Man hat die Macken!!!
19. Aug 2003
Pro:
. . .
Kontra:
. . .
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Verarbeitung:
Ausstattung:
Bildqualität:
Akkulaufzeit:
Zuverlässigkeit:
Bedienung:
mehr
 Compu_FREAK
Über sich:
Mitglied seit:18.07.2003
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Vertrauende:23
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Nach gemachter Fotoarbeit werde ich nun mal das Medium, mit der ich viele Fotos gemacht habe, präsentieren. Hierbei handelt sich um eine Digitalkamera von Yakumo, der Yakumo MegaImage 35.
Technische Details ################## Bildsensor: 3.3 M CCD Optischer Sucher: Echtbild Zoom-Sucher LCD-Bildschirm: LCD Panel 1.5" TFT LCD Bildgröße (B x H): 2048 x 1536 & 1024 x 768 Farbe: 24-bit (RGB) Speicher: ausgestattet mit 8 MB NAND-Flashspeicher 2048 x 1536 (Fine 5 / Normal 8 / Basic 16) 1024 x 768 (super fine 32 / Fine 48 / normal 64) Hinweis: unterstützt CompactFlash-Karten Typ I
Belichtungssteuerung: -1,5 bis +1,5 EV in 0,3 EV Schritten Objektiv: 3fach Zoom Blende: F 2.8 - F. 11 Brennweite: 6,5 bis 19,5 (wie 32 mm bis 96 mm im 35 mm Format) Blitzfunktion: automatisch, Aufhellblitz, Vorblitz Selbstauslöser: 10 Sekunden Verzögerung Weißabgleich: 1.automatisch 2.Sonne, Glühbirne, Leuchtstoffröhre 1, Leuchtstoffröhre 2 Komprimierung: JPEG Schnittstellen: USB-Anschluss, Video-Out NTSC + PAL Stromversorgung: 4 Standardbatterien Typ AA Maße: 112 x 44 x 77 mm Gewicht: 245 g Treiberplattform: Win 98 SE, Win 2000, Win ME, Win XP, MAC OS 8.6
Lieferumfang: Tasche, Band, USB- & Video-Kabel, 4 Batterien, Treiber-CD, Handbuch, Anwendersoftware Mein erster Eindruck #################### Das erste Mal hatte ich die Kamera im Dezember 2002 in den Händen und fand sie von Aussehen sehr komisch. Aber warum muss sie schon schön aussehen, wenn sie gute Fotos macht? Ich denke ich brauche mir jetzt keinen abbrechen, um die Kamera zu beschreiben, schaut nach oben, da ist ein Bild von dieser Kamera.
Mein erstes Foto ################ Ja, das 1. habe ich zu Hause gemacht, einfach mal meine Freundin fotografiert. Da ich weder Beschreibung, noch andere Sachen vorher gelesen habe, war ich doch von der Größe des Bildes überrascht. Aber mal alles
nach dem anderen. Ich habe vor meiner Zeit in dem PC-Laden ein Praktikum absolviert und da man bei einem Praktikum kein Geld verdienen darf, hatte ich die Möglichkeit mir etwas im Sortiment auszusuchen. Die Wahl meiner Freundin und von mir traf dann am Ende auf die Yakumo MI 35, die im Dezember noch satte 279 Euro gekostet hat. Mein Chef hat davon 150 Euro übernommen, der Rest blieb dann an mir hängen. Kurz vor Weihnachten hatte ich sie dann das erste Mal in der Hand und wollte mich von ihrer Leistung überzeugen. Dann habe ich ein paar nette Fotos von meiner Freundin gemacht und die Kamera durch das mitgelieferte USB-Kabel an den USB-Port meines Rechners angeschlossen. Ich brauchte nicht ein Mal den Treiber installieren, auf meinem Arbeitsplatz kam ein Wechseldatenträger hinzu. Mit dem Programm „ACDsee“ habe ich dann die Bilder betrachtet und ich war überrascht, dass die Fotos doch so groß geworden sind.
Problem Nr.1 ############ Das erste Problem an der Kamera ist der Energieverbrauch. Normale Batterien (1,5 V) sind nach knapp 10 Minuten alle und somit nicht sinnvoll. Also mussten Akkus her, hierbei habe ich ein Ladegerät mit 4 Batterien inklusive für 20 Euro gekauft, und noch 4 weitere Batterien für 10 Euro. Mit dieses Akkus (1,2 V & 1850 mA), kann man dann gut und gerne knapp eine Stunde durch fotografieren. Wenn man jedoch mehr vorhat, wie ich an diesem Wochenende, benötigt man mehr, als nur 2 Sätze an Batterien. Also musste ein weiterer Satz her, diesmal wieder mit Ladegerät für 23 Euro. Problem Nr. 2 ############# Die Verzögerungszeit ist sehr hoch bei der Yakumo MI35. Vom Auslösen durch den Knopfdruck, bis zum letzt endlichen Foto vergeht fast eine Sekunde. In dieser Zeit können Tiere nicht mehr da sein, oder Bilder verwackeln, weil man nicht still halten konnte.
So muss man damit rechnen, dass ein Viertel aller Fotos nicht zu gebrauchen ist. Am Wochenende habe ich ein Stativ benutzt, was zwar nicht die Verzögerungszeit beeinflusst hat, aber die Qualität der Bilder, da ich so keine Chance hatte, die Bilder zu verwackeln. Problem Nr. 3 ############# Ein weiteres Problem besteht dann, wenn die Kamera mal wieder ohne Strom ist, dann fährt das Objektiv nicht mehr zurück und ist somit ein größeres Risiko, da man so sehr leicht das Objektiv beschädigen kann. Aber auch hierfür gibt es eine Lösung, einfach noch einen zweiten Satz bereithalten, dann kann man das Objektiv wieder normal zurück fahren.
Problem Nr. 4 ############# Das kleine LCD Display ist sehr gewöhnungsbedürftig. Man kann lediglich Strukturen erkennen, Schärfe ist in den 1,5“ Display nicht zu finden, aber zur 1. Ansicht reicht es aus. Rote Augen ########## Rote Augen sind sehr wenig im Endprodukt, aber es kann vorkommen. Die MI 35 gleicht zwar sehr viele Rote Augen aus, kann aber anscheinend nicht alle Fotos von ihnen befreien.
Zoom & Sucher ############# Die IM 35 verfügt über einen 3-fachen optischen und einen 4-fachen digitalen Zoom, was in der Mathematik eigentlich 12-fach Zoom ergeben sollte, ich weiß nicht ob das auch so ist, man kann jedenfalls feststellen, wenn man mit dem Zoomhebel ran oder wegzoomt, was digital und was optisch ist. Wenn das Bild im Display mal unscharf sein sollte, kann man dies schärfer stellen, in dem man, dass zu fotografierende Objekt in die Mitte des Displays navigiert und dann sanft den Auslöser betätigt. Jetzt stellt die Kamera automatisch die Schärfe ein. Blitz ##### Also ich könnte euch jetzt einen vom Berg erzählen, aber ich nutze nur zwei Einstellung, einmal mit und einmal ohne Blitz. Je nachdem, ob ein helles Objekt anfixiert wird oder ein dunkleres, kommt der Blitz zur Geltung. Bei hellen Objekten erhält der Hintergrund weniger Helligkeit, bei dunkleren Objekten wird der Hintergrund erhellt.
Helligkeit ########## Die MI 35 stellt automatisch die Helligkeit auf dem Display dar, je nachdem wie hell der Raum ist, oder ob die Sonne direkt im Foto drin ist, wendet die Kamera den Blitz und die Belichtung an.
Meine Fotosession ################# Von Freitag bis Sonntag habe ich die Modellsammlung meines Bruders fotografiert, er besitzt 210 WerbeLkWs, die ich alle fotografiert habe, einmal von schräg vorne und einmal von schräg hinten. Die ganze Aktion hat mit fotografieren und hoch laden in den drei Tagen knapp 12 Stunden benötigt. Die MI35 hat 4-mal neu aufgeladene Akkus bekommen und am Ende mehr als 450 Fotos abgeliefert.
Die Fotos, die entstanden sind, haben alle dieselbe Größe, 2048 x 1536 Pixel. Die Bilder nutze ich nun, um sie in eine Webseite zu integrieren und um einen kleinen Katalog anzufertigen. Die Bilder sind ehrlich gesagt zu groß, da ich sie eh noch verkleinern muss. Ich habe bei diesen 450 Bildern, 3 oder 4 gefunden, die nichts geworden sind, alle anderen durfte ich mit einer sehr guten Qualität auf meinem Monitor begutachten. Die Kamera hat die unterschiedlichen Lichteinflüsse gut ausgeglichen und auch bei Sonnenstrahlen, die Fotos nicht versaut.
Die Qualität der Fotos in der Gesamtheit sind für mich schon sehr befriedigend, da ich nicht viele Sachen mehrfach fotografieren muss, um ein ansprechendes Produkt zu erhalten, daher bin ich froh, dass ich diese Yakumo MI 35 geschauft (geschenkt & gekauft) habe. Preis ##### Wie bereits erwähnt, hat sie zu meiner Zeit noch 279 €uro gekostet, heute ist sie aber schon für 179 €uro zu bekommen. Wenn man dann noch mal knapp 50 €uro für Akkus und 25 €uro für eine Flash Card (128 MB) einrechnet, kommt man letzt endlich auf knapp 250 €uro hinaus und ich kenne nur wenige Kameras die diese Leistung zu diesem Preis bringen.
Und noch zum Schluss #################### Ich gebe der MI 35, die 3,3 MPixel besitzt, 3 Sterne, die setzen sich aus den 4 Problemen zusammen. Wäre die Qualität der Kamera nicht so überzeugend und das Handling kompliziert, wäre ein Stern angebracht, aber so denke ich, sind 3 Sterne angemessen. Empfehlung? Jain…
Ja: Für Anfänger im Bereich der digitalen Fotografie ist diese Yakumo eine Alternative zu teuren Kameras aus dem Hause HP, Nikon, Canon und anderen. Man muss zwar mit dem Energieverbrauch und der Verzögerungszeit leben, doch denke ich, sind diese Mankos minimierbar, durch zusätzliche Akkus und durch ein Stativ. Und für diesen Preis ist es schwer, vergleichbare Qualität zu finden. Nein: Wer schon in der Welt der digitalen Fotografie beheimatet ist, wie zu den Markführern greifen, da diese nicht die von mir beschriebenen Probleme beherbergen und sicher auch in Qualität und Leistung (MegaPixel) der Yakumo MI 35 überlegen sind.
Ich hoffe ich konnte euch wieder einmal ein wenig weiter helfen und dem einen oder anderen bei einer Entscheidung helfen. Da wir gerade bei Yakumo sind, die MJ IV kann ich nicht weiter empfehlen, zwar ist diese noch billiger, aber die Qualität lässt sehr zu wünschen übrig. Compu_FREAK 19.08.2003
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09.03.2006 22:19
@RVprince: Alle Digicams, die ich kenne, fahren bei Unterspannung bzw. niedrigem Ladezustand das Objektiv wieder ein. Erst wenn die Stromversorgung komplett ausgefallen ist, tut sich gar nichts mehr. Gruß M.
09.03.2006 22:12
Schöner Bericht, ganz klares sh. Gruß M.
16.01.2004 16:18
interessanter Bericht... was mich aber etwas wundert: wenn man kleine Bildgrößen benötigt, kann man doch über das Menü eben dieses einstellen. zu Problem 3: das dürfte bei ALLEN DigiCams so sein, wenn der Akku leer ist, fährt kein Objektiv mehr zurück (wie auch) ;o)