Wüstenrennmaus

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... Ihre Mäuse hatten nämlich die Naturfarben der Wüstenrennmaus, und das ist so ein braun/gold Ton, der mir persönlich nicht so zusagt. Außerdem konnte ich mich daran erinnern, dass ihre Mäuse nie zahm wurden, und ich möchte schon ein einigermaßen zahmes Haustier haben. Jedenfalls habe ich ja ... Bericht lesen





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Meine Wüstenrennmäuse Luna+Amy...
Erfahrungsbericht von Gila2003 über Wüstenrennmaus
05.05.2005


Produktbewertung des Autors:   


Pro: sie sind liebenswerte und zutrauliche Tiere, Wechselaktiv, man guckt ihnen gerne zu
Kontra: man hat immer die Verantwortung für ein Tier, gewisser Kostenfaktor

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

°°°°° Vorwort °°°°°

Mein heutiger Bericht handelt von meinen beiden Haustieren, den Wüstenrennmäusen „Luna“ & „Amy“.
Vorweg wollte ich kurz erzählen wie es dazu kam, dass ich die beiden als Haustiere halte. Also Mäuse fand ich schon immer total süß. Irgendwann konnte ich sogar meine Mutter davon überzeugen, dass ich welche halten darf, denn sie hat eigentlich Angst vor Mäusen, und ekelt sich vor denen (insbesondere wegen deren Schwänzen, weil die so lang und kahl sind). Nun denn, ich erkundigte mich ausreichend über normale Farbmäuse, und schnell stellte sich heraus, dass deren Haltung gar nicht so einfach sein soll. Männchen sollen sich wohl so gut wie immer verstehen, aber sollen sehr streng riechen. Hingegen sollen Weibchen vom Geruch her angenehmer sein, sich aber oft untereinander beißen etc. Schnell überwiegten die Nachteile den Vorteilen. Trotzdem fuhr ich in die Zoohandlung um mich dort noch mal richtig umzuschauen.
Dort gab es aber gar keine Farbmäuse und ich entdeckte Wüstenrennmäuse. Sofort hat mich ihr niedlichen und liebenswertes Auftreten überzeugt, außerdem find ich ihr Aussehen viel schöner, als das einer normalen Farbmaus.
So ändere sich mein Plan, und ich erkundigte mich ausgiebig über Wüstenrennmäuse. Als ich generell über die Anschaffung von Mäusen nachgedacht habe, blieben die Wüstenrennmäuse außen vor, denn ich konnte mich noch ganz schwach an die meiner Freundin erinnern. Die hatte ca. vor 10 Jahren mal welche, und diese fand ich vom Aussehen nicht so ansprechend, daher kam auch nicht von alleine die Überlegung nach Wüstenrennmäusen. Ihre Mäuse hatten nämlich die Naturfarben der Wüstenrennmaus, und das ist so ein braun/gold Ton, der mir persönlich nicht so zusagt. Außerdem konnte ich mich daran erinnern, dass ihre Mäuse nie zahm wurden, und ich möchte schon ein einigermaßen zahmes Haustier haben.
Jedenfalls habe ich ja nun selbst die Rennmäuse in der Zoohandlung gesehen, und zu ersten mal festgestellt, dass es die in so vielen Farbvarianten gibt, die mir sehr zusagen.
Hinzu kommt, dass man generell nicht oft etwas über Wüstenrennmäuse hört, weil nur selten Leute sie als Haustier halten, viel beliebter sind ja Hamster, Meerschweinchen und Kaninchen. Also wenn man nichts von diesen Tieren hört, kommt einem selbst auch nicht unbedingt der Gedanke sich welche anzuschaffen.
Jedenfalls wurde mein Interesse geweckt und ich habe mich viel über diese Tierchen informiert. Dabei stellte ich fest, dass diese Tiere sehr unkompliziert zu halten sein sollen. Das sie sich so gut wie immer untereinander verstehen (Männchen aber auch Weibchen untereinander). Ich erfuhr nur positives (darauf geh ich später noch im einzelnen ein) und so entschied ich mich dann doch für 2 Wüstenrennmäuse anstatt 2 Farbmäuse.

°°°°° Die Wüstenrennmaus °°°°°

Vorweg ein paar Informationen über die Wüstenrennmaus, also womit man es eigentlich zu tun hat.

- Sie gehören zur Ordnung der Rodentia (Nagetiere) und zu der Unterordnung Myomorpha (Mäuseverwandte). Sie gehören zu der Familie der Cricetidae (Wühler) und der Unterfamilie Gerbillinae (Rennmäuse).
- Sie sind gesellige Tiere und müssen mindestens zu zweit gehalten werden, die Haltung eines Einzeltieres wäre totale Tierquälerei.
- Der Name trügt, denn Wüstenrennmäuse gehören laut zoologischer Systematik nicht zu der biologischen Familie der Mäuse, sondern sind eher mit dem Gold- und Feldhamster verwandt.
- Die Wüstenrennmäuse die es meist in den Zoofachhandlungen zu kaufen gibt, sind meist Mongolische Wüstenrennmäuse. Zur Unterfamilie der Rennmäuse gehören noch weitere Arten mit mehr als 10 Gattungen und über 160 Arten.
- In freier Wildbahn wohnen sie in ihren Tunnelsystemen
die sie bis zu 1,5 m in die Erde graben.
- Wüstenrennmäuse sind Tag- und Nachtaktiv, das heißt, dass sie immer mal wieder im Laufe des Tages und der Nacht wach sind und zwischendurch schlafen. Dies ist meist so im Abstand von 2 Stunden, also 2 Stunden wach, 2 Stunden schlaf. Das ist natürlich variabel, manchmal sind sie auch den ganzen Vormittag aktiv und verschlafen dann den ganzen Nachmittag.
- Erwachsene Wüstenrennmäuse sind ca. 8-13 cm groß (ohne Schwanz) und haben ein Gewicht von 50-100 g. (Männchen sind im Durchschnitt schwerer als Weibschen). Sie haben eine Körpertemperatur von 37,4 bis 39 °C.
- Die natürliche Farbe der Wüstenrennmäuse ist „Wildagouti“ (ein melierter gold-braun-grauer Farbton. Der Bauch ist dabei etwas heller und alle Wüstenrennmäuse haben am Schwanzende einen etwas verdickten Fellquast.
- Es gibt mittlerweile viele verschiedene Farbvarianten und
Auch Schecken.

°°°°° Anschaffung °°°°°

Soviel zu der Vorgeschichte. Ich hatte noch das alte ausgediente Fischaquarium meiner Eltern was ich mir dann im Voraus schon zurecht gemacht hatte. Man soll Wüstenrennmäuse lieber im Aquarium oder Terrarium halten, als in einem herkömmlichen Gitterkäfig, denn Wüstenrennmäuse gehören zu der Gattung der Wühler und sie machen diesem Namen alle Ehre. Sie durchwühlen das komplette Streu, scharren rum, bauen sich ihre Nester daraus, und wühlen von einer Ecke des Aquariums in die andere. Durch das Glas ist das nicht weiter schlimm, denn das Streu bleibt ja im Aquarium. Hat man aber einen Gitterkäfig, wird das ganze Streu durch die Gitterstäbe nach draußen katapultiert, und das ist dann einerseits eine Riesen Sauerei und andererseits ist der Käfig dann bald ohne Streu.
Was auch gegen einen Gitterkäfig spricht sind die Gitterstäbe. Sind diese zu breit, können die Mäuse entwischen. Außerdem haben die Tiere einen extremen Nagetrieb, und würden die Gitterstäbe gegebenenfalls sogar durchnagen können falls sie zu dünn sind. Außerdem ist es nicht gut, wenn die Mäuse den ganzen Tag am Gitter nagen.
Auch die Plastikwanne die unten bei einem Käfig ist kann im Einzelfall angenagt und auch durchgenagt werden. Daher ist das Aquarium wirklich von Vorteil.
Auf ein Aquarium oder Terrarium muss aber auf jeden Fall eine Abdeckung (ich habe mir im Baumarkt so einen Gitterzaun gekauft mit einem Zentimeter abstand, größer darf der auch nicht sein.).
Die mindest Maße für 2 Mäuse sind 80x35x40 cm. Höher als 40 cm sollte ein Aquarium übrigens nicht sein, denn sonst ist die Sauerstoffversorgung im inneren des Aquariums nicht mehr gewährleistet. Je mehr Mäuse man hält, desto größer sollte auch der Käfig sein, ist ja klar. Was sonst die Größe angehet, kann der Käfig nie zu groß sein, denn die Mäuse laufen viel und gerne, und sie brauchen die Bewegung auch. Ich habe ein 120x45x40 cm Aquarium. Ich würde daher empfehlen sogar mindestens ein 100 cm Aquarium zu benutzen, weil die Tierchen den Auslauf und Platz auch wirklich brauchen. Das wird einem auch jeder im Zoohandel sagen, auch wenn in den meisten Büchern nur 80 cm angegeben sind.
Wie gesagt habe ich das Aquarium ja von meinen Eltern, aber im Zoohandel gibt es Aquarien mit den Mindestmaßen so ab 60 Euro, und ich kann nur sagen, lieber in der Anschaffung ein wenig mehr bezahlen, damit die Mäuse auch ein Heim haben was groß genug ist. Es hört sich zwar im ersten Moment sehr teuer an, aber man schafft sich so ein Aquarium ja nur einmal an, und von den anderen Anschaffungskosten ist das Aquarium halt das teuerste.
Was braucht man noch? Also ein Haus ist schon notwendig, nicht immer schlafen die Mäuse darin, denn oft bauen sie sich ach ihr Nest in einer der Ecken des Aquariums, aber trotzdem sollte sie die Gelegenheit haben sich verstecken zu können oder darin zu schlafen. Auf jeden Fall sollte das Haus nie aus Plastik sein, denn dies kann von den Mäuschen zernagt werden und sie könnten das Plastik schlucken. Das Holzhaus kann zwar auch kaputt genagt werden, allerdings ist das ja nicht schädlich für die Tiere.
Notwendig ist auf jeden Fall auch eine Trinkflasche für das Wasser. Die Wüstenrennmäuse trinken zwar nicht viel, und durch Saftfutter wie z.B. Tomaten, Gurke etc. bekommen sie auch viel Flüssigkeit, aber falls sie das Bedürfnis haben noch extra zu trinken ist eine Trinkflasche von Vorteil. Eine normale Schale mit Wasser ist total ungeeignet, weil sie entweder zugebuddelt wird, oder auch mal umgeschmissen werden kann.
Ein Futternapf ist zwar nicht notwendig, weil an das Futter auch so in den Käfig legen kann, ist aber irgendwie doch schöner. Es kann vorkommen dass die Mäuse auch mal ihr „Geschäft“ dort drin verrichten, ist bei meinen Mäusen aber eher seltener.
Einiges des Futters soll man sogar im Käfig verteilen, denn sie gehen gerne auf Futtersuche, und somit schafft man ihnen auch Abwechslung und sie haben was zu tun.
Ansonsten kann man in der Einrichtung des Käfigs nicht kreativ genug sein. Man kann Äste und Steine benutzen. Die Mäuse klettern gerne ein wenig rum, auch wenn sie nicht die perfekten Kletterer sind. Außerdem schafft es Abwechslung vom Käfig Untergrund, und die Krallen nutzen sich dadurch auch noch automatisch ab.
Toilettenpapierrollen sind übrigens mehr als beliebt. Sie werden zum durchkrabbeln und spielen benutzt. Außerdem knabbern sie dran (was gut zur Abnutzung ihrer Zähne ist). Vorraussetzung ist nur, dass an der Toilettenpapierrolle keine Überreste von Kleber sind.
Parfümfreie Taschentücher kann man ihnen auch geben das benutzen sie sehr gerne für ihr Häuschen und schlafen darin.
Zum Streu, also das geeignetste Streu ist das normale Kleintierstreu. Ich komme mit 1 1/2 Packungen pro Käfigreinigung hin, aber ich habe ja auch ein sehr großes Aquarium. Das Streu kostet ca. 1 Euro. Den Käfig muss man übrigens nur ca. alle 1 ½-2 Wochen reinigen, da die Mäuse wirklich sehr wenig Dreck machen. Sie Urinieren nur sehr wenig, und ihr Kot ist sehr trocken, Daher kein Dreck und es kommt zusätzlich zu kaum einer Geruchsbildung.
Auch sollte man immer etwas Heu in den Käfig tun, da die Mäuse es 1. zum Nestbau benutzen und gerne darin schlafen, aber auch weil sie es zwischendurch gerne mal essen.
Was man noch braucht ist eine Schale (nur aus Ton, Plastik darf nicht in den Käfig, weil das von den Mäusen zernagt und gefressen wird!) mit Chinchilla oder Vogelsand. Hier drin reinigen sich die Mäuse, und dabei haben sie sichtlich riesigen Spaß.
Holzhäuser muss man auch nicht unbedingt kaufen, man kann sie auch selber machen.
Ansonsten gibt es an Zubehör für den Käfig im Zoohandel sehr viel zu kaufen, aber zu voll sollte der Käfig nicht werden, sie brauchen auf jeden Fall noch freies Platz wo sie sich bewegen können und auch laufen können.
Von einem Laufrad halte ich persönlich nichts, auch in der Zoohantlung wurde mir dann abgeraten. Denn gerade Wüstenrennmäuse neigen dazu beim laufen ihre Füße dort einzuklemmen, oder das der Schwanz zwischen die Speichen kommt. Oft kommt es dann zu Verletzungen. Außerdem sollen Laufräder ja süchtig machen. Ganz ohne laufen geht es aber nicht, also falls man nicht die Möglichkeit hat, den Mäusen Freilauf zu geben (was eigentlich nicht sein sollte) sollte man vielleicht doch über ein Laufrad nachdenken.
Ich lasse meine Mäuschen auch regelmäßig raus, allerdings grenze ich ihnen dann einen Teil vom Zimmer ab, denn sonst sind sie schneller weg als man gucken kann. Sie sind wirklich extrem schnell und können auch noch sehr hoch springen, aus dem Stand schaffen sie locker 30cm, daher ist die Abdeckung beim Käfig auch auf jeden Fall von Nöten.
Aber der Auslauf ist auch wirklich wichtig für sie, da sie dann auch mal auf einem anderen Untergrund als nur auf dem Streu laufen können, und es ihnen zudem auch Abwechslung bietet.
Vor allem sollte man sich auch darüber klar ein, dass Wüstenrennmäuse im Durchschnitt 3 Jahre alt werden, es aber keine Ausnahme ist, wenn sie älter werden. Man hat halt immer die Verantwortung für die Tiere und sollte sich gut überlegen, ob man auch die nächsten Jahre Zeit für sie aufwenden möchte.
Dann ist ja immer die Frage, für wen eignet sich so ein Tier eigentlich? Also ich würde schon sagen, dass so ein Tier für ältere Kinder geeignet ist, da sie sehr lieb und zutraulich sind. Außerdem sind sie Tag und Nachtaktiv und man bekommt sie also auch mal zu sehen, anders als beim Hamster. Aber sie wollen halt auch nicht den ganzen Tag beschäftigt werden, weil sie zwischendurch auch schlafen. Aber sie sind keine Schmusetiere!
Generell ist es halt eine Anschaffung für die man Verantwortung übernehmen muss und die man nicht nach 2 Wochen in die Ecke stellen kann. Die Tiere sind kein Spielzeug und haben eine gewisse Lebenserwartung. Also wenn man seinen Kindern Wüstenrennmäuse kaufen will, muss man ihnen das auf jeden Fall klar machen.

°°°°° Käfig Standort °°°°°

Auch der Standort wo das Mäuseheim später stehen soll, sollte gut überlegt sein.
Ich habe meine Mäuse in meinem Zimmer stehen, das ist aber nur zu empfehlen, wenn man keinen leichten Schlaf hat. Man gewöhnt sich zwar auf Dauer an kleine Geräusche, aber die Mäuse können nachts teilweise echt krach machen, indem sie am Holz nagen oder Sachen umwerfen etc. Am Anfang wurde ich nachts teilweise auch noch wach, aber mittlerweile gar nicht mehr. Wenn aber beispielsweise mein Freund bei mir schläft wird er dauert von den beiden geweckt, was ihn dann auch ganz schön nervt.
Außerdem muss man bedenken, wenn man die Mäuse in seinem Zimmer stehen hat, dass man nicht mehr so laut Musik hören oder TV gucken kann, weil die Mäuse so empfindliche Ohren haben und das für sie auch nicht gut ist. Bei mir klappt das aber ganz gut.
In der Küche sollte man die Wüstenrennmäuse auch nicht halten, wegen dem dauernden Essensgeruch und der höheren Luftfeuchtigkeit. Auch Zugluft ist nicht empfehlenswert, also nicht direkt neben einem Fenster. Den Richtigen Standort zu finden ist also gar nicht so einfach.
Auch in einem Zimmer wo viel geraucht wird, sollte der Käfig nicht stehen.
Auf die gewählte Höhe des Käfigs sollte man ebenfalls achten, denn er sollte nicht zu niedrig stehen, da das die Kotaktaufnahme mit den Tieren erschwert, wenn sie von einem immer nur den Unterkörper sehen. Hinzukommt, dass man bei einem etwas erhöhten Käfig auch viel besser hineingreifen kann.
Was die Temperatur im Zimmer angeht, also mit normaler Zimmertemperatur kommen sie gut klar, auch im Sommer wenn es etwas wärmer wird. Hingegen dürfen sie nicht draußen stehen, wenn es zu kalt wird, weil sie dann ungeschützt sind.

°°°°° Der Kauf °°°°°

Wenn man sich dann gut überlegt hat, ob man sich solche Tierchen anschaffen möchte und auch einen geeigneten Käfig hat, kann man nun in die Zoohandlung gehen und sich welche kaufen. Ich würde im jeden Fall vorher die Zoohandlung besuchen und gucken wie die Tiere dort gehalten werden und wie sie aussehen, also ob sie gesundheitlich fit sind. Wenn man eine Zoohandlung des Vertrauens hat, also weil man dort schon mal ein anderes Haustier gekauft hat, sollte man natürlich die schon bekannte wählen.
Ansonsten gibt es ein paar Sachen woran man erkennen kann, dass eine Wüstenrennmaus gesund ist:
- sie macht flinke Bewegungen
- sie hat ein sauberes Fell, vor allem um die Augen rum, Nase , Maul und After
- sie hat ein dichtes Fell
- sie atmet ohne hörbare Geräusche
- sie hat einen gerade Rücken
- sie ist unverletzt und hat keine Wunden
Auf jeden Fall muss man mindestens 2 Wüstenrennmäuse halten, das ist der wichtigste Grundsatz. Alleine vereinsamen die Tiere und sie brauche einfach eine andere Maus mit der sie spielen, kuscheln etc kann. Man kann auch kleine Gruppen halten, aber meistens werden halt 2 Mäuse gehalten, weil das ja auch immer ein Platzproblem ist.
Von Pärchen würde ich persönlich abraten, weil die Wüstenrennmäuse sich sehr schnell vermehren und pro Wurf bis zu 12 Junge bekommen können. Ich würde also immer zu Gleichgeschlechtlichen Wüstenrennmäusen halten, im Zoohandel kann man sich auch eigentlich darauf verlassen, dass die Verkäufer die Geschlechter gut bestimmen können, und man auch wirklich das Geschlecht der Rennmaus bekommt was man wollte. Es kann zwar vorkommen, dass man sich vertun kann, wenn die Tiere noch zu jung sind, aber das ist eher selten. Wie schon erwähnt ist es eigentlich auch egal, ob Weibchen oder Männchen, denn sie sollen beide gleich zutraulich werden.
Als ich meine Wüstenrennmäuse gekauft habe, waren sie laut Verkäufer gerade 4 Wochen alt also auch noch sehr klein. Man sollte Wüstenrennmäuse so im alter von 4-8 Wochen kaufen, man kann aber auch ältere Tiere kaufen. Es ist einfach so, dass jüngere Tiere sich schneller und besser einleben können und jüngere Tiere wohl auch im Durchschnitt zahmer werden sollen, als schon ältere, was ja aber auch nicht grundsätzlich so sein muss.
Man sollte auf jeden Fall darauf achten, dass man ungefähr gleichaltrige Tiere kauft, weil diese sich wohl am besten verstehen sollen. Am besten ist es auch noch Tiere aus einem Wurf zu kaufen, also Geschwister, weil die sich wohl grundsätzlich immer verstehen sollen. Ich habe auch 2 Schwestern gekauft.

°°°°° Transport °°°°°

Man sollte nicht zu weit von der Tierhandlung wegwohnen, also der Transport sollte nicht Stunden dauert. Meist bekommt man die Tiere in einer Pappverpackung in der Löcher sind und etwas Streu mitrein kommt. Wenn der Transport zu lange dauert, kann diese sogar unterwegs zernagt werden. Auf jeden Fall würde ich den Transport im Auto wählen, da sonst zu viel Zugluft an die Tierchen kommt und das nicht so gut ist.
Während des Transports sollte man sie auch in Ruhe lassen und auf unnötige Geräusche wie Musik beim Autofahren lieber verzichten, weil sie sowieso schon gestresst genug sind.

°°°°° Der Einzug °°°°°

Wenn man dann zu Hause angekommen ist und die Tiere in ihren neuen Käfig kommen sollte man sie erst mal in Ruhe lassen, also nicht unnötig mit der Hand im Käfig rumfuchteln, zu laut sein oder dauert um den Käfig rumlaufen. Anfangs werden die Mäuschen noch gestresst und erschreckt sein.
Ich würde auch empfehlen, wenn man zum Transport etwas Heu bekommen hat dieses mit in den Käfig zu tun, da die Mäuse diesen Geruch schon kennen.
Je nachdem was für ein Charakter das Tier hat werden sie aber bald aus ihrem Versteck kommen und alles inspizieren. Sie sind nämlich extrem neugierig und alles neue wird dann auch erkundet. Bei meinen beiden Mäusen ging das recht schnell, nach ein paar Stunden hatten sie schon ihr Nest gebaut und liefen aufgeregt im Käfig umher, haben gefressen etc.
Sollte aber in den ersten Stunden nicht viel passieren und die Tiere verstecken sich muss man einfach warten bis sie von alleine raus kommen, denn das wird früher oder später sowie so passieren.

°°°°° Futter °°°°°

Als Grundlage verwendet man am besten eine Futtermischung für Wüstenrennmäuse. Davon sollte man jedem Tier pro Tag ca. 10g geben. Es gibt spezielle Mischungen für Wüstenrennmäuse, aber davon gibt es nur wenige. Generell gibt es wenig spezial Futter oder Leckerchen für die Tiere, sie fressen aber eigentlich auch alles was ein Hamster frisst. Man kann also ohne Probleme auch Hamsterfutter dazu füttern oder ihnen Hamsterleckerlis geben. Auch Mäusefutter kann man verwenden, aber als Grundlage sollte man schon Wüstenrennmausfutter nehmen.
Die Rennmäuse können Vorlieben für bestimmte Sachen im Futter entwickeln, dann fressen sie immer zuerst das. Das Futter aber ruhig stehen lassen, denn irgendwann werden sie auch die anderen Körner fressen, sonst wird ihre Fressgewohnheit zu eintönig.
Ansonsten lieben sie Sonnenblumenkerne, Erdnüsse und Hirse. Aber nicht zu viele Sonnenblumenkerne dazufüttern, weil die sehr fetthaltig sind und sie dadurch dick werden können.
Außerdem sollte täglich Saftfutter angeboten werden, was für Abwechslung sorgt, aber die Tierchen gleichzeitig mit Feuchtigkeit und Vitaminen versorgt.
Dazu eignen sich zum Beispiel Birnen,. Äpfel, Karotten, Bananen, Gurke, Paprika etc. Kopfsalat wird auch sehr gerne gefressen, man sollte den aber nicht zu oft füttern und vorher auch gut abwaschen, weil der oft hohe Nitratwerte aufweist.
Bleibt etwas von dem Saftfutter übrig sollte man es aber nach einiger Zeit wieder aus dem Käfig nehmen, weil es sonst anfangen kann zu gären oder zu schimmeln.
Wasser muss immer zur Verfügung stehen auch wenn sie nicht viel trinken. Dann aber besser in einer Trinkflasche und nicht im Napf.
Man kann den Rennmäusen gerne mal Knabbereiern für zwischendurch geben, aber auch hier gilt nicht zu viel, weil sie sonst dick werden.
Man kann auch tierisches Protein verfüttern, wie zum Beispiel Insektenlarven. Das muss aber nicht sein und ich tue das auch nicht, weil ich das ziemlich ekelig finde.
Man kann zusätzlich noch Ergänzungsfutter mit Mineralien und Vitaminen kaufen, das ist aber nicht von Nöten, wenn man immer Saftfutter füttert und auch so die Tierchen ausgewogen ernährt.

°°°°° Gesundheit °°°°°

Die Fellpflege machen die Nager selbst, sie putzen sich gegenseitig aber auch selbst. Außerdem baden sie gern in einer Schale mit Sand indem sie dann überschüssiges Fett entfernen.
Die Zähne und Krallen wachsen immer, aber wenn man den Tierchen Knabberstangen und ähnliches zu nagen gibt, und sie im Käfig Klettermöglichkeiten und Steine haben nutzen sich Zähne und Krallen von ganz alleine ab.
Wenn man den Käfig säubert sollte man ihn auch auswaschen, damit Keime und Bakterien entfernt werden und vielleicht auch nicht sichtbarer Urin entfernt wird.
Im Großen und Ganzen sind Wüstenrennmäuse sehr Widerstandsfähig und nicht so extrem anfällig für Krankheiten, sollte aber doch mal was mit dem Tier sein auf jeden Fall einen Tierarzt aufsuchen, weil auch harmlosaussehende Sachen zum Tod führen können. Zum Beispiel kann eine Wüstenrennmaus auch sehr krank sein, und das äußert sich nur daran, dass sie träge ist und mehr schläft, und die Auge ein wenig trübe sind. Also auf solche Anzeichen immer gut Acht geben und mit einem Tierarzt im Notfall nicht zu lange warten.

°°°°° Gewöhnung an den Menschen °°°°°


Vom Wesen her sollen eigentlich alle Wüstenrennmäuse her zahm sein, sicher gibt es da auch Ausnahmen, aber so ist es ja eigentlich bei allen Tieren, man hat nie eine Garantie, dass man ein zahmes Tier bekommt oder nicht, das Risiko besteht halt immer. Außerdem ist ja jeder Charakter eines Tieres anderes, wie auch beim Menschen.
Wenn man sich aber genug Zeit nimmt und das Tier langsam an einen gewöhnt sollte das aber eigentlich kein großes Problem sein.
Was man beim Kontakt mit den Tieren beachten sollte ist, dass man möglichst natürlich riecht, das gilt gerade für die Eingewöhnungszeit. Damit ist gemeint, dass man nicht übermäßig nach Parfum, Creme oder Seife riecht, denn so können sich die Wüstenrennmäuse schlecht an den Geruch von einem gewöhnen.
Am Besten ist es, wenn man anfangs erst mal nur die Hand in den Käfig hält ohne irgendetwas zumachen, denn so gewöhnen sie sich an einen und sie sehen, dass die Hand einem nichts tut.
Wahrscheinlich werden sie im ersten Moment wegrennen und sich verstecken, aber ihre Neugierde wird siegen und schnell werden sie das neue ungewohnte inspizieren. Es kann dabei auch sein, dass sie einem leicht in den Finger beißen, weil sie gucken wollen, ob die Hand etwas essbares ist. Das ist dann aber nicht böse gemeint, sondern dient rein zu ihrer Information womit sie es eigentlich zu tun haben.
Auf keinen Fall darf man die Tiere versuchen zu greifen oder nach ihnen schnappen, das würde ihr Vertrauen zerstören. Man muss einfach ruhig bleiben und es immer wieder versuchend die Hand in den Käfig zu tun.
Bei mir war es sogar so, dass sie nach ein paar Versuchen schon von alleine auf meine Hand gesprungen sind um sie zu erkunden, von Angst keine Spur.
Dann kann man auch versuchen sie mit der Hand zu füttern, sehr beliebt sind dabei Sonnenblumenkerne. Man kann sie ihnen entweder so hinhalten und sie nehmen sie dann, oder man legt sie auf die Hand, auf die sie dann springen und sie sich holen.
So werden sie in der Regel recht schnell zahm, und wie gesagt sind sie von Natur aus sehr neugierig und wenn sie sich an einen gewöhnt haben kommen sie auch von alleine.
Ich habe meine Wüstenrennmäuse jetzt seit Dezember 2004 und sie sind richtig zahm geworden.
Wenn ich meine Hand in den Käfig halte kommen sie immer on alleine an. Dabei ist es so, dass „Luna“ etwas zutraulicher ist als „Amy“. Sie kommen zwar beide, aber Luna ist etwas Kontaktfreudiger. Sie springt mir teilweise regelrecht entgegen und klettert auf meine Hand über den Arm auf die Schulter und sitzt dort richtig gerne. Dabei verhält sie sich recht ruhig, aber man muss aufpassen, dass sie nicht versucht runter zu springen. Amy kommt auch auf die Hand, aber braucht meist 2-3 Anläufe bis sie dort wirklich sitzen bleibt.
Ich mache es wirklich so, dass ich sie ausschließlich von alleine zu mir kommen lasse und das hat bis jetzt ja wirklich gut funktioniert. Sie haben halt richtig Vertrauen zu mir und da ich sie zu nichts zwinge, also sie einfach mit der Hand zu nehmen zerstöre ich ihr Vertrauen auch nicht.

°°°°° Verhalten der Wüstenrennmaus °°°°°

Grundsätzlich sind Wüstenrennmäuse liebe und zahme Tiere die auch äußert selten beißen. Mich haben meine beiden Mäuschen noch nie gebissen, halt nur das oben genannte anknabbern um zu gucken was die Hand eigentlich so ist. Aber richtig gebissen haben sie mich noch nicht.
Auch untereinander haben sich meine Mäuse noch nie gebissen, sie streiten zwar auch mal, dann hüpfen sie gegenseitig durch die Gegend und stellen sich auf die Hinterbeine und kabbeln miteinander. Aber so gebissen, dass sie Wunden hatten ist noch nicht vorgekommen. Soll auch äußert selten sein, und so aggressiv sollen sie wohl nur sein, wenn ein fremder Artgenosse zu ihnen stößt den sie gar nicht leiden können.
Das Beobachten der Wüstenrennmäuse macht aber wirklich Spaß, ich könnte manchmal Stundenlang vorm Käfig sitzen und ihnen zugucken. Jede Wüstenrennmaus verhält sich anders, es gibt aber auch typische Verhaltensweisen, zum Beispiel die Neugierde und das typische Männchen machen. Wüstenrennmäuse stellen sich andauert auf die Hinterbeine um besser sehen zu können und um sich umzuschauen. Das sieht wirklich sehr süß und liebenswert aus. Auch das Verhalten untereinander ist sehr liebenswert, sie putzen sich gegenseitig und sie machen viele Sachen gemeinsam. Schlafen tun meine beiden immer zusammen sie kuscheln sich dabei aneinander und manchmal sieht es sogar so aus, als ob sie sich gegenseitig in den Arm nehmen.
Einerseits ist das um sich gegenseitig zu wärmen, aber sie brauchen auch die Nähe und Zuneigung der anderen Wüstenrennmaus. Wie gesagt können sie aber auch mal streiten, was dann aber nie lange andauert.
Geräusche machen sie eher selten, wenn sie sich streiten kann es mal zum Fiepen kommen, was aber relativ leise und kaum zu hören ist. Ansonsten stellen sie sich bei Gefahr auf die Hinterbeine und Trommeln, was für sie ein Warnsignal ist und sie sich darauf hin schnell verstecken.
Sie haben auch eine Drüse am Bauch mit der sie ihr Revier markieren, das machen die Männchen aber intensiver als Weibchen.
Der Charakter jeder Rennmaus ist anders ich zähle euch mal am Beispiel meiner Wüstenrennmäuse die Unterschiede auf.
Luna:
Aussehen: Sie ist braun-grau-weiß gescheckt.
Sie ist die dominantere der beiden, frisst auch meist zuerst, was aber nicht heißt, dass es unter den beiden eine richtige Rangordnung gibt, wobei Amy außen vor steht. Luna hat einen ausgeprägten Nage und Wühltrieb, vor ihr ist nichts sicher und sie durchwühlt teilweise den kompletten Käfig. Außerdem ist sie extrem neugierig und sehr zutraulich. Sobald die Hand im Käfig ist, ist sie kaum noch zu halten. Luna frisst zwar auch gern Leckerchen wenn ich ihr welche hinhalte, aber bis sie sie frisst erkundet sie erst alles andere, man könnte sagen erst wenn sie nichts neues mehr entdeckt hat frisst sie dann auch.

Amy:
Aussehen: Sie ist überall hellbraun, nur am Bauch ist sie weiß.
Amy ist ein wenig schreckhafter, hört sie unbekannte Geräusche erschreckt sie sich schnell. Sie versteckt sich auch öfter als Luna. Sie knabbert zwar auch viel und gerne, klettert aber mehr rum und springt auch mal durch die Gegend und auch höher als Luna. Sie ist auch sehr zutraulich, aber sie braucht manchmal ein par Anläufe bis sie auf die Hand kommt. Hält man ihr Sonnenblumenkerne oder Leckerchen hin ist sie Feuer und Flamme, und lässt alles andere stehen und liegen.

°°°°° Bedürfnisse einer Wüstenrennmaus °°°°°

Eine Wüstenrennmaus kommt in der Regel immer von selbst zu dem Menschen, also sie zu nichts zwingen, das macht ihr nur Angst und zerstört das Vertrauen.
Auch sollte man sie nicht am Schwanz fassen, das mögen sie gar nicht.
Sie wollen beschäftigt werden, die Langeweile darf keine Überhand bekommen. Man sollte öfter mal was im Käfig verändern und ihnen neue Knabbermöglichkeiten bieten. Auch muss man sich regelmäßig mit ihnen beschäftigen, das heißt natürlich nicht, dass man 24 Stunden am Tag für sie da sein muss, aber man sollte sich schon täglich eine gewisse Zeit nehmen, wo man sich intensiv mit ihnen beschäftigt.

°°°°° Fremde Rennmäuse °°°°°

Man kann fremde Rennmäuse nicht einfach zusammensetzen, das kann oft mit Beißereien enden. Meist können sich fremde Tiere nicht in eine bestehende Gruppe einfinden, was aber nicht heißt das dies unmöglich ist. Am besten sollte man die Tiere auf neutralen Boden setzen und sie sich dort kennen lernen lassen, also nicht einfach in ihr Revier im Käfig setzen. Setzt man sie dann zusammen sollte man den Käfig vorher reinigen und etwas neu umstellen, damit sich jeden Rennmaus ein neues Revier schaffen kann. Man muss allerdings immer die Möglichkeit haben die Tiere wieder zu trennen, falls sie überhaupt nicht miteinander können und sich nur beißen und streiten.

Mit anderen Haustieren sollten die Rennmäuse nicht in Kontakt kommen, da sie durch ihren ausgeprägten Revierinstinkt für andere kleine Haustiere gefährlich werden können und von größeren Haustieren angegriffen oder gefressen werden könnten.

°°°°° Zusammengefasste Kosten °°°°°°

Die Anschaffung ist immer das teuerste, aber hinterher kosten sie nicht mehr so viel, also was Futter an geht.

Wüstenrennmäuse: Ich habe für eine Rennmaus 7,90 Euro bezahlt, der Preis ist also wirklich recht günstig.
Käfig/Aquarium: ab ca. 60 Euro aufwärts.
Einrichtung des Käfigs (Häuschen, Trinkflasche, Näpfe...): ab ca. 20 Euro.
Einstreu + Vogelsand fürs „baden“ : Packung ab 1 Euro (ich brauche ca.3 Packungen im Monat) Vogelsand, ab 0,70 Euro für 3 kg
Futter: Pro Monat verbrauche ich ungefähr eine Packung Hamsterfutter, sowie eine Spezialmischung für Wüstenrennmäuse, insgesamt kostet das ca. 3,50 Euro.
Leckereien: Kaufe ich nicht regelmäßig, umgerechnet auf den Monat ca. 2 Euro
Saftfutter: kommt drauf an was man kauft, der reis variiert immer nach der menge und nach dem Obst was man kauft, kann ich also schlecht sagen

°°°°° Fazit °°°°°

Ich bin sehr glücklich, dass ich mich entschieden habe Wüstenrennmäuse zu halten. Meine beiden bereiten mir immer wider Freude, ich gucke ihnen gerne zu und der Zeitaufwand für sie ist es mir in jedem Fall wert. Jeder muss halt selbst entscheiden, ob er die Verantwortung für ein Haustier auch für mehrere Jahre übernehmen will, aber ich habe eigentlich nur positive Erfahrungen mit der Haltung gemacht. Sie ist einfach und bereitet auch nicht unbedingt viel Arbeit.
Teilweise können die Mäuse auch mal krach machen, aber ansonsten stören sie nicht, auch dadurch nicht, dass der Käfig kaum reicht bzw. stinkt.
Ich würde sagen, dass die Haltung auch für ältere Kinder die sich darüber bewusst sind, dass die Tierchen auch mehrere Jahre alt werden geeignet ist, sofern die Eltern die Haltung überwachen und auch mithelfen. Ansonsten sind es einfach sehr Liebendwerte, süße und zutrauliche Tiere die man einfach gern haben muss.
Sehr positiv finde ich aber auch, dass sie Wechselaktiv sind, und auch Tagsüber viel zu sehen sind.
Es ist zwar immer ein Zeitaufwand und ein Kostenfaktor, aber ich möchte meine beiden Wüstenrennmäuse nicht mehr missen und da sie von der Haltung her recht unkompliziert sind und so gesellige, liebe Haustiere sind vergebe ich 5 Sterne und eine Weiteremfehlung an alle, die gerne ein liebes Haustier haben wollen und sich über die Verpflichtungen im klaren sind.

Ich wünsche euch viel Spaß beim lesen und freue mich über eure Bewertungen und Kommentare! Eure Gila!
   

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13.06.2004
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Pro: Pflegeleicht, Geringer Kostenaufwand, werden total zutraulich
Kontra: geringere Lebenserwartung als z.B. Kaninchen, keine "Kuscheltiere"

*~Vorwort~* Warum ausgerechnet Mäuse? Diese Frage bekomme ich oft gestellt, wenn ich jemandem erzähle, dass ich Wüstenrennmäuse als Haustiere habe. Oft wissen die Leute auch gar nicht, wie diese posierlichen Tierchen überhaupt ausschauen und reagieren ... Bericht lesen

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01.07.2005
Die besten Nager der Welt!!
Bewertung für Wüstenrennmaus von Claudia2411

Pro: können Handzahm werden
Kontra: nicht undbedingt für Kleinkinder (kein Spielzeug)!!

Rennmäuse Heute schreibe ich mal einen Bericht über meine Lieblings-Tiere. Vor ca. 2 Jahren habe ich 2 süße mongolische Rennmäuse geschenkt bekommen und sie auch sofort ins Herz geschlossen. Leider ist Phoebe vor ½ Jahr an einem Schlaganfall gestor ... Bericht lesen

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25.02.2004
(17.09.2004)
Von der Wüste ins Wohnzimmer - Die Wüstenrennmäuse
Bewertung für Wüstenrennmaus von opm85

Pro: Gesellig, Interessant, Pflegeleicht, Sauber, Geruchsneutral
Kontra: Kurze Lebensdauer, keine Kuscheltiere,

Heute möchte ich euch mal meine Haustiere etwas näher bringen, meine Wüstenrennmäuse. Meine ersten zwei habe ich seit August 2007, jetzt sind noch zwei weitere eingezogen. Erstmal ein Überblick Vorteile +Geringe Anschaffungs- und Unterhaltkosten +K ... Bericht lesen

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05.02.2008
Komm mein Mäuschen, komm her!
Bewertung für Wüstenrennmaus von LilPinkie

Pro: Pflegeleicht, sehen total süß aus, ...
Kontra: Knabbern alles an

Liebe Ciaoler/Innen! Ich hab mich nun entschlossen, auch mal über einen wichtigen Teil in meinem Leben zu berichten ? meine Mäuse =) // Inhalt // - Wie ich zu Wüstenrennmäusen kam - Beweggründe, warum eine Maus - Die Anschaffung - Zu Hause ... Bericht lesen

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08.07.2004
(26.08.2004)

Berichte die interessant sein könnten für Wüstenrennmaus    
mongolische Wüstenrennmäuse, Gerbils
Bewertung für Rennmaus von  Momo.moe

Pro: niedlich, super interessant, verspielt, schnell zahm....
Kontra: es gibt nicht wirklich eins, alles weitere im Bericht

...Meine Wüstenrennmäuse Falls du mir dem Gedanken spielst, dir ein Haustier anzuschaffen, denk doch mal über mongolische Wüstenrennmäuse nach ;) Die putzigen Zwerge sind circa 8-12 cm (+ 6-11cm Schwanz) groß, vertilgen nur etwa 15g Futter am Tag und sind im Großen sehr pflegeleicht. Nun der Erlebnisbericht über meine 2? Introducing to you: Wipp und Murkel Die Namen bekamen sie durch mein Lieblingskinderbuch, in dem es um zwei ähnliche Mäuse geht. Aber nun zu meinen Tieren an sich. Ich möchte hier keine Anleitung o.ä. geben, sondern meine Erfahrungen mit den Kleinen schildern. Für Tipps und Tricks im Umgang mit Wüstenrennies gibt es tausende Seiten im Internet. Für Infos könnt ihr euch auch an mich wenden. 1. Die Anschaffung Preislich gesehen ist die Neuanschaffung ganz schön "happig". So ein Aquarium fängt bei 30 ? an... Bericht lesen

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01.01.1970
Wüstenrennmäuse-Vermehrung ohne Ende
Bewertung für Rennmaus von  loxana

Pro: siehe Text
Kontra: die explosionsartige Vermehrung

...Ich bin nun seit einiger Zeit Besitzerin von Wüstenrennmäusen. Diese gehören zu den Gerbilen, und sind daher nicht zu den Mäusen zu zählen. Vorab: Es empfiehl sich mindestens zwei Tiere zu kaufen, da Rennis sehr gesellig sind, und als Einzeltier schnell eingehen können, da sie sich einsam fühlen. Eine Freundin empfohl mir Rennmäuse als Haustiere, da sie selbst seit Jahren welche besitzt, und begeistert ist, wie ich nun ebenfalls. Also ging ich in den Zoofachhandel. Ich suchte mir zwei süße Rennis aus, die gleichen Geschlechts sein sollten, wie mir der Händler versicherte. Leider kam nach einem Monate herraus, das es Männchen und Weibchen waren, und nach fast einem weiterem Monat stellte sich Nachwuchs ein...6 nackte und blinde winzige Renni-babys. Erstmal war ich etwas geschockt, dachte aber das ich sie bestimmt in gute Hände... Bericht lesen

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01.01.1970
Wüstenrennmäuse die kleinen Spielgefährten.
Bewertung für Rennmaus von  kriegergreg

Pro: Einfach niedlig
Kontra: nicht alleine zu halten machen auch Nachts viel Lärm

...Wüstenrennmäuse die kleinen Spielgefährten. Sie sind keine dreckigen Tiere, da sie sich in Sand baden. Man sollte eine kleine Schale Chinchillasand in ihr ’’Terrarium’’ stellen. Sie sind verspielt, und wenn man sich mit ihnen beschäftigt werden sie auch zahm. Sie haben einen kräftigen Kiefer den sie zum nagen in Notsituationen aber auch zum Beißen benutzen können. Mann sollte im Tierhandel fragen, ob sich die Mäuse, die man gekauft hat, oder vor hat zu kaufen, zusammen auch vertragen. Sie sind sehr neugierig und wühlen auch gerne mal ihren Käfig um. Sie rennen auch gerne durch Röhren, da macht es ihnen auch nichts, wenn es die Rolle des Küchenpapiers ist. Man sollte ein Glasaquarium nehmen um sie zu halten (das Aquarium nicht mit Wasser füllen Wüstenrennmäuse können zwar schwimmen, doch nach einiger Zeit ertrin... Bericht lesen

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01.01.1970

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