Erfahrungsbericht über

Yakumo Mega-Image IV

Gesamtbewertung (62): Gesamtbewertung Yakumo Mega-Image IV

 

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Na Kleine, wie wärs?

5  22.01.2003 (03.02.2003)

Pro:
Vielseitigkeit

Kontra:
siehe Text

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Verarbeitung

Ausstattung

Bildqualität

Akkulaufzeit

Bedienung

mehr


GoodOldStuede

Über sich:

Mitglied seit:01.01.1970

Erfahrungsberichte:183

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 66 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Bereits seit längerem gab mir meine alte Digitalkamera nicht mehr das, was ich brauchte.
Seinerzeit hatte ich mich blindlinks in meine Hewlett Packard Kamera verliebt. Doch dann bescherte Sie mir ein unbefriedigtes "Dahinfotografieren". Eine Neue mußte her. Eine Neue, die mir wieder diesen gewissen Kick geben würde.

Lange wälzte ich die Angebote der diversen Anbieter. Irgendwie war nie das passende für mich dabei.

Doch eines Tages lag in meiner Zeitung dieses neckische Vobis Prospekt. Schon nach kurzem Blättern entdeckte ich Sie. Yakumo hieß Sie und strahlte mich an. Bestimmt aus dem Land des Lächelns.

Ich mußte mehr wissen!

+++ Das Äußere +++
------------------
Flott, flott! Eingehüllt in ein fesches Kleidchen, chrom- und hellgraufarben, kommt Sie daher.
Auf der Vorderseite findet sich das Objektiv mit der Normal- und Makroeinstellung, das Sucherfenster, der Blitz und der Schriftzug Yakumo.

Rückseitig finden sich der 1,5" TFT farb LCD Monitor, der Sucher, die Taste zur Menüsteuerung der Kamera (hierüber wird auch der Zoom eingestellt!), der Knopf zum Einstellen des Modus (Fotos, Video, Wiedergabe des Ganzen) und der Knopf zum Ein- und Ausschalten des Monitors.

An der Oberseite findet man den Einschalrknopf, den Auslöser, die Einstelltaste des Blitzes, den Selbstauslöser und den Knopf zur Einstellung der Bildqualität.


+++ Was kann die Kleine? +++
----------------------------
Der Farbmonitor liefert stets Angaben über die genauen Einstellungen. Der Monitor ist sehr scharf und gut zu erkennen.
Angezeigt werden der Batterie-Ladestand, die eingestellte Fotoqualität, die Blitz-Einstellung, der evtl. eingestellte Selbstauslöser, der eingestellte digitale Zoom, sowie der Bildzähler der Aufnahmen, bzw. die noch für Videoaufnahmen zur Verfügung stehende Zeit.

Bei der Fotoqualität kann man zwischen 4 verschiedenen Einstellungen wählen:

2304 x 1728 Pixel
2048 x 1536 Pixel
1600 x 1200 Pixel
1280 x 960 Pixel

Da die Kamera über einen eigenen Speicher von 8 MB verfügt, der aber jederzeit mit SD Memory Karten erweitert werden kann, ergeben sich als höchstmögliche Ausbeute an Bildern:

43, 25, 17 und 8. Mit dem mitgelieferten, internen Speicher lassen sich in der höchsten Fotoqualität also gerade einmal 8 Fotos machen. Übermittelt an den Computer kommen die Fotos dann im jpeg-Format daher. Wie praktisch!
Ich würde also den Kauf eines Erweiterungsspeichers anraten. Ansonsten ist dem Fotospaß doch eine enge Grenze gesetzt.

Erstellt man ein Video, so kann man 1:07 Minuten Film hintereinander aufnehmen. Eine nette Spielerei. Kleine Filmchen erstellen, die dann an den Computer im avi-Format übermittelt werden und dort direkt angeschaut werden können.

Der digitale Zoom kann von 1- bis 4-fach eingestellt werden. Ein Feature, das die meisten Digitalkameras noch nicht bieten. Vor allem nicht in dieser Preisklasse. Der volle Umfang des digitalen Zooms steht aber nur in den beiden niedrigsten Fotoqualitäten zur Verfügung. Ansonsten muß man sich mit dem einfachen Zoom zufrieden geben.

Der Blitz kann entweder ausgeschaltet, auf automatischen Blitz, oder als Blitz, der bei jedem Bild mit einsteigt, eingestellt werden. In der Blitzautomatik macht die Kamera hervorragende Bilder und hellt auch wunderbar die Schatten auf.

Über den Menüknopf der Kamera lassen sich alle wichtigen Punkte der Kameraeinstellungen bedienen. Gleich ob es ums Löschen von Fotos, die Einstellung der Bildhelligkeit oder die Einstellung der äußeren Fotobedingungen (Sonne, bedeckt, Schatten,...) geht. Dank einzustellender, deutscher Menüführung gelingt dies ganz einfach. Ein großes Lob hierfür. Selbst der Laie sollte hiermit klarkommen.
Um noch einmal auf die Bildhelligkeitseinstellung zurückzukommen. Viele SLR Kameras bieten dieses Feature auch, indem man bei Gegenlicht um z.B. 2 Blenden abblenden kann, damit die Fotos im Schatten nicht zu dunkel werden. Bei der Yakumo kann die Bidhelligkeit in beide Richtungen beeinflussen. Wählt man einen positiven Wert in der Einstellung, werden die Fotos heller und natürlich geht es auch andersherum. Wirklich nützlich, wenn auch nur bei extremen Situationen benötigt, denn die Kamera liefert bei der automatischen 0-Einstellung hervorragende Ergebnisse.

Die Kamera kann zum Anschauen der gemachten Fotos/Videos direkt an einen Fernseher angeschlossen werden. Hierfür wird ein entsprechendes Kabel mitgeliefert. Klasse! Fotos anschauen am Fernseher ist super.
Natürlich kann die Kamera auch an einen Computer angeschlossen werden. Die gemachten Bilder/Videos können dann auf den Computer geladen und bearbeitet werden. Erst hier fällt einem dann richtig auf welch hervorragende Bildqualität diese Kamera abliefert. Fantastisch. Selbst in der geringsten eingestellten Fotoqualität ergeben sich einfach nur hervorragende Fotos. Hierbei ist es unerheblich ob man Fotos im Makrobereich (55-80 cm Abstand) oder im Normalbereich (160 cm bis unendlich) geschossen hat. Überzeugend. Auch hier kann ich nur darauf hinweisen, das eine eventuelle Blitzaufnahme sehr gute Bilder liefert.

Ist das schon Alles?

Ach was! Natürlich kann man die Kamera auch als Webcam benutzen. Hierzu wählt man im Kameramenü unter PC die Option Digitalkamera, schließt eben diese über ein USB-Kabel an den PC an und kann zum Beispiel über das mitgelieferte Programm Microsoft Netmeeting mit anderen Leuten Videokonferenzen abhalten, etc. Die Bildqualität ist hierbei fantastisch. Die Bildwiederholfrequenz hierbei liegt bei ca.20 Bildern pro Sekunde. Somit ergeben sich hierbei hervorragende Ergebnisse.


+++ Die Tücke +++
-----------------
Wollte ich bei meiner alten HP Kamera die Bilder auf den Computer laden, so öffnete sich nach dem Anschluß der Kamera an das USB Kabel automatisch das Programm Photoimpressions und lud das Kameraalbum herunter. Dem ist bei der Yakumo nicht so.

Möchte man die gemachten Fotos/Videos auf den Rechner laden, so muß man im Kamera-PC-Menü die Kamera in den Modus Laufwerk bringen und dann an das USB Kabel anschließen.
Im "Arbeitsplatz-Ordner" des Rechners öffnet sich danach ein neues Laufwerk. Ein Wechselträgerlaufwerk! Die Kamera gaukelt dem Computer also ein weiteres Laufwerk vor. In diesem findet sich dann der Ordner mit den Bildern. Diese können dann von dort aus kopiert werden. Zur Bearbeitung oder Speicherung in einem anderen Ordner. Gewöhnungsbedürftig, aber weiß Gott nicht unpraktisch!!! Nur muß der Nutzer erst einmal darauf kommen. In der ansonsten sehr guten Bedienungsanleitung ist die Rede davon, das sich nach Anschluß der Kamera im Windows Explorer ein DSC Ordner bildet, in dem die Bilder zu finden sind. Glaubt mir, diesen Ordner zu finden verlangt schon ein gewisses Maß an Spitzfindigkeit.

Hier natürlich ein Dank an den Vobis Service. Der gute Mann wußte direkt wo mein Problem liegt. Ich war nicht der Erste mit diesem Problemchen.


+++ Was wird mitgeliefert? +++
------------------------------
Mit der Kamera erhält man eine Kameratrageschlaufe, ein USB-Anschlußkabel, ein Kabel für den Anschluß der Kamera an einen Fernseher, 2 Batterien, eine Bedienungsanleitung und eine CD-Rom mit Software.

Auf der CD-Rom finden sich die Treiber für die Kamera, das Programm Photoimpression zur Bildbearbeitung, das Programm Netmeeting für Videokonferenzen, etc und Direct X 8.0.
Im Prinzip alles was das Herz begehrt. Hiermit lassen sich erst einmal alle Features der Kamera austesten.


+++ Mein Fazit +++
------------------
Ich bin baff!
159.-- Euro hat mich meine süße kleine Japanerin gekostet und sie bietet mir alles, wonach ich begehrte.

Die Bildqualität ist einfach nur fantastisch. Also muß das Aufnahmeobjektiv auch kein schlechtes sein. Die Aufnahmen haben eine brilliante Schärfe, selbst in der geringsten Fotoqualität.

Die Benutzung als Webcam stellt überhaupt keine Schwierigkeiten dar. Die Bilder sind gestochen scharf und es ergibt sich nur ein leichtes, wenig ruckelndes Bild bei dieser Art der Videowiedergabe.

Ich danke Yakumo, ich danke Vobis für dieses kleine Wunderwerk der Technik.
Und natürlich vergebe ich alle Sterne an dieses Produkt, auch wenn mich die Bedienungsanleitung bei der Foto auf den Computer laden Geschichte gefoppt hat.
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
MaxPEC

MaxPEC

01.05.2003 18:04

Sehr schöner, ausführlicher und informativer Bericht. Ich habe die Kamera auch gerade in einem unvorhersehbaren Anfall des Geldausgebens bei eBay gekauft. Leider jedoch ohne vorher bei Ciao nachzusehen *vornKoppschlag*. In anderen Berichten kommt zum Tragen, dass die Verarbeitung (Schlaufenhalterung, Batteriedeckel usw.) eher schlampig und der Stromverbrauch imens sei. Würde mich interessieren, ob Du das bestätigen kannst. Wie dem auch sei - habe jetzt 160,90 EUR (inkl. SD 64MB, Tasche & Versand) gelatzt - aber wenn Dein Bericht überwiegend zutrifft, dürft' ich wohl zu dem Preis nicht meckern dürfen... oder? Viele Grüße, Max

SeeHummel

SeeHummel

13.03.2003 13:41

Überleg auch gerade ob ich sie mir kaufe, hab sie nämlich für 134€ angeboten bekommen und das is ja nun wahrlich nich schlecht :o). LG Hummelchen

htri

htri

08.03.2003 01:02

Da wird man ja neidisch!

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