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3  22.11.2006

Pro:
gute Produkte

Kontra:
Vetriebssystem auf den ersten Blick befremdlich

Empfehlenswert: Ja 

winterbach

Über sich:

Mitglied seit:22.11.2006

Erfahrungsberichte:1

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 18 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als hilfreich bewertet

Ich war auf dem Fachvortrag des Ascent, habe auch das Business-M;eeting absolviert und eine erste Beratung, bzw. Rentabilitätsberechnung erlebt.

Der Fachvortrag:
war für mich als Finanzlaie informativ und hat mich fragen lassen, warum ich seit 20 Jahren eine Kapitallebensversicherung habe und einen Bausparvertrag. Der Referent war nicht schlecht, ein bisschen glatt fand ich ihn und sehr zielstrebig, er wollte unbedingt seine Information unter die Leute bringen.
Auf jeden Fall war ich erst mal platt darüber, dass ich so wenig über Finanzprodukte weiß.

Die Beratung:
empfand ich als seriös. Es ging nicht darum, möglichst alles zu optimieren durch Investitionen in Fonds. Der Berater sagte, ich solle eine Versicherung mit Teilauszahlungen bestehen lassen, die Konditionen seien gut. Die Teilauszahlungen könne ich ja dann in Fonds investieren, wozu er mir auch riet.

Das Businessmeeting:
auch dieser Vortrag war nicht schlecht, allerdings wurde mir zunehmend mulmig, als dann für jede Stufe der Karriereleiter ein Exemplar seine Erfolgsstory zum Besten gab. Lauter Menschen, die heiß darauf sind, noch eine Stufe höher zu klettern und dabei noch mehr zu verdienen.

Nun bin ich auch als Anfänger angeworben und verdiene dabei erst einmal nichts, bis ich 500 Finanzeinheiten (entspricht einem Investitionsvolumen von 150.000 Euro) in meinem persönlichen Umfeld acquriert habe. Da bekomme ich nun kalte Füsse. Erst einmal: will ich meine persönlichen Beziehung für geschäftliche Kontakte nutzen?

Das Vetriebssystem basiert darauf, dass alle Einsteiger erstmal kostenlos arbeiten und für die Firma Provisionserlöse von ca. 5000 Euro erwirtschaften. Erst wenn sie das geschafft haben, kommen sie selbst in die Gewinnzone. Diese umfasst sechs Stufen auf einer Karriereleiter. Auf jeder nächsten Stufe bekommt man mehr Provision pro Finanzeinheit. Die Verdienstmöglichkeiten wurden als sagenhaft dargestellt, der Markt sei riesig. Mag sein. Aber ich frag mich, ob es seriös ist, das persönliche Umfeld für diesen Vertrieb abzugrasen.

Aber ich muss auch sagen: die Information gönne ich vielen Leuten, die nichts wissen und die von Banken und Versicherungen nie gehört haben, dass sie ihr Geld besser in Sachwerte investieren sollten, statt in Geldwerte, die dann von der Inflation verzehrt werden.

Fazit: ich werde meine Geldanlagen überprüfen und optimieren, ob ich in das Vertriebssystem einsteige weiß ich ehrlich gesagt noch nicht.
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Danreb

Danreb

23.11.2006 01:15

Meines Erachtens nach solltest Du es Dir wirklich gut überlegen, ob Du bei diesem Unternehmen anfangen willst. Denn wer arbeitet schon gerne am Anfang um sonst . Außerdem sind 150000,- € Investitionssumme unter Umständen schon einige Verträge Gruss Danreb

dvm24

dvm24

22.11.2006 23:10

ist doch immer das selbe, Zettel schreiben mit möglichst hohen Volumen. Etwas die Finanzen optimieren und die paar gesparten Kröten gleich in einen abzuschließenden anderen Vertrag reinpumpen.

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