In hohen Drehzahlen zu Hause !!
30.03.2003
Pro:
Gangwechsel, Bremsen, Geschwindigkeit . . .
Kontra:
Preis (??)
Empfehlenswert:
Ja
 daxtrader
Über sich:
Vielen Dank an alle, die es mir ermöglicht haben blau zu werden !!
Mitglied seit:02.03.2003
Erfahrungsberichte:21
Vertrauende:2
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Yamaha seinem Supersportler YZF R6 eine gründliche Kur verordnet: Schlankeres Design, leichter Aluminium Rahmen und ein gewohnt strammer Motor zeichnen das Motorrad aus, die sich vor allem bei hohen Drehzahlen wohlfühlt. Bei ihrem Erscheinen Ende 1998 war die Yamaha YZF-R6 die Erfüllung für sportlich ambitionierte Motorradfahrer. Seitdem hat sich speziell im Bereich Fahrwerk und Ergonomie einiges getan. So verwundert es nicht, dass bei der diesjährigen Neuauflage der R6 der Knieschluss spürbar schlanker ausfällt. Die kantige Linienführung lehnt sich an das Design der R1 an, des Topmodells von Yamaha.
Kein Drehmomentwunder Beim Anfahren überrascht das ordentliche Drehmoment: Zum Mitschwimmen im Verkehr reichen 2000 bis 3000 U/min aus. Freilich ist die 600er Maschine kein Drehmomentwunder, sondern eine reinrassige Sportlerin. Zwischen 4500 und 7500 U/min zieht sie besser an als man das von der alten R6 gewohnt war. Richtig los geht es aber erst oberhalb von 10000 U/min. Von dort sprintet die R6 dann Richtung Nenndrehzahl, die bei 13000 U/min liegt. Exakter Gangwechsel Vom ersten Gang einmal abgesehen, gehen die erforderlichen Gangwechsel im Sechsganggetriebe leise, leicht und exakt vonstatten. Lastwechselreaktionen sind zwar noch immer vorhanden, doch bei weitem nicht in dem Maßen, wie vom Vorgängermodell bekannt. Nach dem Strickmuster der großen R1 verfügt nun auch über die R6über zusätzliche, via Unterdruck gesteuerte Gasschieber, die den konventionellen Drosselklappen vorgestaltet sind. Dadurch wird eine zu abrupte Drehzahländerung weitgehend vermieden.
Leistungsfähige Bremse R6-fahrer werden sich auch weiterhin an der leistungsfähigen Bremsanlage erfreuen. Punktgenau und mit vortrefflicher Dosierbarkeit lassen sie Stopper kaum Wünsche offen. Gut auch das stabile Fahrverhalten: Handlich, jederzeit beherrschbar und ohne nerviges Aufstellmoment, lässt es sich mit der R6 in die Kurve stechen. Die hauptsächlichen Vorteile des neuen Aluminium-Rahmens liegen in der verbesserten Ergonomie und Gewichtsersparnis: Die Yamaha wiegt nur 188 Kilogramm. Auf beeindruckende 260 km/h Höchstgeschwindigkeit bringt es die neue R6. Selbst unangenehme Brückenabsätze bei Topspeed bringen die Lenkung nicht aus der Ruhe, was auch für eine gelungene Aerodynamik und Balance spricht. Alltagsfahrer, die nur von Zeit zu Zeit das ganze Potenzial der neuen R6 auskosten möchten, werden sich über nette Details des Modells freuen; beispielweise die Warnblickanlage, den verstellbaren Handbremshebel, die kleinen Befestigungslaschen unter dem Soziuspolster, die Leuchtkraft des Fernlichtes und der neue Katalysator. Angesichts der hohen Drehzahlen darf man sich über einen leicht erhöhten Durchschnittsverbrauch von immerhin 6,7 Litern Normalbenzin auf 100 Kilometern nicht wundern. Bummelstärke ist nun mal nicht sie Stärke der R6. Dafür gibt es bessere und preisgünstige Motorräder. Hier noch einige Fakten: Luftgekühlter Vierzylinder-Viertakt-Reihenmotor, Hubraum 599 ccm, Leistung 86 kW/ 117 PS bei 13000 U/min, vier Ventile pro Zylinder, DOHC, elektr .Saugrohreinspritzung, Sechsgangs-Getriebe, Sekundärantrieb über Kette, Brücken-Rahmen aus Aluminium-Guss, Radstand 1380 mm, Sitzhöhe 800 mm, Gewicht fahrfertig 188 kg, Tank 17 Liter, Bereifung 120/60-17’’ vorn und 180/55-17’’ hinten, Höchstgeschwindigkeit 260km/h, Beschleunigung 0-100 km/hin3,3 sek., Verbrauch 6,7 Liter Normalbenzin/ 100km, zwei Jahre Garantie ohne Kilometerbegrenzung, U-Kat, Sekundärluftsystem (SLS), Warnblinkanlage, Preis 9990 Euro
Und hier noch eine Info, für alle die, die vorhaben sich diese Maschine zu kaufen: Jedem Käufer, der bis Ende Mai eine neue Yamaha R6 erwirbt, bietet das Unternehmen als besonderes Präsent ein eintägiges Sportfahrertraining auf seinem Supersportler an. Die Trainings sind so gestaltet, dass allen verschiedenen Leistungsstufen Rechnung getragen wird, lediglich für komplette Neulinge und Rennprofis sind diese Trainings nicht geeignet.
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18.03.2005 20:11
Ein Super Bericht! Gut zu lesen, schön strukturiert, und alle wichtigen Infos drin! Weiter so! Lg Chozen
06.04.2003 23:04
Optisch wirlich der Hammer.
03.04.2003 16:33
so eine hätte ich auch gerne *träum*