TROJANISCHE PFERDE - Detaillierte Beschreibung

4  22.11.2000

Pro:
Hacker kriegen jede Information heraus

Kontra:
Hacker kriegen jede Information heraus

Empfehlenswert: Nein 

Pitchy

Über sich:

Mitglied seit:19.11.2000

Erfahrungsberichte:7

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Da ich letztens selber von einem sogennanten "trojanischen Pferd" befallen war, habe ich mich entschlossen eine Beschreibung dieser Computerviren zu schreiben:

Was sind trojanische Pferde?

Trojanische Pferde sind Programme, deren Hauptfunktion ist, Systeme und deren Anwender auszuspionieren. Man kann Sicherheitslücken erkunden, Hintertüren im System öffnen oder bestehende Infrastrukturen zerstören. Trojaner sind beispielsweise in der Lage, die Zugangsdaten von Homebanking-Anwendungen auszulesen, um diese dann ohne Wissen des Anwenders online per Internet weiterzugeben. Sie versuchen mit allen Methoden, Ihre Präsenz im Rechnersystem zu verbergen.

Trojanische Pferde werden als Tarnung an Share- und Freewareprogramme angehängt. Die Vorgehensweise ist denkbar einfach: Der User lädt nichtsahnend ein Programm aus dem Internet und startet es. Meistens erfüllen die Tarnprogramme nicht die gestellten Erwartungen und werden sofort gelöscht oder deinstalliert. Doch was der Geschädigte nicht weiß, ist, daß im Hintergrund ein weiteres Programm installiert wurde: Das trojanische Pferd. Hierbei ist es egal, ob man zum Zeitpunkt der Installation online war, oder nicht.

Trojanische Pferde sind meistens kleine Programme, die "lediglich" einen Eintrag in der Windows-Registry vornehmen. Doch dieser Eintrag hat gravierende Folgen: Er öffnet bestimmte Ports (Anmerkung: Ports sind sogennante "Tueren" durch die der Datenaustausch zwischen PC un Internet verläuft ) ihres PC und läßt sie das nächste mal, wenn man online ist, vor Hackern absolut ungeschützt.

Trojanische Pferde bestehen aus 2 Teilen: Dem Client und dem Server (zwei verschiedene Programme). Der Server ist der infizierte und der Client derjenige, der mittels des Trojaners Zugriff auf den Server zu bekommen versucht. Wenn der Server das nächste mal online geht, benötigt der Client lediglich die IP-Nummer des Servers und schon hat er vollen Zugriff auf dessen PC. Er kann z.B. das CD-Rom Laufwerk deines PC`s öffnen, Sreenshots des Desktops machen, Dateien kopieren oder löschen, Passwörter decodieren usw... kurz gesagt: der Client hat die volle Kontrolle über das Server-System.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen helfen.

PS: 2. Teil folgt in 20 Minuten (wie schuetzt man sich vor Trojanischen Pferden), also nicht verpassen!
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
XxHazexX

XxHazexX

23.11.2000 20:40

Wie wärst damit, wenn du einfach mal eine Firewall installieren würdest? Dann erkennt die Firewall, wenn ein "Hacker" per Trojaner auf deinen PC zugreift und kennt dann auch den Namen des Trojaners! Dann kannst du ihn löschen und er Hacker sieht "alt" aus :)

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