...
Ja, ich hatte vor kurzer Zeit wirklich Grund mich zu ärgern und was würde sich besser eignen als meinem Ärger hier Luft zu machen.
Ich bezeichne mich selbst gerne als Leseratte; wem Bücherwurm besser gefällt, bitte gerne. Da meine Freizeit auch nur beschränkt ist und ich mich nicht ausschließlich ... Bericht lesen
CreditPlus Bank - der Spezialist für die Finanzierung von Wünschen. CreditPlus Bank SofortKredit: Variable Beträge von 500 - 50.000 Euro, ab 3,59% effekt. Jahreszins
Erfahrungsbericht von SOMEWHERE_IN_EUROPE über Zeit des Grauens / Saul, John 8. April 2008
Produktbewertung des Autors:
Niveau:
trivial
Unterhaltungswert:
recht gering
Spannung:
wenig spannend
Humor:
wenig humorvoll
Aufmachung:
mäßig
Pro:
sehr seichte Möglichkeit die Zeit totzuschlagen
Kontra:
Charaktere, Glaubwürdigkeit, Spannung . . .
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Gewaltverbrechen! Zu oft wird man in den Massenmedien damit konfrontiert und unweigerlich stellt man sich die Frage, ob man diese hätte verhindern können. Hätte man einem Täter eine geplante Gewalttat anmerken müssen? War man zu blind oder hat man einfach nur die Augen vor dem Offensichtlichem verschlossen?
Eines möchte ich gleich zu Beginn klarstellen. Ja, meine Überschrift mag etwas provokant erscheinen. Aber, zu meiner eigenen Verteidigung möchte ich gerne mit einer allgemein bekannten Redewendung aufwarten: "Bellende Hunde beißen nicht!" Ich sehe mich hier lediglich in der Rolle des kläffenden Köters. Es besteht hinsichtlich meiner Person also kein Grund zur Sorge.
Ja, ich hatte vor kurzer Zeit wirklich Grund mich zu ärgern und was würde sich besser eignen als meinem Ärger hier Luft zu machen. Ich bezeichne mich selbst gerne als Leseratte; wem Bücherwurm besser gefällt, bitte gerne. Da meine Freizeit auch nur beschränkt ist und ich mich nicht ausschließlich dem Lesen widme, muss ich mich immer in Grund und Boden ärgern, wenn ich am Ende eines gelesenen Buches zu dem Fazit gelange, dass ich etliche Stunden mit einem wirklich miesen Schmöker zugebracht habe. Um es noch zu dramatisieren: Zeit, die unwiderruflich verloren gegangen ist. Ewig schade!
Meine vorhergehenden Buchberichte haben von Büchern gehandelt, die ich Euch ans Herz legen wollte. Empfehlungen sozusagen. Drehen wir den Spieß doch einmal um. Heute bekommt ihr leider keine Empfehlung, sondern einen Bericht über einen Thriller, über den ich mich bis dato noch maßlos ärgern muss.
1. DAS PRODUKT
___ZEIT DES GRAUENS von JOHN SAUL___
2. INHALTSANGABE
Er hatte Angst, die von jedem einzelnen Teil seines Körpers und seiner Seele Besitz ergriff. Er, Kevin, war die personifizierte Angst. Er wollte fliehen, wollte schreien, wollte seinem Schicksal entkommen, aber er brachte keinen Laut hervor. Sie war dort, irgendwo in der Dunkelheit und es würde sich nur noch um Minuten handeln, bis sie ihren grausamen Plan in die Tat umsetzen würde. Sie würde ihren eigenen Sohn töten.
Fest und entschlossen hielt Helena die Axt in ihren Händen. Die Klinge, die seinen Schädel spalten würde bewegte sich auf ihn zu, immer näher und näher...
Wenn er jetzt nicht augenblicklich handeln würde, wäre es zu spät und sein Dasein würde durch die Hände seiner eigenen Mutter ausgelöscht werden...
Filmriss! Plötzlich erschien das ganze Szenario keinen Sinn mehr zu ergeben. Nicht er, Kevin, lag mit einem gespaltenen Schädel am Boden. Dort, am Boden lag nur der leblose Körper seiner Mutter und er war es, der die Axt in den Händen hielt...
Schweißgebadet schrickt Kevin aus seinem Albtraum hoch. Noch immer das Bild seiner toten Mutter Helena vor Augen. Seiner Mutter, die durch seine Hände den Tod fand.
Auch Anne, Kevins Frau, war mittlerweile aus ihrem Schlaf erwacht. Sie versucht ihren Mann, der noch immer bis ins Mark erschüttert war, zu beruhigen. Er schildert ihr seinen Traum, der ihn nun schon seit seiner Kindheit verfolgt. Aber dieses Mal war etwas anders. Bisher war es immer seine Mutter, die versuchte ihn zu töten. Dieses Mal war er der Mörder...
Kevin Deveraux wurde im US-Bundesstaat South Carolina in einem ehemaligen Herrenhaus - Sea Oaks - geboren. An seine Mutter, Helena Deveraux, verbindet er keinerlei liebevolle Erinnerungen. Sie hat seine ältere Schwester Marguerite und ihn seit jeher gedemütigt und gezüchtigt. Eines Tages stürzt seine Schwester die Treppe hinab und ist seitdem ein Krüppel. Das Gehen ist ihr nur unter Schmerzen möglich und ihren Traum, eine berühmte Ballerina zu werden, musste sie damals für immer begraben. Helena Deveraux kümmerte sich ab diesem Zeitpunkt ausschließlich um ihre Tochter. Der ungeliebte Sohn Kevin wurde in eine entfernte Schule geschickt...
Seit etwa zwanzig Jahren hat der im Norden lebende Kevin seine Heimat nicht mehr besucht. Weshalb auch? Hier hatte er alles, was ihn glücklich machte. Einen Job, seine geliebte Frau Anne und ihre beiden Kinder Julie und Jeff. Hier war nun sein zu Hause, wo er alles bekam, was er während seiner Kindheit nie erleben durfte. Liebe und Geborgenheit. Seine eigene, glückliche Familie...
Einen Tag nach Kevins Albtraum erhält er einen Anruf von seiner Schwester Marguerite, die ihn im Namen ihrer Mutter bittet, so schnell wie möglich nach Deveraux zu kommen um diese zu besuchen. Seine Mutter, Helena Deveraux, liegt im Sterben und möchte ihren Sohn noch ein letztes Mal sehen.
Obwohl das Verhältnis seit jeher denkbar schlecht war, möchte Kevin seiner Mutter diese Bitte nicht abschlagen. Seine Familie und er machen sich auf den Weg nach Deveraux, seinem Heimatort, der damals nach seinen ehemals reichen Vorfahren benannt wurde...
Der Krankheitszustand von Helena Deveraux scheint zwar stark an ihren Kräften, jedoch nicht an ihrer Persönlichkeit gezehrt zu haben. Kein warmer Empfang für den Sohn und seine Familie. Kälte und Unfreundlichkeit prägen den Empfang seitens der Mutter. Seiner Ehefrau Anne gibt sie ohne Umschweifungen zu verstehen, dass sie hier unerwünscht ist. Schließlich wollte sie ihren Sohn und nicht dessen Familie, die sie nicht kannte, sehen.
Marguerite wird von ihrer Mutter wie eine Sklavin behandelt. Tadel und permanente Schikanen stehen an der Tagesordnung. Marguerite nimmt diese unwürdige und demütigende Behandlung kommentarlos hin. Kevins Schwester, die ihr ganzes Leben in Sea Oaks mit ihrer Mutter und der Hausangestellten Ruby zugebracht hat, scheint keine anderen Umgangsformen gewohnt zu sein. Außer ihres tadellosen Aussehens, welches sie von ihrer Mutter Helena geerbt hat, scheint die ruhige Person nichts mit ihrer Mutter gemein zu haben.
Als Helena Deveraux nach kurzer Zeit stirbt, scheint niemand wirklich um sie zu trauern. Außer Marguerite, die den Verlust ihrer Mutter nur sehr schwer verkraften kann.
Aber das soll nicht der einzige Schicksalsschlaf für Marguerite Deveraux sein. Nach der Beerdigung ihrer Mutter wird das Testament verkündet, welches den Charakter der Verstorbenen in ganzen Maße spiegelt. Nicht Marguerite, die ihr ganzes Leben hier gelebt und sich aufopferungsvoll um ihre Mutter gekümmert hatte, soll das Erbe antreten, sondern ihr Bruder Kevin.
Allerdings ist die Erbschaft an eine Bedingung gebunden. Kevin muss hier leben. Sollte er das Erbe ausschlagen, so würde nicht Marguerite, sondern eine Stiftung die Erbschaft antreten.
Marguerite ist verzweifelt. Kevin steckt in einer Zwickmühle. Er möchte sich hier seinen Traum von einem Hotel erfüllen und seine Schwester wäre nicht gezwungen, den weitläufigen Familiensitz zu verlassen. Anne, seine Frau, sieht ihr Leben nicht in South Carolina. Als es zwischen den Ehepartnern zu einem Streit kommt, bittet Anne um eine Auszeit, um sich das Ganze noch einmal durch den Kopf gehen zu lassen. Sie möchte einfach nur weg von hier...so schnell wie möglich. Obwohl draußen der Sturm tobt steigt sie in den Wagen und fährt los; einfach nur weg und in Ruhe alles überdenken. Kevin Deveraux soll seine Frau nie mehr wiedersehen...
Nun ist Kevins Entscheidung gefallen. Da sich die Kinder gut einzuleben scheinen und seine Frau verunglückt ist, entschließt er hier ein neues Leben zu beginnen. Aber kurz darauf verschwinden weitere Personen und auch Marguerite beginnt sie drastisch zu verändern - innerlich wie äußerlich.
3. MEINE MEINUNG ZUM BUCH
Nun, meine lieben Leser! Wie findet ihr meine kleine Inhaltsangabe? Ich denke, sie klingt nicht schlecht und verspricht eine interessante Lektüre, oder? Tja, dieser Meinung war ich eigentlich auch, als ich dieses Buch in meiner Buchhandlung gesehen habe. Der Autor war mir bisher kein Begriff, dennoch fand ich die Beschreibung auf der Rückseite des Buches, die ich später wiedergeben möchte (siehe unten), doch recht einladend. Ich muss zugeben, dass ich nur sehr selten zu Büchern greife, ohne Vorab eine Empfehlung bekommen zu haben. Dieses Mal war dies sicherlich ein Fehlgriff. Weshalb?
Um Euch meinen ersten Kritikpunkt näher zu erläutern, möchte ich nun ein wenig auf den, oder einen der zahlreichen Unterschiede zwischen Film und Buch eingehen. In einem Film wird der Hauptdarsteller von einem Menschen dargestellt, der allein durch die natürliche Mimik und Gestik zahlreiche Assoziationen beim Zuseher hervorrufen kann. Wie weit die Regie nun auf die Persönlichkeit eingeht, ist eine andere Frage.
3. a.) Einer der Hauptaufgaben eines Autors besteht auch darin, mehrdimensionale Charaktere zu erschaffen. Den Personen in seinen Romanen Leben einzuflößen. Die Personen müssen über einen eigenständigen Charakter verfügen und vor allem, ich will in etwa wissen, wie sie aussehen. Ich möchte sie sehen und greifen können. Natürlich versuchen die meisten Autoren hier ein besonderes Augenmerk auf die Hauptpersonen zu nehmen, deren Persönlichkeiten meistens bis ins feinste Detail ausgeklügelt sind, während die Nebendarsteller über ein weniger ausgefeiltes Profil verfügen.
In diesem Roman hat sich der Autor leider in keiner Hinsicht die Mühe gemacht, näher oder tiefer über das Bild nachgedacht, welches er dem Leser über seine Protagonisten vermittelt. Dem Autor ist es gründlich misslungen, seine Charaktere plastisch zu präsentieren. Mit dem inneren Auge ist es dem Leser unmöglich anhand der Beschreibungen des Autors sich ein Bild der Personen zu machen. Dies obliegt lediglich der Fantasie des Lesers. Hier der erste Kritikpunkt.
Aber nicht nur die plastische Darstellung fehlt. Den Charakteren fehlt die Persönlichkeit. Man erfährt lediglich, was für die momentane Handlung unbedingt nötig ist und selbst dies nur in bedingtem Maße. So wird der Leser immer wieder Situationen ausgeliefert, wo er die Handlung der Protagonisten nicht nachvollziehen kann, da es den Charakteren einfach an Persönlichkeit mangelt.
Farblose Charaktere, die zwar in die Handlung einbezogen werden, jedoch beim Leser keinerlei Emotionen hervorrufen können, haben in einem guten Roman, wie ich finde, keinen Platz. Für die Gesamtpräsentation seiner Charaktere erhält John Saul einen großen Minuspunkt, da er sich anscheinend nicht die Mühe gemacht hat, diese auszufeilen und das gehört meines Erachtens zu den Hauptaufgaben eines Autors.3.b.) Weiter erwarte ich mir von einem Roman eine gewisse Glaubwürdigkeit. Selbstverständlich nur im erweitertem Sinn. Wenn man als Beispiel mehrere Serien des "Bullen von Tölz" verfolgt, so müsste man meinen, Bad Tölz wäre eine jener Orte, wo man seinem Leben nicht sicher sein könnte. Natürlich, aber trotzdem erscheinen die Fälle dem Betrachter als glaubwürdig und das ist, meiner Ansicht nach, der springende Punkt.
Diesem Roman fehlt es, womit wir schon bei meinem nächsten Kritikpunkt angelangt wären, auch an Glaubwürdigkeit. Nehmen wir an, ein Verwandte, die bisher lieb, nett, hilfsbereit, mitunter sogar masochistische Züge aufwies, ändert sich von einem Tag auf den anderen. Zudem ändert sich auch ihre äußere Erscheinungsform und kleidet, schminkt sich wie ihre verstorbene Mutter. Es geschehen mehr Morde als dem Leser lieb sind und das noch dazu im Akkord. Doch hier scheint niemand etwas zu bemerken, die Morde sind nur Zufall.
Ich denke, wenn eine Person langsam und schleichend eine psychische Krankheit entwickelt, so könnte es definitiv sein, dass die Familie nicht sofort reagiert. Wenn sich dieser Wandel aber innerhalb weniger Tage und in so auffallendem Maße vollzieht, so sollten doch die Alarmglocken schrillen. Tun sie aber nicht, auch nicht als mehrere Personen verschwinden. Finde ich nicht besonders glaubwürdig. Eher schon grotesk.
Auch dass eine Person, die durch einen Unfall kaum mehr, oder nur noch unter Schmerzen gehen kann, und dennoch bei ihren Morden gesunde und kräftigere Menschen überwältigt und ermordet, halte ich ebenfalls für Humbug.
3.c.) Spannung. Ein weiteres Kriterium, welches nur teils erfüllt wurde. Oder, wenn man es anders betrachten möchte: Eine Spannung, die dem Leser anhand falscher Versprechen suggeriert wurde.
Das Buch beginnt mit einem Albtraum, welcher Kevin bereits seit seiner Kindheit verfolgt und zieht den Leser daraufhin in seinen Bann. Danach ebbt die Spannung für zahlreiche Seiten deutlich ab, bleibt aber auf einem Niveau, wo man weiterliest und das auch nur aus einem Grund: Man ist der Meinung, dass "ES" nun endlich passieren würde. Man wartet auf einen Knackpunkt. Der Leser wird darauf aber sehr lange vertröstet und ich befand mich immer zwischen dem Punkt, wo ich mit mir gerungen habe noch weiterzulesen oder das Buch endlich wegzulegen. Entlohnt wurde ich für mein Durchhaltevermögen allerdings nicht. Was schließlich folgten waren Morde "en masse" und ein teilweise vorabsehbares Ende.
Kurzum konnte mich dieses Buch in keinerlei Hinsicht mit seinem Inhalt überzeugen. Schade um die Zeit.
4. DER AUTOR
Der Autor dieses Buches, John Saul, wurde am 25. Februar 1942 in Pasadena, Kalifornien geboren und ist ein US-Amerikanischer Schriftsteller, der sich dem Schreiben von Horrorromanen uns Psychothrillern widmet.
Saul studierte an mehreren Universitäten Literatur, blieb jedoch als Studienabbrecher ohne Abschluss und sah seine Zukunft in der Verwirklichung seines Kindestraumes, nämlich als Schriftsteller. Die heutige Gesamtauflage seiner erschienenen Bücher liegt derzeit bei ca. 25 Millionen Exemplaren. Saul lebt heute in Bellevue im US-Bundesstaat Washington.
5. BIBLIOGRAPHISCHES
Broschiert: 409 Seiten
Erschienen im HEYNE-Verlag (April 2007
ISBN-10: 345377180X
ISBN-13: 978-3453771802
Englische Originalausgabe erschienen unter dem Titel "The Unloved"
Gekauft in meiner lokalen Buchhandlung für den günstigen Preis von 5,80€, die ich nachträglich aber anbetracht des fehlenden Lesevergnügens für zu teuer empfinde.
6. LESEPROBEN
...Ein Haus voller Schrecken
Kevin Deveraux kehrt mit Frau und Kindern auf den elterlichen Herrensitz zurück, den er seit zwanzig Jahren nicht mehr betreten hat. Als seine verhasste Mutter auf grauenvolle Weise umkommt, treten die Geheimnisse der Verstorbenen zutage. Die dunkle Vergangenheit der Toten fordert ihren Tribut und das Böse ergreift unaufhaltsam Besitz von dem Haus. Und es scheint kein Entrinnen aus diesem Grauen zu geben...
Ich habe den Klappentext, den ich als sehr spannend empfunden habe, bewusst als Leseprobe gewählt, da er mich ja zum Kauf verleitet hat. Leider kann dieses Buch diese versprochene Spannung und Mystik in keinem Maße wiedergeben. Mehr Schein als Sein. Leider.
___FAZIT___
Ich war von diesem Roman in vollem Maße enttäuscht. Lange habe ich mir überlegt, ob ich dem Buch dennoch eine kleine Empfehlung aussprechen soll. Letztendlich habe ich mich dagegen entschieden. Ich habe in letzter Zeit sehr viele gute und auch mittelmäßige Bücher gelesen. "Zeit des Grauens" macht seinem Titel in meiner Buchsammlung wortwörtlich jede Ehre und gehört zu jenen Büchern, auf die ich gerne verzichten würde. Die Auswahl an Büchern, guten und mittelmäßigen ist zu groß, um diesem Buch Aufmerksamkeit zu schenken. Meiner Meinung nach ist das Lesen dieses Romans vergeudete Zeit, die man mit anderen Büchern besser verbringen könnte. Somit von mir auch keine Empfehlung.
Note: Meine Berichte erscheinen auch auf anderen Seiten meiner Wahl, teils auch unter anderem Nicknamen (jekaterina, SOMEWHERE_IN_EUROPE, martiva,..) und sind ab sofort durch meinen Namen, Marlene Artemjewa, gekennzeichnet.
weitere Erfahrungsberichte
~The Unloved~ Bewertung fürZeit des Grauens / Saul, Johnvon
BulmaZ
Pro: Story/ Maguerite Deveraux/ das Ende Kontra: eindimensionale Figuren/ kleinere Logikfehler/ zuviele Tote
...Leserinnen und Leser!
Einige Zeit ist es nun her, dass ich wieder mal einen Produktvorschlag für ein Buch gemacht habe. Dieser wurde vor zwei Tagen nun endlich angenommen und so kann ich euch heute auch schon mit dem zugehörigen Bericht beglücken, denn ich habe das Buch vor gut zwei Stunden ausgelesen.
Wie ihr ja wisst, bin ich ein großer Grusel-/Horrorfan. Das spiegelt sich nicht nur bei Filmen wider, die ich mag sondern auch bei Büchern. So habe ... ...geht heute um
>> Zeit des Grauens <<
------------------------------------------
Bezugsquelle & Preis
------------------------------------------
Meine Stammleser haben sicherlich schon mitbekommen, dass ich nur noch sehr selten Bücher neu im Laden kaufe. Um meinen Geldbeutel zu schonen, kaufe ich zu 99% gebrauchte Bücher. Das hat nicht nur den Vorteil, dass man Geld spart sondern auch den, dass man meist an richtig alte Ausgaben der Werke kommt, ...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Pro: spannend bis zum Schluß Kontra: macht schlaflos
...Neulich war mir mal wieder danach, mich meinem früheren Lieblingsgenre in der Belletristik zuzuwenden.
Lange ist es her, daß ich einen sogenannten Gruselroman gelesen habe, dabei stehen in meinen Regalen doch massenhaft Bücher von Stephen King, R. D. Koontz, Anne Rice und Konsorten.
Und eben auch einige Werke des Schriftstellers JohnSaul, der Bücher geschrieben hat wie: "Wehe, wenn der Wind weht", "Das Kind der Rache", "Zeit des Grauens", "Im Banne des Bösen", um nur einige zu nennen.
Häufig sind Kinder oder Jugendliche in JohnSauls Romane im Mittelpunkt des Geschehens. Verbunden mit übernatürlichen Phänomenen verknüpft Saul seine Handlungen zu spannenden Geschichten, nach deren mehr oder weniger guten Enden noch ein kleiner Nachtrag folgt, der nichts Gutes für die Zukunft der Romanfiguren verheißt.
Auch in seinem Buch...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als hilfreich
Pro: ein bißchen Grusel eben Kontra: mir zu oberflächlich und 08/15 runtergeschrieben
...höchstens noch zu wissen, ob sich das lesen überhaupt lohnt.
Nun ja ? bei diesem Roman handelt es sich um einen echten Gruselroman, würde ich sagen ? kein blutrünstiger Horror, eher leises Grauen, das im Laufe der Zeit immer heftiger wird. Leider gelingt es JohnSaul in diesem Buch allerdings nicht, eine Mischung aus Horror und Realität herzustellen, wie man es sonst häufig in seinen Romanen findet. Dieser Roman wirkt auf mich einfach nur ?an den Haaren herbeigezogen?.
Das soll jetzt nicht heißen, das er abgrundtief schlecht ist ? wenn man solche Romane mag, kann man ihn durchaus zur Entspannung oder auch aus Langeweile lesen ? und man wird auch einige Zeit recht spannend unterhalten. Trotzdem würde ich ihn als einer der schwächeren Romane von JohnSaul ansehen ? Massenware eben, ein wenig lieblos zusammengeschrieben.
Der Anfang ist noch...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als hilfreich
Pro: spannende Geschichte, überraschendes Ende Kontra: sehr kurz, nix neues, keine Charakterentwicklung
...Komische Frage, oder? Aber gibt es eigentlich irgendetwas, dass dagegen spricht, einen Roman NATHANIEL zu nennen? Also, so richtig fällt mir dazu auch nichts ein. Aber irgendeinen Grund muss es ja geben, denn andernfalls würde der hier vorgestellte Roman einen ganz andern Namen haben. Der Originaltitel lautet nun einmal NATHANIEL. Das schein den deutschen Verlegern des Heyne-Verlages wohl nicht gepasst zu haben, also nannten sie die Geschichte einfach PROHPET DES UNHEILS (komischerweise taucht im gesamten Roman (!) das Wort "Prophet" nicht einmal auf, "Nathaniel" aber auf fast jeder Seite). Ich habe mir den Spaß erlaubt und habe im Index mal nachgesehen, welche Romane JohnSaul noch so geschrieben hat. AM STRAND DES BÖSEN (heißt im Original CRY FOR THE STRANGERS), ZEIT DES GRAUENS, IN DEN KLAUEN DES BÖSEN, TOCHTER DES BÖSEN und BLITZE...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als hilfreich
hilfreich 16.08.2001
Vergleichen Sie ähnliche Produkte mit Zeit des Grauens / Saul, John
Zeit John, Zeit des John, Zeit Grauens John, Zeit Saul John, Zeit des Grauens John, Zeit des Saul John, Zeit Grauens Saul John, Zeit des Grauens Saul John
Sind Sie Hersteller/Anbieter von Zeit des Grauens / Saul, John? Klicken Sie hier