Erfahrungsbericht über

Yakumo Mega-Image VII

Gesamtbewertung (4): Gesamtbewertung Yakumo Mega-Image VII

 

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Was ist denn das für ein Dreck???

2  23.01.2005

Pro:
Preis, Einstellungsmöglichkeiten, Bedienung

Kontra:
Auflösung, Verarbeitung

Empfehlenswert: Nein 

Details:

Verarbeitung

Ausstattung

Bildqualität

Akkulaufzeit

Bedienung

mehr


Croncalonca

Über sich: <<<ICH DENKE, ALSO BIN ICH!>>> Nur noch 7.700 Punkte bis zum Farbwechsel - endlich...

Mitglied seit:25.05.2002

Erfahrungsberichte:68

Vertrauende:17

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 130 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Im Oktober 2004 bestellte ich mir bei vobis.de die damals neue “Yakumo Mega Image VII“. Da ich immer noch die “Mega Image IV” besitze, dachte ich eigentlich, dass es eine enorme Verbesserung sein müsste.
Nach nur 9 Wochen Lieferzeit hatte ich auch schon die Kamera. Na ja etwas viel Lieferzeit für so ein kleines Teil. Die Kamera stand also von Anfang an unter einem sehr schlechten Stern.
So sollte es dann auch sein, denn ich schickte sie nach nur 2 Wochen total entnervt zurück. Warum, kann man hier nachlesen.

---Preis und Verfügbarkeit---

Die Kamera bekommt man eigentlich überall, denn irgendwie scheint dieses Teil der Renner zu sein. Warum weiß ich auch nicht.
Im Netz bekommt man sie für ca. 79 €.

---Das Aussehen und das Zubehör---

Also optisch wirkt sie nicht schlecht. Vor allem die Größe scheint im ersten Augeblick zu überzeugen, denn sie hat ungefähr Checkkarten-Format (86 x 55 x 25 mm). Sonst ist das Gehäuse in silber gehalten und auf der Rückseite nimmt der TFT-Bildschirm den größten Platz in Anspruch. Außerdem fällt die Blende zum Schutz des Objektivs auf. Insgesamt wirkt sie sehr putzig.
Das Zubehör ist mehr als reichlich vorhanden:
2 Batterien
USB Kabel
Videokabel
Handschlaufe
Tasche
Software und Treiber auf CD (für Windows XP/2000 und 98 + Mac 9.1)
Kurzanleitung
Alles was man für eine gute Kamera auch braucht.
In diesem Punkt hatte sie mich eigentlich komplett überzeugt, da der Treiber auf dem neuesten Stand ist und dann Bild-Programm auch akzeptabel ist.

---Verarbeitung und Qualität---

Und da wird es zum erste Mal etwas heikel, denn die ist nicht wirklich gut. “Lieblose Massenware” beschreibt es wohl am Besten. Die Blende wackelt, wie ein Lämmerschwanz.
Irgendwie wirkt alles sehr billig. Schon wenn man sie in die Hand nimmt merkt man: “Plaste wohin da Auge reicht!”.
Also das ist schon der erste negative Punkt.

---Technische Daten---

Bei Digi-Cams könnte man darüber immer eine Doktorarbeit schreiben, denn es gibt ein Haufen Daten. Ich habe mir jetzt nur ein paar sehr wichtige herausgesucht:

Aufzeichnungsformate AVI / JPEG / EXIF 2.2 / DPOF / WAV
Aufnahme-Element 1/2” CMOS — 3,10 Megapixel / 7,00 Megapixel interpoliert
Objektiv F3,0
Zoom 8,6 mm / 8fach digitaler Zoom
Selbstauslöser Vorlauf 2 oder 10 Sek.
Gewicht 85g
Belichtungssteuerung Auto / Portrait / Landschaft / Blume / Naturgrün / Nachtszene / Nacht-Portrait
Panorama-Hilfe / Vorschau
Aufnahmebereich Normal: 86 – 153 cm / Makro: 19 – 22 cm / Unendlich: 153 cm – unendlich
Speicherformat 16 MB interner Speicher / SD-Karte

---Benutzerfreundlichkeit---

Also da ist Yakumo immer Spitze, denn einfacher geht es gar nicht. Alles ist sehr übersichtlich und leicht verständlich. Nur dieser bekloppte Joystick auf der Rückseite der Kamera ist sehr ungenau und empfindlich zugleich, daran muss man sich erst einmal gewöhnen, denn entweder dieses Teil reagiert nicht wenn draufdrückt oder es reagiert beim kleinsten Druck. Nervt ganz schön.
Sonst sind die Einstellungsmöglichkeiten fast grenzenlos und können mit denen einer teueren Kamera locker mithalten.
Die Auslösezeiten sind recht gut und man könnte damit sehr schöne Schnappschüsse machen. Auch die Zeit für die Inbetriebnahme ist ausreichend.
Doch nun zum größten Problem bei fast allen Digi-Cams. Die Batterien (Größe AAA). Die halten nicht sehr lange. Dieses Teil ist kein Energiesparwunder. Wenn man gut dabei ist, kann man innerhalb von einer Stunde gleich dreimal die Batterien wechseln. Ein Akku wäre also die bessere Lösung von Yakumo gewesen, denn damit kann man im Endeffekt nur Kosten und Ressourcen sparen.
Das Installieren der Treiber ist kinderleicht und geht sehr schnell.

---Die Bildqualität---

So jetzt kommen wir zum Punkt warum ich dieses Teil wieder zurückgeschickt habe. Die Qualität ist unter aller Sau.
Da macht meine Mega Image IV bessere Bilder als dieses Teil. Zum Vergleich die “IV” hat 4 Megapixel (interpoliert) und die “VII” hat 7 Megapixel (interpoliert) !!!
Wenn man denn einmal die richtige Einstellung für das Bild gefunden hat, kann man dann auch seine Fotos machen, aber ob die dann etwas werden bezweifele ich, denn entweder leuchtet der mehr als schwache Blitz die Szenerie nicht richtig aus oder das Bild ist total verschwommen bzw. verwackelt. Besonders da der optische Sucher an der Kamera fehlt. Damit wird gerade bei etwas schummerigen Licht das Aufnehmen zur Qual.
Aber auch wenn es hell ist, sind die Bilder irgendwie fast immer unscharf.
Da können dann auch nicht die vielen Einstellungsmöglichkeiten drüber hinweghelfen. Sepia schwarz/weiß oder Portrait sind nur ein paar der vielen Varianten.
Doch einen Pluspunkt gibt es doch. Der Zoom ist eigentlich recht gut. Obwohl dieser nur digital ist, ist doch die Auflösung besser als normal. Aber wer will denn seine Bilder immer nur mit dem Zoom aufnehmen?
Insgesamt bin ich mehr als enttäuscht von der Qualität der Bilder - das Objektiv ist mit F3,0 einfach zu schlecht...

---Die Videoqualität---

Auch da muss ich sagen, dass ich eigentlich überrascht bin. Denn die ist relativ gut. Bild und Ton sind synchron. Auch die Auflösung ist recht gut. Aufgenommen wird als AVI. Kann man also problemlos mit jedem PC abspielen.

---Übertragung der Bilder auf den PC---

Auch dies stellt eigentlich kein Hindernis dar. Einfach nur den mitgelieferten Treiber installieren und den Rest macht der Computer. Windows ist hier das Schlüsselwort mit der automatischen Bildererkennung kann man diel Bilder einfach herumerladen.
Oder man kopiert die Bilder mit dem dazugehörigen Bildbearbeitungsprogramm.

---Fazit---

Wenn die Bilder nicht einer dermaßen schlechte Qualität hätten, würde ich die Kamera wahrscheinlich noch haben und eine Empfehlung aussprechen, aber dem ist nun mal nicht so.
Außerdem wirken Verarbeitung und ausgesuchte Materialien sehr billig. Der Preis ist deshalb vielleicht etwas hoch. Höchstens 50 € würde ich dafür bezahlen.
Die Einstellungsmöglichkeiten sind zahlreich vorhanden - wie bei einer guten Kamera. Testet die Yakumo Mega Image VII einfach mal selber...
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
jerazi

jerazi

29.07.2007 18:43

Hatte auch das Teil und habs verschenkt, die Bildqualität war echt mies. LG jerazi

neue.medien

neue.medien

01.08.2005 11:21

Hallo, danke für den guten Bericht. Ab heute (01.08.2005) gibt es das Teil für 49,95 Euro bei NETTO. Ich suche eine Knipse für meine 6jährige Tochter. Aber bei der mangelhaften Bedienbarkeit der Knöpfe ist das wohl nichts für sie. Nochmals danke. Der Bericht hat mich warscheinlich vor einer großen Enttäuschung bewahrt. Bert

Jane_Eyre

Jane_Eyre

19.04.2005 15:30

Deinem Bericht kann ich mich anschließen. Ich habe die Kamera auch nach wenigen Wochen zurückgeschickt. Nagelneue Batterien waren nach 4 Bildern leer (jedesmal!), der Zoom funktionierte bei der Fotofunktion überhaupt nicht, die Knöpfe ließen sich nicht gescheit drücken. Superenttäuschend. Nun habe ich eine Olympus Camedia und bin total happy!

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