Sehr kurz und schmerzhaft!!!
05.01.2003
Pro:
Viel Action, gute Sprachausgabe, super Grafik
Kontra:
Schwache Story, langweiliger Soundtrack, zu kurz ! ! !
Empfehlenswert:
Nein
 nominepas
Über sich:
Mitglied seit:01.01.1970
Erfahrungsberichte:27
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 21 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Einleitung: Zone of the Enders ist auf jeden Fall eins der besten Actionspektakel für die PS2. Zwar ist die Story nicht gerade Weltklasse, das wird aber durch ein hervorragendes Gameplay und eine Grafik, die einen vom Hocker haut, ausgeglichen. Story: Man hüpft in die Rolle des 15 Jährigen Leo, der auf einer Kolonie der Erde in der Nähe des Jupiters lebt. Als die Kolonie angegriffen wird, rettet er sich in eine Lagerhalle, wo er auf den gigantischen Orbital Frame „Jehuty“ trifft. Ein Orbital Frame ist ein Kampfroboter, der von einem Piloten gesteuert wird. Diese Frames sind extrem schnell und sehr wendig. Der Bordcomputer ADA fängt sofort mit Erklärungen über die Steuerung des Frames an, als sich Leo in diesen Frame rettet. Im ist dieses ganze Kriegsgetue zuwider und versucht sich dem zu entziehen. Doch er hat keine Wahl, denn er sieht seine Kolonie mitsamt den Bewohnern langsam sterben. So macht er sich auf um die Station vor der Auslöschung zu bewahren. ADA und Leo liefern sich dabei viele fast philosophische Diskussionen über leben und leben lasse und den Grund jemanden zu töten. ADA ist sehr kaltblütig und würde im Notfall jeden, der ihr vor die Nase kommt killen, wärend Leo sehr friedlich ist und seine Feinde verschont. Mit der Aufgabe, Leo einen Kampfroboter steuern zu lassen, hat ADA praktisch den Bock zum Gärtner gemacht. Trotzdem bewältigt Leo seine Aufgabe recht gut und wird angewiesen den Roboter zu einem Geheimen Hangar zu bringen, damit Jehuty dann zum Mars gebracht wird um eine Basis von Rebellen zu zerstören. Wärend seines Auftrags wird findet er seine Freundin Celvice. Damit werden die Streitgespräche noch vielseitiger, da Celvice einen sehr ausgeprägten Gerechtigkeitssinn hat. Sie hetzt Leo von einem Wohngebiet ins nächste, damit er die Bewohner rettet. Irgendwann wird ADA durch ein Virus krank und Leo muss das Gegenmittel finden. Kurz vor Ende des Spiels wird dann Celvice durch ein Attentat verletzt.
Wie gesagt ist die Story recht schwach. Das kommt daher, dass das Spiel so kurz ist. Ich habe es beim zweiten Durchspielen in anderthalb Stunden geschafft. das Ende des Spiels ist auch nicht soo toll. Leo kommt nach einem Kampf mit dem Endgegner auf ein Schiff, wo sich herausstellt, dass ADA sich mit Jehuty auf dem Mars in die Luft jagen soll. ADA gibt daraufhin einen sehr weise klingenden Spruch zum besten, was Leo sehr berührt, weil er sich, obwohl ADA nur ein Computer ist und ADA und Leo sehr verschieden sind, mit ihr angefreundet hat. Doch dann beginnt der Abspann und Celvice kommt auf einer Trage in den Hangar hereingetragen. Plötzlich scheint es Leo vollkommen egal zu sein, dass ADA stirbt. Er hat nur noch Augen für Celvice. Das Spiel schreit geradezu nach einer Fortsetzung. Das Gameplay: Das Gameplay ist sehr actionlastig, obwohl man oft den Rat bekommt sich aus Kämpfen rauszuhalten ist es im Endeffekt schlauer, zu kämpfen, da man am Ende des Spiels den Kämpfen nicht mehr aus dem Weg gehen kann und dann ist es doch recht praktisch, einen hohen Level zu haben. Die verschiedenen Gebiete werden durch eine Art Übersichtskarte getrennt, auf der man herumfliegt.
De Spielmodi: Es gib neben dem normalen Storymode auch einen Versusmode, in dem man gegen den Computer oder einen Freund antreten kann. Der Mode ist etwas kurlebig. Es gibt nicht viele Frames und die Grafik ist zu unübersichtlich, da man seinen Frame nicht mehr von hinten sieht, sonder von einer Kamera, die versucht, das Kampfgeschehen so gut wie möglich einzufangen. Die Steuerung: Man kann sich frei im Raum bewegen. In Kämpfen zielt man jedoch immer auf sein Ziel. Die Bewegungen werden durch den linken Analogstick gesteuert. Man hat sechs Standartattacken und zahlreiche Waffen, von denen man zum einen die Software und zum anderen die Waffe finden muss, bevor man die Waffen einsetzen kann. Die Standartattacken sind drei Schlagattacken und drei Schussattacken. Beides wird nach dem gleichen Schema ausgelöst. Im Nahkampf kann man entweder den einfachen Schlag einsetzen, oder mit der Sturztaste kombiniert einen Drehschlag einsetzen. Wenn man sich im Sturz bewegt und die Angriffstaste einsetzt, kommt der Sturzschlag zustande. Genauso funktioniert auch der Fernkampf. dann kann man einen Wurf einsetzen, blocken ausweichen, parieren und fliehen. Das alles funktioniert fast wie ein Prügelspiel, nur schneller.
Die Grafik: Die Grafik ist ein Meisterwerk. Viel Bewegungsunschärfe und eine ganze Menge Laserstrahlen, die durch die Luft zischen. Es gibt kleine Gegner, die zahlreich Auftreten und riesengroße Endgegner, denen man nicht zu nahe kommen sollte. Aber es gibt auch große Städte, die nach und nach durch die Kämpfe in Schutt und Asche gelegt werden. Überall stehen Autos herum und die Trümmer von zerstörten Gebäuden verunstalten die Umgebung. Die Grafik ist ganz und gar nicht steril. Sie ist einfach nur schnell, unübersichtlich und superdetailliert. Der Sound: Mit dem Sound sieht es leider nicht so rosig aus. Die Soundeffekte sind zwar sauber und schön laut, die Musik ist aber etwas eintönig langweilig, da es immer wieder die ähnliche Synthitracks, die das Spiel untermalen wollen.
Fazit: Ein Actionreiches Next-Genration-Anime-Game, dass durch einzigartige Grafik und tolle Steuerung besticht, aber seinen Charme leider durch schwache Story und lahme Hintergrundmusik etwas verliert. Auf jeden Fall viel zu kurz! Der Metal-Gear-Solid-Schöpfer hat schon bessere Spiele gemacht.
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05.01.2003 15:09
Ich kenne nur das Anime ... und das ist nicht so berauschend ... ;-)
05.01.2003 14:46
Sehr ausführlicher, interessanter Bericht- jetzt brauch ich nur noch eine PS2 *g* LG, Janin!
05.01.2003 14:38
Es gibt ja zum Glück bessere Alternativen...das Spiel scheine ich nicht kaufen zu müssen.