Yakumo Mega Image 37 - Viel Kamera für wenig Geld
12.08.2003
Pro:
Preis - Leistung unschlagbar
Kontra:
Aufnahmen im Dunkeln
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Verarbeitung
Ausstattung
Bildqualität
Akkulaufzeit
Bedienung
mehr
 Hoetmar
Über sich:
Mitglied seit:16.07.2003
Erfahrungsberichte:2
Vertrauende:1
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 31 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Ich habe vor einem Monat die Yakumo Image 37 bei einem großen Online-Auktionshaus erworben (Preis inklusive zweitem Akku und 128MB Secure Digital Card: 247,80 inkl. Versandkosten) Zunächst zu meiner Entscheidungsfindung: Ich hatte bisher eine analoge Kompaktkamera mit 140mm Zoom (Pentax Espio 140) und hatte mich entschlossen endlich auf die digitale Fotografie umzusteigen.
Zunächst habe ich mich in zwei Fotoläden unabhängig beraten lassen und habe direkt gesehen, dass eine vernünftige Digitalkamera für einen Hobbyfotografen (>= 2 Megapixel, 3fach optischer Zoom, ausreichend Speicher) wohl 250 bis 350€ kosten wird. Nachdem bei den Fotohändlern vier Kameras (Fuji Finepix A 204, Canon PS A 60, Nikon Coolpix 2500 und Olympus Camedia C220) zwischen 220 und 300€ in die engere Auswahl kamen, verglich ich die Preise mit Online-Händlern. Das im Internet günstigere Angebote zu finden, wären hatte ich erwartet, aber dass der Unterschied so groß ist (in einem Fall über 100 EUR) hat mich doch überrascht.
Gleichzeitig schaute ich im Internet natürlich auch nach anderen Kameras und entdeckte die Yakumo Mega Image 37. Nachdem ich einige Testberichte gelesen hatte stand für mich bei dem Preis und der Ausstattung die Entscheidung fest.
Beim günstigsten Online-Händler kostete die Kamera 195 EUR inkl. Versandkosten, mit einem zusätzlichen zweiten Akku und einer 128 MB SD Speicherkarte lag das günstigste Angebot bei 267 EUR inkl. Versand. Bekommen habe ich das Paket schließlich wie oben beschrieben für 247,90 EUR und mittlerweile hatte ich einen Monat Zeit das Gerät ausgiebig zu testen.
1. Lieferumfang: Die Kamera wird mit einem hochwertigen Li-Ion Akku samt passendem Ladegerät, einer Tasche für die Kamera, einer Trageschlaufe, einer Treiber- und Software-CDRom sowie einem USB Kabel geliefert. Die Kamera hat einen internen Speicher von 16 MB.
Auf jeden Fall sollte man sich einen zweiten Akku (zwischen 20 und 35 EUR) sowie eine Secure-Digital Speicherkarte (128MB ca. 50 EUR) zulegen. Optional gibt es noch eine Dockingstation, die direktes Laden des Akkus, eine einfache Anbindung an den PC und den Anschluss eines Fernsehers ermöglicht (Diashow). 2. Ausstattung:
Als wichtigste Punkte sind hier die Auflösung von 3,1 Megapixeln (interpoliert 5,5)und der dreifach optische Zoom aufzuzählen. (Wer hier alle Kleinigkeiten wissen will sollte sich das Datenblatt des Herstellers anschauen.) Auf die zahlreichen Einstellmöglichkeiten komme ich bei der Bildqualität zu sprechen. Weitere praktische Funktionen sind Videoaufnahme mit Ton (ca 9 Min bei 128 MB Speicher), 20 Sek. Voice Memo die man auch zu einzelnen Bildern abspeichern kann, die Makro Funktion (Bilder im Abstand von 15 bis 50cm), sowie die Bildfolgenfunktion (Kamera macht drei Aufnahmen direkt hintereinander und man sucht sich die schönste raus). Der interne Speicher von 16MB ist nicht ausreichend (15 Bilder bei 3 MP), lässt sich aber ohne Probleme durch SD und MMC Karten erweitern (sehr sinnvoll!!) 3. Bildqualität: Die Bildqualität im Hellen lässt sich als absolut hervorragend beschreiben. Einstellungsänderungen bei "Art der Aufnahme" (Landschaft, Sport, Porträt) sowie beim Weissabgleich (Sonne, Schatten) lassen hier bei allen Lichtverhältnissen optimale Aufnahmen zu. Etwas anders sieht es bei Aufnahmen im Dunkeln aus. Zwar lassen sich auch hier die Einstellungen ändern (Nacht, Nacht-Porträt, Leuchtstoffröhre, Glühbirne), doch habe ich noch nicht die optimalen Einstellungen für gute Bildqualität gefunden, was vermutlich am meiner Meinung nach schlechten Blitz liegt. Bei Nahaufnahmen, insbesondere bei Personen ist der Blitz häufig viel zu hell, ist das Aufnahmeobjekt weiter weg, wird das Bild schnell zu dunkel. Dieses Problem haben allerdings sehr viele Kameras in dieser Preisklasse und vielleicht finde ich ja noch die optimalen Einstellungen. Innenaufnahmen bei hellerem Licht oder Tageslicht werden ebenfals einwandfrei.
4. Stromverbrauch: Der mitgelieferte Li-Ion Akku reicht je nach Einstellungsveränderungen zwischen 50 und 100 Bilder, einen zweiten, aufgeladenen Akku dabeizuhaben ist aber ebenfalls sehr sinnvoll. 5. Gehäuse: Das Metallgehäuse ist hervorragend verarbeitet und die Kamera ist aufgrund ihres Gewichts (185g ohne Akku) und ihrer Größe (96x61x32mm) überall leicht mithinzunehmen.
6. PC Anbindung Die Kamera wird bei Win XP direkt als Wechsellaufwerk erkannt und die Bilder können schnell über das mitgelieferte USB Kabel auf den Rechner übertragen werden (ca. 3-4 Sekunden pro Bild) Fazit: Für einen Hobbyfotografen, der gerne mal im Urlaub oder in der Freizeit ein paar Bilder macht ist diese Kamera das ideale Gerät. Für einen Preis von ca 190€ (nur die Kamera) bzw. 250 - 270€ mit 128 MB Speicher und Ersatzakku gibt es derzeit kein vergleichbares Produkt. Ich bin regelrecht begeistert und würde die Yakumo Mega Image 37 jederzeit wieder kaufen.
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08.05.2007 11:10
Toller Bericht! Liebe Grüße Steff
10.12.2003 10:38
Hi Hoetmar! Sehr schöner Erfahrungsbericht. Die Kamera hatte ich bislang in mein Kalkül nicht einbezogen. Danke für die Abnregung.... Gruß
18.08.2003 13:48
Hi. Schöner Bericht. Ich bin im Begriff, mir die Kamera auch zu kaufen, aber das mit den Bildern im Dunkeln und dem Blitz schreckt mich ein bisschen ab. ind die Bilder mit dem Blitz wirklich zu hell? Wenn ja, dann kauf ich sie lieber doch nicht (so eine hatte ich schonmal, die dauernd überbelichtet hat... Maginon DC 2350...). Kannst du mir vielleicht mal per Mail so ein Bild zukommen lassen? -> jeremy_merkel@gmx.net Danke. Aber sonst ein super Bericht