^^^Jack Nicholson mal bissig^^^
27.01.2004
Pro:
Alles .
Kontra:
Nix .
Empfehlenswert:
Ja
 Laundry
Über sich:
Muss für 10 Klausuren lernen. Melde mich im Februar wieder. Frohes Neues!
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Hallo ihr Lieben! Heute präsentiere ich euch das Horro-Drama ,,Wolf“, mit Jack Nicholson und Michelle Pfeiffer in den Hauptrollen. Der Plot:
Der Verlagslektor Will fährt nachts auf einer Landstraße durch einen Wald. Es ist Vollmond und der Wald glänzt in einem unheimlichen dunkelblauem Licht. Die Straße ist wegen des gestrigen Schneefalls noch ziemlich glatt. Andauernd beschlägt die Scheibe und Will ist schon ziemlich genervt vom vielen Wischen, als plötzlich ein Wolf mitten auf der Fahrbahn steht. Will will bremsen, aber da ist es schon zu spät. Der Wolf liegt am Boden, ist aber noch am Leben. Will steigt aus und geht langsam auf ihn zu. Er glaubt, er sei tot und will ihn an die Seite ziehen. Noch im selben Augenblick, wo Will seine Beine anfasst, dreht sich der Wolf zu ihm und beißt ihn in seine Hand. Dann verschwindet er im Wald. Am nächsten Tag geht Will zu seinem Arzt und erzählt ihm die Story. Der Arzt glaubt ihm nicht so recht, gibt ihm eine Spritze und dann kann er gehen. Am Abend ist Will zu einer Feier eingeladen worden, wo er davon in Kenntnis gesetzt wird, dass jemand anderes jetzt seinen Job übernehmen wird. Es befinden sich auch Kutschen mit einem Pferdegespann vor dem Eingang des Hauses. Als Will an ihnen vorbeigehen will, scheinen sie förmlich Angst vor ihm zu haben, drehen durch und lassen sich kaum noch beruhigen.
Plötzlich bekommt Will irgendwelche Krämpfe und es schmerzt ihn in der linken Brust. Er flieht in den Garten, weil er nicht den Schwachen vor der Menge geben möchte. Dort trifft er auf die Verlagstochter Laura, eine blonde Schönheit. Sie hat Mitleid mit ihm und hilft ihm wieder auf die Beine zu kommen. Anschließend geht Will zurück ins Haus und beglückwünscht seinen Nachfolger Stewart, der so tut, als hätte er nichts von der Sache gewusst. Will bekommt jedoch einen anderen Job, der aber nicht so viel Verdienst bringt, wie sein voriger. Neuerdings ist Will tagsüber ziemlich müde und nachts immer wach und aktiv. Seit langem schläft er wieder mit seiner Frau und an seiner Hand, wo sich die Wunde noch befindet, beginnen ganz viele Haare zu wachsen... Meine Meinung:
Nach einiger Zeit verschärfen sich Will’s Sinne so, dass man sie als eine Art Superkräfte bezeichnen könnte, die ich auch gerne hätte. Zum Beispiel sein Geruchssinn sagt ihm, wo er in sein Büro tritt, dass Stewart vor einer Stunde auch dort gewesen ist und noch krasser, er riecht im Vorbeigehen, dass einer seiner Kollegen jenen Morgen schon Tequila zu sich genommen hat. Das ist dem Kollegen natürlich sehr peinlich, dass er das bemerkt. Aber stelle sich einer Mal vor, der Chef hätte solch verschärfte Instinkte! Ich glaube, dass dann seine Mitarbeiter sehr darauf achten müssten, was sie tun. Auch unglaublich finde ich, dass sich seine Augen so verbessern, dass er jetzt auch ohne Brille lesen kann! Welch Brillenträger wünscht sich das nicht? Auch sein Gehör hat sich verbessert, er kann zum Beispiel in einem Raum, wo sich ganz viele Leute befinden und jeder Einzelne redet, auch jeden Einzelnen verstehen, indem er, dass, was diese Person sagt, aus diesem Wirrwarr an Wortfetzen herausfiltert! Phänomenal!
Heuchlerisch finde ich ja Will’s Frau. Noch nach der Party beschwert sie sich über Stewart, der ihm seinen Job weggenommen hat, aber hinter seinem Rücken hat sie ein Verhältnis mit ihm, dass schon lange vonstatten geht. Dreist! Das findet auch Will, denn als er eines Abends an der Bluse seiner Frau schnuppert, entgeht ihm natürlich nicht der fremde Duft des Mannes. Aber seine Frau passt zu Stewart, denn er ist genau so ein Heuchler wie sie. Ein Schleimscheißer, der jedem in den Arsch kriecht und so auch Will’s Position ergattern konnte. Ich meine, das Aufstreben im Beruf ist ja o.k., aber wenn man dann noch hergeht und zu seinem Kollegen sagt, man wüsste nichts von seinem Glück, dann finde ich das wirklich anstandslos. Aber so ist das halt im heutigen Berufsleben. Ich sehe es ja selbst an meinem Vater, der 2 Jahre aufgrund einer Krankheit nicht mehr berufsfähig war, dann aber wieder gesund wurde und es ihm durchaus mit seinen alten und neuen Kollegen nicht leicht fiel. Lustig ist die Szene mit Will und Stewart in der Toilette, wo Will seinem neuen Trieb nach auch sein Revier markieren möchte und flugs Stewart auf die Schuhe pisst und ihm rachsüchtig ins Gesicht schaut und sagt: ,,Ich krieg’ dich noch!“ Wem würde da nicht angst und bange werden? Jack Nicholson ist die Rolle wie auf den Leib geschrieben und er bringt sie auch dem entsprechend überzeugend rüber. Seine nächtliche Wildheit und seine furchteinflößenden gelb schimmernden Augen geben dem Film noch das gewisse Extra an Spannung! Deshalb gebe ich diesem Knüller auch 5 Sterne!
Darsteller: Jack Nicholson alias Will, Michelle Pfeiffer alias Laura, James Spader alias Stewart. Regie: Mike Nichols.
Lauflänge: 115 Minuten. FSK: Ab 16 Jahren.
Drehort: USA, 1994. By Laundry ;-)
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07.10.2009 22:00
Sehr hilfreicher Bericht. Liebe Grüße, Elena
28.01.2004 00:24
Mir ging es wie dir: Den hätte ich auch beinahe gesehen. Das Thema kennt man ja schon von der Fliege.
27.01.2004 22:30
Nicholson mal wieder in voller Overacting- Action... Finde ihn recht enttäuschend, die Effekte sind recht albern, das Make- Up cool (Rick Baker) und Morricones Musik ist auch nich übel. Aber der Schluß... Naja, Geschmäcker sind halt anders. mfg, Kai