Yakumo TFT 19 XPT

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Yakumo TFT 19 XPT

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Flach, schnell, zuverlässig, günstig: der Yakumo TFT 19 XPT bietet alles auf einmal! Dank 8 ms Reaktionszeit und digitalem (DVI-D) Anschluss eignet er sich hervorragend für 3D...
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1-6 von 7 Erfahrungsberichten    
> Alle 7 Yakumo TFT 19 XPT Erfahrungsberichte anzeigen
Sieh mir in die Augen, Kleines!
Erfahrungsbericht von Pottforum über Yakumo TFT 19 XPT
18.09.2006


Produktbewertung des Autors:   

Bildqualität gut 
Kontraste ausgezeichnet 
Bedienung/Ergonomie ausgezeichnet 
Verarbeitung sehr gut 
Support/Service  
Stromverbrauch: gering 

Pro: günstig, großes Bild, schnelle Reaktionszeit
Kontra: deutliche Schlieren im Videomodus

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Ja, sieh mir in die Augen - das habe ich mir gedacht, als ich IHN zum ersten Mal sah. Oder vielleicht auch: ich sehe DIR in die Augen.

Es geht um meinen schönen PC-Monitor, den Yakumo TFT 19 XPT. Ich mag ihn, auch wenn er einige kleinere Macken hat. Warum genau, das möchte ich Euch hier erzählen.

Um Weihnachten 2005 herum hat mein alter Monitor, ein 21 Zoll Fujitsu-Röhren-Teil den Geist aufgegeben nach 7 Jahren treuen Diensten. Es musste also ein neuer her - nur welcher? Klar war eines auf jeden Fall: es sollte einer dieser schicken, neuen TFTs sein, nicht mehr so eine klobige Röhrenklamotte. Das bringt Nachteile mit sich, aber auch Vorteile. Beide möchte ich Euch hier näherbringen. Zudem sollte er umweltfreundlich sein, ein gutes Bild im Officebetrieb haben und auch Videos passabel anzeigen können sowie eine digitale Schnittstelle haben. Außerdem sollte das eine oder andere kleine Spielchen mit ihm möglich sein. Laut Hersteller verfügt der 19 XPT über all das, aber ob er auch hält, was die technischen Daten versprechen? Wir werden sehen :-)


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Zunächst mal die technischen Daten:

19 Zoll sichtbare Bilddiagonale
Horizontale Bildfrequenz (bei nativer Auflösung): 80KHz
Vertikale Bildfrequenz (bei nativer Auflösung): 75 Hz
native Auflösung: 1280x1024 Pixel
weitere Anzeigemodi: 640x480, 720x400, 800x600, 1024x768)
Reaktionszeit: 8ms
Helligkeit: 250cd/m²
Kontrastverhältnis: 500:1
Betrachtungswinkel: 140° horizontal, 130° vertikal
darstellbare Farbe: 16,2 Millionen
Gewicht: 6,6kg
Stromverbrauch: 60 Watt im Betrieb, 2 Watt im Standby
Gütesiegel: TCO'03
Paneltyp: TN
Mitgeliefertes Zubehör: Monitor, Standfuß, Netzkabel, VGA-Kabel, Audiokabel
Lautsprecher: 2 Watt, Stereo, integriert
Farbe: silber/schwarz
Handbuch: 10 Seiten, mehrere Sprachen (u.A. Deutsch), Informationsgehalt o.k.


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Installation:

Zunächst einmal muß ich sagen, ich war beeindruckt. Es ging alles sehr schnell, unkompliziert, man braucht nichtmal das Handbuch lesen und schon kanns losgehen. Einfach den Monitor auf den Standfuß stecken (er rastet butterweich ein und steht danach bombenfest), das Kabel am Monitor und am PC befestigt und das wars auch schon. Treiber werden unter Windows keine benötigt, WIndows erkennt das Gerät automatisch als "Plug&Play Monitor" und nimmt alle Einstellungen von alleine vor. Lediglich die Auflösung sollte man manuell hochstellen, falls sie weniger als 1280x1024 Pixel beträgt. Wenn man die integrierten Lautsprecher nutzen möchte, muss man noch das Audiokabel zwischen Monitor und Soundkarte verbinden.

Störend finde ich in diesem Zusammenhang allerdings, daß das Gerät zwar über eine DVI-D (also eine digitale) Schnittstelle verfügt, um den Monitor an neueren Grafikkarten mit höchster Bildqualität betreiben zu können, Yakumo jedoch leider aus Kostengründen kein entsprechendes Kabel mitliefert. Dieses muss man sich bei Interesse (TFTs sollte man möglichst immer digital anschließen!) im Fachhandel für etwa 8-10€ dazukaufen. Der digitale Anschluß ermöglicht es dem Monitor, die Bildsignale direkt in digitaler Form von der Grafikkarte zu erhalten. Dies führt dazu, daß das Bild schneller und in erheblich besserer Qualität angezeigt wird, was Farbreinheit und Kontrast angeht. Beim analogen Anschlußverfahren rechnet die Grafikkarte die Signale erst von digital in analog um, schickt sie analog übers Kabel an den Monitor und dieser rechnet wieder von analog in digital um. Klar, daß dies länger dauert und man Qualitätsabstriche in Kauf nehmen muß. Zumindest ein Standard-VGA Kabel (15polig) liegt jedoch bei, man kann also sofort loslegen, wenn auch nicht in perfekter Qualität.


**********************************************************************


Bedienung:

Der Monitor verfügt über eine schönes, aufgeräumtes und selbsterklärendes On Screen Display (OSD), wie man es von einem ordentlichen PC-Monitor erwartet. Es ist in vielen Sprachen (Standard: Deutsch) verfügbar und man kann damit sämtliche Einstellungen regelen (Bildlage, Farbtöne, Helligkeit, Kontrast, Eingangssignal und Sprache, zudem kann man verschiedene Profile anlegen und später auf Tastendruck aufrufen). Direkt an der Gerätevorderseite finden sich 5 Tasten und eine grün/orange Status-LED. Ist das Gerät eingeschaltet, leuchtet die LED grün. Kommt kein Signal an oder ist das Gerät im Stromsparmodus, leichtet die LED orange. Die Tasten sind für Ein/Aus, AUTO (hiermit stellt sich das Gerät automatisch auf die optimalen Anzeigewerte für das aktuelle Bild, eine wirklich tolle Funtion!) und lauter sowie leiser (gemeint sind natürlich die integrierten Lautsprecher). Die Tasten haben einen harten Anschlag (man spürt also ganz genau, wie oft man gedrückt hat) und wackeln nicht, wie das oft üblich ist bei Geräten dieser Preisklasse. Überhaupt macht das ganze Gebilde einen stabilen und grundsoliden Eindruck.


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Erfahrung im täglichen Gebrauch:

Dieser Monitor hat mich in jedem Fall überzeugt. Er ist nur 21cm tief (mein alter brachte es auch immerhin 57cm) und benötigt damit sehr wenig Platz auf der Schreibtisch, der dann für andere Dinge übrig ist. Der Bildschirm ist zudem in der Neigung verstellbar, so daß man immer ein optimales Bild hat, egal, ob man nun etwas höher oder tiefer sitzt. Nun gut, einen optischen Leckerbissen sollte man bei einem deklarierten Office-Gerät nicht erwarten, aber immerhin ist das Gerät fast komplett silber (Rückseite und oberer Teil des Fußes sind schwarz) und das ganze Gebilde wirkt solide.

Prinzipiell zeigt der Monitor ein wirklich schönes Bild, bei der nativen Auflösung ist das Bild gestochen scharf und sehr gut lesbar. So ist ermüdungsfreies Arbeiten im Officebetrieb ohne Weiteres möglich. Die Farben sind sehr natürlich und gut abgegrenzt, Helligkeit und Kontrast sind sehr gut (man kann auch in völliger Dunkelheit alles scharf und gut ablesen). Der Betrachtungswinkel ist wie vom Hersteller angegeben sehr hoch, ich habe es jetzt nicht aufs Grad genau nachgemessen, aber wenn man schräg von der Seite auf das Display schaut, kann man immer noch alles sehr gut sehen. Einzig die Farben werden ab ca. 90-100° dunkler und sowohl vertikal als auch horizontal tritt bei einer gewissen Neigung der für TFT Matrix Displays typische Negativeffekt ein (also die Bildfarben erscheinen wie auf einem Negativ). Dafür muss man jedoch in einem ziemlich untypischen Winkel vor dem Gerät sitzen, wenn man zu Dritt nebeneinader sitzt, kann jeder noch alles in Reinfarben und ziemlich scharf sehen.

Das Handbuch ist allerdings nicht so dolle, außer einigen Werbehinweisen (unser Monitor ist ja soooo toll) stehen dort nur technische Daten, die Pinbelegung der einzelnen Anschlüsse (als wenn Otto-Normal-User sowas bräuchte) und die üblichen Witzchen im Bezug auf Fehlerquellen etwa im Format "Kein Bild? - Versuchen Sie, den Stromstecker in die Steckdose zu stecken!". Also quasi allgemeines Blabla, das jedes Kind besser formulieren könnte.

Leichte Schwächen zeigen sich leider auch im Vollbildmodus beim Fernsehen und bei Videos, wenn man zu dicht vor dem Gerät sitzt. Vor allem beim Fernsehen per TV-Karte entstehen öfter leichte Schliern, d.h. wenn etwa eine Person 2 oder 3 Sekunden im Bild ist und das Bild dann wechselt, sieht man den Kopf der Person noch mehrere Sekunden nachleuchten. Gerade, wenn man dicht vor dem Monitor sitzt, kann das recht störend wirken. Schließt man das Gerät per DVI-D Kabel (siehe oben) an, erlebt man deutlich weniger Schlieren und sonstige Bildunreinheiten, ganz kann sie jedoch auch die digitale Übertragung nicht ausschalten. Die maximale Reaktionszeit von 8ms, gemessen im branchenüblichen grey-to-grey-Verfahren, kann der Yakumo also leider nicht perfekt ausspielen. Dieser Wert bedeutet übrigens, daß das Display 8 Milisekunden benötigt, um ein graues Pixel darzustellen und dessen Farbe dann abnehmend über schwarz und dann wieder zunehmend zum Grauton überzublenden. Die tatsächliche Reaktionszeit ist daher ein bischen länger, wie man an der Schlierenbildung bei naher Betrachtung sieht. Trotzdem ist das Bild recht gut und man erkennt keine Artefakte mehr, wenn man mehr als etwa 40cm vom Monitor weg sitzt. Dann wird auch das Videoschauen ein Genuss!

Der Sound über die eingebauten Lautsprecher ist im Officebetrieb für normale Windowsklänge ausreichend, auch ein kleines Liedchen zwischendurch ist durchaus drin. Für Spieler, Musikhörer etc. sind sie jedoch keineswegs angenehm, der Klang ist blechern und dumpf. Dazu muss man allerdings sagen, daß das bei allen Monitor-Lautsprechern so ist, hier bildet Yakumo keine Ausnahme.

Die native auflösung von 1280x1024 Bildpunkten ist für meine Begriffe ein bischen klein, war ich doch vorher 1024x768 vom 21 Zöller gewöhnt. Man kann die Auflösung zwar herunterschrauben, doch dann greift die Kantenglättung nicht mehr und der Windowsdesktop wird leicht "unscharf". Aktuelle 4:3 TFTs mit 19'' Diagonale fahren heutzutage allerdings fast immer 1280er Standard-Auflösungen, man muß sich nur einige Tage (oder halt Wochen) dran gewöhnen. Dafür ist das Bild bis in die Ecken und Kanten scharf und perfekt ausgeleuchtet, es gibt keine dunklen Flecken, kein sichtbares Abfallen der Leuchtstärke in den Ecken und so ist das Arbeiten immer wieder angenehm.


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Fazit:

Der Monitor eignet sich bei seinem derzeitigen Preis von 189€ (damals waren es noch 239€) hervorragend für Office-Anwendungen und Leute, die ihren PC häufig für Internet und Co. einsetzen. Auch Zocker und Videoenthusiasten haben ihren Spaß, solange sie nicht ZU dicht vor dem Gerät Platz nehmen (es sollten min. 40cm sein!). Der Preis von derzeit 189€ machen den Yakumo TFT 19 XPT sicherlich zu einem begehrten Gerät, ich kann ihn jedenfalls nur empfehlen. Ob er auch so lange hält, wie mein alter, kann ich noch nicht sagen. Leider (oder besser: Gott sei Dank!) hatte ich auch noch nichts mit dem Kundenservice zu tun, daher kann ich diesen leider nicht bewerten.


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Empfehlung:

Lest Euch auch meinen Bericht zum Logitech Z4 Soundsystem durch! Beide Geräte passen perfekt zusammen, ergeben einen optischen Leckerbissen auf dem Schreibtisch (die Farben sind wie für einander geschaffen) und zaubern eine wohlige Atmosphäre samt Kinogenuss ins Wohn- / bzw. Arbeitszimmer.


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Endnote: 2+
(aufgrund leichter Mängel beim TV gucken, wenn man zu nah draufschaut)

PS
Vielen Dank an "stoebermal" für die netten Tips zum perfekten Bericht und die Idee mit den Fotos... die lade ich in wenigen Sekunden hoch!   

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Farbunterstützung: 16,2 Millionen Farben

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OSD-Sprachen: Englisch, Deutsch, Französisch , Italienisch , Spanisch

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