieht... bis ich gegen

01:30 Uhr
ins Bett falle. Da es bei der Ciao-EM am Schluss dann echt eng ausgesehen hat, musste ich noch schnell mit einigen Berichten nachschieben. Jetzt freue ich mich, dass das wir gewonnen haben! Und auf die doppelte Vergütung für die nächsten 2 Wochen natürlich auch. Vielleicht sollte ich doch mal einen Technik-Bericht schreiben? Mein Schatz redet schon seit Monaten damit auf mich ein… aber ich trau mich nicht. Hab' davon doch keine Ahnung davon… Aber jetzt ist endlich Schluss und außerdem es eh schon sehr spät…

Vor ein paar Wochen haben wir nachts noch stundenlang telefoniert. Da ist es schon öfter ein/zwei Uhr geworden. Der fehlende Schlaf hat mir zu dieser Zeit nichts ausgemacht, denn ich war glücklich. Sooooo unendlich glücklich. Jetzt hält er sich sehr sehr rar, denn er muss nachdenken. Wahrscheinlich über unsere Beziehung. Denn ich habe mich erdreist, meine Meinung über ein paar Dinge offen auszusprechen. So bewahrheitet es sich halt immer wieder: Man ist als "Schatz" nur angesagt, wenn man nach dem Mund redet. Offenheit, Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit und Ritterlichkeit sind nicht gefragt. Dabei habe ich es nur aus Loyalität zu ihm und für ihn, die Dinge beim Namen genannt. So hänge

Bilder von Wochentagsfragebogen
  • Wochentagsfragebogen Doris in der Arbeit
  • Wochentagsfragebogen Frühstück
  • Wochentagsfragebogen Dudelsackpfeifer
  • Wochentagsfragebogen Florian chic
Wochentagsfragebogen Doris in der Arbeit
Und immer habe ich meinen MP3-Player eingestöpselt
ich jetzt einfach in der Luft und weis nicht wie es weitergeht.
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6. Dienstag, 01.07.08

3:30 Uhr
Wie kann dieser unverschämte Wecker jetzt schon losgehen? Ach soooo. Ich muss ja arbeiten. Denn dienstags und donnerstags fange ich ja schon sehr früh an. Schnell duschen, Zähneputzen und schick machen während der Kaffee durchläuft. Auch noch einen großen Becher von dem Gebräu hinunter und ich schon sitze um

4:30 Uhr
im Auto und fahre zur Arbeit.

5:00 Uhr
Ich bin in Augsburg in der Arbeit und lege mit Schwung los.

6:00 Uhr
Anruf zuhause. Meine Schatzies müssen aufstehen. Ich gebe noch ein paar Anweisungen und erinnere sie daran, dass sie Zähneputzen und Haarekämmen nicht vergessen sollen.

6:15 Uhr
Persönlicher liebevoller Weckdienst beim Schatz. Ich wähle die Nummer bis mir einfällt, dass ich es ja nicht mehr tun darf. Er muss ja "nachdenken" und ich bin traurig. Gerne hätte ich seine Stimme gehört…

7:05 Uhr
Erneuter Anruf zuhause, damit sie nicht vergessen, dass sie in 5 Minuten das Haus verlassen müssen. Ich wünsche beiden noch einen supertollen Tag und Glück für den Mathetest und gehe wieder an meine Arbeit. Da ich auf selbständige Basis arbeite, mache ich meist gegen

15:30 Uhr
Feierabend. Je nachdem, wieviel zu tun ist und wie kaputt ich bin. Wenn ich den ganzen Tag auf der Leiter stehen muss, dann mache ich meist früher Schluss. Oder wenn Freibad angesagt ist. Da ist es mir sehr wichtig, spätestens um

16:00 Uhr
zuhause zu sein. Wir gehen somit ins Freibad und habe sehr viel Spaß, Lachen viel und scherzen im Wasser. Wenn ich mit meinen Kindern lache, vergesse ich oft ganz und gar meinen Kummer oder was mir halt sonst auf der Seele liegt. Meine Kinder sind der Balsam und die Freude meiner Seele.

17:45 Uhr
sind wir wieder zuhause, Florian schlingt schnell einen Jogurt runter und saust in Windeseile in sein Kuschelbett mit den Fußballmotiven. "Vielleicht krieg ich noch meinen 18:10 Uhr-Zug, der mich ins Träumeland mitnimmt." So seine Meinung. "Hoffentlich hat er heute Verspätung und ich erwische ihn noch."

18:20 Uhr
Sabrina und ich räumen noch ein bisschen auf und unterhalten uns noch etwas. Bis sie auch ins Bett geht.

19:00 Uhr
Bin wieder allein. Die Wohnung sieht aus wie ein Chaos. Ich raffe mich auf und versuche System in die Unordnung zu bringen… Dann richte ich mich schnell her, denn um

20:00 Uhr
ist wieder Mal ein Elternabend. Florian fährt nächste Woche ist Schullandheim. Und da muss ja noch einiges besprochen werden. Ich bekommen eine Packliste für meinen Julius und wundere mich über manche Frage besorgter Mütter an die Lehrkräfte. Wie: "Falls mein Kind von einer Zecke gebissen wurde, können sie die herausnehmen?" Ich warte noch auf die Frage: "Putzen sie auch bitte regelmäßig meinem Kind die Nase und achten sie bitte auch darauf, dass er sich auch gründlich den Hintern abwischt…" Sie liegt zwar in der Luft, doch sie kommt nicht. Und ich denke schon an daheim…. Wenn jetzt das Telefon klingelt und ich nicht da bin wenn er endlich mal anruft…. Meine Gedanken schweifen ab…. Bis mich was in die Realität wieder zurückholt: "Wenn sie dann keine Fragen mehr haben, dann wären wir fertig." Ja endlich. Ich kann gehen. Hinterlasse noch auf verschiedenen Formularen, wo ich nächste Woche erreichbar bin, unterschreibe noch einige Zettel und verschwinde.

21:30 Uhr
Bin wieder zuhause. Auf dem Anrufbeantworter ist nichts. War ja eigentlich klar. Er muss ja "nachdenken" Über was eigentlich? Ich verstehe es immer noch nicht…. Um mich abzulenken schaue ich ins Ciao. Boah, mein Punktekonto ist riesig gewachsen. Wenn das so weitergeht, bin ich August schon Orange. Oder vielleicht klappt es noch diesen Monat. Wäre sooooo schön. Ich kann zwar davon nicht runterbeißen, aber schön wäre es doch…. Besser ich fülle noch schnell den "Sommerloch-Fragebogen" fertig aus und stelle ihn ein. Beschwingt gehe ich um

0:30 Uhr
ins Bett. Denn eigentlich bin ich todmüde und brauche ja meinen Schlaf. Morgen wird es bestimmt ein schöner Tag.
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7. Mittwoch. 02.07.08

5:30 Uhr
Aufstehen, ins Bad dackeln, Kinder wecken, Frühstücken… Alles wie gehabt. Unsere Montage, Mittwoche und Freitage sind morgens fast immer gleich.

7:10 Uhr
Die Kinder verlassen das Haus und ich fahre zu meiner Mittwochskundin. Ich bin gerne dort und mag meine Auftraggeberin, sie ist zugleich eine meiner Freundinnen, sehr gerne.

8:00 Uhr
Liebevolle Begrüßung bei meiner Kundin/Freundin. Wir ratschen noch ein bisschen, was so in der letzten Woche los war und wie es ihrem Baby geht und jede verschwindet zu ihrer Tätigkeit.

14:00 Uhr
Ich fahre ein Dorf weiter. Eine andere Freundin von mir hat mich zum Kaffeetrinken eingeladen. Wir verstehen uns sehr gut und reden und ratschen. Sie ist eine der wenigen Personen in meinem Leben, zu der ich ehrlich meine Meinung über viele Dinge sagen kann. Da sie oft anderer Ansicht ist, diskutieren wir sehr viel. Aber immer im normalen Ton und lachen sogar dabei. Sie gibt mir Kontra und sagt mir oft auch Dinge, die mir gar nicht so schmecken. Aber sie meint es immer gut für mich und meine kleine Familie. Ich bin ihr oft dankbar, dass sie mir ihre Meinung direkt auf den Kopf hin sagt. Das Gesagte gibt mir meist viel zu Denken. Und da sie doch des öfteren Recht hat, verändert sich dadurch mein Verhalten. Durch diese Offenheit, Aufrichtigkeit und ihre unverblümte Direktheit hilft sie mir ein besserer Mensch zu sein und mich weiter zu entwickeln. - Aber manchmal will ich einfach nicht, dass sie Recht hat. Und ich höre mir ihre "Predigt" in ein paar Wochen wieder an. Sie ist so, wie ich mir einen guten Freund vorstelle. Kein "Schöntun" oder "Nach dem Mund reden".

17:00 Uhr
Ich bin zu spät zuhause. Aber da die besten aller Kinder gewusst haben, dass die Mami beim Kaffeeklatsch bei ihrer Freundin ist, habe sie mit meiner "Pünktlichkeit" schon gerechnet und gekocht. Es gibt Kartoffel-Spinat-Auflauf mit gaaaaaaanz gaaaaaanz viel Reibekäse drüber. Lecker. Haben sie prima hingekriegt.

18:45 Uhr
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Wir haben uns verratscht und nun sind beide in Windeseile auf dem Weg ins Bett. Und ich spüle das Geschirr.

19:00 Uhr
Wie jeden Abend gibt es ein "Gute-Nacht-Bussi" und einen ganz dicken Knuddler und meine glücklichen Kinder schlafen total happy ein, denn ihre Mami hat ihnen gesagt, wie stolz sie auf sie beide ist. Und so ein leckeres Essen gemacht haben.

Jetzt sitze ich, nachdem ich das Geschirr aufgeräumt und die Wäsche in die Maschine geworfen habe mit dem Laptop vor dem Fernseher und will was tun. Eigentlich sollte ich ja mal wieder einen Bericht schreiben….

Kurzes Telefonat mit meinem Schatz. Habe es doch nicht ausgehalten. Wollte wissen, was eigentlich los ist. Gespräch war nicht erquickend. Er ist noch nicht fertig mit "nachdenken".

01:30 Uhr
Feuerwehrsirenen wecken mich auf. Schüsse, schreiende Menschen und quietschende Reifen dringen in mein Bewusstsein…. Irritiert blicke ich mich um. Ah, der Fernseher läuft ja… anscheinend bin ich wieder einmal vor der Kiste eingeschlafen. Ganz benommen trotte ich ins Bad und gehe danach schlafen.
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8. Donnerstag, 03.08.08

3.25 Uhr
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Wieder einmal brüllt mir eine Gesangsstimme ins Ohr. Ach der Radio-Wecker. Ich versuche das Gejohle in meinen Traum einzufügen, so als ob ich in einem Rockkonzert wäre. Es klappt auch für einige Zeit, doch dann brüllt mir der Nachrichtensprecher die News eindringlich ins Ohr.

4:00 Uhr
Fluchtartig verlasse ich das Bett, nach dem ich den Schreihals zum Schweigen gebracht habe.
Halbtod verrichte ich meine Routine im Bad, schnappe mir meine Brotzeit und renne die Treppe hinunter. So was Blödes. Nicht einmal die kalte Dusche hat mich richtig wach gemacht.

4:30 Uhr
Ich sitze im Auto und fahre zu meinem Auftraggeber. Schön langsam komme ich zu mir und begrüße den Tag

5:00 Uhr
Bin in der Arbeit, trinke eine Tasse Kaffee und greife an. Ich bin gerne hier, denn hier kann ich selbst entscheiden, was ich wann tue. Man lässt mir da komplett freien Spielraum. Hauptsache es ist alles palletti und meine Arbeit ist gemacht wenn ich gehe. Ich denke, der Chef und vor allem seine Buchhalterin sind sehr zufrieden mit mir. Und oft bekomme ich von ihnen auch ein dickes Lob und Anerkennung. Auch die Mitarbeiter im Betrieb sind immer sehr lieb und zuvorkommend zu mir. Ich mag sie alle sehr gern.

6:00 Uhr
Anruf zuhause. Kinder wecken

6:15 Uhr
Schade. Noch vor ein paar Wochen habe ich um diese Zeit meinen Schatz per Handyanruf geweckt und ihn liebevolle Worte ins Ohr geflüstert. Jetzt darf ich das ja nicht mehr. Er will ja "nachdenken". Ich bin sauer und wütend und enttäuscht. Eine Frau hinzuhalten ist nicht ehrenhaft. Und ich dachte er wäre ein Mann mit Ehre. ------- Ist er auch. Denn wenn er es am Anfang nicht gewesen wäre, hätte er mich nicht erobern können. Wo ich doch überzeugter Single war….

15:00 Uhr
Ich fahre nach Hause. Habe Migräne. Ganz schlimm. Keiner ist mir böse und wünscht mir gute Besserung. Da ich ja nach Stunden bezahlt werde, hat die Buchhalterin auch kein Problem damit und wir wünschen uns noch ein schönes Wochenende….

15:30 Uhr
Bin zuhause und mein Mädl kommt auch gerade. Tröstend nimmt sie mir meine Tasche vom Arm und bedauert mich wegen meiner Kopfschmerzen. Holt schnell eine Tablette, stellt mir dazu ein Glas Wasser hin und fordert mich auf, es zu mir zu nehmen. Mami, wir müssen doch noch einkaufen. Das haben wir doch ausgemacht. Stimmt. Habe ich vergessen. Doch wir brauchen noch Brot, Wurst, Käse und und und und…. Brav schlucke ich die Tablette und tu mir selber leid.

Doch mein resolutes Mädl lässt nicht locker und wir sitzen mit Florian, der mittlerweile auch nach Hause kam im Auto und fahren einkaufen.

16:15 Uhr
Benommen schiebe ich die Einkaufswagen hinter meinen Kindern her. Ich mag nicht einkaufen. Habe ich noch nie gemocht. Und wenn ich Schädlweh habe, erst recht nicht. Bewaffnet mit unserem Einkaufszettel füllen meine Zwerge den Wagen und ich schiebe ihn zur Kasse. Zerknirrscht bezahle ich meinen Obolus bei der Kassiererin und will zum Auto. Ich will heim. "Mami, sollen wir für heute Abend einen Kebab kaufen? Dann brauchst du nicht zu kochen?" unterbrechen Kinderstimmen meine Sehnsucht. Ja. Okay. Ich gebe ihnen meine Börse und lenke das Einkaufsgefährt zum Auto.

17:30 Uhr
Wir sind wieder in unserer hübschen Wohnung. Die Tablette wirkt immer noch nicht und ich werde in Bett geschickt. Ich weis, dass ich einfach so verschwinden kann, denn ich kann mich auf die Zuverlässigkeit meiner Kinder verlassen. Die packen die Lebensmittel aus, scannen sie für die Gfk ein und verräumen sie in die Schränke bzw. in den Kühlschrank. Danach essen sie ihren Kebab und gehen selbst ins Bett. In diesen und auch vielen anderen Momenten bin ich sehr froh und dankbar, dass sie schon so selbstständig sind.
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9. Freitag, 04.07.08:

5:30 Uhr:
Mir geht es wieder besser und ich springe munter ins Bad und wecke meine Kinder. Mache Frühstück und Brotzeit und schicke sie in die Schule.

7:30
Ich sitze wieder im Auto und fahre zu meinem Freitagskunden.

14:30 Uhr
Habe pünktlich Feierabend gemacht und hole Florian, der freitags früher Schluss hat, vom Hort ab. Er ist überglücklich, dass seine Mami ihn abholt und er nicht mit dem Shuttlebus fahren muss.

14:45 Uhr
Sabrina, die freitags den Hort gleich nach dem Mittagessen verlässt, sitzt schon bei ihren Hausaufgaben. Florian hat heute keine auf und wir gehen ins Kinderzimmer und spielen miteinander Uno. Natürlich schlägt er mich wie schon so oft.

16:30 Uhr
Wir packen die Judo-Sachen zusammen und ich fahre sie um

16:45 Uhr
ins Judo-Training. Oh mein Gott, heute ist Gürtelprüfung! Die Kinder wussten es schon seit 2 Wochen. Und auch dass sie je ein Passfoto für den "Schein" mitbringen sollen. Leider haben sie es vergessen und wurden darum zur Prüfung nicht zugelassen. Sie sind enttäuscht. Ich erkläre ihnen, dass ich nicht mit dem Trainer sprechen werde, damit er die Regeln für sie beugt und ziehen mit einem "das habe ich doch gleich gewusst" Gesicht von dannen und trainieren trotzdem eifrig. Im Dezember ist die nächste Gelegenheit. Und dann haben sie bestimmt ein Foto dabei…

19:20 Uhr
Wir sind beim Hit und ich kaufe ihnen zum Trost je eine Pizza mit Käserandfüllung. Und ich vergönne mir eine kleine USB-Lampe für meinen Laptop.

23:00 Uhr
Nachdem meine Kinder sich einen netten Kinderfilm mit leckerer Pizza in der Hand angeschaut haben, trollen sie sich hundemüde ins Bett.

2:30 Uhr
So, jetzt habe ich meinen Bericht über einen MP3-Player fertig und setze ihn ins Ciao. Ich bin nun auch hundemüde und gehe ins Bett. ---- Wieder kein Anruf von ihm….
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Samstag, 05.07.08

11:30 Uhr
Samstag ist unser "Langschlaftag". Darum sitzen wir erst so spät am Frühstückstisch und erfreuen uns an unseren frischen Semmeln und Brezen, den der Lieferservice uns regelmäßig samstags bringt. Danach fahren wir ins Freibad.

20:00 Uhr
Die Kinder sind im Bett und ich schreibe an einem Bericht, den ich noch einstellen will.

02:00 Uhr
Total erledigt falle ich ins Bett
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Sonntag, 06.06.08

9:30 Uhr
Wir frühstücken heute schon so früh, den meine Kinder wollen heute zum Gottesdienst. Sie wollen es von sich aus. Ich mag wie gewohnt nicht mit und räume die Wohnung auf.

12:00 Uhr
Wir grillen leckere Nackensteaks und haben großen Spaß beim Essen.

14:00 Uhr:
Die Kinder spielen miteinander und ich schreibe 2 Berichte. Technik-Berichte! Heute läuft es mir schier aus den Fingern und sie fliegen nur über die Tastatur. Meine Kinder helfen mir mit den Fotos und wir lachen viel über die seltsamen Formulierungen meines Textes. Die natürlich so lange verbessert werden, bis sie einen Sinn ergeben…

18:30 Uhr
Da Florian kochen wollte, gibt es heute Lasagne. Schmeckt superlecker, so wie er sie zubereitet. Wir loben ihn und er wächst um mind. ½ Meter!

Den Rest des Abends bügle ich und streune im Internet.

01:30 Uhr
Nun ist auch für mich Schlafenszeit.
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Ihr seht, wir hatten eine sehr abwechslungsreiche Woche. Aber die anderen Wochen sind auch nicht anders. Doch durch unseren starken Zusammenhalt und auch der innigen Liebe zueinander überstehen wir das Durcheinander. Meist haben wir viel Spaß und das Lachen wird bei uns groß geschrieben. Klar gibt es auch bei uns Unstimmigkeiten und Missverständnisse. Doch wir halten dann einfach eine "Familienbesprechung" ab und reden darüber. Jeder bringt seine Argumente offen und klar. Daraus entsteht meist ein Konsens, mit dem jeder von uns leben kann. Wir sind ja schließlich in einer Demokratie. Und das sollen sie ja lernen.

Aber manchmal werden die Dinge auch monarchisch entschieden. Das heißt, ich entscheide allein und absolutistisch, da ich ja die Königin bin und sie nur die Minister….


Jetzt dürft ihr entscheiden, ob euch der Bericht gefallen hat. Da er sehr lang wurde, bitte ich es mir zu verzeihen, doch wir haben eben keine langweiligen Wochen….


Über eure Kommentare und Bewertungen freue ich mich auf jeden Fall.

Gruß
tapio-maunzi
(Doris)
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
t.schlumpf

t.schlumpf

10.01.2010 20:44

Nur mal so nebenher - du hast ein herrliches, herzliches Lachen!

deliziosi

deliziosi

22.04.2009 12:31

Witzige Idee, den Fragebogen, wie ein Tagebuch auszufüllen. Hat mal wieder Spass gemacht. LG :)

Sirobira

Sirobira

07.02.2009 14:23

Oh, viel Schlaf brauchst Du ja nicht gerade...:-) LG, Tanja

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