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Als Berufanfaenger vor einigen Jahren war ich auch einmal der Meinung, Bonding sei eine tolle Sache. Dieser Meinung bin ich heute nach sieben Jahren nicht mehr. Hier die Gruende:
- Die Firmen koennen sich auf diesen Messen nicht umfangreich darstellen. - Der heutige Fachkraeftemangel verzerrt das Bild des Unternehmens. Sie kaempfen in einigen Sektoren geradezu mit unfairen Mitteln, um ihr Schlaefrigkeit der letzten Jahre zu vertuschen. - Eine Garantie zur Zufriedenheit kann ein positives "Messegespraech" nicht sein. - Die Personalabteilungen der Firmen haben nichts mit den Fachabteilungen zu tun, schlimmer noch. Zum Teil sind Rivalitaeten durchaus an der Tagesordnung. - Die sonstigen Kanele zur Information sind mittlerweile umfangreicher und treffsicherer (Zeitung, Internet, Praktika, ...). - Die Werbeetats der Firmen richtet sich linear aus an der Situation auf dem Arbeitsmarkt, z.B. gerade z.Zt. werden Computerspezialisten geradezu hofiert. Bedeutet, alle Computermessen sind ueberbucht. Zufriedenheit spaeter in dieser Firma haengt aber sicher nicht von diesem Gespraech ab.
Ich bin selbst in einer Tifkonjunkturphase eingestellt worden. Dies aufgrund von gutem vorherigen Kennenlernen auf beiden Seiten (Praktika und Ferienjobs)(Opel). Davor war ich bei einer Firma, die ich aufgrund eines Messebesuchs kennengelernt hatte (Bosch). Dort war aber das Klima in der Abteilung so kuehl, dass ich das tolle Gespraech auf der Messe noch oft vor Augen hatte, und mir bald etwas Neues suchte!