Erfahrungsbericht über

Wreckless - The Yakuza Missions (Game Cube)

Gesamtbewertung (2): Gesamtbewertung Wreckless - The Yakuza Missions (Game Cube)

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Mit Vollgas auf den Schrottplatz

3  24.02.2006

Pro:
hoher Kurzzeitspass, leichter Einstieg durch gute Steuerung, Musik passend  +  gute Sounds, Deutsche Sprachausgabe, Große Stadtteile  +  viele Secrets

Kontra:
größtenteils (sehr - ) schlechte Grafik, Auf Dauer eintöniges Gameplay, KI=naja, Schwierigkeitsgrad unausgewogen, Sieht insgesamt nach mehr aus als es ist, Multiplayer = §(?$/%? !   +  starker Verkehr

Empfehlenswert: Nein 

MrCuberix

Über sich:

Mitglied seit:06.02.2003

Erfahrungsberichte:11

Vertrauende:1

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 16 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

WRECKLESS: The Yakuza Missions - STOP, ist das nicht ein XBOX Titel dessen Release schon "einige" Jahre zurück liegt? Richtig!
Wie sich momentan herausstellt wird die Strategie erst Exklusiv- dann Multiplattformtitel zu releasen in der Videospielindustrie immer beliebter. So auch bei Activision, dessen neuster, wie soll man sagen "Action-Racer", mit dem Spruch "Doppelt so viele Missionen wie im Original" auf dem Markt geworfen wird. Na ja, hört sich schon mal nicht schlecht an, wäre da nicht der Spruch "Qualität vor Quantität".

Gleich vorweg: Ich habe keine XBOX und auch kein Original WRECKLESS, darum werdet ihr wohl oder übel auf größere Vergleiche verzichten müssen. Das gleiche gilt auch für die PS2 Version.
Das Spielprinzip eines WRECKLESS ist schnell erklärt und auch recht einleuchtend: Es gilt 40 Aufträge per Buggy, Taxi, Müllwagen oder Spürpanzer (usw.) quer durch Hong Kong zu erledigen. Die Missionsziele sind unterschiedlich: Ihr müsst eingesammelte Blutkonserven so schnell und unbeschädigt wie möglich in ein Krankenhaus transportieren, ein anderes mal hingegen ist eure fahrerische Geschicklichkeit für die Rettung eures Boss' in der Kanalisation gefragt. Der Hauptfeind aber sind die Yakuza, eine miese Mafia auf Rädern die den Straßenverkehr in Hong Kong durch üble Aktionen ins Chaos stürzen würden - wären da nicht wir und unsere Vehikel.
Das Hauptspiel ist in 2 Kampagnen bzw. Storys mit je 20 Missionen eingeteilt, zum einen seit ihr als zwei Agentinnen der Eliteeinheit "Flying Dragons" hinter den Yakuza her, der andere Part des Spiels besteht aus dem "Spionagethriller" mit 2 männlichen Fahrern und anderen Autos, das Ziel bleibt aber auch hier das gleiche, nur die Missionen unterscheiden sich.
Ein großer Kritikpunkt bei solchen Spielen ist meistens der geringe Umfang bzw. die kurze Spieldauer, zwar dauern die Missionen in WRECKLESS selten länger als 5 Minuten (es gibt allerdings auch Ausnahmen mit .ca. 30 Minuten Dauer), dafür gibt es viele Goodies, die man nur durch Perfektion erreicht. Zum eine wäre da natürlich der Punkt dass man nur durch erfolgreiches Beenden eines Auftrages ins nächste Level gelangt. Neben den Hauptaufträgen gibt es in den Missionen noch sogenannte Unteraufträge, hier gilt es meistens das Level in einem kürzeren Zeitraum zu schaffen oder eine bestimmte Anzahl von Objekten oder Autos zu rammen. Einfallsreich sind die Unteraufträge leider selten, dafür winken hier Silber bzw. Goldmedallien. Für letzteres kann man in bestimmten Levels neue Autos Freispielen.
Jede Mission kann in 2 Schwierigkeitsgraden gespielt werden, leicht oder schwer, die Schwierigkeit definiert sich in härteren Unteraufträgen, größerem Verkehr und mehr Gegnern. Hat man die jeweilige Mission auf schwer durch wird ein Bonuslevel freigeschaltet, schafft man wiederum diese Extramission gibt es einen neuen Cheat im Cheatmenü.

Das erste was mich bei WRECKLESS extrem gestört hat, und auch den ersten Kritikpunkt markiert sind das Speicher und Laden. Das fängt schon mit der extrem happigen Mem. Card Belastung von 19 Blocks an (auf der Rückseite steht sogar 22 Blocks). Wenn sogar solche Spiele wie Time Splitters 2 oder Starfox Adventures nur 2-3 Blöcke benötigen zeugt das einzig und alleine von schlampiger Versionsübertragung. Weiteres ist das Speichern umständlich gelöst. Zwar kann man bereits vor dem Einstieg ins Hauptmenü laden, gespeichert werden kann allerdings nur in den Optionen.
Und schon sind wir beim nächsten gravierenden Kritikpunkt (noch vor dem Einsteigen ins Spielgeschehen, wohl angemerkt), den Ladezeiten. Hier gesellt sich WRECKLESS in eine lange Reihe von Spielen ein. Schon alleine das Einsteigen in eine Mission dauert 19 Sekunden, dicht gefolgt vom Speichern (18 sec.) und der Zeit um vom aktiven Spielgeschehen wieder ins Missionsmenü zu gelangen (12 sec.). Mag sich jetzt vielleicht etwas kleinzählerisch anhören, ist es wahrscheinlich auch, aber Fakten sind meisten aussagekräftiger, und diese sprechen (leider) für sich.

Vor dem Eintauchen ins Verkehrschaos Hong Kongs und dem genießen des gerade angesprochenen Ladescreens muss der ambitioniere Ganovenjäger aber zuerst seinen treuen Begleiter - also das Fahrzeug - auswählen. Hier stehen dem Spieler insgesamt 31 Autos zur Auswahl. Pro Story gibt es je 6 individuelle Vehikel, also sind 25 Fahrzeuge je Level auswählbar, eigentlich eine Zahl die Ok ist, bei WRECKLESS allerdings mit einem großen ABER dahinter. Denn sind 10 Wagen wirklich gut und schön designt, ist der Rest einfach nur N64-Like. Und das ist zu 90% beim besten Willen nicht übertrieben. Wobei hier noch genauer erläutert werden sollte: Die allgemein anwählbaren Autos sind wie schon angesprochen nur bei bestimmten Missionen durch Gold zu bekommen, dies sind Fahrzeuge die sich auch so im Spielgeschehen auf den Strassen Hong Kongs tummeln - Das fängt bei PKW's an, geht über Polizeiautos und Krankenhauswagen bis großen Fahrzeugen wie Busse, Laster oder Müllautos, hier ist aller vertreten, wobei manche Fahrzeuge doppelt nur in anderer Farbe vorhanden sind.
Die individuellen Fahrzeuge gibt es größtenteils (ausgenommen den YAKUZA Kutschen) nicht im Spiel. In den ersten Missionen hat man je 3 Autos zur Verfügung, die aber Designtechnisch zu den besten im Spiel gehören, im fortschreitenden Spielverlauf kommen hier noch andere hinzu.
Natürlich bietet, wie es sich für so ein Game auch gehört, jedes Auto seine eigenen Fahrzeugstatistiken. Hier wird eine Angabe zur Länge, Gewicht und Leistung des angegebenen Objektes aufgelistet. Selbstverständlich wirken sich die Statistiken auch aufs aktive Spielgeschehen aus, so ist die Steuerung bei kleineren Autos zwar oft weniger präziser, dafür sind sie meist schneller und wendiger. Bei größeren Fahrzeugen sieht die Geschichte wiederum anders aus: Das ist allerdings nicht der einzige Grund warum wohl die Wenigsten zu diesen Gefährten greifen werden: Denn leider haben die Entwickler von Activision den toten Winkel, höchstwahrscheinlich nicht nur für meinen Geschmack, zu groß berechnet. Ein Tankwagen zum Beispiel nimmt den halben Bildschirm ein, da man hier kaum sieht was vor dem LKW vor sich geht ist es nahezu unmöglich dieses Fahrzeug halbwegs "nüchtern" zu steuern. Außer der Kamera hinter dem Fahrzeug Perspektive gibt es nur noch die Egoperspektive, die per drücken auf Z aktivierbar ist, diese stellt allerdings nicht nur bei den größeren Trucks keine optimale Lösung dar. Zumindest ich kann mit dieser Option wenig anfangen, zwar wirkt hier das Spiel schneller, ansonsten aber eher unbrauchbar.
Ein Grund wieso das so ist, ist das gesamte Konzept von WRECKLESS: Natürlich wären autoleere Straßen in den Stadtteilen Hong Kongs Schwachsinn, der Verkehr den wir aber hier aufgetischt bekommen ist absolut unrealistisch, und auch wenn: So etwas kann man doch keinem Spieler zumuten, beim besten willen nicht! Es ist kaum möglich (außer in den seltensten Fällen mal auf der Autobahn) dass man ein paar Meter fährt ohne ein anderes Auto zu rammen, dadurch ist WRECKLESS ein, im Vergleich zu anderen Genremitstreitern, oftmals zu langsames Spiel. Da entschädigt mich persönlich weder das Schadensmodel der Fahrzeuge noch die vielfältige Zerstörbarkeit der Umgebung. Dennoch gibt es hierfür einen kleinen Pluspunkt. Zwar ist das Feature verschiedene Stände, Telefonzellen, unschuldige Passanten (Blut fließt allerdings komischerweise nie ;)), Container, Mistkübel und allerlei anderer Umgebungsbestandteile zu vernichten bzw. umzufahren schon lange nicht neues mehr, allerdings stellt dies einen charakteristischen Bestandteil von WRECKLESS dar.

Nun wird es aber Zeit die Entwickler etwas zu Loben, denn unfair will ich trotz allen berechtigten Kritiken nicht sein: WRECKLESS macht Spaß, und ist bis jetzt eines der idealsten Spiele zum Frustabbau das ich kenne. Wenn es alleine um den Kurzzeitspaß gehen würde, würde ich es sogar wagen das Spiel neben Tony Hawk zu stellen. Dazu trägt vor allem der einfache Einstieg ins Spielgeschehen bei, dieses Punkt sollte die Yakuza Missions (- wie das Spiel mit Untertitel heißt) vor allem für Gelegenheitszocker attraktiv machen. Der Grund hierfür ist vorrangig die Steuerung, die wirklich gut auf das GCN Pad konvertiert wurde. B dient dem Rückwärtsfahren sowie auch dem Bremsen, als Handbremse fungiert Y. Mit den Schultertasten können Raketen abgefeuert sowie der Adrenalinschub aktiviert werden (darauf gehe ich später noch genauer ein). C Stick, Steuerkreuz (außer in den Menüs) und X sind nicht belegt. Spezielle Tastenkombis für Tricks oder dergleichen gibt es bei WRECKLESS nicht, diese wären aber durchaus mit dem Gesamtkonzept vereinbar gewesen. Für Fans des Genres sicherlich ein Minuspunkt, der Übersichtlichkeit und der schon angesprochenen Newbiefreundlichkeit tut dies aber nur gut, und eindeutig für diese Zielgruppe wurde dieser Multiplattformtitel auch entwickelt.
Denn wirkliche Hardcorezocker werden mit diesem Titel wenig anfangen können. Dies fängt schon mit der quasi nicht vorhandenen Atmosphäre an, zwar wird man akkustisch vor und zwischen jeder Mission recht gut eingestimmt, doch sind die Missionsziele einfach zu simpel und oberflächlich. Die Gesamtzahl von 40 Level ist auch mehr schein als sein. Denn viele Missionen sind doppelt, nur mit minimalen Veränderungen vorhanden: So gibt es gleich mehrere sogenannte "Gegeimniss"-Missionen, in denen es das Ziel ist mit Hilfe eines Radars, welches erst Zeichen von sich gibt wenn man in der unmittelbaren Nähe ist, 16 Fragezeichenkisten innerhalb von 30 Minuten im gesamten Stadtteil zu finden. Hört sich langweilig an? Weitere Kommentare spare ich mir hierzu. Wirklich ausgefallene und spannende Missionsziele sind rar gesät, richtig gut gefallen haben mit nur der Endkampf auf einem Hochhaus, eine Mission auf Stegen (man hätte sie auch Jump'n Run auf vier Rädern nennen können) und die seltenen Rennmissionen durch die Stadt, ohne Verkehr (!).

An manchen Stellen hätte Activision das Game auflockern können, es gibt so z.B Raketen die auf Gegner abgeschossen werden können, macht richtig Laune dieses Feature. Bloß wieso sind nur 8 dieser Dinger pro Mission einsetzbar? Wieso gibt es keine Upgrades für diese Raketen? So ähnlich spielt es sich auch mit dem sogenannten Adrenalinschub ab, hiermit sieht der Spieler das Geschehen innerhalb von einigen Sekunden per Zeitlupe, sehr brauchbar, vor allem bei engen Passagen. Nur ist auch diese Möglichkeit einzig 3 mal einsetzbar, pro Level.

Wobei dies ein guter Punkt ist näher auf die Grafik einzugehen. Hier tue ich mir wirklich schwer das richtige Subjekt zu finden, denn sind die einzelnen Stadtteile unglaublich groß und abwechslungsreich (Autobahnen, Inseln, Flughafen, Baustelle, verwinkelte Gassen, Tempel, Parkhaus u.s.w) so ist die Grafik ....unter aller Sau. Vielleicht hätte mich dieser Punkt nicht so dermaßen aufgeregt wenn ich nicht gehört hätte wie gut WRECKLESS auf der XBOX aussieht. Die Insgesamt 8 Sequenzen haben so eine miese Qualität, das man an manchen Stellen verschiedenes nicht erkennen kann - weil alles so verwaschen ist. Die Texturen im Ingame sehen auch kaum besser aus, wobei dies noch zu verkraften wäre. Der Höhepunkt sind aber die unfertigen Animationen, vor allem der Passanten. Sie sehen oft nicht nur so aus wie Superman in GameGods Review, sie bewegen sich auch so, das ist absolut keine GameCube Grafik! Und auch noch lange keine PS2 Qualität! Es gibt stellen wo das Spiel locker ein N64 oder sogar PSX Titel hätte sein können. So was ist absolut unverschämt, und ich bin keineswegs jemand der nur auf die Grafik schaut, aber für dieses Unglück hier gibt es 15% Abzug! Es geht anders, das zeigt sogar das ein Jahr ältere James Bond: AiK in seinen Rennleveln.

Etwas was mir genauso wenig gefallen hat ist die extreme Unausgewogenheit des Schwierigkeitsgrades, ein Level ist so leicht das es sogar ein 9 jähriger beim ersten Anlauf schaffen würde, das nächste hingegen ist auf schwer nicht einmal mit Cheats beim fünften mal durchspielbar. Wenn sogar die Einstiegsmission leichter ist als das letzte Level dann kann etwas nicht stimmen!
Folgendes finde ich auch irgendwie merkwürdig: Auf der Rückseite der Verpackung steht etwas von einem Modi namens "Freies Fahren" ohne Missionszielen. Zwar wird hinten angedeutet dass man das Spiel erst durchspielen muss um diesen Modus frei zu spielen, allerdings bin ich schon in beiden Storys durch, konnte aber nichts dergleichen finden. Sowohl von diversen Tipps Seiten noch von anderen Spielern konnte ich hierzu keine Ratschläge bekommen. Allerdings muss ich Anmerken dass ich noch nicht alles auf Gold geschafft habe und mir noch einige erfolgreiche Extramissionen fehlen, deswegen kein Minuspunkt, eigenartig ist es trotzdem.
Gibt es denn sonst nennenswerte Features? Zum einen sind da die Cheats vorhanden, die ich schon am Anfang erwähnt habe, teilweise lustig und teilweise aber auch recht hilfreiche - Lasst trotzdem die Finger davon bevor ihr das Game nicht durch habt (obwohl sogar in der Anleitung dazu empfohlen wird) ;)
Dann gibt es noch den Rumbleeffekt, der eigentlich schon Standart ist, bei WRECKLESS allerdings zu "standarisiert": Manchmal hat man wirklich das Gefühl als würde man einen Vibrator in der Hand halten, meistens tritt das ein wenn man an einer Wand hängen bleibt. Zum Glück ist dies aber halb so tragisch, denn in den Optionen ist die Stärke einstellbar. Interessant ist vielleicht auch noch das Replay, welches man sich nach einer Mission anschauen kann. Zwar optisch leider nicht besser, sieht man hier wenigstens das Geschehen aus verschiedenen Blickwinkeln und durch interessante Perspektiven wie durch ein Sichtgerät oder eine Linse.

Auser den 20 neuen Missionen ist noch ein neuer, für dieses Genre, essentiell wichtiger Bestandteil auf der Minidisc. Wobei sich die Entwickler hier die Mühe (vorausgesetzt es hat überhaupt welche gegeben) echt hätten sparen können.. und es ist ...der MULTIPLAYER. Hierfür würde ein einziges Wort zur Beschreibung reichen, nämlich "komisch" - in jeglicher Hinsicht. Aber so leicht will ich es mir nicht machen, also versuche ich dieses Missgeschick zu beschreiben: In den sogenannten 2-Spieler-Aufträgen stehen euch eine beträchtlich anmutende Zahl von 7 verschiedenen Modis zur Auswahl, darunter auch "Capture the Flag" oder Verfolgungsjagd, noch gar nicht in die Session eingestiegen wirken hier aber schon die Einstellungen im Menü eigenartig. Ihr könnt wählen zwischen wenig Verkehr beim Park und an der Baustelle oder viel Verkehr am Tempel und an der Einmündung. Hä? Ja da fragt ihr euch zurecht, ich nämlich auch. Das ist aber nur der Vorbote eines wirklichen Disasters.
Denn ins Spiel eingestiegen müsst ist schockiert feststellen: Ihr spielt zusammen mit eurem Kumpel in einem Vollbildmodus und nicht im Splitscreen! Wie das gehen soll? Das hätte ich vor WRECKLESS auch gefragt. Dieses Spiel beweist uns das Gegenteil, zumindest versucht es das. Ok, jetzt wird es kompliziert, aber ich gebe mein bestes: Die Kamera ist hinter dem 1-Player platziert, allerdings nur bedingt, denn dreht man sich, dreht sich die Kamera nicht mit, denn in der Mitte des Bildschirmes bleibt immer der 2-Player fokussiert. Versucht nun der schnell wegzufahren, bekommt der 1-Player ein Minuspunkt fürs zu langsam fahren, der andere wird hingegen fürs Entkommen belohnt. Der erste Spieler zu sein ist schon eine Nervensache für sich, der zweite zu sein und sich innerhalb einer statischen Kamera zu bewegen ist noch um einiges ärger und erfordert Talent. Weiteres spare ich mir hierzu aber, ich denke die meisten werden den Multiplayer sowieso nur einmal ausprobieren und dann nie wieder..

Um einiges besser sind da schon die Musik und die akustischen Effekte. Besonders ersteres erachte ich als besonders gelungen, die Techno Klänge gemischt mit härteren Beats wissen zu gefallen. Auch die Klänge sind ordentlich - Zwar sehen die Passanten dämlich aus, dafür geben sie halbwegs realistische Laute von sich, gleiches gilt auch für die zerstörbare Umgebung. Zum Abschluss noch ein Wort zur KI: Es gibt nicht viele Missionen in denen ihr die Yakuza jagen müsst und dies nicht statisch abläuft (bei Rennen ist dies nicht der Fall, die Gegner fahren immer nach dem gleichen Muster, um nur ein Beispiel zu nennen) aber auch dann sind eure Rivalen nicht gerade mit großen Gehirnen ausgestattet. Anders sieht es aus wenn ihr gejagt werdet, da sind die Burschen schon um einiges flinker, insgesamt ist die KI aber eher bescheiden.
WRECKLESS ist komplett eingedeutscht, außerdem sind noch folgende Sprachen anwählbar: Englisch und Französisch. Das Handbuch (leider zu kurz geraten für meinen Geschmack) ist hingegen nur in Deutsch.

Fazit: Für Konsolenfans & Freaks denen das Geld nicht im Garten wächst ist WRECKLESS: The Yakuza Missions ein absoluter Fehlkauf. Ihr werdet enttäuscht sein. Aber auch Gelegenheitsspielern kann ich auf Grund des verkorksten Multiplayers und der mäßigen Grafik keine klare Kaufempfehlung geben. Sicherlich wird auch dieses Spiel seine Fans finden, denn für kurze Dauer bietet es allemal Spaß, es gibt viel zu entdecken, die Steuerung ist grandios, auch die Sounds wissen zu überzeugen - Der Rest ist aber leider bestenfalls nur Mittelmaß.

Anmerkung: Dieses Review wurde bereits von mir (Benutzername Cubance) auf dem Meinungsportal gamejudge.de veröffentlicht.
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
billjoel49

billjoel49

24.02.2006 12:39

ich habe gezaudert, ob ich nicht eigentlich *H* bewerten soll. Viel steht drin im Bericht, das stimmt, aber er ist durch die fehlenden Titel und vollgepackten Absätze extrem beschwerlich zu lesen. Vielleicht beim nächsten Mal ............... Gruß

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