Yakumo QuickWLAN USB

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... Von den beiden Modellen wählte ich dann das günstigere: Den QuickLAN USB Adapter von Yakumo. Yakumo war mir als Elektronikhersteller von zum Beispiel Flachbildschirmen ein Begriff und ich dachte bei dem Preis von 33€ könnte ich nicht viel falsch machen. Der Kauf war eher spontan. Der USB-Stick ... Bericht lesen





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Das erste mal WLAN - wo ist Empfang?
Erfahrungsbericht von Wenntika über Yakumo QuickWLAN USB
15.11.2004


Produktbewertung des Autors:   

Zuverlässigkeit schlecht 
Benutzerfreundlichkeit ok 

Pro: klein&leicht, fließende Geschwindigkeitsanpassung, g - Standart
Kontra: schlechter Empfang

Empfehlenswert? nein 

Kompletter Erfahrungsbericht

Da ich vor kurzem in Aachen angefangen habe zu studieren und eigentlich auch tagsüber Computer und Internet nicht missen wollte, habe ich das Angebot der RWTH genutzt dir einen Account für den Wireless LAN Zugang zu machen, um dort in fast allen Gebäuden mit meinem Laptop kabellos ins Internet zu gehen.

Da ich nicht gerade einen Laptop der Deluxversion besitze, habe ich keine integrierte WirlessLAN Karte im Laptop habe, beschloss ich also einen WirelessLAN Adapter zu kaufen.
Die USB-Sticks fand ich total praktisch, weil sie so klein waren, zudem brauchte ich einen USB-Adapter, weil mein Laptop keine PCMCIA-Schnittstelle besitzt.

Ich ging in den nächsten Computerladen und wollte mich beraten lassen, die Auswahl war aber nicht so groß. Von den beiden Modellen wählte ich dann das günstigere:
Den QuickLAN USB Adapter von Yakumo. Yakumo war mir als Elektronikhersteller von zum Beispiel Flachbildschirmen ein Begriff und ich dachte bei dem Preis von 33€ könnte ich nicht viel falsch machen. Der Kauf war eher spontan.

Der USB-Stick kommt in einem kleinen Karton daher, indem sich ne Treiber CD, der Stick, nen USB-Verlängerungskabel, eine Registrierungskarte und die Bedienungsanleitung befindet.

Der Stick an sich ist klein und schwarz. Bei gerade mal 22 g und einer Länge von weniger als 10cm ein ziemliches Mini-Teil. Von den zwei grünen Lämpchen ist eine für "Power" und die andere für "Link", sie zeigt also an, ob der Stick zum LAN Kontakt hat.
Am einen Ende hat der Stick eine Kappe, die den USB-Stecker schützt. Die Kappe ist dann lose und irgendwie hatte ich im Gefühl das die mir eines Tages zwischen Hosentasche und Rucksack abhanden kommen würde. Überhaupt fand ich den Stick beinah zu klein. Das Plastikgehäuse wirkte zwar solide aber nicht wirklich stabil genug, ob er einen Sturz gut verkraften würde, wage ich zu bezweifeln.
Gut fand ich das Verlängerungskabel, da der Stick breiter ist als ein USB-Steckplatz sollte das Kabel dafür da sein, wenn der Stick bei dem auf dem Tisch stehenden Laptop nicht an den Steckplatz passt, kann man das Kabel in den Laptop stecken und den Stick dann am Kabel danebenlegen. Eigentlich eine durchdachte Sache.

Technisch gesehen hat der Stick schon einiges zu bieten. Er unterstützt den Standard IEEE 802.11g mit 54 Mbps und IEEE 802.11b mit 11 Mbps. Er kann sich fließend an die Netzwerkgeschwindigkeit anpassen und die Übertragung verschlüsseln: mit einem WEP-Standard mit 64 sowie 128 bit-Verschlüsselung.

Die Installation über Windows XP verlief schnell und einfach, XP erkannte den Stick sofort und die Treiber waren flott installiert.
Die Bedienungsanleitung brauchte ich eigentlich nicht.
Natürlich blieb die LED für "Link" zuhause erst mal aus und in der Taskleiste zeigte sich ein kleines rotes Symbol für "keine Verbindung".

In der Uni dann kam der Stick das erste Mal zum Einsatz, vorher hatte. Laptop auspacken, hochfahren, WLAN Stick rein und losgehts. Denkste!
Die Link-LED blieb aus und das rote Symbol blieb. Dabei hatte ich mich vorher genau informiert, wo ich die AcessPoints und HotSpots zu finden habe.
Schließlich fand ich doch eine Stelle mit Empfang! Das Lämpchen wurde grün und das Symbol in der Taskleiste auch, ich konnte den Client für die Anmeldung ins UniWeb runterladen und installieren. Als alles fertig eingerichtet war, funktionierte das Internet mit dem WLAN-Stick tadellos: Downloads, ICQ und Webseiten, alles ging sehr schnell und flüssig.

Am nächsten Tag packte ich den Laptop und den WLAN-Stick wieder aus, aber ich bekam keinen Empfang. Das Link-Lämpchen blieb dunkel. Ich wechselte mehrere Male den Sitzplatz und versuchte es in verschiedenen Gebäudeteilen, aber nirgendwo bekam ich Empfang. Etwas frustriert packte ich wieder ein und glaubte an eine Serverstörung oder ähnliches.
Als ich am nächsten Tag die selben Probleme hatte, installierte ich alles neu. Die Treiber und die Software, wieder rannte ich durchs Gebäude auf der Suche nach Empfang. Schließlich fand ich einen Tisch in einem Flur an einer Treppe und blieb sitzen. Endlich entspannt surfen im Internet. Doch nicht von langer Dauer: Immer, wenn Leute an mir vorbeigingen verlor der Stick die Connection zum Netzwerk, besonders, wenn Personengruppen die Treppe hochgingen. Wenn die Gruppe weg war, konnte ich wieder surfen. Ich möchte nun von niemandem hören, dass das technisch nicht möglich ist, aber es war nun einmal so. Die Verbindungsstärke war an der Position aber sonst relativ hoch.

Wieder frustriert packte ich zusammen.
Schließlich packte ich den Laptop nochmal in einigen Hörsäälen aus um es dort zu versuchen, wieder kein Empfang. Ich sprach mit anderen Wireless LAN-Usern, diese sagten mir, sie hatten nirgendwo keinen Empfang im Gebäude (Im Informatikzentrum!). Ich schien die einzige zu sein, die dieses Problem zu haben schien. Während direkt (!) neben mir einige mühelos surften, versuchte ich vergeblich eine Verbindung aufzubauen.
Die maximale Zeit die ich mit dem Stick online verbracht habe, waren 30min. Ansonsten wurde ich oft unterbrochen "connection lost".
Ich beriet mich mit anderen, alles andere war korrekt installiert aber selbst direkt neben einem AcessPoint hatte ich Probleme die Verbindung zu halten. An anderen Laptops zeigte der Stick das selbe Verhalten.

Da ich immer wieder die Internetverbindung verlor, kam es häufiger zu Abstürzen der Treiber, der Internetsoftware oder von Windows. Obwohl mein Laptop immer sehr stabil gelaufen ist.

Nach einer Woche Tüftellei gab ich es dann auf:
Da weder die Netzabdeckung schlecht, noch der Stick defekt war (denn minutenweise tat er es ja), noch irgendein Installationfehler vorlag, brachte ich den Stick zurück in den Laden.
Nach einiger Diskussion bekam ich dann mein Geld zurück. Zuhause forstete ich was im Internet und mir schien, als hätten auch noch andere mit WLAN Produkten von Yakumo Probleme gehabt.

Leider kann ich in diesem Erfahrungsbericht nichts dazu sagen, wie es ist, wenn man den Stick zuhause benutzt, mit einem festen WLAN Router und den Stick als Empfänger an einem anderen PC, da ich zuhause kein WLAN habe.

Vielleicht läuft der Stick in einem festen Heimnetzwerk unter immer gleichen Bedingungen besser als in einem großen Universitätsnetzwerk, dazu kann ich leider nichts sagen.
Ich jedenfalls kann von diesem Stick nur abraten, ich finde, die Empfangsqualität ist einfach noch nicht ausgereift. Ich halte den QuickUSB Adapter für ein Produkt von nicht allzu guter Qualität und ich denke, dass man für 33€ für 22g Technik etwas mehr erwarten kann, wenigstens eine konstante Verbindung!

Zur Funktionsvielfalt des Gerätes kann ich nur "recht ordentlich" sagen, da es eben nur eine Netzwerkkarte für WLAN ist, nicht mehr aber auch nicht weniger.
Die Softwareausstattung ist mäßig, da außer Treiber es nicht viel gibt auf der CD. Die Treiber habe ich nun mal mit ausreichend bewertet, da sie oft abstürzten, wenn der Stick die Connection verlor. Ein Treiber Update habe ich nicht versucht (wie auch mit so kurzer Verbindungsdauer?)

Natürlich ist es nicht auszuschließen, dass gerade der Stick den ich gekauft habe evt. einen defekten Empfänger hatte, ebenso kann man nicht ausschließen, dass es mit den neusten Treibern einwandfrei funktioniert hätte.

Das waren meine Erfahrungen mit diesem WLAN Stick und die waren nun mal eben sehr schlecht, weswegen das Produkt nur 2 Sterne erhält, da es seinem eigentlichen Zweck kaum dienen konnte. Irgendwie bin ich das Gefühl nicht losgeworden, man hat mir billigen Kram verkauft. Ich bin nun auf der Suche nach einem guten Ersatz.
Bis zum nächsten WLAN Bericht!

Tschau Susa   

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