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Bei Bierzwerg.de handelt es sich um einen Onlineshop, der zum einen deutsche Kleinstbrauereien und zum anderen interessante Importbiere zu bieten hat. Aufmerksam wurde ich auf den Shop, als ich einen deutschen Händler suchte der belgisches Kriek führt, herauskam eine Sammelbestellung unterschiedlichster Frucht- und Honigbiere in drei Paketen. Wie die Bestellung ablief, werd ich nun im Detail berichten.
-------------------------------------------------- Das Angebot --------------------------------------------------
Der Webshop präsentiert sich recht schlicht und funktional und so findet man sehr schnell was man sucht. Die Biere sind in Kategorien unterteilt, zum einen für die deutschen Biere nach Sorte, zum anderen die Importe nach Herkunft, dazu kommen noch ein paar Spezialkategorien. Dies sind die wohl dem Versandhandel am nächsten gelegene Kleinstbrauereien die „Braustelle Köln“, die „Party-Angebote“ umfassen Biergläser und ein paar Großgebinde und zu guter Letzt für den großen Durst die „5 Liter Partydosen“. In den normalen Kategorien verbergen sich üblicherweise einzelne Flaschen, aber auch Geschenkpackungen. Hier wäre es eventuell konsequenter gewesen, diese auch mit einer eigenen Kategorie zu beglücken, denn auch ohne diese wären alle Kategorien mehr oder weniger umfangreich. Hervor tut sich das Angebot auch durch die Kategorie „Malztrunk,“ welche die Palette mit alkoholfreien Malzspezialiäten abrundet, sowie durch das Abo „Bierzwerg des Monats“ mit dem man 10 Biere im Monat geliefert bekommt. Neben einer mehr oder weniger informativen Beschreibung der Sorte finden sich ggf. kurze Kundenrezensionen. Es sollte also jeder ein Bier nach seinem Geschmack finden, seien es relativ gewöhnliche deutsche Biere, wenn man einfach mal keine Lust auf die örtliche Brauerei oder einen der Biermogule hat, oder wenn einem nach etwas wirklich ungewöhnlichem ist wie belgisches Kriek (Krischbier), englisches Ale, schottisches Grozet (mit Stachelbeeren) oder Bier aus fernen Ländern wie Äthiopien, Marokko, China, Vietnam, ...! Dies übrigens zu angemessenen Preisen, bei Pfandflaschen ist dieses im Preis enthalten und so kostet beispielsweise das „Schlappeseppel“ (ein lokales Bier aus meiner näheren Umgebung) nur wenig mehr als im Getränkemarkt um die Ecke. Einziges Manko ist hierbei vielleicht die Suchfunktion, gespeichert ist für diese wohl jedes jemals angebotene Bier. Folgt man dann dem Suchergebnis konnten nicht lieferbare Biere aber einfach nicht gefunden werden. Hat allerdings auch einen Vorteil, was man findet ist auch aktuell lieferbar, und was man nicht findet mag es zwar noch vor Stunden gewesen, aber man hat es wohl verpasst.
-------------------------------------------------- Die Bestellabwicklung --------------------------------------------------
Nun ist der virtuellen Warenkorb voll, gehts einfach zur Kasse. Wer seine Daten nicht gespeichert wissen will, kauft als Gast ein, allerdings wie ein Neukunde auch nur gegen Vorkasse. Bestandskunden überweisen nach Rechnungsstellung. Wer etwas gegen Überweisungen hat kann auch Paypal nutzen. Auf der Rechnung taucht dann auch Versandkosten von 6,95 € pro Paket auf, dies sind entweder 24 Flaschen, 4 Partydosen oder bei Geschenkpackungen wohl was Platz und Gewicht (maximal 22 kg) erlauben. Die Pakete verlassen nach Erhalt des Geldes auch zeitnah den Shop, allerdings sind dies auch die einzigen Stati, die die Bestellung kennt. Weder kann man den Geldeingang erahnen noch gibt es eine Paketverfolgung. Was sich üblicherweise verschmerzen lässt, aber doch in Situationen nervt, wo man dann jedes mal für ein Teilpaket zur Postfiliale muss. Ist das Paket dann zu hause und geöffnet, finden sich darin die Flaschen sauber und stabil in ein Pappraster gesteckt und sind somit gut gepolstert. Wirkt zwar nicht ganz so professionell wie die fertigen Weinversandpakete, aber auch hier sollte nur bei mutwilliger Ignoranz des „Vorsicht Glas“-Bandes etwas kaputt gehen.
Ich und mein Mitbesteller lassen uns gerade unser Bier schmecken und die nächste Bestellung wird danach bestimmt folgen. Wer verschiedene Biere in Einzelflaschen, Geschenkpackungen und Importe sucht oder sich gar mit dem Abo oder aktuell dem Adventskalender überraschen lassen will, ist herzlich dazu eingeladen ein Bierzwerg zu werden. Wer eher Großgebinde sucht, sollte versuchen einen Deal mit dem lokalen Markt auszuhandeln und sich so Versandkosten zu sparen, zwar können die Onlinehändler nichts für die Paketpreise, aber sie müssen kosten deckend arbeiten und somit schlägt der Paketpreis sich doch ziemlich nieder.
06.11.2009 16:14
Sehr schöner Bericht von Dir :) Viele liebe Grüße!!!
06.11.2009 01:10
Argh, kein Guiness? Kein Gladiatorbier? Naja, vielleicht bestell ich mir mal den Bier-Adventskalender. Toller Tipp! Danke :)
05.11.2009 20:54
Cool, da muss ich mich mal umschauen,LG Chrissy