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Dieser Western-Klassiker von George Roy Hill heißt im Original "Butch Cassidy and the Sundance Kid", womit nun einige mehr anfangen könnten. Mit ihrer Hole-in-the-Wall-Bande spezialisierten sie sich auf Bank- und Eisenbahnüberfälle. Butch Cassidy (Paul Newman) stellt den Anführer, Sundance Kid (Robert Redford) dessen besten Freund dar. Bei einem dieser Eisenbahnüberfälle wird die Bande nun in flagranti erwischt. In mehreren kleinen Gruppen flüchten sie, die Verfolger heften sich aber nur an die Fersen von Butch und Sundance. Unerbittlich getrieben von diesen, beschließen die zwei und Sundance's Freundin Etta (Katherine Ross), nach Bolivien auszuwandern. Auch dort üben sie das aus, was sie am besten beherrschen: Banken ausrauben. Aber der Arm des Gesetzes reicht weit, und Butch und Sundance werden in einem packenden Showdown gestellt. Der Film endet mit einem eingefrorenen Bild, als sie schwer verwundet aus ihrem belagerten Schlupfwinkel mit geladenen Waffen der halben bolivianischen Armee entgegenstürmen. Kurzum: "Zwei Banditen" ist mein absoluter Lieblingsfilm. Anders als die oftmals gefühlsarmen und zynischen Eastwood-Western oder die blutgetränkten Peckinpah-Western überwiegt in diesem Film der Humor. Dieser führt dank des unglaublich harmonischen Zusammenspiels der zwei Superstars (beide standen übrigens später noch einmal unter der Regie von George Roy Hill in "Der Clou" vor der Kamera, in dem man sich ebenfalls über dieses Schauspieler-Duo freuen konnte) und ihrer mimischen Fähigkeiten nie zu erzwungenen Auflockerungen, sondern passt immer wie die Faust aufs Auge. Newman und Redford spielen ihre Rollen so sympathisch, dass man glatt vergisst, dass hier zwei Verbrecher dargestellt werden sollen. Der Schluss erweist den zwei Banditen noch einen letzten Höhepunkt, bevor sie im Off von den rundum verteilten Schützen erschossen werden.