"Fahr mal!"
21.03.2005 (04.04.2005)
Pro:
Fahreigenschaften, Optik, super Motorrad
Kontra:
Mäusekino, kein ABS
Empfehlenswert:
Ja
 einhorn68
Über sich:
Mitglied seit:23.10.2003
Erfahrungsberichte:5
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 25 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als hilfreich bewertet
Die technischen Daten spare ich mir, die kann jeder bei YAMAHA im Internet oder auch in anderen Testberichten nachlesen. Nach 14 Jahren Motorradabstinenz kaufte ich mir 2004 eine gebrauchte YAMAHA XJ. Nachdem ich mir auf diesem Bike einen Sommer lang wieder meine Sporen verdient hatte, sollte es nun endlich was "richtiges" werden. Ich betrieb Marktforschung und wurde bei Händlern verschiedener Marken vorstellig, und beinahe hätte ich mir eine BMW gekauft, als ich zu einem YAMAHA-Händler kam... Der stellte mir die neue 2005'er FZ6 Fazer hin und sagte nur: "Fahr mal! Wenn'se dir nicht gefällt kanns'te auch gleich wiederkommen..." Ich fuhr dann 1 Stunde und habe mir einen Tag später so eine Maschine bestellt. Dieses Motorrad ist einfach eine Wucht! Der Motor hängt gut am Gas und drückt selbst bei mittleren Drehzahlen unwahrscheinlich stark nach vorn. Der Windschutz der Kanzel ist ausgezeichnet. Schultern und Oberkörper sind völlig frei von Windlast und am Helm ist die Strömung nicht unangenehm. Das Handling in den Kurven ist dank Aluminumrahmen und -fahrwerk sehr leicht. Das Motorrad fällt fast schon von selbst in die Kurve! Die Bremsen sind gut zu dosieren und packen notfalls kräftig zu. Wer Gepäck mitnehmen möchte ist auf Zubehörteile angewiesen, die es jedoch reichlich gibt. Ein serienmäßiger Gepächträger fehlt leider. Das Einzige, was sonst noch zu bemängeln wäre, ist das "Mäusekino", welches YAMAHA dort als Instrument eingebaut hat. Die digitale Tachoanzeige ist zwar stets mühelos ablesbar, aber der aus LCD-Segmenten bestehende Drehzahlmesser ist schlicht unbrauchbar! Außerdem ist für dieses Motorrad leider auch kein ABS lieferbar, und das im Jahre 2005, wo inzwischen jeder neue Kleinwagen über dieses System verfügt!!!
Nachtrag: Der 1. Kontakt:
Draufsetzen und alles passt auf Anhieb! Hände und Füße finden sofort den richtigen Platz, die Haltung ist sofort angenhem. Ich sitze -leicht nach vorn geneigt- ergonomisch perfekt auf diesem Motorrad. Der Händler erklärt mir noch kurz die Bedienelemente und das Multifunktionsdisplay - Startknopf kurz gedrückt - läuft... Mit einem deutlichen "Klack!" rastet der erste Gang ein. Kupplung kommen lassen und los geht's. Das Motorrad fährt sich sehr leicht und macht was ich will - sofort ein super Fahrgefühl. Ich überhole auf der Landstraße ein paar Autos, und erschrecke fast, als ich danach die Geschwindigkeitsanzeige sehe... Da kommt schon die nächste Kurve - die FAZER fährt durch "wie auf Schienen" - einfach geil. Zurück zum Händler - "Bitte eine für mich bestellen!" 2. Endlich "Meine"
Nach einer Woche durfte ich meine Maschine dann ebdlich beim Händler abholen. Einige technische Fragen hatte ich dann noch... Die Batterie sitzt unter dem Tank, um da heranzukommen muss man zuerst Verkleidung und Sitzbank demontieren und anschließend den Tank abbauen! Ist aber eine wartungsfreie Gelbatterie, die man auch im Winter nicht unbedingt ausbauen muss (laut Händler). Hoffentlich weiß die Batterie das auch... Der Hauptsicherungskasten sitz ebenfalls unter dem Tank und der Untersicherungskasten unter der linken Seitenverkleidung der Sitzbank. Da kommt man auch nicht ohne weiteres ran, aber der Händler meinte, dass da nichts kaputt geht - und wenn, ist es eh ein Fall für die Werkstatt... 3. Fahrvergnügen
Die FAZER fährt wirklich spitze! Das Handling ist sehr ausgewogen, das Motorrad macht das, was der Fahrer will. Lediglich im instabilen Bereich ist sie etwas gewöhnungsbedürftig. Das kann aber auch darin begründet sein, dass ich vorher ein "Naked Bike" hatte, wo ich den Lenkereinschlag besser einschätzen konnte. Auch die Beschleunigungs- und Durchzugswerte sind mehr als zufriedenstellend. 4. Multifunktionsdisplay
Man kann sich mit der Zeit damit anfreunden. Es versorgt den Fahrer mit allen nötigen Informationen. Solange der Motor noch kalt ist, blinkt z.B. das erste Segment der Drehzahlanzeige. Kommt man in die Reserve (weniger als 5 Liter im Tank) blinkt das untere Segment der Tankanzeige und es erscheint der "Fuel Trip". Dieser misst die Kilometerstrecke, welche man auf Reserve zurückgelegt hat. Ansonsten hat man noch 2 Tageskilomterzähler oder den Gesamtkilometerzähler zur Auswahl, man kann sich die Uhrzeit oder die Lufteinlasstemperatur der Einspritzanlage anzeigen lassen... und noch einiges mehr...
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22.03.2005 22:24
sorry für das "wh" aber mir fehlen Infos über Wartungskosten, Verschleißteile und die persönliche Erfahrung kommt auch zu kurz (eine Stunde Fahrt ist zu wenig für einen Erfahrungsbericht). Überarbeite den Bericht wenn Du mit eigenen Fazer einige tausend Kilometer runtergespult hast. Gib mir nach der Überarbeitung bescheid, ich bewerte gern um. Gruß Albert
22.03.2005 11:36
Ich hab die Vorgängerin und würde gerne etwas über die FZ erfahren... Dein Bericht ist aber leider zu kurz und oberflächlich. Gruß, Andreas
21.03.2005 23:56
ich liebe Motorrad fahren, aber das ist etwas zu wenig für einen ausführlichen Erfahrungsbericht! gruß jenny