Digital-Recorder im Handyformat
15.01.2009 (12.01.2009)
Pro:
Gewicht
Kontra:
Gehäuse aus Plastik
Empfehlenswert:
Ja
 saxplayer
Über sich:
Bin interessiert an gutem Essen und guter Musik. Meine Hobbys sind Technik (speziell Computer), Foto...
Mitglied seit:19.08.2004
Erfahrungsberichte:9
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 29 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Bisher haben wir für unsere Band die Probenmitschnitte direkt am Mischpult aufgenommen. Da hierbei aber nicht der Raumklang eingefangen wird, habe ich mich nach einem digitalen Recorder umgeschaut und bin bei diesem Gerät hängen geblieben. Den Zoom H4 Recorder (im Bundle mit Kopfhörer und 2 GB-SD-Karte) habe ich bei Musikhaus Kirstein (http://shop.kirstein.de) gekauft.
Die Bestellung, Bezahlung (per Kreditkarte) und Lieferung lief problemlos und äußerst schnell. Paket: Das bestellte Bundle war sauber und gut verpackt. Im Lieferumfang waren enthalten: ZOOM H4 Transporttasche, Stativ-Halterung (mit Klettband), 512 MB-SD-Karte, Netzteil, Windschutz (für die Mikros), USB-Kabel, Software (Cubase LE). Für den netzunabhängigen Betrieb werden 2 Batterien (Typ AA) benötigt. Diese waren leider nicht enthalten. Kopfhörer: Classic Cantabile KH-238 (dynamischer Kopfhörer) mit 4m Kabel (integrierter Lautsprecherregelung), Klinkenadapter SD-Karte: Kingston SD-Karte mit 2 GB (Aufnahmezeit bis zu 34 Stunden)
Erster Eindruck: Das Gerät ist super leicht und handlich. Das Gehäuse ist aus Plastik und macht einen nicht ganz so stabilen Eindruck. Aber wenn man das Gerät normal nutzt und auch nicht fallen lässt, wird das wohl eine ganze Weile halten. Das Batteriefach (und Einschub für die SD-Karte) befindet sich am oberen Ende bei den Mikros. Das Öffnen geht leicht und auch das Einlegen und Entnehmen der Batterien geht ohne Probleme. Die Karte lässt sich auch leicht einsetzen. Nur das Entnehmen ist etwas fummelig.
Anschlüsse: Linksseitig: Line-Out, Kopfhörer (regelbar), Power (On/Off), USB Rechtsseitig: JOG-Datenrad, GAIN-Schalter für interne Mics und für externe INPUTS Bedienungsanleitung: Diese ist sehr umfangreich, was bei den Möglichkeiten mit dem Gerät auch kein Wunder ist, und ausführlich.
Möglichkeiten: Aufnahme im Stereo-Modus Aufnahme im 4-Spur-Modus Jeweils zusätzliche Effekte (z.B. Kompressor, Preamp) möglich Metronom Aufnahme: Den 4-Spur-Modus hab ich noch nicht getestet, da dieser für unseren Bedarf nicht erforderlich ist.
Aufnahmen im Stereo-Modus sind ohne großen Aufwand möglich. Die Empfindlichkeit der Mikros können an der Seite des Gerätes eingestellt werden. Für unsere Aufnahmen nutze ich die mittlere Empfindlichkeitsstufe. Die Einstellung hängt natürlich aber immer davon ab, wie laut die Aufnahmequelle ist, und kann im Display mit der Pegelanzeige kontrolliert werden. Auch für die extern anschließbaren Mikros (oder Instrumente) kann die Empfindlichkeit gesondert eingestellt werden. Ferner hat das Gerät einen regelbaren Kopfhörerausgang, so dass die Aufnahme direkt kontrolliert werden kann. Die vielen weiteren Möglichkeiten, insbesondere im 4-Spur-Modus, werde ich hier nicht weiter Einstellen, da das den Rahmen sprengen würde. Nur so viel: Dieser Modus ist besonders geeignet, wenn man Bass, Gitarre, Drums und Gesang auf je 2 Spuren aufnehmen und mit speziellen Effekten abmixen will.
Ich werde diesen Bericht in Kürze durch eigene Erfahrungen noch ergänzen. Das Gerät hab ich bei einer Bandprobe inzwischen ausprobiert, will aber vor weiteren Ergänzungen weitere Erfahrungen sammlen.
Inzwischen habe ich diverse Aufnahmen mit dem Gerät gemacht (Bisher aber nur Live-Aufnahmen im Stereo-Modus). Die Vorbereitungen hierzu sind einfach. Zunächst die Auswahl der Kprimierung und dann "Rec" einmal dürcken. Jetzt besteht die Möglichkeit der Aussteuerung. Dann nochmals "Rec" drücken und die Aufnahme läuft. Zum Überspielen der Aufnahme auf den PC nehme ich die SD-Card aus dem Gerät und lege sie direkt in den Card-Reader vom PC. Man kann aber auch das Gerät per USB direkt anschließen. Die Qualität der Aufnahmen ist einwandfrei.
Ein Manko musste ich feststellen. Das Gerät nimmt durchweg auf. Die Aufnahme wird also auch bei absoluter Ruhe nicht unterbrochen. Ggf. hat man am Ende eine 2-Stunden-Aufnahme, die man am PC mit der mitgelieferten Software entsprechend schneiden muss. Aber auch das hab ich (mit wenigem Lesen des Handbuches) hinbekommen. Technische Details:
ZOOM H4: Stereomodus max. 24bit/96kHZ bzw. 4-Track Mode max. 16 bit / 44,1 kHz MP3 mit Bitraten mit bis zu 320 kbps zwei hochqualitative Elektret Kondensatormikrofone für True Stereo Aufnahmen Kondensatormikrofone können wahlweise mit 24 V - oder 48 V Phantomspeisung betrieben werden USB-Schnittstelle (2.0) Kopfhöreranschluss (regelbar) A/D- bzw. D/A- Wandlung 24 Bit 128-faches Oversampling Datentypen: WAV, MP3 Spannungsversorgung: 9 V DC Gewicht 190g Kopfhörer: Hochwertiger, dynamischer Kopfhörer Lautsprecher: ø 40 mm Übertragunsbereich: 20 bis 20.000 Hz Empfindlichkeit: 110 db SPL (bei 1kHz) Nennimpedanz: 32 Ohm weich gepolsterte, ohrumschließende Muscheln gute Außenschallisolierung weich gepolstertes, breites Bügelband größenverstellbar in 12 Stufen pro Seite Polstermaterial: Kunstleder integrierter Aktiv-Bass im Kabel integrierte Lautstärkeregelung Kabel: 4 m mit einseitiger Zuführung Stecker: vergoldete 3,5 mm Stereo-Klinke Adapter: vernickelte 6,3 mm Stereo-Klinke Nettogewicht (ohne Kabel): 226 g Bruttogewicht: 283 g
SD-Karte: Kapazität: 2 GB geringer Stromverbrauch Plug ´n Play integrierter Schreibschutz Maße: 24 x 32 x 2,1 mm
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15.01.2009 19:51
Eine Menge Daten, aber wo sind die Eigene Meinung und Erfahrungen zu diesem Teil geblieben?