Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
einige wirklich brüllkomische Szenen |
| Kontra: |
leider auch einige Längen |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Hallo Zielgruppe!
Zombiefilme gibt es ja mittlerweile jede Menge und die meisten können dem Genre nur wenig neue Aspekte verleihen. Inzwischen gibt es aber auch immer mehr Filme, die dieses Genre auf die Schippe nehmen. Zuletzt hat dies sehr erfolgreich „Shaun of the dead“ getan. In eine ähnliche Kerbe haut auch die neueste Parodie, die aber im Gegensatz zu „Shaun..“ nicht aus Großbrittanien, sondern aus den USA stammt und sogar mit einer relativ namhaften Besetzung aufwarten kann. Was davon zu halten ist, dazu mehr in diesem Bericht.
### DER INHALT ###
~~~ Heute mal zur Abwechslung die „Dr.Ed nimmt alle Zombies auseinander“ - Kurzversion ~~~
Durch einen verseuchten Burger ist Amerika aufgrund einer grassierenden Seuche in Anarchie und Chaos versunken, da weite Teile des Landes nur noch von Zombies bevölkert sind. Aber es gibt auch noch „normale“ Menschen: Der neurotische Columbus hat sich eine ganze Reihe von Regeln zusammengestellt, die er akribisch einhält, um zu Überleben. Auf seiner Flucht von Texas, wo er studiert, begegnet er dem rauhbeinigen Tallahassee, der seine Familie durch die Zombies verloren hat und nun gnadenlos alles niedermetzelt, was nach Zombie aussieht. Unterwegs begegnen sie den Schwestern Little Rock und Wichita, die durch einen Trick ihr Auto kapern. Allerdings gelingt es den beiden Jungs, die Frauen einzuholen. Fortan beschließt man, gemeinsam weiter nach Kalifornien zu fahren, da es dort angeblich zombiefreie Zonen geben soll...
~~~ und nun folgt die „MissVega nimmt alle Zombiefilme auseinander“ - Langversion ~~~
Mit einem verseuchten Burger fing alles an: Nun ist Amerika aufgrund einer grassierenden Seuche in Chaos und Anarchie versunken, da weite Teile des Landes nur noch von Zombies bevölkert wird. Aber es gibt auch noch ein paar normale Menschen: Nachdem er fast von seiner infizierten Kommilitonin Maggie (Amber Heard) gebissen worden wäre, hat sich der neurotische Student Columbus (Jesse Eisenberg) eine ganze Reihe von Regeln und Vorsichtsmaßnahmen aufgestellt, mit deren akribischer Einhaltung er zu Überleben versucht. Nun will er von seiner Uni in Texas zu seinen Eltern nach Ohio, weil er hofft, dass diese noch am Leben sind.
Auf seiner Flucht trifft Columbus den rauhbeinigen Tallahassee (Woody Harrelson), der auf dem Weg nach Florida ist. Man beschließt, die Reise gemeinsam fortzusetzen. Tallahassee hat Zombies töten zu einer regelrechten Kunstform entwickelt, nachdem er seine gesamte Familie durch sie verloren hat. Unterwegs treffen die beiden in einem Einkaufszentrum auf die Schwestern Little Rock (Abigail Breslin) und Wichita (Emma Stone). Durch einen Trick bringen die beiden Frauen das Auto der Männer in ihre Gewalt. Sie wollen nach Kalifornien, weil es dort angeblich noch zombiefreie Zonen geben soll.
Nachdem die Jungs sich ein neues Auto klargemacht haben, treffen die beiden kurze Zeit später wiederholt auf die Frauen und nach einigem Hin und Her beschließt man, gemeinsam nach Kalifornien zu fahren. Dort landen sie auf dem Anwesen von Bill Murray (als er selbst), der auch noch nicht zum Zombie mutiert ist, aber von ihnen nicht behelligt wird, da er vorgibt, selber einer zu sein. Ob man gemeinsam in Ghostbuster-Manier der Zombie-Seuche Herr wird, das erfahrt Ihr im Kino....
### MEINE MEINUNG ###
Auch wenn dieser Film sicher nichts für zarte Gemüter ist, so muss man ihm doch lassen, dass die Tötung der Zombies einen gewissen Unterhaltungswert hat, da dabei eigentlich alle Regeln des klassischen Slapsticks durchexerziert werden. Da werden die Untoten schon mal durch herabfallende Klaviere, Deckel von Toilettenspülkästen oder andere kuriose Gegenstände ins Jenseits befördert. Auch die selbstauferlegten Regeln Columbus' sorgen für einige erheiternde Elemente in guter alter Woody-Allen-Stadtneurotiker-Manier. Als Kontrastpunkt dazu steht Tallahassee, der die Zombies auf typisch amerikanische Manier mit Schusswaffen, Baseballschlägern oder sonstigen Waffen erledigt. Running gag dabei ist, dass sich Tallahassee immer wieder auf der Suche nach einem bestimmten Schokoriegel in schwierige Situationen begibt, während Columbus da doch eher ein Angsthase ist. Auf der anderen Seite sorgen Columbus' Überlebensregeln auch für einige running gags, da sie visuell recht originell umgesetzt werden.
Dagegen versuchen sich die Frauen mit einer Mischung aus weiblicher List und Cleverness, sowie einem gewissen Chuzpe durchzuwurschteln. Damit kommen sie zwar in der Regel durch, aber manchmal stellen sie sich auch selber ein Bein, weil sie gewisse Vorsichtsmaßnahmen außer acht lassen. Klar ist natürlich, dass sich zwischen Columbus und Wichita noch eine Liebesgeschichte entwickelt, die zwar ein wenig aufgesetzt wirkt, aber in amerikanischen Filmen offenbar unumgänglich ist und dem Unterhaltungswert nur geringen Abbruch tut. An den darstellerischen Leistungen gibt es nichts auszusetzen, allerdings werden die Beteiligten von ihren Rollen auch nicht allzusehr gefordert, da sie nicht allzuviel Tiefgang verlangen. Zumindest kann ihnen aber ansehen, dass beim Drehen sehr viel Spass gehabt haben.
Im Großen und Ganzen hat der Film leider nicht das Tempo von „Shaun of the dead“ und ist auch nicht ganz so brüllkomisch, weil sich „Zombieland“ doch einige sentimentale Momente leistet. So wird zum Beispiel anhand von Rückblenden erklärt, warum Tallahassee einen solchen Hass auf die Zombies hat und deren Tötung regelrecht zelebriert. Insgesamt muss man aber sagen, dass der Film die Erwartungshaltung, die er weckt, größtenteils einhalten kann. Es gibt viele lustige Szenen, die zum Teil auch wie eine Parodie auf das „Thriller“-Video von Michael Jackson wirken. Aber auch ein paar nachdenkliche und romantische Momente sind eingestreut, die wirken aber etwas aufgesetzt und sorgen auch für ein paar kleinere Längen. Das Humor-Niveau ist zwar bisweilen etwas platt, aber glücklicherweise nie völlig niveaulos. Zu erwähnen wäre da noch der rockige Soundtrack, der hervorragend zu dem Film passt.
### FAZIT ###
Wer Filme wie „Shaun of the dead“ mochte, wird hier sicher auch auf seine Kosten kommen, auch wenn die englische Zombie-Variante sicher noch schneller und witziger war. Von daher kann ich den Film allen empfehlen, die auf lustiges, aber nicht allzu gruseliges Popcorn-Kino stehen und einfach mal nur entspannt ablachen wollen.
### ABSPANN ###
Spielfilm USA 2009, 88 Min., FSK 12
Regie: Ruben Fleischer
Buch: Rhett Reese, Paul Wernick
Kamera: Michael Bonvillain
Musik: David Sardy
~ Columbus – Jesse Eisenberg
~ Tallahassee – Woody Harrelson
~ Wichita – Emma Stone
~ Little Rock – Abigail Breslin
~ Maggie – Amber Heard
~ Bill Murray als er selbst
u.v.a.
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24.01.2010
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Schlucke
Pro: Macht einfach jede Menge Spaß / Woody Harrelson!
Kontra: Einige deplatzierte emotionale Szenen, die den Film unnötig ausbremsen
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eyes2602
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sehr hilfreich
06.12.2009
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Die Zombies sind nicht lustig, aber die Art, wie man sie umbringt
Bewertung für Zombieland (2009) von
cyborg2221
Pro: Schauspieler, Story
Kontra: keine
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sehr hilfreich
04.04.2010
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Blut, Gehirn, Massaker!
Bewertung für Zombieland (2009) von
Jouleska
Pro: schräger Humor, Besetzung, kultige Dialoge
Kontra: hat seine Längen, nicht jeder Gag zündet
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sehr hilfreich
07.08.2010
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