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50 Freistunden - kann man da nein sagen?

4  13.08.2001

Pro:
sehr schnelle und zuverlässige Online - Verbindung, sieben eMail - Adressen

Kontra:
Mindestnutzung von 10 oder 30 Stunden im Monat (je nach Tarif)

Empfehlenswert: Ja 

Details:

Navigation / Übersichtlichkeit:

Informationsgehalt

Nutzwert der angebotenen Leistung:

Preisniveau:

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Eurelius

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Erfahrungsberichte:38

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Puh, schon der 2400. Bericht zu AOL, da wird's schwer überhaupt noch etwas neues zu berichten, aber ich versuche es jetzt einfach mal.

Überhaupt auf die Idee gekommen, AOL zu nutzen, bin ich gekommen, als ich auf der payback-Homepage von den Sonderaktionen der payback-Partner zur Abschaffung des Rabattgesetzes in Deutschland las.

Eine von diesen Aktionen waren die in der Überschrift genannten 50 Freistunden im ersten Monat von AOL. Ich als Kunde des von ciao.com gepushten Call-by-Call-Anbieters tiscali wurde hellhörig.

Von tiscali war ich nicht gerade begeistert, deshalb las ich mir die Bedingungen für die 50 Freistunden dann interessiert durch: im zweiten Monat dann ein Minutenpreis von 2,8 Pfennig mit einer Mindestnutzung von 10 Stunden, macht also einen Mindestpreis von DM 16,80 pro Monat. Das ist nicht die Welt, dachte ich, und ich kann dann ja immer noch in den "Viel-Nutzer-Tarif" mit 2,2 Pfennig pro Minute mit 30 Stunden Mindestnutzung (=DM 39,60 Mindestpreis) wechseln.

Das hört sich jetzt zwar alles etwas zwielichtig an, aber AOL bietet meiner Meinung aber auch was dafür. Aber dazu später mehr.

Jedenfalls rief ich dann Sonntag morgens um 9 Uhr bei der angegebenen 0180er Nummer an (24 Pfennig pro Minute glaube ich) und nach knapp zehn Sekunden hatte ich schon den freundlichen AOLer am Apparat. Innerhalb von fünf Minuten war die Sache erledigt, und ich hatte das Versprechen bekommen, das ganze Zeug kommt dann innerhalb von drei Tagen mit der Post.

Und prompt war es am Mittwoch drauf da. Voller neugieriger Erwartung installierte ich gleich die AOL-Software und tat und machte alles so, wie es auf den schönen blauen AOL-Hilfezetteln draufstand.

Aber leider, leider erkannte die automatische Modem/ISDN-Erkennung mein USB-ISDN-Modem nicht. Nach langem Rumprobieren hatte ich mich dann durch die "Profi-Einstellungen" gekämpft und mein ISDN-Modem wurde endlich als existent anerkannt.

Jetzt endlich konnte es losgehen. Ich probierte natürlich gleich alles aus und hörte natürlich auch gleich die netten Worte "Sie haben Post!". Das Willkommens-eMail von AOL war also angekommen. Jetzt noch schnell das Online-Banking einrichten, und dann in vollem Zug die 50 Freistunden genießen.

Netterweise war StarMoney 3.0 (aber in einer abgespeckten Version) auch auf die CD-ROM mit draufgepackt und so sparte ich mir das lästige herunterladen.

Beim Surfen genoss (und genieße) ich eine sehr ansprechende Geschwindigkeit (sorry ciao.com, aber tiscali könnte sich da mal eine Schweibe abschneiden), die Seiten werden zügig und fehlerfrei aufgebaut. Wenn ich eine eMail bekomme, werde ich sofort darauf aufmerksamgemacht (Sie haben Post!) und ein sehr praktischer und umfangreicher Terminkalender wird auch zur Verfügung gestellt.

Die Einzelverbindungsnachweise sind sehr übersichtlich, die Abrechnungsdaten werden nachvollziehbar und transparent dargestellt.

Ich muß ganz ehrlich sagen, ich bin positiv überrascht von AOL. Mir macht das surfen irgendwie mehr Spaß als vorher (naja, wenn man es erst 50-mal versuchen muß, online zu gehen wie bei tiscali kann man schon mal genervt sein) und ich kann AOL nur wärmstens weiterempfehlen.

Was die 50 Freistunden angeht: das ist leider passé. Die Aktion ging nur vom 1. bis 5. August. Aber es gibt glaube ich standardmäßig 20 Freistunden im ersten Monat. Auch nicht schlecht!

Und als kleines Schmankerl hat man ja auch noch die Chance, eine der 1000 Flatrates für DM 39,90 pro Woche zu ergattern. Denn als AOL-Kunde ist man automatisch in der Verlosung mit drin.

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
reismann

reismann

22.08.2001 08:07

Also doch kein Haken dran, hätt ich nicht gedacht, bleib aber trotzdem bei Call by Call

vague

vague

13.08.2001 10:47

Mit meinem Kommentar wollte ich eigentlich Kritik an AOL zum Ausdruck bringen. Dieser "ISP" schafft es seit Jahren nicht von seinem hohen Roß runterzukommen, oder warum werden gezwungen (!) die AOL Software zu nutzen? Warum kann ich meine Mails nicht einfach wie bei jedem halbwegs guten Provider mit einem Mailprogramm verschicken? Gruß, vague

vague

vague

13.08.2001 09:29

Ich kann und werde bei AOL nein sagen! Die Software läuft auf meinem Linux PC, der die Einwahl macht, absolut nicht, demnach ist AOL für mich unbrauchbar... Gruß, vague

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