Zelda - A Link to the Past (SNES)

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Zelda - A Link to the Past (SNES)

Gesamtbewertung (31): Gesamtbewertung Zelda - A Link to the Past (SNES)

 

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Nicht nur für Nostalgiker

5 15. Dez 2001

Pro:
einfache Steuerung, gute Story, lange Spieldauer

Kontra:
nix

Empfehlenswert: Ja 

Treesitter

Über sich:

Mitglied seit:07.05.2001

Erfahrungsberichte:132

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 120 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Satte zehn Jahre hat dieser Klassiker nun schon auf dem Buckel und gehört dennoch zu den beliebtesten SNES-Spielen überhaupt. Keine Konsole von Nintendo ist bislang um eine oder mehrere Zelda-Umsetzungen herumgekommen, doch "A Link to the Past" ist in meinen Augen immer noch eine der besten.


Story:
====

Der kleine Link schlummert selig in seinem Bettchen, als sein Onkel plötzlich mit Schwert und Schild bewaffnet das Haus verlässt. Mit einem unguten Gefühl in der Magengegend folgt Link ihm in die stürmische Nacht in Richtung Schloss und findet ihn dort leicht verletzt in einem Gang liegen. Sein Onkel bittet ihn, die Prinzessin Zelda aus dem Kerker zu befreien und sie in Sicherheit zu bringen.

Nachdem Link dies zunächst geglückt ist, erzählt ihm der Priester, in dessen Obhut er Zelda lässt, eine seltsame Geschichte von einem legendären Helden und seinem Schwert. Um näheres zu erfahren, sucht Link den Dorfältesten Sahasrahla auf und macht grosse Augen, als er erfährt, dass sich ein böser Zauberer namens Agahnim das Vertrauen des Königs von Hyrule erschlichen hat und versucht, das Siegel zum Gelobten Land zu brechen und das Triforce zu stehlen, ein Artefakt, das jeden Wunsch seines Besitzers erfüllt.

Link soll nun seine Sachen packen und die drei Amulette suchen, um mit ihrer magischen Kraft das Master-Schwert bergen zu können und den Magier aufzuhalten. Mit der Klinge stellt er sich Agahnim zum Kampf und besiegt ihn, doch es ist bereits zu spät: Der Zauberer hatte das Tor zuvor schon durschritten und das Gelobte Land mit Hilfe des Triforce in die Schattenwelt verwandelt, dem dunklen Spiegelbild von Hyrule.

Ratlos steht Link nun vor einer noch grösseren Herausforderung: Ihm bleibt nur noch wenig Zeit, um die Sieben Weisen zu finden und sie aus dem Kristall zu befreien, in den Agahnim sie gesteckt hat. Sie sind der Schlüssel zum Turm des Fieslings und müssen erstmal gefunden werden, bevor Link dem Magier erneut nachstellen und das Triforce zurück erlangen kann...


Gameplay:
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Zelda ist ein Action-Adventure aus der Vogelperspektive, daher fällt es auch Neulingen leicht, Link durch Hyrule zu steuern. Per Tastendruck schwingt ihr das Schwert, um Büsche, Gräser und Gegner nieder zu mähen oder ihr benutzt einen der zahlreichen Gegenstände aus eurem Inventar wie etwa Hammer, Feuerstab oder Unsichtbarkeitsumhang. Da diese aber oft magische Energie benötigen, müsst ihr den kleinen grünen Balken im Auge behalten, der sich am oberen Bildschirmrand befindet.

Direkt daneben seht ihr eine Leiste mit Herzchen, die stets gut gefüllt sein sollte. Jede Feindberührung kostet euch etwas Lebensenergie, ist die Leiste leer, heisst es Game Over, falls ihr keine Fee im Gepäck habt, die euch wiederbeleben kann. Besiegte Gegner hinterlassen immer wieder Items zum "Nachtanken" verlorener Energie oder Rubine, mit denen ihr euch bei Händlern mit Bomben, Pfeilen und anderem nützlichen Handwerkszeug eindecken könnt.

So durchstreift ihr zunächst Hyrule und später dann die Schattenwelt auf der Suche nach den Palästen, in denen die Sieben Weisen gefangen gehalten werden. Dabei machen euch nicht nur die zahlreichen Monster zu schaffen, sondern auch Rätsel mit verschiedenen Arten von Schaltern und Teleportern. Zwischendurch stöbert ihr in Höhlen abseits des Weges und entdeckt so Herzteile, die euch mehr Lebensenergie bescheren oder kleine Feen, die sich mit einem Schmetterlingsnetz fangen und in Flaschen aufbewahren lassen - für schlechte Zeiten, sozusagen.

Mit einem magischem Spiegel könnt ihr dabei jederzeit zwischen den Welten wechseln. Dies ist manchmal auch notwendig, da das Umlegen eines Schalters in der einen auch Auswirkungen auf die andere Welt haben kann.


Grafik:
=====

Die Grafik ist sehr abwechslungsreich, es gibt Gebirge, die von Erzadern durchzogen sind und nebelverhangene Wälder, wo einem Räuber auflauern. Der Hyliasee lädt zu einem Bad ein und in der Wüste sollte man auf Treibsand aufpassen. Die Schattenwelt ist wesentlich düsterer gehalten und wird von allerlei komischen und meist auch sehr bissigen Kreaturen bevölkert, die wesentlich gefährlicher sind als die fast niedlichen Monster von Hyrule.

Natürlich ist die Grafik nicht mehr up to date, aber ich finde, man merkt ihr auch nicht an, dass sie wirklich schon 10 Jahre auf dem Buckel hat. Das liegt vor allem daran, dass alles wie aus einem Guss erscheint und man beim Spielen merkt, dass die Programmierer ihre Arbeit hier mit viel Liebe zum Detail erledigt haben.

Was ich allerdings nicht so mag, ist der in allen Spielen (die direkt von Nintendo entwickelt worden sind) vorkommende Niedlichkeitsfaktor: Der pummelige Link watschelt wirklich herzallerliebst durch die Gegend und auch die Gegner sehen teilweise zum Knuddeln aus.


Sound:
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Die Musik ist ebenfalls sehr nett, das Thema der Oberwelt ist ein richtiger Ohrwurm. In den Palästen allerdings gehr mir das Gedudel nach einiger Zeit auf den Wecker, da man hier sehr lange unterwegs ist, ohne dass sich an der Musik etwas ändert. Die sonstigen Soundeffekte sind breit gefächert, vom "Ping" eines vom Schild abprallenden Pfeils bis hin zum Knirschen einer zufallenden Tür ist alles dabei.


Fazit:
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Das Spiel ist ein echter Klassiker und macht auch heute noch eine ganze Menge Spass. Dafür sorgen die unkomplizierte Steuerung und die anspruchsvollen Rätsel, die zwar nicht immer einfach, aber durchweg lösbar sind. Im Gegensatz zu anderen Teilen von Zelda wie etwa Ocarina of Time gibt es auch viel mehr Gegner zu bekämpfen, irgendwelche Monster tummeln sich eigentlich immer auf dem Bildschirm.

Gut gefallen hat mir auch immer, dass viele Dinge abseits des Weges zu finden waren, die man nicht unbedingt zum Durchspielen braucht. Auf der Suche nach den Herzteilen muss man unter jedem Stein nachsehen und jeden Busch ausrupfen. In kaum einem Nachfolger der Serie gibt es so viele unterirdische Höhlen und Gänge, die erst mit der gezielten Sprengung einer rissigen Wand erreicht werden können und nicht bloss ein paar Rubine oder Skultullas beinhalten.

Leider sind SNES-Spiele schon seit einiger Zeit aus den Läden verschwunden, so dass sich Nostalgiker wie ich schon andere Wege suchen müssen, um an so alte Sachen heranzukommen. Für lange Winterabende ist Zelda jedenfalls noch immer zu empfehlen, da man mit der Suche nach den Kristallen eine zeitlang beschäftigt sein wird. Wer also ein SNES sein Eigen nennt und dieses Meisterwerk nicht kennt, der sollte schleunigst mal bei Ebay vorbeisurfen oder über den hiesigen Flohmarkt streifen, irgendwo werdet ihr sicher noch ein Modul auftreiben können. 

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Timmyotoole

Timmyotoole

14.06.2004 14:49

Ein wirklich wunderbares Spiel, dass ich auch heute noch gerne spiele. Die Langzeitmotivation ist für ein SNES Spiel ziemlich hoch. Ach herrlich...

gnoi

gnoi

04.07.2003 01:06

Das Teil zocke ich auch die letzten Tage, seidem ich mein neues altes SNES habe ;) Aber die Speicherfunktion regt mich echt auf :(

Kevin3

Kevin3

18.11.2002 15:25

das waren noch zeiten......

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  1. Mythology
  2. DiddlMausSteffi
  3. gnoi
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