nur für die Rennstrecke
27.09.2000
Pro:
supersportlich
Kontra:
viel Geld für ein geringes Spektrum
Empfehlenswert:
Ja
 the__scorer
Über sich:
Hobbies: Computer, feiern. ______________________________ _____________________________ __________ ...
Mitglied seit:23.07.2000
Erfahrungsberichte:38
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Für alles gibt es eine Grenze. Und die Rl erreicht als erstes Motorrad die Grenzen der irdischen Physik: Man fragt sich seit ihrer Einführung vorigen Jahr allen Ernstes, was ein Motorradhersteller denn in der Zukunft jetzt noch besser machen soll, machen kann. Als zum Beispiel 1985 die erste Suzuki GSX-R 750 auf en Markt kam, mit 199 Kilogramm extrem leicht und in der Auslegung als reine Rennsporteplica völlig neu, war ihr Fahrwerk doch nicht hochgeschwinigkeitsstabil, und 100 PS aus 50 Kubikzentimetern Hubraum waren auch damals schon nicht das Ende der möglichen Leistungsentwicklung. Dann kam, als nächster großer Schritt zur Perfektion, 1994 die Honda BR 900 RR Fireblade. Wieder 200 Kilogramm Gewicht vollgetankt, jetzt aber 124 PS aus 893 Kubikzentimetern Hubraum, ein und auch spurstabiles Fahrwerk, exzellente Handlichkeit, perfekte Federung und Bremen - und doch: Schon zwei Jahre darauf erfuhr die Fireblade wieder eine kräftige Überarbeitung, und ihr Triebwerk, ursprünglich als 600er gedacht und dann bis an die Grenzen er Konstruktion aufgeblasen, lieb in der Leistung immer unterhalb dessen, was man sich eigentlich erwartet hätte. Und nun dies: Die Yamaha ZF-R1. Wieder 202 Kilogramm vollgetankt. Jetzt 998 Kubikzentimeter Hubraum. Aus den Fünfventil-Brennräumen, deren Auslass zusätzlich über die Yamaha-eigene Exup-Steuerung drehzahl- und drehmomentabhängig optimiert wird, erzielt der extrem klein bauende Reihenvierzylinder 150 PS bei 10000 Touren. Dieser Motor steckt in einem Fahrwerk, nicht größer als sonst ein 600er-Rahmen. Silhouette und Sitzhaltung entsprechen ebenfalls dem Stand der reinen Wissenschaft vom Rennsport, und Handlichkeit, die Abstimmung der hochwertigen Federelemente sowie die Wirkung der Bremsanlage arbeiten an den Grenzen der Fahrphysik. Denn was soll ein Motorradhersteller in der Zukunft jetzt noch tun? Noch mehr Leistung in ein 202 Kilogramm leichtes Motorrad stecken? Noch stärkere Bremsen einbauen? Ein noch stabileres, noch besser abgestimmtes Fahrwerk bauen? Das ist ein fast unüberwindbares Problem: Schon jetzt erreicht die Rl in allen motorradrelevanten Disziplinen wie Beschleunigen, Bremsen und Kurven-Querbeschleunigung Werte von einem g. Und mehr als ein g Schwerkraft gibt unser Planet Erde für diese Disziplinen einfach nicht mehr her. Ein noch besseres, noch supersportlicheres Motorrad müsste schon auf einem anderen Planeten gebaut werden.
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09.02.2004 17:55
Hallo schöner bericht. aber es gibt doch noch mehr als ein g und zwar bei der Triumph rocket 3 1,12g pressen da an. daten 2,3 l Hubraum 200Nm bei 2000u/min 142 PS sorry mußte ich los werden äh noch ein ich fahre Hayabusa und beim abzug sehe ich eine R1 meistens bzw fast immer im Rückspiegel auf Kurvenstrecken und Serpentinen siehts anders aus da geb ich mich geschlagen. ansonsten geile optik super was yamaha da gebaut hat. mfg kanguu