Kaffeezeit
25.06.2010
Pro:
Blickfang, praktisch, einfach
Kontra:
wüsste nicht was
Empfehlenswert:
Ja
 Sebou
Über sich:
Mitglied seit:01.01.1970
Erfahrungsberichte:19
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 27 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Einleitung ^°^°^°^°^°^°^°^°^°^°^°^°^°^°^°^°^°^°^°^ °^ Retro und Nostalgie sind Schlagwörter, die „auch noch“ oder „gerade“ in unserer heutigen modernen Zeit immer häufiger verwendet werden. Diese Begriffe sind traditionsbehaftet, erinnern an das Leben und die Historie vergangener Zeiten und stellen einen wichtigen Gegenpol zu den sachlichen und zeitgemäßen Accessoires her. So verwundert es nicht wirklich, dass auch Omas alte Kaffeemühle wieder zum Leben erweckt wurde. Als Dekoration schmückt sie mittlerweile viele Küchen, passt sich mit ihrem antiken Charme und der gemütlichen Ausstrahlung jedem Kücheninterieur an und ist aufgrund des technischen Know-how sogar funktional dem täglichen Anspruch gewachsen. Die Kaffeemühle ^°^°^°^°^°^°^°^°^°^°^°^°^°^°^°^°^°^°^° ^°^ Die Kaffeemühle Brasilia stammt von dem Hersteller Zassenhaus und ist mit Glück bereits für 59,90 Euro zu bekommen. Die Kaffeemühle besteht aus Buchenholz, das ich in natur oder als dunkel gebeizte Variante bekommen konnte. Ich entschied mich für die dunkel gebeizte Ausführung. Wichtig ist zunächst das Stahlmahlwerk, das für schonende Mahlvorgänge sorgt. Ebenso wichtig sind die Metallteile der Kurbel und der Einfüllöffnung, die aus rostfreiem Edelstahl gefertigt wurden. Der Hersteller gibt auf das Mahlwerk eine Garantie von 10 Jahren.
Meine Erfahrungen ^°^°^°^°^°^°^°^°^°^°^°^°^°^°^°^°^°^°^° ^°^ Schick und nostalgisch sieht sie aus, die Zassenhaus Kaffeemühle Brasilia, wenn sie hoch oben auf dem alten Küchenschrank steht und auf ihren Einsatz wartet, der immer wieder mal kommt. Als ich die Mühle erwarb, hatte ich natürlich den Wunsch, meine Bohnen immer selbst zu malen, per Hand, um danach das Produkt meiner eigenen Leistung in aller Ruhe genießen zu können. Das Kaffeemahlen war anfangs ein tägliches Ritual. Doch allmählich ließ die Euphorie dann doch nach und es wurde wieder gemahlener Filterkaffee gekauft. Heute ist die Kaffeemühle hauptsächlich ein Dekorationsobjekt, obwohl sie alle Voraussetzungen zum Kaffeemahlen mitbringt. Die glänzende Einfüllöffnung aus Edelstahl besitzt einen Deckel mit einem kleinen Metallpin zum Anfassen. Mit ihm wird die eine Hälfte des oberen Deckels gedreht und über die andere Hälfte geschoben. So wird eine Öffnung frei, die einen Blick auf das Mahlwerk ermöglicht. Nun werden die ganzen Bohnen hineingefüllt, der Deckel wird geschlossen, die Mühle zwischen die Knie geklemmt (im Sitzen natürlich) und dann wird der dicke Kurbelknopf gepackt und kräftig gedreht. Das Kaffeemehl fällt gleich in eine kleine Schublade mit niedlichem Knopf im unteren Bereich der Mühle. Ich ziehe die Schublade heraus, wobei aufgepasst werden muss, damit nichts vom Kaffeemehl verloren geht und schon steht dem Kaffeekochen nichts mehr im Wege,
Die Fein- und Grobregulierung lassen sich an einer Schraube unterhalb der Kurbel einstellen. Für die ersten Drehungen ist etwas Kraft nötig und es knattert und kracht ganz schön in dem Behälter. Doch je feiner das Kaffeemehl wird, umso leiser wird das Geräusch. Das Ende des Mahlens ist dann in Sicht, wenn sich die Kurbel immer leichter drehen lässt und das Geräusch der prasselnden Kaffeebohnen abnimmt. Mit dieser Kaffeemühle wird der gesamte Vorgang der Kaffeezubereitung zu einem Ereignis, für das etwas Zeit und auch etwas Kraft nötig sind. Belohnt werde ich dafür mit einem wunderbar aromatischen Kaffeeduft, der schon während des Mahlens meine Nase intensiv umschmeichelt. Auch der Kaffee schmeckt irgendwie intensiver, kräftiger, ja eigentlich auch besser. Vielleicht ist das Einbildung, doch es ist mir völlig egal. Diese Kaffeemühle ist auf jeden Fall ihr Geld wert, denn sie überzeugt mich nicht nur mit ihrer Funktionalität sondern auch durch ihr wunderschönes klassisches Design.
Mein Fazit ^°^°^°^°^°^°^°^°^°^°^°^°^°^°^°^°^°^°^°^°^° D ie Zassenhaus Kaffeemühle Brasilia ist ein Blickfang in jeder Küche. Doch darüber hinaus verwöhnt sie jeden, der sich etwas Zeit nimmt, ihr Muskelkraft schenkt und über ein wenig Ausdauer verfügt, mit perfekt gemahlenem, frischem und wunderbar duftendem Kaffeemehl. Herzliche Grüße
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26.06.2010 12:31
s.u
25.06.2010 13:27
Fast der gesamte Bericht ist Beschreibung und keine Erfahrung. Praxiseindrücke, wie leichtgängig, wie oft geölt, welche Bohnenhärte, Langlebigkeit, kommen nicht vor. Natürlich kein Foto, wie es bei so einem gut bezahlten Erstbericht gerne gesehen würde.
25.06.2010 11:38
Nein, es ist ganz bestimmt keine Einbildung, dass der Kaffee besser schmeckt. ER tut es einfach :-)